Verrat an Rahal?
Verfasst: Dienstag 24. Oktober 2006, 13:08
Lange Zeit ist vergangen. Der noch bis vor einiger Zeit gepflegt aussehende Mann, gehüllt in der schwarzen Rüstung der Rahaler Soldaten fand sich liegend in einem Wald wieder. Die Hand wanderte an seinen Hinterkopf und schnell verzog er bei dem schwachen Tasten bereits die Gesichtszüge vor Schmerzen. Er musste einen Schlag abbekommen haben.
Er erhob sich, um einige Schritte zu dem kleinen Teich, aus dem er bis vor kurzem seinen Durst stillte, zu schreiten und sich dort in der Spiegelung zu betrachten. Sein Haar war verdreckt und lumpig, genau wie sein Gesicht. Ein ungepflegter Bart.
Wie lange hatte er sich nun in dem Wald versteckt?
Er war ehrlich zu sich. Es musste viel zeit verstrichen sein. Hier in diesem stillen Wald war er nicht einer der Rekruten Rahals. Nein viel mehr war er ein Jäger, ein Sammler.
Prolog:
"Ich habe eine Aufgabe für dich. Sie wird keine leichte sein und ich verstehe es, wenn du sie ablehnst."
Die Worte weckten die Neugier in dem Dunkelhaarigen.
"Fahrt bitte fort.", sprach Tharis leise.
"Eine Zeichnung entwerfen, die der Festung Rahals. Desweiteren sollst du herausfinden, was es mit dem Mord an der Königin auf sich hat."
Nach diesem Gespräch sollte für Tharis Baldaron eine lange Reise beginnen. Er packte schnell Verpflegung für die Reise ein, dann eilte er bereits zum Kutscher, der auf ihn wartete. Die Tatsache, dass sich der junge Tharis in Rahal unwohl fühlen wird, viel schlimmer noch, dass das Risiko bestand, alles könnte aufgedeckt werden und er würde sich in Gefahr bringen, ließen ihn einige Sekunden zweifeln, als er aus der Kutsche die Stadt Varuna verließ. Doch es gab kein Zurück. In der Vergangenheit hatte er den Sinn des Lebens darin gefunden auf Feldern zu arbeiten, die Bibliothek zu besuchen oder auf Tierjagten zu gehen. Diese Zeit hatte ab hier ein Ende. Tharis hatte nun einen Auftrag, eine Herausforderung. Und sie musste erledigt werden.
Es dauerte einiges an Zeit, dann jedoch hatte er es geschafft. Er war Rekrut Rahals. Jeden Tag arbeitete er an der Zeichnung der Festung. Die Zeit verging kaum. Der Unterschied zwischen "gut" und "böse" schien ihm schon bald deutlich zu werden und Tharis wusste, dass er sich umstellen musste, wenn er seine Mission beenden wollte.
Am Abend hielt er sich meistens in einer Gaststätte auf, um mit den Gestalten dort zu konversieren. Im Sinn hatte er dabei natürlich nur die Gerüchteküche.
Die Sonne ging gerade auf, als Tharis bereits an der Festung vorbeischritt, ein Buch aufklappte, das etwas größere Pergament hineinlegte und die letzten Einzelheiten anfertigte. Die Zeichnung hat das grobste. Einige Gänge in die Tharis Zugang hatte waren auf ihr zu sehen. Die Räume zu denen er keinen Eintritt hatte und das waren nicht wenige, kennzeichnete er auf der Karte. Er hatte seinen Auftrag weitesgehend erledigt. Die Robe wurde übergestrichen, er begab sich zum Kutscher.
"Bringt mich so schnell es geht nach Bajard."
Die Pläne des Tharis standen fest. Er würde einige Zeit untertauchen. Der Kutscher wurde angemessen entlohnt, dann schritt er durch Bajard und immer weiter. Bis er einen Wald erreichte. Er betrat ihn. Hier würde er bleiben, bis genug Zeit verstrichen war.
