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Wieder vereinte Familie
Verfasst: Mittwoch 13. September 2006, 17:51
von Adrienne de Bourgo
"Laurence..Laurence..bist du es", die erwartete erhoffte Antwort kam und ein glueckliches Lächeln stahl sich auf die Lippen Adriennes.
Sie konnte es kaum fassen, war es doch an sich unmoeglich sie hier zu finden..oder?
Eine sanfte Umarmung gewährte sie der geliebten Schwester und sah in das bezaubernde Gesicht. Sie war der Mutter aehnlich und das freute die Temora Gläubige sehr.
Vor wenigen Tagen hatte der heiß ersehnte Unterricht bei dem Heiler in Varuna begonnen, wo sie nun tagtaeglich etwas ueber die Heilkunst und die verschiedenen Reagenzien und deren Wirkung erlernte.
Und nun war ihre Schwester da, in greifbarer Naehe und nicht nur in verschwommenen Träumen. sie zeigte ihr das Haus was sie und Crean bezog, doch leider war ihr Verlobter wohl mit etwas Wichtigerem beschäftigt.
Doch das war nicht so schlimm das es ihre ueberglueckliche Laune verringern konnte.
Ihr Vater wuerde kommen..
Er wuerde kommen und die anderen Schwestern, alle so schoen wie ein funkelnder Stern am Nachthimmel.
Endlich wuerden alle Sorgen beiseite geschoben werden, verblassen zu dem Glueck was sie nun umgab.
Wenn jetzt nun noch ihr Verlobter da waere, wuerde es perfekt sein.
Verfasst: Donnerstag 14. September 2006, 18:37
von Bastien de Bourgo
Da stand er nun vor den gewaltigen Toren Varunas und starrte gabannt auf die hochaufgeschossenen Wehrtürme der Stadt. Er war lange nicht mehr hier gewesen, dennoch rann ihm immer wieder ein kalter Schauer über den Rücken bei dem Anblick der scheinbar uneinnehmbaren Bastion Temoras. Langsam löste sich sein Blick von den Mauern der Stadt, sein Weg führte ihn hinein in das geschäftige Treiben der Bürger.
Es hat sich einiges verändert seit meinem letzten Besuch, dachte er, wobei sich bei dem Gedanken seine Stirn in Falten legte.
Man hatte ihm damals seines wohlverdienten Status beraubt, seine Titel wurden ihm aberkannt. Reichsritter war er gewesen und der Stand eines Barons war der seine.
Seufzend lies er sich auf einer Bank gegenüber eines steinernen Brunnens nieder, seine Erinnerungen kreisten unaufhörlich in seinem Kopf und liesen keinen klaren Gedanken zu. Er dachte an seine Töchter die er nach langer Trennung bald wieder in seine Arme schliesen könne. Schließlich erhob er sich um nach einer Taverne zu suchen und dem Wirt einige Antworten auf seine Fragen zu entlocken.
Verfasst: Sonntag 8. Oktober 2006, 19:21
von Bastien de Bourgo
Er hatte es geschafft!
Nach einigen Hindernissen, die auch seinem Goldbeutel eltliches an Gewicht kosteten, war es ihm gelungen seine älteste Tochter ausfindig zu machen. Man berichtete ihm das sie etwas auserhalb der gewaltigen Stadt ein Haus gekauft hätte und mit einem Mann dort lebe, was ihm im ersten Augenblick nicht behagte.
Unschlüssig stand er nun vor dem verschlossenen Tor eines mittelgroßen Anwesens mit ansehnlichem Garten sowie den Büsten zweier Ritter davor, denen er aber nur kurz Beachtung schenkte. Kurz entschlossen trat er auf die schweren Gitter des Tores zu um an ihnen zu rütteln in der Hoffnung so auf seine Anwesenheit aufmerksam machen zu können. Eine Weile lauschte er in das Anwesen hinein aber nichts schien sich dort zu rühren. Schließlich rief er laut Adrienns Namen dabei einen Schritt zurück tretend um der Dinge zu verharren...
