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Trauer um Hailey
Verfasst: Sonntag 24. September 2006, 15:08
von Falk Hinrah
Sie hatte ihre Familie so sehr geliebt. Hatte trotz ihrer Verbannung von Fuachtero immer für ihr Volk eingestanden und Tiefländer und Anguren in Freundschaft zu vereinen. Sie war das heimliche Herz Grimwoulds gewesen, die rechte Hand des Jarls und der Mutterersatz für viele. Für alle jedoch mindestens die gute Freundin.
Ihr Tod hatte ein Loch hinterlassen, eine Lücke die niemand so schnell würde füllen können. Und eine leere Stelle in den Herzen aller, die wohl nie wieder gefüllt werden würde. Eine leere Stelle an der sie immer eine Kerze aufstellen würden um ihr Gedenken ganz tief in sich zu bewahren.
Stundenlang hatte Falk geweint, hatte bei ihrem Leichnahm gesessen und bittere Tränen vergossen nachdem er diesen aus dem Nebelfluss gezogen hatte. Die Wunden deuteten darauf hin, dass die Bestien des Unheilsberges einmal mehr ein Opfer gefunden hatten.
Mit einer sanften Handbewegung hatte er ihr die Augen geschlossen und den triefend nassen Leichnahm zum Clan getragen.
"Warum...? Warum musstest du sterben? Du hast soviel für uns getan, du hast uns so sehr geholfen!" Ohne Scheu drückte er den nassen Körper an seine Brust während er den Weg zurücklegte. "Du hast geholfen den Clan zu dem zu machen was er jetzt ist. Du warst unser Licht und unser Herz. Dein Lächeln machte Grimwoulds Räume heller und deine Tränen haben uns zur Besinnung gebracht." Schwer atmete er durch, bevor er den toten Körper auf dem Platz der Verbrennung ablegte und sich erhob.
"Wir haben dir soviel zu verdanken. Nun, da du zu deinen Ahnen gehst, wollen wir dich auf dem Weg geleiten und... und..." Ihm versagte die Stimme und mit Tränen in den Augen schaute er auf sie herab.
"Und den Ahnen künden, dass eine würdige Frau unter sie tritt. Stolz, Schön und das Juwel ihres Clans..."
Mit diesen Worten hatte er sich abgewandt um die schreckliche Neuigkeit in Grimwould kund zu tun. Drei Tage danach hatte Trauer über der Festung gelegen und er hatte die Hände gebeten ihr ein Gestell aus Eichenholz zu bauen, auf dem man sie verbrennen wollen hatte.
Ein schwerer schlag für Ragnar
Verfasst: Sonntag 24. September 2006, 15:31
von Ragnarr Hinrah
Ragnar war bereits einige Stunden in den Höhlen, begleit von seiner Liebsten Ketiley und seiner Kleinen Sana. Sie hatten gute Beute gemacht und vielen Monstern den weg zu den Ahnen gewiesen.
Ragnars Klinge war auf seinen Rücken gebunden und die Rüstung wurde langsam schwerer. Der Rückweg war beschwerlich, nicht zuletzt durch die Beute die sie mitschleppten. Es war nur noch ein Stück bis sie die Festung sehen würden.
Nach einigen Schritten wuchs die Festung über den Bäumen empor und erleichterung machte sich bei den dreien breit. Sie gingen einen Schritt schneller, als würde nun all die last und die beschwerlichkeit von ihren Schultern fallen.
Sie gingen an der hohen Palisade entlang, nach einem moment gingen sie um die Ecke und erblickten im Nebel das Gatter wo einige Tiere rumstreunerten. Doch war etwas anders. Ragnar blickte sich nochmals um, er blieb stehen, sein blick wanderte umher.
Und dann erblickte er den Leichnahm von Hailey, alles lies er aus den Händen fallen. Es krachte laut und ein leises dumpfes Geräusch war zu höhren als Ragnar seinen Helm vom Kopf riss und jener zu Boden fiel, auf all den kram den Ragnar mit sich trug.
Er ging nur langsam und zögerlich auf den Körper zu. Tränen bildeten sich in seinen Augen. War es Hailey? War es die Frau die ihm trost und verständniss schenkte als er sich allein fühlte? War es Hailey?
Jene Fragen schwirrten durch seinen Kopf als er auf den Leichnahm zuging.
Falk hat er anfangs garnicht beachtet, seine Aufmerksamkeit gehörte dem Leichnahm.
Nun erkannte er sie, es war Hailey. Er sackte neben dem Körper zu Boden und schlug die Hände ins Gesicht. Er schtreichte sich einmal durchs Gesicht, er wollte nun nicht schwach werden und anfangen zu weinen.
