Sinnloser Krieg und seine Folgen
Verfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 17:04
Sie hatte sich zu rückgezogen, so wie in den ganzen letzten Tagen. Sie wollte ihren Gedanken
nachhängen und sich ihnen gewahr werden.
Sie war nun schon einen Mond bei ihrem Volk, doch fühlte sie sich immer noch nicht ganz wohl.
Sie versuchte ja sich einzubringen, doch bekam sie trotzdem wenig mit was um sie herum geschah.
Wieder einmal saß sie am Fluss, dort wo sie schon mit Keikja gesessen hatte, und träumte vor
sich hin. Sie bemerkte ihre Umgebung nicht, zu sehr war sie mit ihren Gedanken beschäftigt.
Sie sass nur da und plätscherte etwas mit den Füssen im Wasser. Das sich ein Reiter näherte
nahm sie nicht wahr.
Ein Schlag und sie lag bewustlos am Boden. Ihr schlaffer Körper wurde vom Boden gehoben
und auf das Pferd gehieft, ihre stiefel wurden achtlos liegen gelassen. Nach einiger Zeit öffnete
sie die Augen langsam wieder und blickte sich orientierungslos um. Immer mehr nahm sie ihre
Umgebung wahr, und sie schauderte.Sie war gefangen. Sefa sass in einem Keller mit einem
seltsamen Schrein. Der Boden war kalt, doch das war nicht der einzige Grund warum es ihr
eiskalte Schauder über den Rücken laufen lies. Im Halbdunkel erkannte sie einen Mann, er
stand da und beobachtete sie. Sofort riss sie sich zusammen, suchte ihren Mut und fand ihn.
Sie fauchte ihn an, "was es denn solle?" und das er sie sofort gehen lassen solle, doch er lachte
nur. Sie sei seine Gefangene und sein Trumpf in diesem Krieg, er würde sie nicht gehen lassen.
Sie wurde immer hitziger, verspottete ihn und bespuckte ihn. Nun wurde er böse, verschwand kurz
und kam kurz darauf mit einer Kiste wieder. Sefa, die sich in eine Ecke gesetzt hatte beobachte das
Geschehen mit einer bösen Ahnung. Und sie sollte sich bestättigen. Er kam nun mit einem Knüppel
zum Schlag bereit zu ihr in die Zelle. Sefa fasste allen ihren Mut und zuckte nicht mit der wimper als
der Knüppel sie traf. Stattdessen verhönte sie ihn abermals, er versuchte es noch mal doch wieder
bekam er nur diese Reaktion. Er stockte, aber nur kurz, dann befahl er ihr aufzustehen. Sie weigerte
sich erst doch dann stand sie, mit einem stolzen Blick in seine Augen, doch auf. Stolz regte sie ihm
das Kin entgegen und blickte höhnisch auf ihn herab. Er zog einen Dolch, und wieder schauderte sie
innerlich, lies sich aber nichts anmerken und lachte ihn aus. Kurze, rasche Bewegungen rissen ihr
Kleid in Fetzen. Ihre Fassung und ihr Stolz verflogen für einem Moment und sie war drauf und dran sich
nun doch zu wehren. Doch sie straffte sich und und ihr Stolz kam wieder zurück. Sie wollte sich nicht die
Blösse geben und ihm zeigen, das er es geschafft hatte sie zu demümtigen. Ihre Waffe sollte das Wort
bleiben und sie wusste, dass dies ihre stärkste Waffe war. Und sie hatte Erfolg, er ging ohne ihr noch ein
Leid zuzufügen.
Als er fort war, sackte sie kraftlos zusammen. Inständig hoffte sie, dass er sobald nicht wieder kam.
Sie hatte nicht die Kraft sich ihm so schnell wieder entgegen zustellen. Jetzt musste sie nachdenken.
Sie glaubte nicht das es bei seinem nächsten Besuch wieder klappen würde. Soviel Kraft hatte sie nicht.
Doch was sollte sie tun? Ihr Verstand routierte und ihre Gedanken überschlugen sich. Nach einiger Zeit
hatte sie sich eine Plan zurecht gelegt und döste ein wenig. Als sie aufwachte, stand er wieder dort.
