Im Verlies
Verfasst: Samstag 23. September 2006, 03:09
Langsam schlug er die Augen auf und blickte benommen um sich. Nichts außer dem furchtbare Schmerz seiner Kopfwunde und dem Pochen seines gebrochen und nur notdürftig geschienten Schildarmes drang anfangs in sein Bewusstsein. Im kargen Licht des Kerkers konnte er kaum etwas erkennen. So lag er lange Zeit, an Armen und Beinen gefesselt, da.
In seinem Kopf begann es langsam zu arbeiten. Wo er war wusste er nicht, was mit ihm noch geschehen würde ebenso wenig. Das dumpfe hämmern im Kopf und die Qualen der Folter, der er zum Opfer gefallen war, ließen ihn sich nur bruchstückhaft an die Ereignisse erinnern:
Das Duell mit einem Anhänger Alatar vor wenige Tagen, das sich in einem ungleichen Kampf nochmals wiederholen sollte. Der kurze, voll Hass und Wut, geführte Kampf und die Verwundungen, die ihn in eine tiefe Ohnmacht stürzten - dann nichts mehr - bis er im Verlies aufwachte, nur um unter harter Folter wieder in den Abgrund der Bewusstlosigkeit zu stürzen.
Auf seinen Lippen schmeckte er nur den bitteren Geschmack seines eigenen Blutes, ein lautes, klagendes Stöhnen entrang sich seiner brennenden Kehle, das in seinem Verlies ohne Wiederhall verklang.
Wo er war wusste er nicht, auch nicht wessen Gefangener er war. Zuviele Erinnerungen wurden durch die verzehrende Macht der Folter unterdrückt.
Was weiter mit ihm geschehen würde, war sein letzter Gedanke bevor ihn die Erschöpfung in einen Schlaf voller dunkler Albträume und Abgründe sog.
In seinem Kopf begann es langsam zu arbeiten. Wo er war wusste er nicht, was mit ihm noch geschehen würde ebenso wenig. Das dumpfe hämmern im Kopf und die Qualen der Folter, der er zum Opfer gefallen war, ließen ihn sich nur bruchstückhaft an die Ereignisse erinnern:
Das Duell mit einem Anhänger Alatar vor wenige Tagen, das sich in einem ungleichen Kampf nochmals wiederholen sollte. Der kurze, voll Hass und Wut, geführte Kampf und die Verwundungen, die ihn in eine tiefe Ohnmacht stürzten - dann nichts mehr - bis er im Verlies aufwachte, nur um unter harter Folter wieder in den Abgrund der Bewusstlosigkeit zu stürzen.
Auf seinen Lippen schmeckte er nur den bitteren Geschmack seines eigenen Blutes, ein lautes, klagendes Stöhnen entrang sich seiner brennenden Kehle, das in seinem Verlies ohne Wiederhall verklang.
Wo er war wusste er nicht, auch nicht wessen Gefangener er war. Zuviele Erinnerungen wurden durch die verzehrende Macht der Folter unterdrückt.
Was weiter mit ihm geschehen würde, war sein letzter Gedanke bevor ihn die Erschöpfung in einen Schlaf voller dunkler Albträume und Abgründe sog.