Nein er wollte stark sein. Stark für Hailey und Ketiley. Stark für die wenigen die ihm so wichtig sind wie kaum etwas anderes.
Sein Gesicht war deutlich von der Trauer und der Verzweiflung gezeichnet.
Verfasst: Sonntag 24. September 2006, 16:49
von Keikya Bunjam
Sie kannte Hailey nicht besonders gut oder besonders lange, dennoch entgegnete sie ihr immer freundlich und mit herzlichem Ausdruck im Gesicht. Sie kümmerte sich um ihren Neffen, fast als ob es ihr eigener wäre. Geduldig versuchte sie Kervin die Städterzunge zu lehren, damit sie ihn auch verstehen konnte, sprach der Junge stets in tiefländisch zu ihr.
Sie hatte ein offenes Ohr für alles und jeden. Man konnte mir ihr über Probleme reden, oder einfach nur seinen spaß haben.
Die Nachricht, das Hailey nun tot war, traf Keikya dennoch umso härter.
Ganz blass und regungslos lag der Leichnam auf dem Eichengestell, das für sie gebaut wurde. Tot….sie war einfach tot. So eine gute Seele. Wieso nahmen die Ahnen einem immer einen Menschen der er noch gar nicht verdient hatte, die Welt zu verlassen. Das konnte doch alles einfach nicht sein.
Im Herzen betete Keikya für Hailey, dass sie ihren Weg zu den Ahnen finden würde und für ewig in frieden ruhen konnte...
Verfasst: Montag 25. September 2006, 10:31
von Caillean Hinrah
Wie eine Schockwelle fuhr die Nachricht durch ihren Koerper. Einmal mehr wuerde der Clan trauern. Es schien so wenige friedliche, froehliche Tage zu geben in Grimwould.
Der Kummer sass tief in Cailleans Herzen und sie trauerte die drei Tage aus vollen Herzen, wissend, dass Hailey ein Luecke im Clan hinterlassen wuerde und bei ihr. Seid sie auf Grimwould ihr Leben mit ihrem Falk aufbaute, hatte sie zwei Frauen ihre Freundin genannt.
Gwynedeth die Schreinerin, ehemals geschickte Clanshand
und Hailey...
Sie hatte ihr durch Ulfarrs Geburt durchgeholfen. Hatte ihre Schmerzen mit ihr geteilt.
Ihr Ahnen seid gut zu unserer Hailey und nimmt sie mit Liebe und Respekt auf, denn sie hat nichts anderes verdient
Verfasst: Dienstag 26. September 2006, 20:27
von Ketiley Hinrah
Wie angewurzelt stand sie neben Ragnar, sie konnte es nicht fassen, Hailey war… sie lag da… der Atem aus ihr herausgefahren. Wie konnte es nicht fassen wie ihre Freundin dort liegen konnte. Ihr vertraute die ihr in den ersten Tage so viel Trost und Verständnis geschenkt hatte.
Die ihr Erklärt hatte, dass sie eigentlich Ragnar liebt und das er sie liebt. Die sie zusammengeführt hatte. Sie musste innerlich schmunzeln als sie sich für einen Moment an das Gespräch über das Fellrutschen und den Segen erklärt hatte.
Sie musste weg von hier, sie konnte nicht bei der Leiche stehen bleiben und trauern. Sie musste selbst damit fertig werden. So wurde rasch eine Tasche gepackt und ihr Pferd aus dem Stall geführt.
Sie würde einen Ritt wagen, hinauf in die Berge, ein paar Tage nachdenken und mit ihrer Trauer fertig werden.
Sie würde erst wiederkehren, wenn sie die Feuer sehen würde über Gerimor, wenn ihre Ewige Seele zu den Ahnen gefahren ist.
Verfasst: Mittwoch 27. September 2006, 18:11
von Sana D´elrah
Sie stand stumm etwas abseits des Geschehens, es bekuemmerte sie im tiefsten Innern, das sie tot war, auch wenn sie Hailey so gut wie gar nicht kannte. Zuerst hatte sie ihr misstraut und nach dem "erklärungsbad" zu dritt, wurde das Verhältniss langsam besser, doch blieb es mehr kuehl denn warm.
Nun es waren halt nicht alle einverstanden das ein Städter in den Reihen der Hinrahs gelangte..Sie wusste wieviel den anderen diese tote tapfere Kriegerin bedeutete und trauerte mit ihnen..denn das was sie kennenlernte war tief im Herzen Sanas..