Verfasst: Montag 9. Oktober 2006, 11:18
von Adrienne de Bourgo
Sie hatte sie wieder..fast alle waren nun schon in ihren Armen gewesen und haben dort verweilt. Sie dankte Temora fuer jenes doch sehr große Geschenk, welches sie ihr zuteil werden ließ.
Ihr Vater Bastien bereitete ihr dennoch am meisten Sorgen, er schien nicht auf dem höchsten zu sein, ab und an rung er um Luft.
Sie wollte ihn nicht unter Stress setzen und nahm die Verantwortung der Familie auf sich.
Nun sollte ersteinmal ein größeres Anwesen fuer die Familie gesucht werden, am besten in der Stadt.
Genug Gold fuer eine Anzahlung hatte sie bereits und so machte sie sich auf dem Markt auf die Suche.
Dabei fand sie auch gleich einen Aushang einer Valia Famrock, wessen Schwester sie auch sogleich einen boten entsendete mit der Anfrage jenes Gebäude zu erwerben.
Das war dann der erste Schritt, sie wuerde die Familie zu mehreren Treffen auffordern, denn das sie sich alle immer irgendwo herumtrieben war auch nicht Sinn eines Familienlebens, besonders nicht da sie alle Edeldamen waren.
Sie wusste sie konnte nicht fuer den Orden und ihre Familie da sein und so entschloss sie sich nach ihrem Herzen zu gehen.
Sie wuerde immer da sein wenn Farion oder Sanjana sie brauchte, doch die Familie hatte Vorrang und sie wusste beide und auch die anderen Angehörigen des Ordens wuerden sie verstehen.
Bei Crean war sie nun immer etwas unsicherer, sie sah ihn wenig bis gar nicht und die schlimmste Vermutung schien sich somit langsam zu bestätigen.
Sie hoffte noch das er ihr erzaehlen wuerde was denn nun los sei mit ihm, ob er ueberhaupt noch sie ehelichen wollte..
Verfasst: Donnerstag 12. Oktober 2006, 13:13
von Laurence de Bourgo
Laurnce verschwand einige tage nachdem Adrienne entführt worden ist, nichts wissen und doch in großer Sorge, sie stieg auf das Schiff, der Kapitän war zu gütig und nahm sie mit ohne lohn für sine dienste zu erwarten.
Sie fuhr von Insel zu Insel und fragte nach ihrer Schwester, Groß, Schön und nett.
Irgendwann kahm sie in Bajard an, und ging nach Varuna, nach Varuna der Stadt von welcher sie so vieles gehört hat.
Kaum stand sie vor den toren sah sie Adrienne, verwundert und dennoch hoch erfreut nahm sie jene in die arme, Adrienne zeigt ihr wo sie wohnt und an jenem abend lernte sie auch Adriennes Verlobten kennen, er wunderte sich wer sie war, doch kaum wusste er das sie es war, war er freundlich.
Verfasst: Freitag 13. Oktober 2006, 17:10
von Juliette de Bourgo
Vorgeschichte hier: http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?p=84419#84419
Die Nachricht, das Adrienne verschwunden sei, kam für alle plötzlich und überraschend. Natürlich hatte man schön öfter von entführten Frauen gehört, aber das einem selber, ... jemandem aus der eigenen Familie...
Als erstes legte sich eine große Trauer über das Anwesen, Bastien de Bourgo zog sich wieder einmal zurück, ebenso wie nach dem Tod seiner Frau. Den Mädchen ging es schlecht sie aßen kaum noch etwas, weinten viel und machten sich große Sorgen.
