Die Arbeit als Knecht
Verfasst: Mittwoch 4. Oktober 2006, 16:20
Es war noch früh am Morgen als Rafael zum Rotenbachhof kam.
Man war schon auf, die Tiere brauchten ihr Futter, die Felder mussten abgeerntet werden und... der Hühnerstall gebaut werden.
Das war Rafaels Aufgabe. Seine erste als Knecht.
Man zeigte ihm wo die Stämme dafür gesammelt waren und den Platz wo der Stall hinsollte, dann ließ man ihn alleine.
Einen Hühnerstall bauen.
Zweifelnd sah Rafael auf die Stämme dann auf den Bauplatz.
Zuerst musste einmal ein Plan her.
Er schritt die Masse ab. Notierte sie, stellte eine Skizze her, malte sogar grinsend kleine Hühner hinein, und es dauerte bis er zufrieden damit war.
Dann holte er das Werkzeug, legte Stamm für Stamm auf den Bock und begann sie zu zersägen um handliche Bretter her zu stellen, die er dann noch fein säuberlich abschmirgelte und zu den schon vorhandenen Bestand hinzufügte.
Erst als er einen annehmbaren Stapel zusammen hatte, begann er ein Feuer zu entfachen, setzte einen Pott mit Pech darauf, um dann, während dieses langsam zu köcheln begann , an den Eckpunkten, wo der Stall hinkommen sollte. die Erde aus zu heben.
Die Stützpfeiler bestrich er dann sorgfältig mit Pech bevor er sie in die Erde einließ, und den Sand wieder darauf schüttete, bis die Pfeiler halt hatten.
Inzwischen war es schon weit nach Mittag, und er musste sich ranhalten, wollte er noch fertig werden.
Mit Hammer und Nägeln versehen, nagelte er nun die Querstreben an die Eckpfeiler, wobei er immer wieder leise fluchte.
Wenn er den Handwerkern beim Werkeln zusah, sah das alles immer so einfach aus.
Er trieb die ersten Nägel so schief ein, das er teilweise mehr als nötig brauchte, um die Streben zu befestigen... geschweige denn von seinem Linken Zeigefinger der nun eine bläuliche Färbung trug, nachdem er den Nagel einmal verfehlt hatte.
„Welch Glück das du mit dem Schwert nicht so ein Stümper bist.“ Murmelt er zu sich selber. „Mit Hammer und Nagel als Waffe, wärst du verloren.... Selbstverstümmelung.“ Grummelte er weiter, und setzte sein Werk mit sichtlicher Freude jedoch fort.
Es machte Spaß etwas her zu stellen, zu sehen wie es Formen annahm.
Brett für Brett Nagelte er immer treffsicherer an die Querstreben und bald schon stand die erste Wand.
Jetzt erst gönnte er sich eine Pause, nahm dankend das Wasser und das Brot an das man ihm bot, um sich danach wieder an die Arbeit zu machen.
Bald schon war der Stall fertig .... fast fertig, denn als er drum herum ging, musste er zugeben etwas vergessen zu haben.
„Den Eingang.“ seufzte er, geflissentlich etwaige Grinser von Zuschauern übersehend, und so machte er sich daran einige der Bretter wieder zu entfernen.
Die Öffnung wo die Tür hineinkommen sollte, schliff er noch einmal ab, dann irgendwann doch sichtlich erleichtert sein „Werk“ betrachten zu können.
Er hoffte nur das es nicht einfach in sich zusammen fallen würde.
Aber es sah schon stabil aus.
„Und Morgen komme ich und werde einen Zaun drum herum bauen.“ Meinte er dann nach getanener Arbeit.
Es war auch bereits schon dunkle, um überhaupt noch etwas zu tun.
Die Einladung zum Abendessen schlug er jedoch aus.
Er wollte nur noch Heim.
Heim und etwas schlafen.
Man war schon auf, die Tiere brauchten ihr Futter, die Felder mussten abgeerntet werden und... der Hühnerstall gebaut werden.
Das war Rafaels Aufgabe. Seine erste als Knecht.
Man zeigte ihm wo die Stämme dafür gesammelt waren und den Platz wo der Stall hinsollte, dann ließ man ihn alleine.
Einen Hühnerstall bauen.
Zweifelnd sah Rafael auf die Stämme dann auf den Bauplatz.
Zuerst musste einmal ein Plan her.
Er schritt die Masse ab. Notierte sie, stellte eine Skizze her, malte sogar grinsend kleine Hühner hinein, und es dauerte bis er zufrieden damit war.
Dann holte er das Werkzeug, legte Stamm für Stamm auf den Bock und begann sie zu zersägen um handliche Bretter her zu stellen, die er dann noch fein säuberlich abschmirgelte und zu den schon vorhandenen Bestand hinzufügte.
Erst als er einen annehmbaren Stapel zusammen hatte, begann er ein Feuer zu entfachen, setzte einen Pott mit Pech darauf, um dann, während dieses langsam zu köcheln begann , an den Eckpunkten, wo der Stall hinkommen sollte. die Erde aus zu heben.
Die Stützpfeiler bestrich er dann sorgfältig mit Pech bevor er sie in die Erde einließ, und den Sand wieder darauf schüttete, bis die Pfeiler halt hatten.
Inzwischen war es schon weit nach Mittag, und er musste sich ranhalten, wollte er noch fertig werden.
Mit Hammer und Nägeln versehen, nagelte er nun die Querstreben an die Eckpfeiler, wobei er immer wieder leise fluchte.
Wenn er den Handwerkern beim Werkeln zusah, sah das alles immer so einfach aus.
Er trieb die ersten Nägel so schief ein, das er teilweise mehr als nötig brauchte, um die Streben zu befestigen... geschweige denn von seinem Linken Zeigefinger der nun eine bläuliche Färbung trug, nachdem er den Nagel einmal verfehlt hatte.
„Welch Glück das du mit dem Schwert nicht so ein Stümper bist.“ Murmelt er zu sich selber. „Mit Hammer und Nagel als Waffe, wärst du verloren.... Selbstverstümmelung.“ Grummelte er weiter, und setzte sein Werk mit sichtlicher Freude jedoch fort.
Es machte Spaß etwas her zu stellen, zu sehen wie es Formen annahm.
Brett für Brett Nagelte er immer treffsicherer an die Querstreben und bald schon stand die erste Wand.
Jetzt erst gönnte er sich eine Pause, nahm dankend das Wasser und das Brot an das man ihm bot, um sich danach wieder an die Arbeit zu machen.
Bald schon war der Stall fertig .... fast fertig, denn als er drum herum ging, musste er zugeben etwas vergessen zu haben.
„Den Eingang.“ seufzte er, geflissentlich etwaige Grinser von Zuschauern übersehend, und so machte er sich daran einige der Bretter wieder zu entfernen.
Die Öffnung wo die Tür hineinkommen sollte, schliff er noch einmal ab, dann irgendwann doch sichtlich erleichtert sein „Werk“ betrachten zu können.
Er hoffte nur das es nicht einfach in sich zusammen fallen würde.
Aber es sah schon stabil aus.
„Und Morgen komme ich und werde einen Zaun drum herum bauen.“ Meinte er dann nach getanener Arbeit.
Es war auch bereits schon dunkle, um überhaupt noch etwas zu tun.
Die Einladung zum Abendessen schlug er jedoch aus.
Er wollte nur noch Heim.
Heim und etwas schlafen.