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Der Kampf war beendet und Verlierer ziehen sich zurueck.

Verfasst: Freitag 8. September 2006, 03:09
von Dalana D´Ron
Hoffentlich hatte sie die richtige Entscheidung getroffen, diese Frage geisterte in ihrem Kopf her rum, waehrend die Schuetzin zielstrebig zum Kloster ging. Rafael hatte ihr vor wenigen Stunden etwas offenbart, was einem Faustschlag ins Gesicht gleich kam. Auf einen umgestuerzten Baumstamm, nahm Dalana platz um noch einmal eingehend ueber ihrem Schritt nachzudenken. Eigentlich hatte sie sich nie grosse Illusionen hingegeben, dass sie fuer ihn jemals mehr sein wuerde, als nur seine gute Freundin und Vertraute. Sie hatte sich mit ihrem Gefuhlen selbst verraten und nicht nur sich selbst auch noch eine andere Person, welche ihr ebenso wichtig war, wie Rafael.

Sie ließ ihr kleines Buendel auf den Boden fallen und schlug die Haende vor das Gesicht. Ihr wart, nach all ihren Schicksalsschlaegen, eine Chance gegeben worden, eine glueckliche Zukunft zu haben, vielleicht ein Haus oder sogar Kinder. Doch diese Chance hatte sie mit Fuessen getreten, ebenso den Mann der tief in ihren Herzen einen Platz hatte. Ob er ihr jemals verzeihen wuerde? Das alles nur weil sie ihre Gefuehle nicht im Griff bekam. Sie fragte sich immer noch wie es dazu kam, dass sie in Rafael mehr als nur einen Freund sah. Solange kannten sie sich schon, so oft saßen sie am Feuer zusammen um sich gegenseitig warm zu halten und nie ist dabei irgendetwas unzuechtiges passiert.

Dann ploetzlich von einem Moment auf den anderen war dieses „Gefuehl“ dar gewesen. Sie konnte es verstecken vor Arton, vor Rafael aber nur nicht vor sich selbst. Auf einmal kam der Augenblick vor dem sie Angst hatte und selbst schon geahnt hatte das so etwas passieren wuerde. „ Es gibt eine andere, Dalana.“ Sie war wie vor den Kopf geschlagen, wusste nicht was sie sagen oder wie sie reagieren sollte. Dann brach es aus ihr her raus und aus der sonst so ruhigen und besonnenen Dalana wurde ein Wirbelsturm, der Gnadenlos ueber Rafael hinweg tobte. In diesen Minuten wollte sie einfach alles zerstoeren, sich selbst, aber vor allem auch die Gefuehle gegenueber Rafael.

Jetzt im Nachhinein, verdammte sie sich selbst dafuer, sie hatte mit diesem, ihrem, Verhalten fuer Rafael alles noch schwerer gemacht. Dalana hob den Kopf an und blinzelte in die Sonne, dass silberne Amulett lag warm und schwer auf ihrer Brust, sie hatte es von Rafael geschenkt bekommen und nun klammerte sich ihre Hand daran fest als wuerde dies Raf selbst sein.

Dann tauchte das Gesicht von Arton vor ihren Augen auf, er blickte sie aus verletzen und vorwurfsvollen Augen an. „ Es tut mir so leid Arton, ich renne schon wieder weg und tue dir wieder einmal damit weh.“ Ja, sie hang an ihn, diesem streitsuechtigen und kaempferischen Krieger, doch wie sollte sie vor ihn treten, wenn er jemals die Wahrheit erfuhr und er hatte ein recht auf die Wahrheit. Ob er sie dann immer noch lieben wuerde musste er selbst entscheiden.

Jedoch jetzt war es besser fuer sie das sie von der Bildflaeche verschwand, sie brauchte Ruhe und Zeit zum Nachdenken. Rafael hatte sie wohl ohnehin verloren, den mit einer Frau wie diese Baronin konnte sie lange nicht mithalten. Diese Frau musste wahrlich etwas besonderes sein, dass sie es geschafft hatte Rafael so an sich zu binden. Dalana wusste wann sie sich zurueckziehen sollte und diese Schlacht als Verlierer hinter sich lassen. Mit einem seufzen erhob sich die aeltere Frau. Es war schon spaet und sie wollte vor Einbruch der Dunkelheit am Kloster sein, vielleicht fand sie an diesem Ort die Antworten die sie suchte.