Juliette fühlte sich verlassen und einsam. Als ein Mäfchen das viel zeit alleine, oder zumindest abseits der Familie verbrachte, genoß sie die Zeit die sie mit ihren Schwestern und ihren Eltern verbrachte besonders intensiv. Als sie mitverfolgen musste wie ihre Mutter langsam von der Pest dahin gerafft wurde, und noch nicht einmal zu ihr durft war das für Juliette ein unglaublich großer Schmerz. Sie hatte scon von klein auf immer mehr an der Mutter gehangen und auch zu ihr eine stärkere Beziehung als zu ihrem Vaster gehabt, und so war für sie der Verlust ausserordentlich schwer.
Als dann gerade mal 1 1/2 Jahre später Adrienne verschwand und nur wenige tage später sich Laurence auf die Suche nach ihr machte wurde das Anwesen immer leerer und stiller. Juliette war nun nur noch so wenig wie möglich in dem großen, einsamen Haus. So dauerte es nicht lange bis sie es nicht mehr aushielt, dem vater einen Brief hinterlegte er solle sich keine Sorgen machen, sie werde sich regelmäßig bei ihm melden, und sich ebenfalls auf die Suche nach Adrienne machte.
Sie zog durch viele unterschiedliche Gebiete, machte diese und jene Erfahrungen mit Menschen und, Tieren und Monstern und schieckte in regelmäßigen Abständen Briefe an ihren Vater wie es ihr geht, und wie er sie erreichen könnte.
Es vergingen mehrere Monate in denen sie nach Adrienne suchte, sie zwar nicht fand, allerdings dafür an Erfahrung dazugewann und sich selber besser kennenlernte.
Ihr selbst war gar nicht so bewusst welchen Gefahren sie sich mit ihrer Reise aussetzte, doch das Glück war ihr hold.
Im vierten Monat ihrer Reise erreichte sie ein Brief von ihrem Vater, das Laurence Adrienne gefunden habe und wo sie sich befänden. Sie solle so bald es ginge dorthin reisen. Auch er würde mit denen noch verbliebenen dorthin kommen.
So machte sie sich schnellstmöglich auf den Weg zu Adrienne. Dort angekommen konnte sie es kaum glauben ihre älteste Schwester und Laurence unversehrt wieder zu sehen und umarmte beide voller Freude.
Auch Bastien und Mychelle waren wohl schon da. Doch die Reise hatte Bastien, der nun auch nicht mehr der allerjüngste war, recht geschafft, so das er tief und fest schlief.
Mychelle, ja Mychelle schien wohl auch zu schlafen.. Laurence und Adrienne wollten Juliette nicht zu ihr lassen mit der Begründung das sie sie vielleicht wecken würde und das Mychelle sich erholen müsse.
Auf Juliettes frage was den passiert sei tauschten die anderen beiden nur beunruhigte, viel sagende Blicke und lenkten vom Thema ab.
Nun.. hauptsache sie waren wieder zusammen.
Juliette merkte wieder einmal wie sehr sie ihre Familie vermisst hatte und wie gerne sie mit ihnen zusammen war. Sie alle hatten sich in der Zeit, seit Adrienne verschwand, verändert, und doch waren sie irgendwie auch gleich geblieben.
Als sie dann auch noch erfuhr das Adrienne verlobt war, demnächst heiraten sollte und das kleine immer deutlicher werdende Bäuchlein entdeckte schien es als werde es eine wunderbare Zeit werden.. nun wo sie alle wieder vereint waren.
Verfasst: Freitag 13. Oktober 2006, 17:12
von Adriana de Bourgo
Nach einer stürmigen Schiffahrt erreichte sie den Hafen von Bajard. Nun stand sie da, durchnässt von dem letzten Sturm der Nacht und machte sich auf den Weg nach Varuna, um ihre Cousine ausfindig zu machen. Nach einigen Stunden des rumfragends erklärte sich ein Kutscher bereit sie nach Varuna zu bringen. Dort angekommen fragte sie einen der Wachmänner nach dem Familienanwesen der de Bourgos. und wurde auch sogleich von ihm dort hingebracht. An dem Anwesen angekommen wollte sie gerade an die Türe Klopfen, als eine liebliche Stimme ihren Namen rief. Sie wendete ihren Kopf und ihre Mundwinkel fromten sich zu einen breiten Grinsen. Mit hastigem Schritt ging sie zum Zaun und umarmte ihre Cousine Adrienne, welche gerade die Hühner fütterte und sie wohl gesehen haben muss
Fortsetzung folgt
Verfasst: Donnerstag 19. Oktober 2006, 20:21
von Adrienne de Bourgo
Lange hatte sie ihren Verlobten nicht gesehen, es schien als haette ihn der Erdboden verschluckt. Keinerlei Nachricht hatte sie gefunden, doch war in ihrem Kopf nicht viel Platz fuer solcherlei Dinge.
