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Heimreise und Wiederkehr
Verfasst: Montag 16. Oktober 2006, 14:31
von Halungar
Halungar war nun einige Wochen am überlegen ob er in seine Heimat sollte, um sich wieder zu erinnern oder nicht.
Nach langer zeit der überlegung in welcher er weiter seinem tageswerk nachging entschied er sich zu reisen.
Er sagte Rafael sowie Zeron bescheid was er tun würde, und auch einigen der anderen, er verabschiedete sich und gab Syran sein Pferd bei einer der Bäuerinnen ab und ging mit einigen Kleidungsstücke seiner Rüstung sowie einige tränke für einen notfall auf das Schiff, kaum war er an Bord fuhr das Schiff ab.
Spät am Abend würde er in seiner Heimat sein, bis dorthin verläuft die Reise ohne Probleme.
Verfasst: Dienstag 17. Oktober 2006, 16:40
von Halungar
Als das Schiff am Abend am Hafen ankam sah er ueber die Landschaft und man konnte deutlich sehen wie sehr das Land leidet, die Landschaft ist von Asche und schmutziger Erde uebersaeht.
Halungar nahm in der dortigen Herberge ein Zimmer, als er gerade etwas essen zu sich nahm hoerte er wie zwei Bauern von einem Ueberfall auf der Strasse redeten, Halungar fragte die beiden wo er die Raeuber finden konnte. Sie nannten ihm eine Heruntergekommene Burg welche dafuer bekannt war die Burg der Grafschaft von Silbertal zu sein, er musste etwa 2 Stunden mit dem Pferde reiten, doch dachte er, er schlaeft diese Nacht noch ehe er am nächsten morgen losreiten solle.
Er ging frueh ins Bett wohl weil er am naechsten morgen seine Kraft brauchen wuerde, er stand frueh auf nahm ein Fruehstueck zu sich und ritt mit einem Pferd, welches ihm einer der Bauern gab, zu jener Burg. Als er dort in der Naehe war sah er einen Wald und band dort sein Pferd an. Halungar ließ seine Plattenruestung wohl wegen der Geraeusche beim Pferd zurueck, legte sich seine Schwertscheide an und nahm den Drachenschild in die Hand.
Er ging langsam auf die Burg zu und zog sein Schwert. Die Burg genauer betrachtend merkte er das sie ihm bekannt und dennoch so fremd vor kam.
Er lief in seinen Erinnerungen schwelgend wachsam durch die Burg, wusste er doch genau wo welche Raeume waren, er lief weiter den Gang entlang in Richtung Keller und er vernahm Geraeusche.
Es schien als wuerden einige Menschen in Feierlaune zu sein. Halungar sah nach und erkannte auch das Getreide und einige anderer Dinge, die wohl von den Bauern stammten. Er schlich sich in den Raum und toetete einen der Raeuber von hinten, toetete einen weiteren welcher zu ueberrascht war um so schnell zu reagieren. Die restlichen 5 Mannen hatten bereits ihre Aexte und Schwerter in die Hand genommen. So musste Halungar mit jenen kaempfen und toetete, wenn auch unter vielen Wunden, jene fuenf. Sein Hemd war zerrissen und mit Blut ueberstroemt, er lief weiter, durch einer Wunde am Bein hinkend, ging an eine verschlossene Tuere als er aengstliche schreie einer Frau hoerte, gefolgt von einem dumpfen Aufschlag.
Halungar trat die Tuere mit seinem verletzen Bein ein und sah eine nackte Frau auf dem Boden liegend. Jene Frau lag auf dem kalten Steinboden, ihre hellbraunen Haare waren mit Blut befleckt, sie war schlank und sportlich, ein Mann stand neben ihr auf den Knien und hielt einen blutigen Kerzenstaender, wie zu einem weiteren Schlag ausholend, in der Hand, er schien Halungar nicht vernommen zu haben und grinste haemisch zu der Frau. Er wollte sich ueber sie hermachen als Halungar zu ihm rannte und gegen die Wand warf, er durchstach den Mann und jener sah mit erstauntem Blick zu Halungar. Nun scheidete er sein Schwert und schnallte den Drachenschild auf seinen Rücken ehe er eine Decke nahm und die durch den Schlag mit dem Kerzenständer, bewusstlos gewordene Dame am Boden damit ein wickelte und hinauf trug. In einem Zimmer legte er sie auf ein Bett welches noch wie neu schien, nahm eine Schuessel und fuellte sie am Brunnen im Vorhof mit Wasser. Wieder bei ihr in dem Zimmer nahm er einige Lappen, wischte ihr das Blut aus den Haaren, soweit es ging, deckte sie nun mit einer weiteren Decke richtig zu und musterte ihr Gesicht. Es kam ihn bekannt und doch auch fremd vor. Ploetzlich wurde ihm, ausgelaugt durch das Kaempfen und den vielen Wunden, schwarz vor den Augen und er kippte um, sich seinen Traeumen hingebend lag er am Boden und es bildete sich eine kleine Lache aus dem Blut seiner Wunden.
