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Ronya und die sieben Zwerge
Verfasst: Sonntag 15. Oktober 2006, 00:02
von Ronya Sotan
Getöse und Lärm.
Lautes Hämmern war vom Tor zu hören und ein grummeln und gröhlen als würde eine ganze Armee draussen stehen.
Eilig rannten die Kriegerinnen zum tor um nach dem Lärm zu sehen.
Was sie sahen lies einige mächtig erschaudern.
War es noch Tagen nur ein zwerg gewesen, so standen da jetzt derer Sieben.
Wobei einige Schwestern musmassten es könnten noch mehr sein die sich hinter der vorgezogenen Palisade vor dem tor geduckt hatten.
Grimmig schauten sie drein.
Der eckelerregende Gestank von Bierdunst und scheinbar nie gewaschenen Füssen, dran bis oben auf den Laufsteg über dem Tor.
Nach kurzen hin und her beschloss man zwei dieser Zwerge einzulassen.
Die restlichen schienen damit wenig einverstanden und immer wieder war das Wort " Einreissen " und " niederbrennen " sowie " einfach umwerfen " zu hören.
Ronya beorderte drei ihrer Schützen ans Tor und lies sich selber mit der Abordnung der Zwerge sowie ihren eigenen Kriegerinnen am Feuer nieder.
Der Zwerg vor Ihr, sie kannte ihn noch von anderer zeit , Toshgrumm , kam direkt zur Sache.
Sprach von behinderung seiner Krieger auf der Jagt nach Letharen.
Oh wie es in Ronya kochte, doch sie riss sich zusammen.
Alassea neben ihr spürte wie sie jeden Muskel anspannte und doch nach aussen keine Mine verzog die ihre Wut erkennen lies.
Was bildeten sich diese Kurzbeiner ein ?
Wollten Ihr vorschreiben wer bei ihnen Gast sein durfte und wer nicht ?
Sie sagte es den Zwergen auch, das es ihr egal sei wen sie jagten, solange das nicht auf ihren Land passierte.
Sie wie sdrauf hin das sie lediglich den gleichen Respekt vor Sitten und Regeln erwartet wie die Zwerge in ihrem Berg.
Immerhin respektierte Ihre Gemeinschaft jene auch das war nicht mal gelogen sondenr entsprach der Wahrheit.
Der zwerg vor ihr schien ein Tatsache noch nicht seinen ganzen Verstand im laufe seines Lebens versoffen zu haben.
Er schien vielmehr einverstanden zu sein und auch irgendwie zu respektieren das es sich hier um eine friedvolle Gemeinschaft handelte.
Doch langsamm wurde das getöse am Tor lauter.
Die anderen Zwerge schickten sich wohl an die ersten Palisaden zu tracktieren.
Das Holz war beste Schwere Eiche, und konnte einige Aushalten , doch lange sicher nicht.
Auch der Zwerg schien die Nervosität seiner leute draussen zu hören und alsbald verabschiedete sich diese sonderbare Abordnung.
Die Zeit würde es zeigen ob dieser eine Krieger jenes Volkes erneut für unfrieden auf der Insel sorgen würde.
oder obman fortan in frieden leben konnte.
Ronya hoffte es inständig.
Waren die Zwerge auch grobe Gesellen und rochen sie auch fürchterlich, so waren ihre Feinde doch meistens schnell überwältigt.
Sie als freund zu wissen lies die Gemeinschaft ruhiger schlafen als wenn sie Feinde wären.
Doch bis zur Freundschaft würde es noch lange dauern und vielleicht auch niemals kommen.
Verfasst: Sonntag 15. Oktober 2006, 00:19
von Alassea
Mit Mühe konnte sie es verhindern, dass sie sich bei dem Gestank übergab. Ihre Nerven waren eh durch die Schwangerschaft empfindlicher als bei einer anderen Frau. Sie spürte Ronyas Anspannung und versuchte so ruhig wie nur möglich zu wirken, um Stärke und Ruhe auszustrahlen, jedoch schlang sie unbewusst ihre Arme fester um ihren dicken Bauch, als wollte sie darin etwas beschuetzen.
Leise knirschte sie mit den Zähnen wärend sie dem Gespräch, nach aussen hin gelassen wirkend, zuhörte. Sie konnte Ronya verstehen, wer ihr genau zuhörte, aber das taten eh immer die Wenigsten. Sie jedoch hatte gelernt auch die feinsten Untertöne herauszuhören.
Kurz wurde sie unruhig als Tajara und Marye berichteten das die Zwerge vor dem Tor randalierten, aber nur kurz gab sie sich der Angst hin, als wenn Ronya es gespürt hätte klang unterschwellig Beruhigung in ihren Worten mit und Alassea entspannte sich wieder, wirkte wieder ruhig und stark. Dankbar lächelte sie zu Ronya mit den Augen und war noch dankbarer als die Zwerge wieder gingen.
Verfasst: Sonntag 15. Oktober 2006, 00:24
von Tajara Nair
Als Tajara als erste die ansammlung bemerkte mochte sie sich mit "sieben" verzählt haben - aber es waren viele - viel geohle und gegröhle.