Denn ihre ganze Aufmerksamkeit bezog in letzter Zeit ihre Familie.
Am Tag der Sonne hatten sie ein Treffen geplant und sie war erfreut das fast alle da waren.
Laurence musste leider im Bett bleiben, weil sie erstens zum Umfallen muede war und außerdem auch ihr Fuß verstaucht war.
Das ihr Vater nicht kam lag wohl besonders daran das er, ebenso etwas mit dem Herzen hatte und sich ruhen musste, auch wenn er unbedingt zu dem Treffen wollte, aber die Gesundheit geht vor.
Das wusste Adrienne als angehende Heilkundige nur zu gut.
Sie wusste es innerlich, das die Familienmitglieder während ihrer Abwesenheit saemtliche Manieren scheinbar verschluckt hatten.
Sie musste deswegen ersteinmal jene auffrischen, doch dann wurden auch ihre Nerven ueberstrapaziert als sie sich plötzlich ueber dies lustig machten, welches Adrienne wahrlich sehr ausgiebig versuchte allen Schwestern zu lehren. Sitte und Anstand.
Ihre Füße trugen sie fast schon wutentbrannt hinaus und ihr weg fuehrte zu der Kirche der Temora wo sie vorne auf die Bank sank und fuer ihre Familie betete und alle die ihr im Herzen waren.
Sie betete das jene befreit blieben von jenem Dunklen was aus Rahal ab und an herueberschwappte.
Einsperren konnte sie jene nicht aber lehren fest an die guetige bewahrerin zu glauben, das konnte sie.
Ihnen Hoffnung, Ehre, Tapferkeit, Mitgefuehl und Demut zu vermitteln, sollte nicht das Problem sein.
So ging sie als fast neuer Mensch hinaus und wusste das nun die aermel hochgekrempelt werden mussten.
Die Familie ging vor..
Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2006, 21:42
von Bastien de Bourgo
Müde und ausgelaugt näherte er sich zum ersten mal dem neuen Familienanwesen innerhalb Varunas. Vor der Tür konnte er schon die Stimmen einiger Personen hören, die sich anscheinend angeregt unterhielten.
Unbemerkt blieb er einige Schritte vor dem Eingangstor stehen um seine Gedanken ungestört zurückschweifen zu lassen.
Vor zwei Wochen etwa hatte er sich heimlich auf den Weg gemacht, sich fast schon weggestohlen ohne auch nur eine Silbe seinen Töchtern zu sagen.
Ein Heiler war sein Ziel gewesen, ein guter Heiler musste es sein den er in Varuna wohl nie gefunden hätte, wie er glaubte. Adrienne, selbst eine sehr gute Heilkundige, wagte er nicht über seinen wahren Gesundheitszustand aufzuklären, sie würde dann wohl ihre wichtigen Aufgaben als Familienoberhaupt vernachlässigen aus Sorge um ihren Vater.
Nun hatte er Gewissheit! Eine Gewissheit die seine schlimmsten Befürchtungen noch übertrafen.
Schon seit längerer Zeit verspürte er bei größeren Anstrengungen eine Enge in seiner Brust die ihm die Luft zum Atmen abschnürte. Sein Stolz aber ließ ihn die Gefahr nicht erkennen die sich schleichend in seinen Körper fraß.