Verfasst: Dienstag 12. September 2006, 07:31
von Dalana D´Ron
Mit nachdenklichem Blick saß Dalana auf der Bank, im Garten, des Klosters. Wenige Stunden war es her das sie mit Angelina ein wahrlich tiefgruendiges Gespraech gefuehrt hatte. Auf einer Art fuehlte sie sich schlecht bei dem Gedanken das sie die jenige war die Lina offenbart hatte wer die Neue an Rafaels seite war, auf der anderen Seite wusste sie das sie es nicht verschweigen konnte. Ebenso wenig wie sie verschweigen konnte das sie fuer Raf Gefuehle entwickelt hatte die einfach nicht sein durften. In der gesamten Zeit wo sie Lina kannte, waren die beiden Frauen nie so vertieft in einem Gespraech gewesen. Gewiss hatte Dal die Ruhe und die Abgeschiedenheit des Klosters gesucht, jedoch war sie auch erfreut gewesen als sie auf Angelina traf. Diese Frau die soviel durchmachen musste und doch so stark war imponierte ihr.

Dalana hatte versucht Lina zu troesten, in ihrem Kummer, ob es ihr halbwegs gelungen war wusste wohl nur Lina selbst. Sie kaute leicht auf ihrer Unterlippe, die gesamte Zeit die sie nun im Kloster verweilte, hatte sie gehofft das Arton kommen wuerde um mit ihr zu reden, aber anscheinend hatte er nicht wirklich ein Interesse daran. Es tat ihr weh, aber sie war doch selbst daran schuld an dieser ganzen Situation. Was sollte nun aus ihr werden? Sie hatte zwei Menschen verloren die sie liebte und das allein war gaenzlich ihre Schuld.. Sie lehnte ihren Kopf an die kuehle Steinmauer, bisher wusste sie noch nicht einmal wie lange sie noch im Kloster bleiben wuerde. Es gefiel ihr eigentlich recht gut hier, sie machte sich im Garten und im Haushalt des Kloster nuetzlich, bei diesen Arbeiten dachte sie nicht so oft nach, jedoch sobald es nichts mehr zu tun gab kamen die Gedanken wieder.

Es quaelte sie zu wissen das sie mit ihrem Verhalten und ihren Gefuehlen so vielen Menschen weh getan hatte. Dalana wusste auch nicht wie sie das alles jemals wieder ins rechte Lot bringen sollte. Angelina, Arton, Rafael, leise stoehnte sie auf. Schon oft hatte sich die Schuetzin in Situationen wieder gefunden wo sie glaubte keinen Ausweg zu finden und doch war es immer wieder da, das kleine Licht am Ende des Tunnels. Aber jetzt sah sie nichts, nur gaehnenden Dunkelheit am Ende eines Weges.

Das leise traellern eines Vogels riss die Schuetzin aus ihren duesteren Gedanken. Mit ihren rehbraunen Augen verfolgte Dal die Flugkuenste des kleinen Vogels. In diesem Moment wuenschte sie sich beinahe nichts sehnlicher als ein Vogel zu sein, hinaus in die Welt zufliegen ohne von Kummer und Aengsten geplagt zu sein. „Einfach nur frei sein“. Murmelte sie leise zu sich selbst.

Verfasst: Dienstag 12. September 2006, 14:24
von Rafael de Arganta
Dalana... immer wieder Dalana.
Die Freundin die Vertraute und fast mehr. Er wollte nicht auf ihre Freundschaft verzichten und hoffte das sie ihm irgendwann vergeben, ihn vielleicht verstehen konnte.

10 Reiter orderte er, denen er allen 500 Goldstücke, und jedem das Selbe Pergament gab. „Ich verspreche jenem der die Dame Dalana D`Ron findet ihr dies Pergament überstellt und mir sagt wo sie zu finden ist, 10.000 Goldstücke.“ Erklärte er mit fester Stimme und es war ihm egal was man wohl ob dieses Obskuren Auftrages von ihm denken mochte.
Schlimmer als es im Moment war und noch kommen würde, konnte das wohl auch nicht mehr weiter schaden.
Er konnte nur hoffen das der Brief nicht nur seinen Weg zu Dalana fand, sondern auch einen Weg zu ihrem Herzen.


An einen Menschen der mir sehr viel bedeutet.

Du warst immer an meiner Seite und ich war so froh das es dich in meinem Leben gab.
In deinen Ratschlägen fand ich immer Wahrheit, und du warst stets da wenn ich am Boden lag.
Du hast meinem Jammerndem Geplapper zu gehört, und mir mit deiner humorvollen Art oftmals das Leben versüßt
Ich konnte dir immer blind vertrauen und mich auf dich verlassen, denn stets warst du zur Hilfe bereite.
Unsere Freundschaft war unerschütterlich stark so glaubte ich, nur um jetzt vor dem Dunkel zu stehen, das dein Gehen hinterließ.
Ich mag eine neue andre Liebe gefunden haben, dennoch bin ich noch jener der ich stets war.
Dennoch bin ich doch noch der Freund der stets zu dir hält, der dich als Freund, als Menschen braucht.
So viele Jahre sind wir gemeinsam gegangen.
So viele Jahre gemeinsames Leid ertragen,
So viele Jahre gemeinsam gelacht und geweint,

Ich kann dich nur darum bitten dies alles nicht weg zu geben.
Finde zurück.
Zu dir, und zu unserer Freundschaft.
Ich werde dich niemals vergessen.

