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Ankunft von Pech und das Warten auf Schwefel

Verfasst: Mittwoch 11. Oktober 2006, 12:17
von Saria Lucia Vhelvet
Es schien schon eine gewisse Zeit vergangen zu sein seid sie hier ankam und denoch fuehlte sie sich nicht wirklich zuhause.
Sie war eine Jägerin, unersaettlich duerstete ihr es nach Blut.Ihr Bruder war mit gekommen, dennoch musste er noch etwas erledigen bevor er zu ihr kam..
Sie schrieb in einem Brief an ihren Seelenfreund:

Werter Bruder,

Ich habe die Landen erkundigt wie du es wolltest. Auch hier gibt es vielerlei Ungläubige und es faellt mir nur schwer meinen Dolch nicht direkt durch ihre Kehle zu stossen um ihnen den Lebensatem zu entreissen.

Ich habe einen Gardisten der Rahaler Stadt kennen gelernt, er ist auf dem besten Wege mir zu verfallen..
Ich zweifle oft an meiner Tat, dennoch wenn ich an dich denke weiß ich das wir es fuer den Herrn machen.

Wir bestreiten seinen Weg schon seit Langem, aber jener Gardist erzaehlte mir Sachen die mich verwirren.
Bitte komme so schnell wie moeglich nach Rahal, ich werde dort warten.

Saria

Sie bedachte kurz alle ihre Opfer in einem Gebet, das sie auch ja die gerechte Strafe des Herrn emfpangen fuer ihre Ungläubigkeit, dann ging sie zurueck zum Haus ihres Lehrmeisters.

Kuehl berechnend wich der Blick eines sanftes unschuldigen Mädchens..das konnte sie gut..vorspielen..theater..

Und nun hieß es warten..warten auf ihren Bruder..

Verfasst: Freitag 13. Oktober 2006, 22:17
von Saria Lucia Vhelvet
Kennst du sie oder kennst du sie nicht?
Teilweise offen wie ein Buch insgeheim verschlossen wie eine wertvolle Schatztruhe.

Glaubst du sie oeffnen zu koennen, oeffnest du die Buechse der Pandora.
Kalt wird es, dein Herz tropft noch vor Liebe und doch merkst du das die Liebe deiner Gegenueber nur ein Schein war. Dein Schein welchen du nie erkannt hast oder ein Spiel.

Das Ziel ist der Tod, jenen erfährt jeder ob frueher oder später...


Bruder,

jener der meine innersten Gefuehle kennt und weiß mit ihnen umzugehen, bist doch selbst vom gleichen Blute. Das gleiche Böse wächst darin und laesst keine Liebe entstehen, wozu auch..?

Ich erwarte deine Ankunft fieberhaft, deine Vermutung war richtig. Unter jenen gibt es noch feste Gläubige aber auch jene welchen nicht den wahren Sinn kennen Alatar zu dienen. Jene heißt es auszulöschen..Meine hand zittert, wenn ich die Menschen ueber Liebe sprechen hoere.

Wissen sie nicht das es jene nicht gibt? Sondern das jenes nur fleischige Gelueste sind die einem den Herzschlag verschnellern und den Kopf ausschalten lassen?
Begehren stempeln sie als Liebe ab..unfassbar und doch fast mitleidserregend.
Bruder bitte komm und erlöse mich, denn deine Anwesenheit hat etwas beruhigendes da ich weiß das du meine Ansicht teilst..


deine Saria

Der Brief ging mit der vertrauten Taube auf den Weg zu ihm..Sie wusste das jene niemals abgefangen werden koennte und so ging sie weiterhin beruhigt durch die Stadt sich weiterhin ein Bild machend..

Verfasst: Samstag 21. Oktober 2006, 18:41
von Saria Lucia Vhelvet
Fassungslos ueber ihr Verhalten schlug sie die haende vor das Gesicht, versuchend die aufkommende Trauer einfach zu ignorieren. Sie schwächte nur wie auch Liebe schwächte aber nein..
Sie konnte es nicht zulassen das er in nächster Zeit in ihrer Naehe ist. Deswegen waren ihre Worte hart, kalt das Verhalten absurd..

Er wuerde es merken, schoss es ihr durch den Kopf und schmiegte sich mit dem Ruecke noch naeher an den warmen, nahezu heißen Stein des Kamins.
Sie hatte schon die ganze Woche eine Laune zum niederknien und das einzige was sie ein wenig davon ablenkte war es von ihrer Armbrust Gebrauch zu machen. Zu sehen wie kolosse mit zwei Koepfen mit einem nahezu erde bebenden Geräusch ihr Ende fanden.

Aber es waren dann in den Stunden wo sie nichts machte immer noch diese Stadt ihr Gewissensbisse.
Jetzt wo er wieder da war, wollte sie wieder Reisen mit ihm und die ganze Welt erforschen.
Doch es ging nun um das niederlassnen in einer Stadt, ueber die der Herr wachte.
Sie wusste nicht ob sie anders war als die anderen Städte auch wenn sie hier die Gegenwart ihres Herrn wahr nahm und genoss.

Doch heute war es von einem Necken zu einem fast schon Streit moege man sagen gekommen.
Sie hatte ihn fuer einen Moment als Mann angesehen, da war es in ihr in Vergessenheit geraten, das er ihre andere Haelfte zum Leben ist.
Sie wollte ihn Necken, genauso wie sie auch Kayle neckte oder Xenapher.

Doch von ihm kamen nur spöttische Toene, welche in ihr einen Orkan auslösten von ungeheurer Größe und sie musste es einfach tuen.
Ihn ausquartieren bis sie sich gefangen hatte.
Ihr wieder klar wurde was sie war und wozu sie hier war..

Einen brief schrieb sie noch an ihn:

Geliebter Bruder, denn jenes bist du.
Bessere Haelfte meinereins. Verzeihe meine Worte, meine Handlungen, doch bin ich seid längerem schon auf der Suche nach meinem Ruhepol.. Eigentlich bist du es, doch dein Verhalten zeigte mir wiedermals das ich dir scheinbar weniger wichtig bin als du mir.

Es scheint mir als wäre selbst Geschwisterliebe Gift so wie du sagtest?
Ich brauche ein wenig Ruhe, einige Tage, vielleicht auch nur Stunden.

Ich hoffe du verzeihst mir.. *der rest scheint unsauber und unleserlich zu sein*

gez. Saria Lucia Vhelvet..

Sie wuerde nun ersteinmal anfangen zu fasten, um sich von jeglicher Handlung welche sie gegen den Willen des Herrn tat, reinzuwaschen..