Es war sein Herz wie im der Heiler erklärte wohl eine Erbkrankheit, seine lebensspendende Pumpe versagte allmählich ihren Dienst. "Ihr müsst euch unbedingt schonen und jegliche Anstrengung vermeiden dann könntet ihr unter Umständen noch viele Jahre Leben", klangen die emotionslosen Worte noch in seinen Ohren.
Bastien wischte die Gedanken bei Seite und bemerkte den süsslichen Geschmack in seinem Mund. Er hatte sich unbewusst auf die Lippen gebissen als seine Gedanken in der Vergangenheit schweiften. Mit der Zunge das warme Blut wegwischend begab er sich dann dann auf den Weg zu seinen Töchtern mit der festen Absicht ihnen die Wahrheit zu verschweigen.
Verfasst: Dienstag 31. Oktober 2006, 10:05
von Bastien de Bourgo
Da saßen sie nun im großzügig eingerichteten Versammlungsraum des Anwesens. Bastien lies seinen Blick über die Anwesenden schweifen, enttäuscht feststellend das nicht alle seiner Töchter erschienen waren.
Mit einem lächeln auf den Lippen betrachtete er Adrienne die sich derweil an der Stirnseite des Tisches niedergelassen hatte und den Blick stolz auf ihren Vater richtete. Bastien erwiderte diese Geste mit einem knappen nicken, lehnte sich entspannt zurück um den wohl bald folgenden Worten seiner ältesten Tochter lauschen zu können. Neben ihm hatte sich ein alter Bekannter der Familie niedergelassen, sein Name war Luc de Markis ein ehemaliger Nachbar der de Bourgos dessen Eltern von den gleichen grausamen Raubrittern verschleppt wurden welche auch über die Ländereien der Familie de Bourgo herfielen und diese besetzten. Er hatte unter Mühen den Weg nach Varuna gefunden um sich der Familie anzuschliesen. Bastien erinnerte sich noch zu gut an ein Versprechen das er dem jungen Mann in glücklicheren Zeiten gab, die Hand einer seiner Töchter.
Mit einem rucken wurde der schwere Vorhang, der den Versammlungsraum von dem Flur trennte, zur Seite geschoben und Mychell trat unbekümmert ohne jeglichen Gruß herein um sich am Tisch niederzulassen. Bastien musterte seine junge Tochter eine Weile bis sich ein ärgerlicher Ausdruck in sein Gesicht schlich und seine Beherrschung dem Ende nahe war.
"Zu früheren Zeiten wagte es niemand sich ohne Gruß an den Tisch der Familie zu setzen...", fuhr er sie mir funkelnden Augen an.
Betretene Stille trat ein, welche bald von dem weinerlichen Schluchzen Mychells unterbrochen wurde. Ihren Stuhl umreisend sprang sie auf, verlies Hals über Kopf den Raum und eilte die Treppe hinunter.
"Du bleibst hier Mychell!", rief ihr Adrienne noch nach um ihr dann nach unten zu folgen. Bastien schüttelte enttäuscht sein Haupt um sich anschliesend bei Luc höflich für das benehmen Mychells zu entschuldigen als ein Ruf von unten an seine Ohren drang.
"Vater..."
Mhm
Verfasst: Mittwoch 1. November 2006, 19:29
von Dantian Nibilus
Dantian wusste nicht genau, was er in der Familie war. Ein Diener, weil er sein Handwerk der Familie zur Verfügung stellte oder ein angesehenes Mitglied. Selbst seine Liebe zu Adrienne liess ihn nicht sicher sein.
Die Familie beachtete ihn meist nicht, und das kam ihm zu gute. Er hatte somit genug Zeit für sich und konnte den Gesprächen der Bourgos lauschen. Auch wenn er sich kaum für ihre Probleme interessierte.
Alles in Allem fühlte er sich jedoch wohl. Die Familie, wenn sie sich einmal mit ihm beschäftigte, war nett zu ihm.