Nun war er zurück in Varuna. Die schwarze Rüstung in der Tasche sorgsam verstaut, sein Haar wuselig, sein Bart deutlich, die Kleidung verdreckt und lumpig. So schritt er durch das Tor, auf den Weg zu Rafael de Arganta, die Mappe fest in den Händen haltend.
Er erhob sich, um einige Schritte zu dem kleinen Teich, aus dem er bis vor kurzem seinen Durst stillte, zu schreiten und sich dort in der Spiegelung zu betrachten. Sein Haar war verdreckt und lumpig, genau wie sein Gesicht. Ein ungepflegter Bart.
Wie lange hatte er sich nun in dem Wald versteckt?
Er war ehrlich zu sich. Es musste viel zeit verstrichen sein. Hier in diesem stillen Wald war er nicht einer der Rekruten Rahals. Nein viel mehr war er ein Jäger, ein Sammler.
Prolog:
"Ich habe eine Aufgabe für dich. Sie wird keine leichte sein und ich verstehe es, wenn du sie ablehnst."
Die Worte weckten die Neugier in dem Dunkelhaarigen.
"Fahrt bitte fort.", sprach Tharis leise.
"Eine Zeichnung entwerfen, die der Festung Rahals. Desweiteren sollst du herausfinden, was es mit dem Mord an der Königin auf sich hat."
Nach diesem Gespräch sollte für Tharis Baldaron eine lange Reise beginnen. Er packte schnell Verpflegung für die Reise ein, dann eilte er bereits zum Kutscher, der auf ihn wartete. Die Tatsache, dass sich der junge Tharis in Rahal unwohl fühlen wird, viel schlimmer noch, dass das Risiko bestand, alles könnte aufgedeckt werden und er würde sich in Gefahr bringen, ließen ihn einige Sekunden zweifeln, als er aus der Kutsche die Stadt Varuna verließ. Doch es gab kein Zurück. In der Vergangenheit hatte er den Sinn des Lebens darin gefunden auf Feldern zu arbeiten, die Bibliothek zu besuchen oder auf Tierjagten zu gehen. Diese Zeit hatte ab hier ein Ende. Tharis hatte nun einen Auftrag, eine Herausforderung. Und sie musste erledigt werden.
Es dauerte einiges an Zeit, dann jedoch hatte er es geschafft. Er war Rekrut Rahals. Jeden Tag arbeitete er an der Zeichnung der Festung. Die Zeit verging kaum. Der Unterschied zwischen "gut" und "böse" schien ihm schon bald deutlich zu werden und Tharis wusste, dass er sich umstellen musste, wenn er seine Mission beenden wollte.
Am Abend hielt er sich meistens in einer Gaststätte auf, um mit den Gestalten dort zu konversieren. Im Sinn hatte er dabei natürlich nur die Gerüchteküche.
Die Sonne ging gerade auf, als Tharis bereits an der Festung vorbeischritt, ein Buch aufklappte, das etwas größere Pergament hineinlegte und die letzten Einzelheiten anfertigte. Die Zeichnung hat das grobste. Einige Gänge in die Tharis Zugang hatte waren auf ihr zu sehen. Die Räume zu denen er keinen Eintritt hatte und das waren nicht wenige, kennzeichnete er auf der Karte. Er hatte seinen Auftrag weitesgehend erledigt. Die Robe wurde übergestrichen, er begab sich zum Kutscher.
"Bringt mich so schnell es geht nach Bajard."
Die Pläne des Tharis standen fest. Er würde einige Zeit untertauchen. Der Kutscher wurde angemessen entlohnt, dann schritt er durch Bajard und immer weiter. Bis er einen Wald erreichte. Er betrat ihn. Hier würde er bleiben, bis genug Zeit verstrichen war.
Nun war er zurück in Varuna. Die schwarze Rüstung in der Tasche sorgsam verstaut, sein Haar wuselig, sein Bart deutlich, die Kleidung verdreckt und lumpig. So schritt er durch das Tor, auf den Weg zu Rafael de Arganta, die Mappe fest in den Händen haltend.