Er setzte sich auf die Treppe und blickte sie an. Sie atmete tief durch und fing an ihm in einem ruhigen
Ton fragen zu stellen. Er antortete ihr ebenso ruhig und sie fingen an sich intensiv zu unterhalten. Innerlich
war sie erleichtert, denn sie war sich nun sicher, dass sie eine Chance hatte relativ unbeschadet aus dieser
Situation zu kommen. Doch merkte sie auch in welcher aussichtslosen Situation sie alle gefangen waren.
Keine Seite schien diesen Krieg wirklich zu wollen, jeder war der Meinung er würde nur reagieren. Sie
verstand nun warum sie hier war, und das machte sie traurig. Sie wusste nicht was nun tun sollte, doch
merkte sie in diesem Gespräch immer mehr, dass wohl auch ihr Enführer ins Grübeln kam. Es schien ihr
wie ein Teilerfolg, vielleicht schaffte sie ihm begreifflich zu machen, dass er nicht alle über einen Kamm
scheren durfte. Zum Ende des Gespräches schaffte sie es gar, eine Art Waffenstillstand zwischen sich
und ihrem Enführer zu schliessen. Sie würde ihm keinen Ärger machen und er würde ihr nicht ihre Würde
und ihren Stolz nehemn.
Sie war nun schon den zweiten Tag in Gefangenschaft, und bis jetzt hatte er sein Versprechen gehalten.
Er hatte ihr sogar ein neues Kleid gegeben. Es war zwar etwas eng und kurz doch war es in Ordnung.
Insgesamt kümmerte er sich gut um sie. Sie hatte nun schon den einen oder anderen kennengelernt,
was sie teilst verwirrte. Diese leute waren schon seltsam, doch konnte man sich mit allen gut unterhalten,
und sie fand einiges über sie heraus. sie war froh, dass sie sie in ihrem Gefängnis besuchten. So war es
nicht ganz so trostlos und sie musste nicht ständig auf diesen Schrein blicken.
Sie hatte viel Zeit zum nachdenken, und hoffte das alles wieder gut werden würde, und zwar für alle.
nachhängen und sich ihnen gewahr werden.
Sie war nun schon einen Mond bei ihrem Volk, doch fühlte sie sich immer noch nicht ganz wohl.
Sie versuchte ja sich einzubringen, doch bekam sie trotzdem wenig mit was um sie herum geschah.
Wieder einmal saß sie am Fluss, dort wo sie schon mit Keikja gesessen hatte, und träumte vor
sich hin. Sie bemerkte ihre Umgebung nicht, zu sehr war sie mit ihren Gedanken beschäftigt.
Sie sass nur da und plätscherte etwas mit den Füssen im Wasser. Das sich ein Reiter näherte
nahm sie nicht wahr.
Ein Schlag und sie lag bewustlos am Boden. Ihr schlaffer Körper wurde vom Boden gehoben
und auf das Pferd gehieft, ihre stiefel wurden achtlos liegen gelassen. Nach einiger Zeit öffnete
sie die Augen langsam wieder und blickte sich orientierungslos um. Immer mehr nahm sie ihre
Umgebung wahr, und sie schauderte.Sie war gefangen. Sefa sass in einem Keller mit einem
seltsamen Schrein. Der Boden war kalt, doch das war nicht der einzige Grund warum es ihr
eiskalte Schauder über den Rücken laufen lies. Im Halbdunkel erkannte sie einen Mann, er
stand da und beobachtete sie. Sofort riss sie sich zusammen, suchte ihren Mut und fand ihn.
Sie fauchte ihn an, "was es denn solle?" und das er sie sofort gehen lassen solle, doch er lachte
nur. Sie sei seine Gefangene und sein Trumpf in diesem Krieg, er würde sie nicht gehen lassen.