Man hatte ihm sogar schon den Ring anvertraut. Dieses schoene Schmuckstück, welches von dem Wappen der Familie geziert wurde.
Insgesammt würde er sich die Familie wohl noch genauer ansehen müssen. Einige der Mitglieder waren ihm nicht geheuer. Er würde auf der Hut bleiben..
Verfasst: Donnerstag 2. November 2006, 18:14
von Adrienne de Bourgo
Eine neue Liebe, scheint wie ein neues Leben zu sein. Durch ihre Augen schien nun kein herbst sondern fruehling zu sein und ihr Herz huepfte mit den kaninchen auf den Waldlichtungen um die Wette.
Sie freute sich, dick eingemurmelt ihren Waldspaziergang zu unternehmen und sand pfeiflaute zu den Voegeln auf den Aesten und Zweigen.
Und dann war da noch Avadia, die kleine Süße. Das Mädchen lungerte wohl allein und verlassen dort herum und Luc fand sie dort.
Sie musste nun lächeln, als sie daran dachte wie die Kleine sie so süß >Mama< nannte.
Auch schin sonst sich alles beruhigt zu haben. Ihrem Vater ging es wieder einigermaßen gut und auch die anderen Geschwister machten sich ordentlich her.
Sie war sehr erfreut als sie Larius wieder sah, welcher nun ein stattlicher junger Mann geworden war.
Nur dunkel erinnerte sie sich noch an die Kinderzeit, wo sie zusammen geschaukelt hatten, mehr war aber auch nicht mehr in jenem Gedächtniss, war es doch schon lange her.
Verfasst: Freitag 3. November 2006, 11:08
von Luc de Markis
Luc lebte sich so langsam in die Familie ein und fühlte sich Tag für Tag mehr als ein Familienmitglied und nicht mehr wie anfangs nur als Freund jener.
Er dachte jeden Tag daran was für ein glück er hatte sie in Varuna anzutreffen und wie herzlich sie ihn zu sich einluden.
Er versuchte jeden Tag ihnen zu helfen, sei es ihr Haus abzuzahlen oder einfach nur ein paar Pfeile und Bolzen zu schnitzen, doch war er sich nicht immer sicher ob er ihnen half.
Nach einigen Tagen kam Juliette zu ihm und meinte etwas davon das Laurence das Gefühl hatte das er ihr etwas verheimlichte, ja jenes war auch so doch wollte er es noch niemanden erzählen und so die Zeit reif dafür war, würde er es ihr schon sagen doch war jenen Moment noch nicht gekommen.
Eines Abends doch, die beiden waren wohl allein im Haus, faste er seinen Mut zusammen, nach dem sie ihm auch sagte das sie glaube er verheimlichte ihr etwas, gestand er ihr seine Liebe worauf sie anfangs sehr überrascht reagierte. Sie meinte zu ihm, sie würde sich noch Zeit lassen was Luc auch akzeptierte, er war auch nicht sonderlich überrascht davon da er es auch in solch einem unerwarteten Moment preisgab.
Nach ein par Tagen, die beiden waren wieder alleine im Haus, da Larius zu einem Vorsprechen bei der Garde Varunas gerufen worden war, setzte sich Laurence auf Lucs Schoß. Sie meinte dann leise zu ihm ob er sein Geschenk heute schon haben möchte, welches Luc anfangs leicht verwirrte, doch verstand es dann nach einigen Augenblicken und nickte nur sachte, meinte dann mit einem Lächeln im seinem Gesicht „So du es möchtest“. Darauf nährte sie sich ihrem Gesicht und gab ihm dann einen Kuss auf seine Lippen, welcher einige Minuten anhielt. Er schaute im ersten Augenblick leicht überrascht doch schien es dann zu genießen.
Er fragte sie nach jenem Kuss ob dies ihre Antwort auf seine Gefühle, die er für sie empfand sein, worauf sie ihm als Antwort ein weiteres mal Küsste welche er dann verstand.