Verfasst: Samstag 21. Oktober 2006, 21:06
von Juliette de Bourgo
bitte löschen.. vergessen umzuloggen :/
Verfasst: Samstag 21. Oktober 2006, 22:15
von Philinia
Mit einem Ruck schreckte sie auf, zog die Decke an sich und kauerte sich an die Wand hinter sich. Mit einem Gefühl im Kopf wie nach einer durchzechten Nacht. Vorsichtig betastete sie ihren Kopf und zuckte zusammen als sie die Wunde entdeckte. Ansonsten schien sie unversehrt, von einigen blauen Flecken und durch Fesseln aufgeschürften Hand- und Fußgelenken.
Die letzten Tage hatte sie irgendwo zwischen schrecklichen Wachzuständen und dämmrigen Schlafphasen verbracht. Langsam kam die Erinnerung was eigentlich genau passierte zurück. Sie erinerte sich wie sie von Zuhause losritt, an ihre Mutter die ihr weinend hinter her sah. Gerüchten zufolge hatte man ihren Vater in der Nähe der alten Burg gesehen. Sie musste wissen was passiert war. Sie musste sich selbst davon überzeugen, ob ihr kleiner Bruder und ihr Vater noch lebten. Mit einer ausführlichen Wegbeschreibung ihrer Mutter hatte sie sich auf den Weg gemacht und war ohne große Unterbrechungen in der Heimat ihrer frühen Kindheit angekommen. was sie dort sah war einfach nur schrecklich. Das Land war gezeichnet von den langen Kriegen, es herrschte Armut unter der noch verbliebenen Bevölkerung.
Sie kam allerdings nicht dazu sich weiter umzusehen und nach vater und Bruder zu erkundigen. Eine Gruppe von grobschlächtigen Männern überraschte sie, zog sie vom Pferd herunter. Philini versuchte sich mit dem Dolch den sie zu ihrem Schutz dabei hatte zur Wehr zu setzen, doch gelang ihr nicht viel mehr als einem der Männer in den Arm zu stechen, qworauf dieser und die anderen nur noch wütender wurden und die beweusstlos schlugen.
Als sie wieder zu sich kam befand sie sich in dem muffigen Keller an einen Stuhl gefesselt. Philinia bekam einige Gesprächsfetzen mit von dem was geredet wurde und hörte wie über sie beraten wurde. Der Anführer der Bande war wohl nicht da, und so überlegten die anderen, was nun mit ihr anzufangen sei. Die verschiedenen Meinungen schwankten, zwischen an einen menschenhändler verkaufen und "Nutzung" als Frau für alle und alles.
Der Anführer kam wieder und begutachtete Philinia wie man ein Pferd begutachtet das man kaufen möchte. Er strich ihr mit einer Hand über die Wange und meinte zu den anderen: "Wir behalten sie."
Philinia, inzwischen vollkommen entkräftet, da sie in den Tagen in denen sie gefangen gehalten wurde kaum etwas zu essen oder zu trinken bekommen hatte, wurde losgebunden.
Die Männer zogen sich in den nebenraum zurück und schloßen die tür ab. Philinia zog sch leise weinend in eine der ecken des Raumes zurück. Von der anderen Seite der Tür waren Gegröhle und klirrende Flaschen zu hören.
Philinia saß immernoch weinend und zitternd an die Wand gelehnt als sich die Tür öffnete und der Anführer herein kam. Er kam näher, hockte sich neben sie und begann schon etwas lallend auf sie einzusprechen, das sie sich nicht wehren sollte und das das sowieso nichts bringen würde, und abgesehen davon würde ihr das alles schon gefallen. Verängstigt zitternd, die beine an den Körper angezogen saß Phili in die Ecke gekauert, während ihr die Tränen über die Wangen liefen. PLötzlich stand der Mann auf und schrie sie an sie solle endlich aufhören zu heulen und sich nich so haben. Er riss sieh an dem was noch von ihren Klamotten übrig war hoch, zerschnitt diese mit einem Dolch und warf die inzwischen panisch schreiende und wild um sich tretende und schlagende Philinia auf den Steinboden. Keinem der beiden fiel auf das es draußen leiser geworden war. Er kniete sich halb über sie, hielt sie mit einer Hand fest und langte mit einer Kerzenständer. In dem Moment in dem er ihr damit einen Schlag auf den Kopf verpasste sah sie gerade noch wie die Tür aufsprang und ein Mann herein kam.