Rafael.

Verfasst: Dienstag 12. September 2006, 22:45
von Arton Langenfels
Er war einige Tage schon beschäftigt mit seiner Arbeit. Sein Haus wurde von Handwerker ausgräumt, andere Handwerker gruben einen Keller unter die Festung, was sich als äußerst schwierig herraus stellte. Noch keiner wußte von seinem vorhaben. Als die Arbeit am heutigen Abend endlich vollbracht war, seufzte er, als er vor der Festung stand.

" Nun ist es geschafft, ich wohne näher bei Dalana " sagte er mit einer ruhigen Stimme. Einfach war es nicht mit ihr, des öfteren ging sie einfach weg von ihm, mitten in einem Gespräch. Bis zum jetztigen Tage, weiß er nicht wieso sie so handelte, aber er will sie nicht bedrängen. Aura war seine erste Liebe, nur war es mehr eine jungliche Liebe.

Mit Dalana koennte er sich mehr vorstellen,aber ob das andere Herz auch so denkt, ob sie dies auch will, dadrauf hat er noch keine Antwort. In einer Nacht, er betrat gerade den ersten Stock, sah er Dalana nur mit einem Hauch von nichts bekleidet. Bei jeder anderen Frau, hätte er wohl hingeschaut, aber bei ihr....Nein. Die Person, der Charakter, die Worte die sie über ihren schönen Mund spricht, sind ihm wichtiger als die nackte Haut. Weitere Tage verstrichen wo Arton in der Festung auf Dalana wartete, nur sah er sie nicht mit seinem Augenlicht.

" Wo war sie nur ? Ist sie wieder Fort ? " etwas bedrückt waren seine Worte, da er sich immer, wenn Dalana für Tage fort war, sorgte. Aber zu seinem Bedauern trafen sie sich nie oft, sondern war es beschränkt auf einige Stunden in der Woche, nur genoß er diese. Lieber einige Stunden mit ihr, als keine Stunden, so denkt er. Auch an diesem Abend kam sie nicht, in die Festung so beschloß Arton zu schlafen und in den Morgen Stunden nach ihr zu suchen. In Varuna, Bechgard und Bajard suchte er, nur nicht mal eine Spur von ihr fand er. So entschloß er sich, wieder in die Festung zu gehen.....langsam waren seine Schritte, da seine Gedanken bei Dalana waren.

In seinem Briefkasten der vor der Festung seit seinem Umzug steht, fand er jenen Brief der von ihr war....

* [url]http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=12951[/url] *

Nachdem seine Augen diese Worte gelesen haben, sein Kopf diese verarbeitet hat brüllte er es aus sich hinaus

" RRRAAAFFFAAAAEEEELLLL "

Aus seiner Erfahrung her, weiß er, dass beide gute Freunde waren, dass sie oft miteinander sprachen, also muss etwas geschehen sein, wovon er mal wieder nichts weiß.

Der alte Arton, den viele vermissten, selbst Rafael, kam in dieser Situation wieder hervor. Er würde diesem Ritter einen Besuch erstatten und gehörig den Kopf waschen, so das er denkt, er sei unter der Dusche.

Verfasst: Freitag 22. September 2006, 05:59
von Dalana D´Ron
Ihren Kopf auf ihren Armen gebetet, saß sie an den kleinen Tisch und blickte hinaus auf den Mond. In jeder Nacht die sie allein verbrachte wuchs etwas in ihr das immer groesser wurde und schmerzlich ihr Herz peinigte. Es war die Einsamkeit die sie quaelte, die Sehnsucht nach starken Maennerarmen die sie umschlungen, ihr halt gaben und Trost spendeten. Die sanfte Stimme die leis an ihr Ohr drang und ihre Sinne mit Worte betoerte. Die kraeftige Hand die zart ueber ihren Ruecken strich. Bei diesen Erinnerungen streifte kurz ein Laecheln ihre Lippen. Er war ein seltsamer Mann, in jener Nacht hatte sie nicht erwartet jemand in der feste an zu treffen und deswegen hatte sie ein hauch von nichts auf ihren Leib. Gemuetlich mit einem Buch im Schoß saß sie vor dem Kamin und las, ploetzlich stand er vor ihr und laechelte sie an. In jener Nacht passierte auch etwas was Dalana nie geglaubt hatte, dass dies einmal geschehen wuerde, sie hatte ihm ihr Geheimnis erzaehlt, ihren Schandfleck auf ihrer Seele.