Verfasst: Freitag 3. November 2006, 12:16
von Laurence de Bourgo
Es geschah an einem Abend, Laurence meinte noch spazieren zu gehen und ging auch, als sie im Wald war hörte sie schritte hinter sich und bevor sie sich versah hatte sie eine Klinge am Hals. Sie sah sich um, suchte nach dem Übeltäter, doch da sie ihn nicht sah dachte sie er sei hinter ihr, wo er auch war. Er sprach kein einziges Wort, doch gab er ihr einen trank welchen sie nur wiederwillig durch die Drohung seines Schwertes trank.
Ihr wurde schwarz vor Augen und das letzte was sie merkte, ist das sie fort getragen wurde.
Sie wachte in einem Haus auf, die Hände waren an ihrem Rücken fest gebunden, ihre Beine waren auch zusammen gebunden worden und sie sah sich um, doch erkannte sie anfangs noch nichts, wenige zeit später wo ihr blick wieder klarer wurde sah sie das sie sich auf einem Bett befand, welches in einem Holzhaus zu sein schien. Sie sah sich um und stellte fest das sie alleine in dem Raum war auch wenn sie unten einige Geräusche hörte. Plötzlich hörten die Geräusche auf und sie hörte wie einige schritte dumpf auf eine Holztreppe stampften, wenig später hörten die Schritte auf und sie sah einen Mann welcher mit gelben zähnen zu ihr rübergrinste, ihre angst wuchs mit jedem schritt den er näher zu ihr kam. Als er bei ihr war riss er ihr das Kleid vom Körper wobei sie nur zusehen konnte da sie gefesselt war, er musterte sie und mit jedem Körperteil wurde sein Gesicht selbstzufriedener, wohl da er noch nie einen solch schönen Fang machte. Er meinte mit seiner Bärenstimme „Bist ja eine ganz hübsches Weib, solch einen schönen fang hatte ich schon lange nicht mehr“ Das sie hübsch war wusste sie selbst, bewunderte sie ihren Schlanken und Weiblichen Körper doch bereits seit ihrem 15ten Lebensjahr. Er legte ihr ohne zu zögern seine Hände auf ihre Brüste, sie schien sich in ihrer haut sehr unwohl zu fühlen, dachte sie an ihre Familie, Adrienne welche sie nach langen suchen wieder gefunden hatte, Bastien ihr Vater welchem es nicht so gut zu gehen schien, Luc den Mann welchen sie bereits 7 Jahre liebte. Sie meinte dann leise und mit süßlicher stimme „wenn du mich losbindest dreh ich mit dir ein paar runden“, der Mann sah sie erst ungläubig an doch band er sie los, während sie ihre Arme und Beine reibte zog er sich aus. Laurence sah auf seinen Körper und musste schmunzeln, sie nahm sich die Gelegenheit und rannte aus dem Raum, schloss die Türe ab und ließ ihn dort drin, sie durchsuchte den unteren Raum und fand einige ihrer Werkzeuge sowie Stoffe wieder, sie schneiderte sich in ihrer Eile einen Rock und ein Hemd zurecht, legte sich ihre Kleidung ab und nahm die restlichen Stoffe sowie Werkzeuge mit, sie rannte aus dem Haus und rannte in einen Wald, in jenem irrte sie 2 tage ohne trinken rum bis sie Varuna sah, sie brach vor einem der Gardisten zusammen, welcher sie ins Kastell schleppte, er gab ihr zu trinken und auch zu essen ehe sie ihm sagte das sie zu ihrer Familie den de Bourgos will, er brachte sie zum Haus der Familie und bevor sie ihn wegschickte meinte sie leise zu ihm „Ich danke euch für das Essen und auch für das Trinken, richtet eurem Hauptmann aus er kann Stolz auf seine Männer sein“ und ging ins Haus. Juliette war die erste die sie sah und musterte zuerst mit schrecken im Gesicht ihre inzwischen Magere Schwester, ging zu ihr und umarmte sie während Laurence ihr leise zuflüstert „habt ihr noch etwas von dem Mittagessen übrig? Ich muss etwas essen und danach schlafen“ jenes geschah auch und als sie aufwachte fand sie ein kleid neben sich welches sie trug bevor sie ihr Heim verließ, sie legte ihre Kleidung die sie an hatte ab und zog sich das Kleid über.