Nun saß sie mit dem Rücken zur Wand und schaute sich langsam in dem Zimmer um. Sie bemerkte wie weich sich das Bett und die Deck an ihren Körper schmiegten, die frische Luft. Links neben dem Bett stand eine Schüssel mit blutigem Wasser und einem noch immer nassen und mit Blut befleckten Lappen. Philinia folgte mit den Augen einer sich von der Schüssel aus ziehenden Spur aus Blutflecken bis sie bei einem Bein ankam, was hinter dem Bett hervorlukte. Langsam stand sie auf, wickelte sich in die Decke und ging um das Bett herum. Dort auf dem Boden lag in merkwürdiger Pose, als wäre er zusammen gebrochen, der Mann, der die Tür aufgebrochen hatte. Mit zwei Schritten war sie bei ihm und kniete nieder. Sie griff sie nach seinem Hals und atmetete erleichtert auf als sie einen, wenn auch sehr schwachen, Puls fühlte. Philinia ging zu einem der Schränke die in dem Zmmer standen und suchte sich etwas zum anziehen heraus. Die Sachen wirkten so als wären sie schon seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzenten nicht mehr herausgeholt. Sie nahm sich ein etwas zu großes Hemd und streifte eine Hose über., die sie mit einem strick und ihre Hüfte festband. Sie suchte noch einige weitere Hemden heraus und ging wieder zurück zu dem Mann. Vorsichtig nahm sie ihm Schwert und Schild weg und schnitt die hemden an dem Schwert ein und riss sie in lange Streifen. Sie betrachtete die Wunden, welche sich als zwar tiefe aber dafür gerade Schnitte erwiesen, auswaschen war also nicht nötig. Sie zog ihm vorsichtig das Hemd aus und schob die Hose so gut es ging beiseite und machte sich daran die Wunden sorgfältig zu verbinden.
Als sie damit fertig war betrachtete überlegte sie erst ihn auf das bett zu hieven, aber beschloß das doch zu lassen, da sie befürchtete das seine Wunden wieder verstärkt anfangen könnten zu bluten. So rückte sie ihn nur ein wenig zurecht, damit er bequemer lag. Selber vollkommen erschöpft betrachtete sie nachdenklich sein Gesicht. Das Gesicht kannte sie doch... Aber wer war das? Sie verband das Gesicht mit ihrer Kindheitt. Ihr blick fiel auf eine kleine Tasche die er bei sich hatte und lenkte sie ab. Sie hatte seit Tagen kaum etwas gegessen und nur sehr wenig zu trinken bekommen. Zögern griff sie nach der Tasche und durch suchte sie nach etwas zu essen oder zu trinken. sie fand etwas Obst welches sie sogleich, wenn auch mit einem schlechten Gewissen, verschlang.
Sie betrachtete noch einmal grübelnd sein Gesicht als ihr klar wurde das er sie an ihren Vater erinnerte. Misstrauisch und zweifelnd sah sie ihn an. Für ihren Vater war er einfach zu jung, er musste ungefähr ihr Alter haben.
Es konnte doch nicht wirklich.. "Halungar", flüsterte sie leise.
Sie setzte sich näher zu seinem Kopf und begann ihm über die Haare zu streichen während ihr die Tränen vor Glück über die Wangen liefen.
Verfasst: Sonntag 22. Oktober 2006, 11:01
von Halungar
Während Halungar scheinbar bewusstlos war, erinnerte er sich, er erinnerte sich an die Vergangenheit und wie in einem film liefen Bilder die scheinbar die richtigen Erinnerungen waren, vor seinem Auge ab. Er erinnerte sich wieder, dies war seine Heimat, sein Vater war Ritter Argeon von Silbertal, so war auch er ein Adliger.
Er erinnerte sich nun wie die Burg angegriffen wurde, wie sein Vater jene standhaft verteidigte. Er erwachte langsam und sah zu der Frau hoch, welche weinte, er brachte sich selbst in eine sitzende Position, kaum saß er schlang sie ihre arme um ihn, sie sagte schluchzend und wohl hoch erfreut „Halungar, mein Bruder“, Halungar erkannte sie noch nicht, so musterte er ihr Gesicht genauer ehe sich ein lächeln auf seine Lippen schlich, er umarmte sie und meinte dabei „Philinia meine Liebe Schwester, endlich habe ich dich gefunden“ dabei stahlen sich auch bei ihm einige tränen aus Freude in die Augen. Sie erzählten sich was damals passiert sei, anschließend hatten sie sich erhebt und suchten im schloss nach Erbstücken, Halungar wollte den Adelstitel nicht und doch wollte er dinge seiner Familie findenm er fand im Keller in einem Schrank das Schwert seines Vaters, auf jenem ist eine kleine Schrift eingraviert worden „Schwert der Familie von Silbertal“, Philinia fand zwei zerbrochene Goldringe auf welchen das Siegel der Familie eingeprägt war.
Sie nahmen mit was sie finden konnten und gingen nach Gerimor auch wenn Phi zuerst zu ihrer Mutter wollte, doch Halu versprach ihr das sie nächste Woche dort hingehen würden und auch länger bleiben...
Die Ringe werden sie zu Alliestra bringen und jene fragen ob sie daran etwas machen kann, mit Phi würde er noch Alandra oder Valia aufsuchen und jene bitten seiner Schwester etwas angenehmeres zu schneidern.
So gingen die beiden zu Halungar nach Hause und er machte sich ein Bett auf Fellen während sie auf dem Bett schlief.