Arton hatte ihr zugehoert, hatte in ihre Augen geschaut und nicht einmal war sein Blick woanders abgeschweift und das war fuer sie ein weiteres Zeichen das er nicht auf das aus war. Was so viele andere Maenner wohl wollten. Mit einem leisen stoehnen rutschte ihr Kinn weiter hinunter in die Armkuhle. Was er jetzt wohl machte? Ob er an sie dachte? Ob er wohl schon wusste was sie ihm angetan hatte?! Es half alles nichts sie musste sich dem stellen woran sie selbst Schuld trug. Dal rappelte sich auf und kramte aus der Schublade Brief und Feder hervor. Sie machte sie keine Gedanken was sie schreiben sollte sondern ließ nicht ihre Hand, sondern ihr Herz die Feder fuehren.


„ Geliebter Arton,

wohl nun lang ist es her das du von mir ein Zeichen bekamst und nun sende ich dir ein weiteres, ein Zeichen in Form dieses Briefes. So vieles moechte ich dir sagen, dir erklaeren und dich einfach nur um Verzeihung bitten. Ich habe dir Schmerzen zugefuegt, ich habe dich belogen und betrogen. Waehrend du mir deine Liebe geschenkt hast, habe ich jene mit Fuessen getreten. Ich stand zwischen zwei Maennern und wusste nicht wie ich handeln sollte, ich stand zwischen Rafael und dir. Waehrend Rafael nur ein Hirngespinst war, habe ich nicht gemerkt das du es ernst mit mir meintest. Waehrend ich fuer Rafael nur ein Spass war, war ich fuer dich die Liebe die du gesucht hast. Ich verachte mich selbst fuer mein Handeln und doch werde ich es wohl nie wieder gut machen koennen. Ich kann dich um Verzeihung bitten, jedoch erwarte ich nicht das du es tust. Mir ist bewusst das ich wohl einen Freund wie auch einen Menschen verloren habe der mir jemals aufrichtige Liebe entgegengebracht hat. Es tut mir leid Arton und ich werde mich selbst Strafen in dem ich weiterhin in der Einsamkeit Buße tun werde.

In tiefen Gedanken deine Dal „


Gleich am naechsten Tag wuerde sie jemanden beauftragen der diesen Brief in die Feste bringt und jenen persoenlich bei Arton abgeben sollte.

Verfasst: Dienstag 26. September 2006, 23:57
von Arton Langenfels
Schon seit vielen Tagen suchte Arton im ganzen Land nach seiner Dalana. Es ließ ihm keine Ruh, dass sie fort war. Sein Herz, sein Kopf sehnte sich nach dieser Frau und so suchte und suchte er, immer in der Hoffnung, eines Tages wieder in ihre Augen zu schauen. Vor 2 Sonnenuntergänge traf er sich mit Rafael, der ihm erzählte, dass er Angelina verlassen hatte fuer eine andere Frau. Eine gewisse von Stolzenfels saß daneben aber Arton sagte ihm nur kühl zurück

" Solange du dir keine Adlige ausgesucht hast, ist es mir egal. Ich bin hier wegen Dalana "
Ich kann es mir denken was sie eins für dich fühlte, oder noch fühlt, selbst ein Blinder hätte diese Blicke gesehen Rafael...nun sag schon ,was geschehen ist, was hast du angestellt" ?
Nur eine genaue Antwort gab ihm Rafael nicht,da er selbst nach Dalana suchte.
Zwar geschahen einige Seltsamen Dinge in Varuna, seltsame Gestalten bewachen den Grafen, aber es intressierten den ehrgeizigen Arton nicht. Er hat sich ein Ziel gesetzt und dieses Ziel verfolgte er.

Da es schon Abend war entschied, er sich in die Festung zu gehen...da saß er nun...auf Balkon der Festung und schaute sich die Sterne an..." Wo bist du nur Dalana...Wo nur ? " *seufzte er* und einige Tränen bildeten sich in seine Augen. Es knackste auf der Treppe in der Festung. Mit den Tränen in den Augen drehte er sich hastig um und dachte es sei Dalana, aber es war nichts, was da hoch kam. Noch einige Stunden vollbrachte er auf dem Balkon, stillschweigen in Gedanken an Dalana bis er sich auf die Felle legte, die vor dem Kamin lagen. So schlief er bis zum nächsten Morgen....