Verfasst: Freitag 3. November 2006, 14:19
von Avadia Takgon
Die Stadt war groß und die Wege weit für ihre kleinen Füßchen. Nach einer weile des Umherirrens fand sie einen Brunnen welcher für ihre kindlichen Ohren lustig Plätschert und ihre Aufmerksamkeit auf sich Lenkt.
Belustigt schaut sie mit Ihren großen dunkelbraunen Kulleraugen den Tropfen zu wie sie hoch geschleudert werden um dann im weiten Bogen wieder aufs Wasser zu Fallen. Ein lautes kindlich vergnügtes Lachen geht von Ihr aus doch die Stimmung wird getrübt als Sie auf einmal das näher kommende laute Stampfen vernahm.
Sichtlich verängstigt rennt sie zu einer Bank welche vor einem großen, ja gar riesigen Haus steht und krabbelt auf jene. Leicht Zitternd kramt Sie aus ihrer Tasche eine Birne Hervor und beginnt an Ihr zu Knabbern und schaut in die Richtung des Stampfens…
Ein für sie Schlappsieger aber großer man kommt den weg daher und geht auf das Haus zu. Avadia tut so als ob sie ihn nicht sehe und knabbert an der Birne weiter in der Hoffnung er würde dies auch nicht. Doch da geschieht es und er spricht sie an und fragt sie wer sie sei, vor schreck läst sie die Birne aus ihren kleinen Händchen fallen und schaut ihn an. Ihr Mund formt sich dabei zu einem O und ihre Bäckchen färben sich Rot. Nachdem er sich dann vorstellte und meinte er sei der Luc sagte sie ihm wie es ihr beigebracht wurde dass sie die Adia sei. Und der Einladung Lucs mit in das große Faszinierende Haus zu kommen konnte sie dann auch nicht Widerstehen, so mal es draußen anfing zu Regnen. Sie streckt Arme nach Luc aus welcher sie daraufhin hochhebt und ins große Haus trägt.
Als sie durch die Pforten des Hauses gehen muss sich Avadia auf die Unterlippe beißen um vor staunen und Begeisterung nicht los zu giggeln wie ein kleines Hühnchen. Luc setzt sie behutsam auf einen der gut gepolsterten Stühle in der Empfangshalle des Hauses ab und kniet sich zu ihr so dass ihre Augen auf gleicher Höhe sind. Sofort fällt Avadia die lustige Nase von Luc auf und sie kann nicht anders wie mit ihren kleinen Händchen jene anzufassen und vor erstaunen wieder ein O mit ihrem Mund zu bilden.
Nach einiger Zeit und recht lustigen Einlagen von Luc welche sie hin und wieder auflachen ließen kam eine Frau zur Tür hinein welche Avadia vor Freude beinah die Tränen in die Augen trieb. Sie sah aus wie Ihre MAMA, ja es musste ihre MAMA sein. Dachte sie sich. Und schaut die Frau welche sich Später als Adrienne de Bourgo vorstellte vergnügt aber doch auch ein bisschen verängstigt an da ihre Mama ja tot war. Als Adrienne sich dann auch noch mit einem warmen Lächeln ihr Näherte war es um sie geschehen und sie konnte nicht anders wie sie mit Mama anzusprechen und die Arme nach ihr Auszustrecken. Nachdem Adrienne sie dann hochhob und ihr über das Köpfchen streichelte schlief Avadia auch schon vor Erschöpfung ein. Den dieser Tag brachte viele Abenteuer und viele Aufregungen für das kleine Mädchen und so bekam Sie auch nur noch bruchstückhaft den weiteren Abend mit.
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