Vorkehrungen ..
Verfasst: Donnerstag 7. September 2006, 02:32
.. der Hauptmann und dessen Gefolgsmann, Atheron wie er gerufen wurde brachten Niathael noch zum Gutshofstor. Alle Drei hatten ein sehr anstrengendes Gespräch hinter sich.
Der Bursche verabschiedete sich in aller Förmlichkeit. Er knallte den offenstehenden Flügel der Holztüre unsanft zu, den dicken Innenriegel vorschiebend.
Rasch drückte er mit der Schulter voran die Türe zu seinem Laborraum auf. Er hatte den Kopf vor Müdigkeit gesenkt, bemerkte gar nicht den Mann der am Treppenabstieg zum Kellergewölbe stand und ihn anstarrte. 'Nia.' bat man den Jungen um Aufmerksamkeit - die Stimme wirkte rauchig aber sehr besonnen. Niathael hob den Kopf - er erschrack. Seine vor Erschöpfung gekennzeichneter Blick signalisierte Panik. Die Augen waren unnatürlich weit aufgerissen, die Pupillen überreaktiv. 'He Nia. Nun beruhig' Dich. Wir stehen auf der selben Seite, tun wir doch?' der Mittvierziger bedachte den Burschen mit einem väterlichen Lächeln, die Falschheit saß viel zu Verborgen. 'Nia, hör' mir bitte mal zu, und schau' mich nicht so verdattert an, seh' ich aus wie'n Geist?' entgegnete ihm die Gestalt, während der Bursche sich mit dem Rücken zur Tür lehnte und langsam in die Hocke rutschte, bis sein Hintern auf dem Boden ankam.
Ein langer Dialog sollte folgen. Leises Gelächter und verschmitztes GeschmunZel.
Irgendwann verebbten die Stimmen, nur ein ganz ganz leiser Nachhall kroch die Kellertreppe hoch. Es waren zunehmend verstummende, von Schmerz gepeinigte Laute. Jemand schien da unten Qualen zu ertragen. Der Selbe wollte Diese aber auch um allen Preis der Welt unterdrücken.
Behutsam ließ er sich auf dem Eisbärenfell nieder. Rasch zog er die Beine eng an den Körper, die Arme drumrum geschlungen. Der Kopf schmiegte sich in unendlicher Erschöpfung in die weiche Beschaffenheit des Teppichs und wenige Sekunden fielen beide Augenlider zu. Das Feuer im Kamin knisterte, es übte eine wohlige Wärme aus und ließ das anfänglich starke Zittern mit der Zeit ein wenig verebben.
Da lag er nun ... völlig erschöpft und ausgebrannt. Es war sogar einem Laien ersichtlich welch Matyrium dieser Bursche hinter sich hatte. An den Schläfen hatte er grobe Schürfwunden, das linke Auge war violett umfärbt. Um beide Nasenlöcher klebte eingetrocknetes Blut, die Unterlippe war aufgeschlagen. Sein Gewand war völlig zerfetzt und gewährte Einblick auf Prellmarken an Brustkorb und Schultergürtel. Seinen Bauch und den Rücken verlaufend zeichneten ihn unübersehbare Striemen.
Er war eiskalt - völlig unterkühlt. Die Augen sofern er sie wieder öffnen sollte trugen tiefen Schmerz mit sich ... ein wirklich garstiger Anblick.
Der Bursche verabschiedete sich in aller Förmlichkeit. Er knallte den offenstehenden Flügel der Holztüre unsanft zu, den dicken Innenriegel vorschiebend.
Rasch drückte er mit der Schulter voran die Türe zu seinem Laborraum auf. Er hatte den Kopf vor Müdigkeit gesenkt, bemerkte gar nicht den Mann der am Treppenabstieg zum Kellergewölbe stand und ihn anstarrte. 'Nia.' bat man den Jungen um Aufmerksamkeit - die Stimme wirkte rauchig aber sehr besonnen. Niathael hob den Kopf - er erschrack. Seine vor Erschöpfung gekennzeichneter Blick signalisierte Panik. Die Augen waren unnatürlich weit aufgerissen, die Pupillen überreaktiv. 'He Nia. Nun beruhig' Dich. Wir stehen auf der selben Seite, tun wir doch?' der Mittvierziger bedachte den Burschen mit einem väterlichen Lächeln, die Falschheit saß viel zu Verborgen. 'Nia, hör' mir bitte mal zu, und schau' mich nicht so verdattert an, seh' ich aus wie'n Geist?' entgegnete ihm die Gestalt, während der Bursche sich mit dem Rücken zur Tür lehnte und langsam in die Hocke rutschte, bis sein Hintern auf dem Boden ankam.
Ein langer Dialog sollte folgen. Leises Gelächter und verschmitztes GeschmunZel.
Irgendwann verebbten die Stimmen, nur ein ganz ganz leiser Nachhall kroch die Kellertreppe hoch. Es waren zunehmend verstummende, von Schmerz gepeinigte Laute. Jemand schien da unten Qualen zu ertragen. Der Selbe wollte Diese aber auch um allen Preis der Welt unterdrücken.
Spät Nachts oder Früh Morgens (ist an dieser Stelle das Glas halb leer oder halb voll?) drückte der Bursche seine Stirn kraftlos gegen die hölzernen Türe zum Kaminzimmer. Schwarz unterlaufende, übertrieben gerötete Augen sahen sich wie durch einen Nebelschleier im Flur um. Einen Fuß schob er vor den Anderen, der Oberkörper wankte abwechselnd zu beiden Seiten.~ Stunden später ~
Behutsam ließ er sich auf dem Eisbärenfell nieder. Rasch zog er die Beine eng an den Körper, die Arme drumrum geschlungen. Der Kopf schmiegte sich in unendlicher Erschöpfung in die weiche Beschaffenheit des Teppichs und wenige Sekunden fielen beide Augenlider zu. Das Feuer im Kamin knisterte, es übte eine wohlige Wärme aus und ließ das anfänglich starke Zittern mit der Zeit ein wenig verebben.
Da lag er nun ... völlig erschöpft und ausgebrannt. Es war sogar einem Laien ersichtlich welch Matyrium dieser Bursche hinter sich hatte. An den Schläfen hatte er grobe Schürfwunden, das linke Auge war violett umfärbt. Um beide Nasenlöcher klebte eingetrocknetes Blut, die Unterlippe war aufgeschlagen. Sein Gewand war völlig zerfetzt und gewährte Einblick auf Prellmarken an Brustkorb und Schultergürtel. Seinen Bauch und den Rücken verlaufend zeichneten ihn unübersehbare Striemen.
Er war eiskalt - völlig unterkühlt. Die Augen sofern er sie wieder öffnen sollte trugen tiefen Schmerz mit sich ... ein wirklich garstiger Anblick.