Zuvor hörte sie noch zwei Stimmen - Theradil und ein Zwerg, der stimme nach jener Mistkerl, der ihr die Nase grundlos gebrochen hatte.
Doch Theradil schien ihn verjagt zu haben - nur um mit einer kleinen armee vor dem tor zu stehen. Gewiss reichten sieben zwerge aus ein Dorf niederzurennen - oder ein Lager - und sie schienen gro0ße Freude daran zu haben, mit Türglocken zu spielen und ihre stinkenden füße in die pallisaden zu rammen.
Tatsächlich aber brachte Zera einen Wasserbottoch der seither oben ruhte. Sobald sie anrückten würden sie eine Dusche bekommen, die sie nicht vergesse würden, das schwor sie sich.
Obgleich sie wohl zögern würde - es ging ihr hier nur um eines - Vergeltung für ihre gebrochene Nase. Und sie würde Ronya fragen ob ihr dies gewährt werden dürfte.
Verfasst: Sonntag 15. Oktober 2006, 00:28
von Toshgrum Eisenkiefer
Es pochte in den Adern Toshgrums, Langstelzenweiber.
Weiber welche das Volk daran hindern das einzig wahre Boese zu Jagen. Das boese welches auch hier seine Wege kreuzte, wenn es auch umso seltener war als vor ihren Berghängen des Unheilsberges.
Toshgrum war empört das man die Arbeit seiner Khaz-Aduir nicht würdigte,
waehlten sie stehts den Ehrbaren Weg für den Frieden.... Eigentlich mehr noch für den Schutz Nilzadans. Gegen Alatar und sein Gefolge, das gefolge in Blau und ihre Naiven Schützlinge Rahals.
Er wusste bereits von den Eisenwartlern, es stich ihm Tief ins Fleisch als sie von einem Friedensvertrag mit ihnen sprach.
Wie Naiv musste man sein, das auch die Eisenwartler nur darauf warteten bis ihr Zeitpunkt gekommen ist. Versuchte doch tatsaechlich einer jener Krieger der Burg Toshgrum auszufragen.. bestach ihn mit Gold, obwohl er niemals so viel Gold haben wuerde wie Tosh allein schon an seinem rechten Bein trug.
Das Mithrill war so schön das es ihm mehr noch gefiel als sämtliches, verfluchtes Gold eines Alatarkriegers.
Man würde sich mit Sicherheit mit Grim verständigen und einigen anderen des Rates, sicher käme man zu einer Antwort. Jene würden ueber die Zukunft mit den Langstelzenweibern entscheiden, ob sie bestraft werden sollten.. fuer eine Tat die nicht gewiss war. Es ist nur eine Insel, es ist weit fort von ihrer Heimat und eine solche kleine nebensache würde ihnen keinen Beinbruch verschaffen. Auch wenn der Ehrgeiz und der Stolz seines Schülers Krekryth, tief gekränkt wurde.
Morgen würde Krekryth sicher noch ein paar mehr von den Blauhäuten finden.
Die Eisenwartler.. jene würde Tosh mit Sicherheit im Auge behalten und irgend wann, so er es auch dem Fremden der Burg versprach, würde er sie aufsuchen.
Man verstand sich in der Kunst des Steinbau, wie die des Steinbruchs.
Toshs blick verfinsterte sich, einiges hatte er sich schon ueber sich ergehen lassen, einiges hatte er bereits erfahren. Doch schier die Wut und der Zorn ob Alatars Schergen kochte sein Blut in jeder ecke seiner Adern auf.
Darauf folgte nur noch ein tiefer Blick in seinen Krug und mit einzigartigem Genuss trieb er es vorran in seinen Magen.
Verfasst: Dienstag 17. Oktober 2006, 10:54
von Xinthra
Es war einmal eine Kriegerin, die jagen ging in den Tiefen des alten Tunnels. Mit ihrem Zweihänder erschlug sie so manchen Doppelkopf, bis dass sie einer Frau begegnete, schwarze Robe, schwarze Maske. Die beiden kamen ins Gespräch, da sie sich am Tage zuvor schon ein- zweimal über den Weg gelaufen waren. Als die Kriegerin der berobten Frau anbot, doch die Kräfte zu einen war diese allzu belustigt. Ob sie mit einer Arkroitherin jagen wollte, wurde die Kriegerin gefragt. Diese sah keinen Anstoß daran, dies zu tun. Unterdessen näherte sich das Unheil in Form eines Zwergen. Jener stellte sich im gewissen Abstand zu den beiden hin und kommentierte das Beisammenstehen der beiden Frauen mit seiner deutlichen Mißbilligung und Vorwürfen des Verrats. Jeglicher Versuch der Klärung traf auf taube Ohren. Verdammt, waschen sich Zwerge nicht einmal die Ohren?
