Auf neuem Grund ( Wolfswalde II )
Verfasst: Donnerstag 21. April 2005, 16:17
Auf neuem Grund
Im Glanze der Morgensonne lag die riesige Lichtung vor ihnen. Die ersten wärmenden Strahlen brachen sich in unzähligen Tautropfen die an den Gräsern der Aue hingen und das Rudel musterte das Bild vom Waldrand aus.
Tiefe Zufriedenheit durchströmte Shaja und der Begriff von einem "Zuhause" formte sich in ihrem Kopf, auch ohne daß sie es so nennen würde.
Sich heimisch zu fühlen, einen Ort zu haben, an den man zurückkehrt, den man verteidigt weil man dort alles hat was man braucht, einfach das Gefühl hierhin zu gehören. Heimat eben.
Der Gesang der Vögel, der frische Duft, all die Spuren von Rotwild, der Wald strotzte vor Leben. Ihr Wald.
Falk hatte sie gefragt, ob sie so nett wäre sich um den Wald und die Wölfe zu kümmern, weil er doch mit dem Rest des Clans soviel zu tun hätte.
Was eine Frage. Sie konnte doch nichts anderes. Es war ihr Leben.
Shaja stand zwischen zwei Welten in denen sie zwei Positionen einnahm. Sie führte einerseits die Wölfe, andererseits war Falk der Führer ihres zweiten Rudels, wenn man es so nennen wollte.
Als Falk ihr sagte, er wolle aus beiden ein Rudel machen, weil die Wölfe doch auch Teil des Lebens des Clans waren, hatte sie Angst gehabt er wolle ihr die Führung streitig machen.
Aber als Falk sie mit der Führung der Wölfe "beauftragte", was eigentlich überflüssig war, hatte sie den Eindruck, daß er klarstellen wollte, daß er eben dies nicht vorhatte.
Als hätte er gewusst, daß er ihr nicht ihr Ein und Alles nehmen kann. Oh wie sie diesem Mann vertraute.
Es waren zwei Rudel und sie würden wunderbar zusammenleben und sich ergänzen, dachte Shaja.
Wolfswalde
Mit einem Klopfen auf dem Oberschenkel bewegte sie die Tiere ihr zu folgen. Sie hatten sich schnell aufeinander eingespielt und grade Ther war sehr gelehrig.
Shaja schritt mit ihnen an diesem Tag den äußeren Waldrand und somit die Grenze des Clanslandes ab.
Ther hatte mitlerweile die grundlegenden Begriffe gelernt mit denen sich Shaja verständlich machte und mußte ihn nicht immer am Nackenfell zurückzerren wenn etwas falsch lief.
So war sie sehr bedacht darauf, daß die Tiere die Grenze genau kannten und akzeptierten. Gerade Ther der fleissig alles markierte und das Revier für die anderen nachvollziehbar absteckte.
Immer wenn er zuweit ging pfiff sie ihn scharf zurück, und das Ganze funktionierte zu Shajas vollster Zufriedenheit.
Es würde nicht lange dauern bis die Wölfe verstanden hatten was ihnen zugedacht war und wo sie sich bewegen sollten.
Das nächste Problem war dann, ihre Lieblinge an die Clansmitglieder zu gewöhnen, die ja das Revier mit ihnen teilen würden. Bei Falk schien das irgendwie kein Problem zu bereiten.
Aber wenn die Anderen ihre Scheu ablegten und sich an die Regeln hielten, würde das auch bei ihnen klappen. Es war wichtig, daß die Wölfe wußten wer zu ihnen gehörte.
Zuversichtlich musterte sie am Abend die noch als Schemen erkennbaren Fellkneul die sich zum schlafen aneinander gekuschelt hatten.
"Nur alles mit Ruhe angehen" , dachte sie, "einfach Zeit nehmen, dann wird schon alles werden"
Mit einem Lächeln schlief Shaja zwischen ihnen ein.
Im Glanze der Morgensonne lag die riesige Lichtung vor ihnen. Die ersten wärmenden Strahlen brachen sich in unzähligen Tautropfen die an den Gräsern der Aue hingen und das Rudel musterte das Bild vom Waldrand aus.
Tiefe Zufriedenheit durchströmte Shaja und der Begriff von einem "Zuhause" formte sich in ihrem Kopf, auch ohne daß sie es so nennen würde.
Sich heimisch zu fühlen, einen Ort zu haben, an den man zurückkehrt, den man verteidigt weil man dort alles hat was man braucht, einfach das Gefühl hierhin zu gehören. Heimat eben.
Der Gesang der Vögel, der frische Duft, all die Spuren von Rotwild, der Wald strotzte vor Leben. Ihr Wald.
Falk hatte sie gefragt, ob sie so nett wäre sich um den Wald und die Wölfe zu kümmern, weil er doch mit dem Rest des Clans soviel zu tun hätte.
Was eine Frage. Sie konnte doch nichts anderes. Es war ihr Leben.
Shaja stand zwischen zwei Welten in denen sie zwei Positionen einnahm. Sie führte einerseits die Wölfe, andererseits war Falk der Führer ihres zweiten Rudels, wenn man es so nennen wollte.
Als Falk ihr sagte, er wolle aus beiden ein Rudel machen, weil die Wölfe doch auch Teil des Lebens des Clans waren, hatte sie Angst gehabt er wolle ihr die Führung streitig machen.
Aber als Falk sie mit der Führung der Wölfe "beauftragte", was eigentlich überflüssig war, hatte sie den Eindruck, daß er klarstellen wollte, daß er eben dies nicht vorhatte.
Als hätte er gewusst, daß er ihr nicht ihr Ein und Alles nehmen kann. Oh wie sie diesem Mann vertraute.
Es waren zwei Rudel und sie würden wunderbar zusammenleben und sich ergänzen, dachte Shaja.
Wolfswalde
Mit einem Klopfen auf dem Oberschenkel bewegte sie die Tiere ihr zu folgen. Sie hatten sich schnell aufeinander eingespielt und grade Ther war sehr gelehrig.
Shaja schritt mit ihnen an diesem Tag den äußeren Waldrand und somit die Grenze des Clanslandes ab.
Ther hatte mitlerweile die grundlegenden Begriffe gelernt mit denen sich Shaja verständlich machte und mußte ihn nicht immer am Nackenfell zurückzerren wenn etwas falsch lief.
So war sie sehr bedacht darauf, daß die Tiere die Grenze genau kannten und akzeptierten. Gerade Ther der fleissig alles markierte und das Revier für die anderen nachvollziehbar absteckte.
Immer wenn er zuweit ging pfiff sie ihn scharf zurück, und das Ganze funktionierte zu Shajas vollster Zufriedenheit.
Es würde nicht lange dauern bis die Wölfe verstanden hatten was ihnen zugedacht war und wo sie sich bewegen sollten.
Das nächste Problem war dann, ihre Lieblinge an die Clansmitglieder zu gewöhnen, die ja das Revier mit ihnen teilen würden. Bei Falk schien das irgendwie kein Problem zu bereiten.
Aber wenn die Anderen ihre Scheu ablegten und sich an die Regeln hielten, würde das auch bei ihnen klappen. Es war wichtig, daß die Wölfe wußten wer zu ihnen gehörte.
Zuversichtlich musterte sie am Abend die noch als Schemen erkennbaren Fellkneul die sich zum schlafen aneinander gekuschelt hatten.
"Nur alles mit Ruhe angehen" , dachte sie, "einfach Zeit nehmen, dann wird schon alles werden"
Mit einem Lächeln schlief Shaja zwischen ihnen ein.