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 11:33
von Kjartan Hinrah
langsam hob kjartan einen kopf und blickte auf denn platz der toten ... es war nicht der erste .. denn er auf dem letzten weg begleitete ... doch wusste er auch .. das es sicher nicht das letzte mal sein wird das er auf diesen platz ... ein letztes ritual für einen denn er kannte durchführen würde kurz hob er seinen blick und ging auf die aufgebarte leiche zu ehe er die hände leicht hob die augen schloss und dann mit fester und trockener stimme zu sprechen begann
Ihr Ahnen ... es ist so weit ... so nehmt ihr die ihr über uns wacht .. diese zu euch auf .. auf das sie ... zu eurer seite sitzten wird ... von nun an bis ans ende der tage
langsam griff kjartan in seinen leer wirkenden beutel und hollte eine kleine trommel, und einen kleinen stab mit einem dicken ende dieser .. schon bei denn ersten bewegungen wie eine rassel begann zu erklingen .. fest umschlossen kjartans hände diese kleine rassel doch auch ohne sie zu bewegen begann bereits der ton als ob sie im tackt geschüttelt werde,
ehe er mit dieser rassel begann fest auf die trommel einzuschlagen ein dumpfes bum.. erklag .. ein weiteres ... sehr dumpfes bum erklang bis die schläge immer schneller wurden und er fast unverständlich zum tackt zu sprechen begann
ihr.. die ihr über uns wacht ... nun schicke ich euch eine der lebenden ... die ihren angestammten platz ... bei euch ... ihr ahnen verdient hat ... so nehmt sie auf in eure hallen ... lasst sie zu eurer seite sitzten ... denn ihr leben war das wie man es von denn unsrigen erwartet ... ein leben für alle ... wie wir es selbst nicht besser gestallten könnten.... ein leben nach eurem vorbilt .. so wie ihr es uns gelehrt haben ... sie hat ... denn platz in eurer mitte mit diesem leben verdient
ein letztes tiefes bum ist zu höhren ehe er die rassel die die ganze zeit im tackt miterklungen hat ... von kjartan im hohen bogen auf die aufgestabelten holzscheite flog, kurz bevor diese aufkam hört man laut eine krähe schreien .. und nur ein leichtes lächeln ist von kjartan zu sehen
ehe er sich zu Falk umwendet und diesem sacht zunickt ehe er sich wieder auf denn scheiterhaufen zuwendet und leise zu sich selbst spricht
danke haily ... wir sehen uns in nicht all zu langer zeit wieder....
[/i]
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 12:28
von Falk Hinrah
Langsam hebt sich der durchdringende, intensiv blaue Blick, ein harter, ein stolzer Blick in die Ferne um Hailey zu zeigen, dass sie sich keine Sorgen um die Zurückgebliebenen machen musste. Ein Blick ihr zu signalisieren dass er stark sein würde, seinen Clan und ihr Andenken schützen würde.
Er würde weitermachen, auch ohne sie. Würde zuende führen, was sie gemeinsam begonnen hatten. Einer einzelnen Träne erlaubte er seinem Augen zu entfliehen und das stolze, harte Gesicht zu benetzen. Ein Gesicht das mit dem Tod einer geliebten Freundin wieder ein Stück härter, wieder ein Stück strenger und abweisender wurde.
Wie soviel Gutes das ihm im Leben wiederfahren war witterte nun auch Haileys Körper dahin, würde schon bald von den Flammen als Asche im Wind verteilt werden. Kurz wendete sich sein Blick hinter die Reihen seiner Wölfe und legte sich auf Sefa, die neu angekommene Tiefländerin aus seinem Clan. Kurz huschte ein Lächeln über seine Lippen. Vielleicht würde die Zukunft doch nicht so düster aussehen.
Doch vorerst galt es eine traurige Pflicht zu erfüllen.
Kurz nickte er Argos zu, diesem signalisieren dass es Zeit sei das Feuer zu entzünden, während er seine Stimme hob und durch den lauten Bass seinen Clan aufforderte mit ihm zu beten. Nicht wie die Städter, mit gesenktem Kopf. Sondern mit stolzem Blick, eine Hand an seiner Waffe, eine Hand auf der Schulter seiner Frau. Stolz, aufrecht und im Wissen den einzig wahren Glauben zu leben.
"Dort treffe ich dann meinen Vater,
dort treffe ich dann meine Mutter,
dort treffe ich meine Brüder und meine Schwestern.
Dort treffe ich all jene Menschen meiner Ahnenreihe
von Beginn an.
Sie rufen bereits nach mir,
sie bitten mich meinen Platz zwischen ihnen ein zu nehmen
unter dem grossen Baum der Ahnen,
wo die tapferen Menschen, für alle Ewigkeit
leben."
