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Zweite Kundgebung des Reiches

Verfasst: Dienstag 26. September 2006, 17:47
von Adrian Hohenfels
Überall in Varuna werden weitere Aushänge angebracht und Kundgebungen verkündet:

Im Namen des Reiches unter Ador I.,
sei dem Volke und dem Adel verkündet, durch den Truchsess Adrian von Hohenfels!

Die Untersuchungen im Falle des Argantaers schreiten voran. Immerwieder erwähnte selbiger in seinen wirren Aussagen weißberobte Magier und sein Werk selbst kann nicht ohne Magie vonstatten gegangen sein. So tritt nun folgende Anordnung mit sofortiger Wirkung in Kraft:

3. Der Konvent des Phönix wird wegen des Verdachtes, Mittäter in seinen Reihen zu haben, ab dem heutigen Tage geschlossen. Über die gesamte Stadt wird ein Magieverbot verhängt, das für jegliches magietreibende Volk gilt. Unauthorisierte Zusammenkünfte von Mitgliedern des Konvents oder gar der Magie dienlicher Unterricht steht unter Verbot, Zuwiderhandlungen werden als Hochverrat betrachtet und dementsprechend geahndet.



Adrian von Hohenfels
rechtmässig ernannter Truchsess des Reiches unter Ador I.
Oberhaupt der Grafschaft von Hohenfels

Verfasst: Dienstag 26. September 2006, 18:03
von Ariana von Wolfenfels
Ein undamenhafter Fluch, gerade noch zwischen den Lippen erstickt sodass lediglich ein unverständliches Murmeln zu hören war. Was sollte dieser Unsinn nun wieder? War der Graf wahnsinnig geworden, Sire Arganta übergeschnappt oder entsprach diese unfassbare Anschuldigung tatsächlich der Wahrheit? Nein. Nein!

Wer würde als nächstes der konspirativen Mitarbeit in dieser, immer größere Kreise ziehenden Verschwörung bezichtigt werden? Diese Frage spukte ihr im Kopf umher, ließ die feinen Nackenhaare zu Berge stehen. Eine kurze Stippvisite am Schloss hatte das vorhersehbare Ergebnis gebracht. Sie wurde abgewiesen und konnte nicht einmal in Erfahrung bringen wo sich die Ritter, die schützenden Schwerter und Schilde des Reiches aufhielten. Einer jener Schwarzumhänge befand sich bereits im Dienst hinter dem Tor und so trat sie rasch wieder den Rückzug an - hier ließ sich nichts erreichen. Wie waren diese Truppen so rasch hier angekommen? Man musste sie gerufen haben, noch bevor jener seltsame Angriff auf den Grafen geschah. Die Sache stank zum Himmel, doch ohne jemanden der Verbindungen in das Schloss hatte, würde sie keine Antworten finden. Sie musste Cathal finden, und jenen jede Hilfe anbieten die Licht in die Angelegenheit bringen konnten.

Verfasst: Dienstag 26. September 2006, 18:09
von Una Llastobhar
Und gleich wieder trugen sie die sicherlich nicht langen, schlanken Beine im Flitzetempo durch die Strassen Varunas.

"Die Zeit eilt...",
hatte der Richter de Dynal geraunt, als sie den Aushang mit geweiteten Augen starr und steif vor Entsetzen angeblickt hatte und ja, hierbei sollte er natürlich Recht behalten. Sie musste zum Konvent, musste zusehen, dass sie ihre Schüler und all die anderen, noch jungen und nicht gänzlich erfahrenen Mitglieder des Konvents erreichen konnte, bevor.... ja... bevor jemand anderes sie in die Fänge bekam und ihre Schützlinge somit vielleicht die Nächte plötzlich im Kerker verbringen mussten.

Finja... Calor... sie brauchte beide...
Feoras...

Die Angst trieb die nun längst nicht mehr in den Farben des Konvents gekleidete, kleine Mädchengestalt auf eine Hastgeschwindigkeit, welche sie wohl selber nie für möglich gehalten hatte.

"Die Zeit eilt..."

Verfasst: Dienstag 26. September 2006, 20:09
von Finja Stenfjord
Sie war perplex, anders ließ es sich wohl nicht ausdrücken, dann unterdrückte sie mühsam einen Fluch. Ja war Rafael denn ganz verrückt geworden. Oh, nicht daß sie ihm eine solche Aussage über den Konvent nicht zutrauen würde, der Ritter und sie hatten ja noch nie das allerbeste Verhältnis zueinander gehabt. Und gänzlich vom Tisch zu fegen waren diese Vorwürfe ja in der heutigen Zeit auch nicht. Wer wußte schon, wer wirklich mit welchen Absichten unterwegs war und kurz flogen ihre Gedanken zu den Schülern, die das Ritual der Stäbe bisher nicht bestanden hatten. Sollte sie sich wirklich so getäuscht haben?
Die elementarmagischen Sicherungen des gräflichen Schlosses waren auch nie wirklich gründlich durchgeführt worden, da vom Grafen nie wieder eine Weisung in die entsprechende Richtung erfolgt war. Der Eindruck, daß die Magierschaft in Varuna nicht sonderlich gut gelitten war, drängte sich ihr erneut unerbittlich auf. Die Gefahr war real und natürlich würde sich der Konvent vorerst und nach außen hin an die Weisung halten. Dennoch mußte sie dringend mit Una sprechen.

Verfasst: Dienstag 26. September 2006, 20:18
von Yarin von Wolfenfels
Nun also der zweite solcher Bekanntmachungen. Bei der ersten hatte er noch still gehalten, auch wenn einige Worte des Befehles absurd schienen. Aber nun noch dem Konvent des Phoenix zu unterstellen Verräter an der Krone zu unterrichten - diese Aussage war so unsinnig in den Augen des jungen Schülers.

Wurde im Unterricht nicht immer die Nähe zum Reich und den lichten Göttern nahegebracht? War nicht sogar das Weiß als äußeres Zeichen der Reinheit und des Lichts dieses Konvents zu sehen?

Einige Stunden später sass er im Zimmer des Gasthauses und verfasste einen Brief an das Kloster. Käme die Inquisition wirklich mit dem Segen der Kirche würde man ihm das, zumindest hoffte er das, auch offenlegen. Nur warum dann schwarze Mäntel und nicht im Blau der Herrin.

Die kommenden Tage würden zeigen, was im Schloss vorging - zumindest hoffte er das.

Verfasst: Mittwoch 27. September 2006, 12:46
von Meredorn Volospa
Es war ein regnerischer Abend als Meredorn die Kunde vernahm. Er konnte sienen Augen in den ersten Momenten nicht trauen und spürte so nicht einmal, wie der wechselnde Wind ihm das kalte Wasser des Himmels direkt in die Augen wehte. seine Augen blinzelten vor seiner Ungläubigkeit. Kleinere Tropfen wirbelten sie herum begleitet von vielen weiteren, als er sich mit behendem Schritt herum wandt um sioch seinen Weg durch die abendlichen Straßen Varunas zu suchen. Diese unwissenden, selbstüberschätzenden Adeligen mit ihren kindlichen, korrumpierenden Machtspielchen! Man weiß ja kaum mehr ob jener gefallene Paladin noch für das Gute streitet und die wahren Unholde die Hand über uns halten oder Jener tatsächlich dem Wahne verfallen ist und uns nur in seinem stetig herab sinkenden Strudel der Verdammnis mit hinab reißen will! Es muss etwasgeschehen die Tage, bevor alles Leben in dieser Stadt noch zum Erliegen kommt, nun wo das Wissen schon versiegelt wird. Zum Verstummen wird man es aber nicht bringen!