Zehn kleine Arkoritherlein....
Verfasst: Montag 18. September 2006, 12:19
Bereits vor einigen Wochen....
"Zehn kleine Arkoritherlein.. hmhmhm... hmhm.. hmhmhm... hm.. da warens nur noch neun!"
Verflixt, wie ging das alte Kinderlied nochmal? Im Wald hinter der Arkorither-Burg runzelte Jago nachdenklich die Stirn, kam aber beim besten Willen nicht darauf. Naja, egal. Es gehörte sowieso zu den eher lästigen Aufgaben, den großgezogenen Arkoritherorden wieder zu dezimieren. Er war sich bei der Neugründung des Ordens darüber bewußt gewesen, daß sich auch die an jeder Akademie anzutreffenden Möchtegern-Magier ihnen anschließen würden, daß es auch wieder wankelmütige Geister geben würde oder Verräter, die von Anfang an nichts anderes vorhatten, als den Orden auszuspionieren. Ärgerlich nur, daß einer seiner Kampfmagier dazu gehört hatte.
Jago wischte den blutigen Dolch an einem Fetzen Stoff ab und sah dabei hinunter auf den Leichnam Tervions. Schade - aber für einen wahren Soldaten des Herren war seine Statur immer zu schmal und untrainiert geblieben. Nur, wer oder was er wirklich gewesen war, das hatte er leider nicht mehr in Erfahrung bringen können. Der Schnitt des Dolches war rasch und sauber gewesen, es hatte nicht lange gedauert, bis Bruder Tervion an durchschnittener Kehle verblutet war...
Jago wandte sich ab und kurze Zeit später ging der Leichnam in Flammen auf.
Mit Varlon kurze Zeit später hatte es sich ein wenig anders verhalten. Schon bei seinem Eintritt in den Orden hatte er, Jago, zwischenzeitlich am Geisteszustand des werdenden Bruders gezweifelt. Er erinnerte sich dunkel, wie Varlon damals schon beinahe auf Bruder Kihdar losgegangen wäre, was damals wohl kein Verlust gewesen wäre, heute aber schon völlig anders aussah. Wie Unklug von Varlon, sich mit einem Mord dann ausgerechnet an ihm selbst zu versuchen.
Der Erzmagier schüttelte den Kopf.
Die Idee, den Illusionisten mit seinen eigenen Waffen zu schlagen war ihm erst als sehr reizvoll erschienen. Sicher nett anzusehen, wenn der junge Magier sich ihm Wahn das Fleisch von den Knochen riß, um die vermeintlich unter seiner Haut krabbelnden Käfer loszuwerden. Doch auch hier hatte er es - wie schon bei Tervion - lediglich mit einem sauberen Schnitt durch die Kehle enden lassen. Immerhin hatte Bruder Varlon es geschafft, im Orden der Arkorither aufgenommen zu werden, ein Beweis seiner Fähigkeiten, die bei weitem nicht jeder erbringen konnte. Und selbst Jago wußte einen guten Feind zu ehren - naja manchmal jedenfalls, dachte der Zauberer mit einem kleinen Lächeln. Dann wandte er sich auch hier ab.
"Neun kleine Arkoritherlein... hmmmhmmm...hm..."
"Zehn kleine Arkoritherlein.. hmhmhm... hmhm.. hmhmhm... hm.. da warens nur noch neun!"
Verflixt, wie ging das alte Kinderlied nochmal? Im Wald hinter der Arkorither-Burg runzelte Jago nachdenklich die Stirn, kam aber beim besten Willen nicht darauf. Naja, egal. Es gehörte sowieso zu den eher lästigen Aufgaben, den großgezogenen Arkoritherorden wieder zu dezimieren. Er war sich bei der Neugründung des Ordens darüber bewußt gewesen, daß sich auch die an jeder Akademie anzutreffenden Möchtegern-Magier ihnen anschließen würden, daß es auch wieder wankelmütige Geister geben würde oder Verräter, die von Anfang an nichts anderes vorhatten, als den Orden auszuspionieren. Ärgerlich nur, daß einer seiner Kampfmagier dazu gehört hatte.
Jago wischte den blutigen Dolch an einem Fetzen Stoff ab und sah dabei hinunter auf den Leichnam Tervions. Schade - aber für einen wahren Soldaten des Herren war seine Statur immer zu schmal und untrainiert geblieben. Nur, wer oder was er wirklich gewesen war, das hatte er leider nicht mehr in Erfahrung bringen können. Der Schnitt des Dolches war rasch und sauber gewesen, es hatte nicht lange gedauert, bis Bruder Tervion an durchschnittener Kehle verblutet war...
Jago wandte sich ab und kurze Zeit später ging der Leichnam in Flammen auf.
Mit Varlon kurze Zeit später hatte es sich ein wenig anders verhalten. Schon bei seinem Eintritt in den Orden hatte er, Jago, zwischenzeitlich am Geisteszustand des werdenden Bruders gezweifelt. Er erinnerte sich dunkel, wie Varlon damals schon beinahe auf Bruder Kihdar losgegangen wäre, was damals wohl kein Verlust gewesen wäre, heute aber schon völlig anders aussah. Wie Unklug von Varlon, sich mit einem Mord dann ausgerechnet an ihm selbst zu versuchen.
Der Erzmagier schüttelte den Kopf.
Die Idee, den Illusionisten mit seinen eigenen Waffen zu schlagen war ihm erst als sehr reizvoll erschienen. Sicher nett anzusehen, wenn der junge Magier sich ihm Wahn das Fleisch von den Knochen riß, um die vermeintlich unter seiner Haut krabbelnden Käfer loszuwerden. Doch auch hier hatte er es - wie schon bei Tervion - lediglich mit einem sauberen Schnitt durch die Kehle enden lassen. Immerhin hatte Bruder Varlon es geschafft, im Orden der Arkorither aufgenommen zu werden, ein Beweis seiner Fähigkeiten, die bei weitem nicht jeder erbringen konnte. Und selbst Jago wußte einen guten Feind zu ehren - naja manchmal jedenfalls, dachte der Zauberer mit einem kleinen Lächeln. Dann wandte er sich auch hier ab.
"Neun kleine Arkoritherlein... hmmmhmmm...hm..."