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 13:40
von Bjoern Hinrah
Still stand Bjoern hinter Falk, er war seit dem er erfuhr das Hailey tot war nicht mehr aus seinen Fellen gekommen, hatte viel geweint und wollte nur alleine sein.
Als Falk alle aufforderte zu beten, sprach er leise mit:
"Dort treffe ich dann meinen Vater,
dort treffe ich dann meine Mutter,
dort treffe ich meine Brüder und meine Schwestern.
Dort treffe ich all jene Menschen meiner Ahnenreihe
von Beginn an.
Sie rufen bereits nach mir,
sie bitten mich meinen Platz zwischen ihnen ein zu nehmen
unter dem grossen Baum der Ahnen,
wo die tapferen Menschen, für alle Ewigkeit
leben."
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 14:58
von Ragnarr Hinrah
Ragnar stand mit einem von dem Schmerz der trauer gezeichnetem gesicht da. Er lautsche den Worten des Schamenens welche seiner Trauer nicht linderten, nein sie verstärkten diese Trauer nur noch.
Er schaute auf als der Schamane aufhörte zu sprechen. Er wandte einen letzen blick zu jener Frau, die ihm das lächeln zurück gab, jener Frau die ihm lehrte wieder zu lieben, jener Frau die ihm das Gefühl zurückgab glücklich zu sein, jener Frau die er tief ins Herz geschlossen hatte, es war die Frau deren Namen er mit freude hörte, Hailey.
Falk erhob nun seine Stimme und Ragnar schaute sich kurz um, nach seiner Lieben suchend, doch war sie nicht da. Ragnar holte tief luft und mochte seinen Blick nichtmehr zu dem Toten Körper heben, zuviel schmerzen verursachte der anblick. Einen Schmerz, tief im Herzen wo er begann ein Loch zu hinterlassen, ein Loch was für nur Schwer zu füllen sein würde. Doch war es für Ragnar auch ein schlag der ihn befreit. Befreit von Hailey, er würde immer an sie denken und sie nie vergessen, doch würde er nun auf eigenen Beinen stehen und seinem eigenem Leben nun alleine entgegentreten und es meistern.
Er begann nun leise mitzusprechen als Falk anfing zu beten...
"Dort treffe ich dann meinen Vater,
dort treffe ich dann meine Mutter,
dort treffe ich meine Brüder und meine Schwestern.
Dort treffe ich all jene Menschen meiner Ahnenreihe
von Beginn an.
Sie rufen bereits nach mir,
sie bitten mich meinen Platz zwischen ihnen ein zu nehmen
unter dem grossen Baum der Ahnen,
wo die tapferen Menschen, für alle Ewigkeit
leben."
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 16:13
von Argos Hinrah
In der Nacht vor Haliey's Verbrennung machte Argos nicht ein Auge zu,
da er die ganze Nacht nur ein seiner Lederhose gekleidet,
vor ihrem Aufgebahrtem Leichnam stand,
ohne sich auch nur einmal zu rühren, d
er Regen und Sturm war hart diese Nacht, das glatte Hell Braunen Haar lag deshalb klitsch Nass an seinem Kopf an,
ab und ab flossen ihm dabei einige Tränen über die Wangen, die aber im Regen verloren gingen, immer im Gedanken an der schönen Zeit mit ihr.
Argos ist im Glauen das dieser Harte Sturm und der Regen das Mitgefühl der Ahnen dar stellen soll.
Viel hatten er und sein geliebtes Weib noch vor,
ein Kind wollten sie zusammen groß ziehen,
kurz vor'm Handfasten waren sie.
Doch sollte alles nicht so sein.
Der Tod brach ihm das Herz nie wieder wollte er ein Weib Lieben,
Nie wieder will er um den ersten oder zweiten Segen bitten,
ein Grund warum er Falk und Kjartan bat ihm diesen auch nicht zu erteilen, so er fragte, zu tief saß einfach der schock,
vielleicht würde die Zeit es Heilen doch nicht für's erste.
In tiefer Trauer lauscht er nun mit geneigtem Haupt Kjartans Worten,
bis er die Fackel auf den Scheiterhaufen wirft.
Um dann mit den Gebet zu beginen:
"Dort treffe ich dann meinen Vater,
dort treffe ich dann meine Mutter,
dort treffe ich meine Brüder und meine Schwestern.
Dort treffe ich all jene Menschen meiner Ahnenreihe
von Beginn an.
Sie rufen bereits nach mir,
sie bitten mich meinen Platz zwischen ihnen ein zu nehmen
unter dem grossen Baum der Ahnen,
wo die tapferen Menschen, für alle Ewigkeit
leben."