Sie wurde immer hitziger, verspottete ihn und bespuckte ihn. Nun wurde er böse, verschwand kurz
und kam kurz darauf mit einer Kiste wieder. Sefa, die sich in eine Ecke gesetzt hatte beobachte das
Geschehen mit einer bösen Ahnung. Und sie sollte sich bestättigen. Er kam nun mit einem Knüppel
zum Schlag bereit zu ihr in die Zelle. Sefa fasste allen ihren Mut und zuckte nicht mit der wimper als
der Knüppel sie traf. Stattdessen verhönte sie ihn abermals, er versuchte es noch mal doch wieder
bekam er nur diese Reaktion. Er stockte, aber nur kurz, dann befahl er ihr aufzustehen. Sie weigerte
sich erst doch dann stand sie, mit einem stolzen Blick in seine Augen, doch auf. Stolz regte sie ihm
das Kin entgegen und blickte höhnisch auf ihn herab. Er zog einen Dolch, und wieder schauderte sie
innerlich, lies sich aber nichts anmerken und lachte ihn aus. Kurze, rasche Bewegungen rissen ihr
Kleid in Fetzen. Ihre Fassung und ihr Stolz verflogen für einem Moment und sie war drauf und dran sich
nun doch zu wehren. Doch sie straffte sich und und ihr Stolz kam wieder zurück. Sie wollte sich nicht die
Blösse geben und ihm zeigen, das er es geschafft hatte sie zu demümtigen. Ihre Waffe sollte das Wort
bleiben und sie wusste, dass dies ihre stärkste Waffe war. Und sie hatte Erfolg, er ging ohne ihr noch ein
Leid zuzufügen.
Als er fort war, sackte sie kraftlos zusammen. Inständig hoffte sie, dass er sobald nicht wieder kam.
Sie hatte nicht die Kraft sich ihm so schnell wieder entgegen zustellen. Jetzt musste sie nachdenken.
Sie glaubte nicht das es bei seinem nächsten Besuch wieder klappen würde. Soviel Kraft hatte sie nicht.
Doch was sollte sie tun? Ihr Verstand routierte und ihre Gedanken überschlugen sich. Nach einiger Zeit
hatte sie sich eine Plan zurecht gelegt und döste ein wenig. Als sie aufwachte, stand er wieder dort.
Er setzte sich auf die Treppe und blickte sie an. Sie atmete tief durch und fing an ihm in einem ruhigen
Ton fragen zu stellen. Er antortete ihr ebenso ruhig und sie fingen an sich intensiv zu unterhalten. Innerlich
war sie erleichtert, denn sie war sich nun sicher, dass sie eine Chance hatte relativ unbeschadet aus dieser
Situation zu kommen. Doch merkte sie auch in welcher aussichtslosen Situation sie alle gefangen waren.
Keine Seite schien diesen Krieg wirklich zu wollen, jeder war der Meinung er würde nur reagieren. Sie
verstand nun warum sie hier war, und das machte sie traurig. Sie wusste nicht was nun tun sollte, doch
merkte sie in diesem Gespräch immer mehr, dass wohl auch ihr Enführer ins Grübeln kam. Es schien ihr
wie ein Teilerfolg, vielleicht schaffte sie ihm begreifflich zu machen, dass er nicht alle über einen Kamm
scheren durfte. Zum Ende des Gespräches schaffte sie es gar, eine Art Waffenstillstand zwischen sich
und ihrem Enführer zu schliessen. Sie würde ihm keinen Ärger machen und er würde ihr nicht ihre Würde
und ihren Stolz nehemn.
Sie war nun schon den zweiten Tag in Gefangenschaft, und bis jetzt hatte er sein Versprechen gehalten.
Er hatte ihr sogar ein neues Kleid gegeben. Es war zwar etwas eng und kurz doch war es in Ordnung.
Insgesamt kümmerte er sich gut um sie. Sie hatte nun schon den einen oder anderen kennengelernt,
was sie teilst verwirrte. Diese leute waren schon seltsam, doch konnte man sich mit allen gut unterhalten,
und sie fand einiges über sie heraus. sie war froh, dass sie sie in ihrem Gefängnis besuchten. So war es
nicht ganz so trostlos und sie musste nicht ständig auf diesen Schrein blicken.
Sie hatte viel Zeit zum nachdenken, und hoffte das alles wieder gut werden würde, und zwar für alle.