Er begab sich in Ausgangsstellung zum Angriff auf die Kriegerin, welche ihren gewaltigen Zweihänder behende schwang, obwohl sie wusste dass sie keine Chance gegen diese Stachel hatte. Doch kurz bevor der Zwerg sprang, wandelte sich seine Rüste. Oh welch Wunder, ein Zwerg der zaubert? Er kann Coelium aus Pyrian machen! Schnell rief die Kriegerin die hohen Seher an, bis einer erschien, so leuchtend hell wie eine Perle. Schnell ward die Rüstung wieder zu Pyrian gewandelt und der Kommentar gelassen dass er für die Kriegerin sowieso nichts anderes brauche.
Die Perle verschwand und der Zwerg verharrte in seiner Position. Überraschend schauten beide Frauen auf ihn, als diesesr sagte die Frau sei ihm zu schwach und er würde nun gehen. Ob in einem Anflug von Größenwahn oder im Glauben, der Zwerg würde es auf die Entfernung nicht mehr hören, wo er schon kurz zuvor jeglichen Versuch der Erklärung anscheinend nicht hörte, obwohl beide etwa zweieinhalb Zwergenlängen voreinander gestanden hatten, meinte die Kriegerin, der zwerg habe wohl Angst. Woher er wohl diese Luchsohren auf einmal hatte die diese Worte durch seinen Helm hindurch wahrnahmen?
Ein Donnern hallte durch den Alten Gang, als der Zwerg zurückstürmte auf die Kriegerin, die ihren Zweihänder gegen dessen Panzer schmettern ließ und beim ausholen die Stachel in ihrem Fleisch zu spüren bekam. Lange dauerte der Kampf nicht, und so ging die Kriegerin zu Boden, Doch nicht genug, der Zwerg kniete sich neben sie, ergriff ihren Kopf und schmetterte diesen auf den Boden. Ein Glück dass der Helm den Stoß abfing, jedoch knirschte es trotzdem, und als sie wieder aufstand, der Zwerg verschwunden war, bemerkte sie dass etwas nicht stimmte. Versuchte sie zu sprechen, schmerzte es höllisch. Irgend etwas war mit ihrem Kiefer, das bemerkte auch die andere Frau und meinte nur, sie solle einen Heiler aufsuchen und das schnell.
Die Kriegerin begab sich auf den Heimweg, denn hieran würde sie nur Alassea lassen. Am Hafen ihrer Heimatinsel traf sie auf eine ihrer Schwestern, eine weitere fremde Frau stieg ebenso vom Schiff, alle drei grüßten sich. Es war nicht zu verhindern, dass die Schwester der Kriegerin die Verletzungen eben Jener bemerkte, und ebensowenig waren die folgenden Fragen zu vermeiden. Da das Sprechen zu sehr schmerzte, machte die Kriegerin nur mehr Andeutungen, mit ihrer Hand zeigte sie etwa die Höhe eines Zwergen an, ballte die andere Hand zu einer Faust, welche kurz vor der Nase ihrer Schwester stoppte. Sie löste auch ihre Maske, die sie für den verschobenen Kiefer als eine Art Stütze angelegt hatte, und offenbarte ihre Entstellung. Diese verstand sofort und ihr Unmut ob des Zwergen war groß. Farbige Metaphern und Grollen verließen ihre Kehle, als die beiden Frauen die Kriegerin zum Heimatlager begleiteten.
Die Nachricht verbreitete sich dort wie ein Lauffeuer, nicht zuletzt vom Zutun der Schwester, die es nicht unterließ, jede andere Schwester vom Vorfall zu unterrichten. So blieb es auch nicht aus, dass die Heilerin des Lagers davon erfuhr und sich alsbald wortlos, aber zuversichtlich lächelnd daran machte, der Kriegerin die löchrige Rüstung abzunehmen. Wie durch ein Wunder, oder war es eine Vorahnung, stand ein Druide am Tor, jener Druide, der sich um der Heilerin Schwangerschaft kümmerte. Zum Heilerzelt ward die Kriegerin geschafft und dort auf das Bett gelegt. Ein Trunk wurde ihr gereicht, den sie vorsichtig schluckte, woraufhin sie ihre Besinnung verlor und einschlummerte.
Sie vermochte nicht zu sagen, was dort nun passierte, allerdings verspürte sie eine starke Wärme, die sich in ihr breit machte und das Dunkel ihres Traumes vertrieb, hin zu einer hell beschienenen Wiese, wohlige Wärme die sie umfing, dir Kriegerin tanzte in einem Kleid aus feinster dünner Seide, ein Hauch von Kleidung nur, drehte sich um sich selbst, die Arme von sich gestreckt, das Gesicht gen Himmel gereckt. Dass dort, im Heilerzelt auf Lameriast, zwei Personen standen und ihre Energien dafür aufwendeten, die Kriegerin zu heilen, bemerkte sie erst als sie nach einer ganzen Weile die Augen öffnete. Beide saßen dort erschöpft aber glücklich, ein sehr leises und vorsichtig gesprochenes Wort des Dankes drang aus dem Mund der Kriegerin, ehe sie langsam erneut einschlief.