Verfasst: Mittwoch 27. September 2006, 19:38
von Dalana D´Ron
Zur gleichen Zeit in der Arton auf dem Balkon der Festung saß, saß Dalana in dem kleinen Klostergarten und blickte ebenso hinauf zu den Sternen. Immer wieder war sie fasziniert von der funkelnden Pracht, die sich vorm Dunklen Himmel abzeichnete. Kein Maler haette diese Augenblicke auf die Leinwand bringen koennen, es war eine natuerliche Scheonheit welche wohl nie vergaenglich war, wie so vieles andere im Leben. Leicht lehnte sie ihren Kopf gegen die kuehle Steinmauer, vertraeumt und doch verloren verfolgte sie die Wege der vereinzelten Wolken am Nachthimmel. Mit den Wolken ließ sie auch ihre Gedanken treiben, Gedanken welche ich Ziel wohl Arton waren.

„Traumwelten werden aus Einsamkeiten erschaffen. Elfen und Geister werden aus jenen Lichtern geboren, die auf Wänden tanzen. Flackernde Funken erzählen Geschichten. Von magischen Wäldern und fliegenden Drachen. Flüsse aus reiner Phantasie überfluten die Grenzen des Horizonts. Wesen aus vergangenen Zeiten erobern die Reiche des Unmöglichen; und Erinnerungen leben auf, wie längst vergessene Musik, die der Träumer auf seiner Harfe spielt.
Dort, wo Sterne aufsteigen und Sonnen ins Meer fallen, beginnt das Land hinter der Einsamkeit. Am Brunnen der Unergründlichkeit spielt der Harfner seine Melodie und nur im Nebel der Illusionen kann er jenen treffen, den er so sehnsüchtig sucht.“ Leise, Wispernd drangen die Worte ueber ihre Lippen. Jene gerichtet an dem Manne den sie ihr Herz schon vor langer Zeit geschenkt hatte.

Muede erhob sich Dal und ging langsam zurueck in ihre Kammer. Es war Kalt und so legte sie sich angezogen auf die schmale Pritsche. Eng kuschelte sie sich in die Decke und mit einem letzten Gedanken an Arton uebermahnte sie die Muedigkeit.

Beide Paare waren vereint, vereint in Traeumen, vereint im Herzen, vereint in Gedanken.

Verfasst: Mittwoch 11. Oktober 2006, 10:29
von Arton Langenfels
Am nächsten Morgen wurde er von einem lauten Klopfen, welches vom Tor kam, aufgeweckt. Müde und mit kleinen verschlafenden Augen erhob er sich und ging die Treppe herrunter. Bevor er das Tor öffnete schaute er durch das kleine Fenster....

" Wer seit ihr " fragte Arton recht plump....
" Ein Bote der euch einen Brief überreichen soll " bekam er als Antwort...
Er öffnete das Tor und nahm den Brief entgegen. Hastig überflog er dann die Zeilen und als er die Unterschrift sah, schaute er den Boten an...
" Wo ist sie "
" Herr Langenfels ich darf euch das nicht sagen " als der Bote die Worte gesprochen hat, wendete er sein Pferd um und ritt langsam los.

Arton rannte hinterher, er wollte Wissen wo Dalana ist und dieser Bote wußte es. Mit dem Brief in der Hand versuchte er mit einem Sprung den Boten vom Pferd zu reißen, aber....das Glück war nicht auf seiner Seite...Das Pferd war schneller als er dachte und so flog Arton in einem hohen Bogen in den Matsch.....
" Verzeiht, Herr Langenfels, ich darf es euch nicht sagen " bekam er noch zu hören und der Bote ritt weiter

Seine Kleidung war voller Matsch. Sein Gesicht sah nicht viel besser aus....Er seufzte auf und erhob sich langsam um in die Festung zu gehen. Nachdem er sich neue Kleidung angezogen hat, sich gewaschen hat wollte er den Brief lesen, aber auch er, war an einigen Stellen voller Matsch.

" VERDAMMTE ......" *fluchte er dann*

Nur einige Zeilen konnte er noch entziffern vom Brief, aber selbst die reichten aus, dass in Arton die Gefühle hochkamen. Die Tränen floßen wieder, wie bei einem kleinen Kind, aber er konnte sie nicht aufhalten.

" Dalana....Dalana...wo bist du nur ? "

Immer noch wußte keiner eine Antwort auf seine Frage und so blieb Arton den ganzen Tag in der Festung. Für mehr, war er nicht in der Lage, der er nur ein Gedanke hatte....." Dalana....."