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 16:44
von Letast
[ooc: sorry grml .. falscher foren nick ooc ende]
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 16:47
von Kjartan Hinrah
Kjartans finger pressten sich fester um denn stab kurz bevor argos mit der fackel auf denn scheiterhaufen zuging ehe er langsam denn kopf hob als wolle er über denn scheiterhaufen blicken und seine augen folgten langsam der Krähe die über dem scheiterhaufen seine runden zog ein schmales lächeln war zu sehen ... als er sich nun gewiss war das sie abgehollt wurde ehe er mit denn anderen in das gebet einviel und mit seiner tiefen basstimme zu sprechen begann
"Dort treffe ich dann meinen Vater,
dort treffe ich dann meine Mutter,
dort treffe ich meine Brüder und meine Schwestern.
Dort treffe ich all jene Menschen meiner Ahnenreihe
von Beginn an.
Sie rufen bereits nach mir,
sie bitten mich meinen Platz zwischen ihnen ein zu nehmen
unter dem grossen Baum der Ahnen,
wo die tapferen Menschen, für alle Ewigkeit
leben."
noch einige stunden blieb kjartan regungslos stehen und sah zu wie das feuer abbrannte kurz flackerten über seine augen bilder der errinerung die er seid dem eintreffen hier auf gerimor gesammelt hatte ein leises seufzen ist von seiner seite zu höhren da mehr passiert ist als er es sich je gedacht hat
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 17:31
von Sana D´elrah
"Dort treffe ich dann meinen Vater,
dort treffe ich dann meine Mutter,
dort treffe ich meine Brüder und meine Schwestern.
Dort treffe ich all jene Menschen meiner Ahnenreihe
von Beginn an.
Sie rufen bereits nach mir,
sie bitten mich meinen Platz zwischen ihnen ein zu nehmen
unter dem grossen Baum der Ahnen,
wo die tapferen Menschen, für alle Ewigkeit
leben."
Lautlos formten ihre Lippen jene Worte nach und ein seltsames Gefuehl machte sich in ihr breit..Lange wuerde es nicht mehr sein, bis sie dort war..
Dort wuerde sie auch jene wiedersehen..Langsam schloss sie die Augen noch ein weiteres mal jene Worte vor sich hinmurmelnd ohne das ein Ton je hervorkommen wuerde..
Verfasst: Dienstag 3. Oktober 2006, 12:32
von Ragnarr Hinrah
Es war bereits Tage her seit dem der Körper von Hailey verbrannt wurde. Noch immer lag Trauer über Grimwould welches in diesen Tagen besonders stark im Nebel versank.
Es waren Tage der Trauer und der Erleichterung. Trauer um eine Freundin, eine Frau wie keines gleichen. Erleichterung, weil sich nun jeder sicher war, sie wacht über uns. Sie ist bei uns und wird immer bei uns bleiben. Sie würde mit uns wandeln und uns auf jeden unserer Wege begleiten.
Ragnar saß in der Taverne und Trank einige schlücke Met, seine Gedanken waren hin und her gerissen. Er dachte an Hailey und doch machte er sich große Sorgen um Ketiley, sie war nun seit Tagen verschwunden. Das Met war nun geleert als er aufblickte. Er erhob sich und wandelte durch Grimwould. Sein von sorgen geplagter blick schaute sich ausserhalt Grimwoulds um. Doch mehr als die Wälder und die Berge konnte er nicht erblicken. Es waren schwere Tage für Ragnar, hatten ihn doch die beiden Personen verlassen die er am meisten mochte. So machte er sich auf und suchte seine kleine Schwester, Sana. Er wandelte durch Grimwould um sie in den Arm zu nehmen und wieder zu spühren, das jemand für ihn da ist. Doch musste er Sana erstmal finden, sie hatte schließlich kein Zimmer wo Ragnar sie aufsuchen könnte.
Das Jaulen der Wölfe war kaum zu überhören als Ragnar spät Nachts beschloss auf Lameriast zu suchen. Er würde sie sicher bei der Feste finden die sich Langsam aber sich in den Himmel empor hob.
Er kam am frühen Morgen bei der Festung an. Dort arbeiteten bereits einige Leute auf dem Dach, sie verlegten das Stroh und banden es ordentlich fest, der erste Teil der Mauer stand bereits und würde erst weitergebaut werden, wenn der Trohnsaal fertig ist.
Ragnar ging nun weiter und schaute sich in der neuen Festung um. Dort würde er sie sicher finden, seine kleine Schwester.