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Nach einer schlaflosen Nacht...

Verfasst: Sonntag 3. September 2006, 20:38
von Lythiana Cronor
Langsam setzte Lythiana sich im "Bett" - dieser Begriff war eigentlich für das unglaublich große, mit zahlreichen Kissen, Polstern und Decken bedeckte Podest nicht mehr zutreffend - auf. Im Kellerraum war es dunkel, allein einige Kerzen spendeten ein diffuses Licht. Doch stellte Dunkelheit für sie natürlich kein besonders großes Problem dar... Einige Augenblicke später konnte die junge Magierin sämtliche Einzelheiten erkennen. Ihr Blick verweilte lange auf dem jungen Mann, der da tief schlafend neben ihr lag... einen Arm noch um ihre Hüfte gelegt. Niathael...Im Schlaf wirkte er fast noch jünger als sowieso schon, jung, verletzlich und ganz und gar ungefährlich. Doch wusste sie es mittlerweile besser. Leicht lächelnd kletterte sie aus dem Bett, dabei sehr darauf bedacht ihn nicht zu wecken. Lautlos schlüpfte Lythiana in die Sandalen, schnürte sie zu und stieg die Stufen der Kellertreppe hinauf. Wenige Augenblicke später fiel die Haustür leise hinter ihr zu. Draußen begann gerade die Sonne aufzugehen, die Dunkelheit der Nacht wich einem unwirklichen Dämmerlicht und der Himmel färbte sich rot. Gemächlich spazierte die junge Magierin durch die menschenleeren Gassen Bajards, aus dem Stadttor heraus und über den Weg, der sie zurück nach Rahal führen sollte. Ein leichtes Schmunzeln huschte über ihr Gesicht, als sie den vergangenen Tag Revue passieren ließ. Einige interessante Dinge hatte sie erfahren.... Wie Niathaels Freundin wohl reagieren würde, wenn sie von Lythiana wüsste? Vermutlich nicht allzu begeistert. Wieso nur klammerten sich die meisten Menschen an diesen überkommenen Vorstellungen von Sitte und Anstand fest? Solche und ähnliche Gedanken beschätigten sie, bis die Festung des Ordens vor ihr auftauchte. Sie würde die verbliebene Zeit bis zum Unterricht nutzen, um noch etwas zu lernen... an Schlaf war jetzt sowieso nicht zu denken.

Verfasst: Sonntag 3. September 2006, 21:51
von Niathael Carrtha
Stunden später, der Hahn krähte sich die Seele aus dem Leib .. er mochte diesen Hahn, jedes andere dieser nutzlosen Mistviecher hätte ihn schon um fünf vor Fünf aus den Laken geholt, aber dieser fiedrige Geselle hatte schon lang einen Zacken in der Gutshofkrone.

Der Vormittag ging schon eher dem Ende zu, Lairja hatte schon beinahe das Mittagessen vorbereitet und Leanne war in letzter Zeit sowieso misteriös fleissig was die Feldarbeit anging. Niathael bequemte sich gediegenen Schritttempos die Stufen hoch. Wieso wohnte er eigentlich in diesem Keller? Wohnten nicht normalerweise nur böse Kreaturen in lichtlosen Räumlichkeiten?

Sein erster Gedanke ging an ... Lythiana ... ach was - nein, auch Lamira kam ihm noch nicht in den Sinn, ganz im Gegenteil, der verlockende Duft des Hasenbratens lockte ihn wie ein ausgehungertes Tier in die Küche. Lairja war eine hervorragende Köchin und sowieso eine hervorragende Frau, wieso hatte sie eigentlich keinen Gefährten? Eigentlich war er sich in vollem Bewußtsein darüber mit was für fabelhaften Personen er einen Haushalt teilte - wie kann es dann zu solchen Erziehungslücken kommen - rein logisch müsste er ein sehr gut erzogenes Kerlchen sein.

Egal. Fakt war, er begann sich Ziele zu schaffen - und die galt es zu erreichen. Er meinte es ja auch nicht wirklich böse, bloss begann er das erste Mal in seinem Leben das Gefühl zu bekommen eine tatsächliche Chance zu haben - eine Chance auf Anerkennung und Selbstverwirklichung.

Dann verließ auch er gegen Nachmittag den Hof, Ausschau haltend nach Lamira.

Verfasst: Dienstag 5. September 2006, 19:22
von Lythiana Cronor
Rasch schloss Lythiana die Tür hinter Albea und lehnte sich, leise seufzend, mit dem Rücken dagegen. Jene Störung war wirklich mehr als unwillkommen gewesen... und denkbar unpassend. Doch nun... Mit einem leichten Lächeln näherte sich Lythiana dem Bett, auf welchem Sarog auf sie wartete. Nun wurde es Zeit, da weiter zu machen, wo sie aufgehört hatten. Wenige Augenblicke später, die Gedanken an Albea waren gerade erst vollkommen verdrängt worden, rüttelte es an der Tür. Wieder einmal lösten sich die beiden jungen Magier voneinander und Sarog erhob sich um, nur noch mit seiner Hose bekleidet, zur Tür zu gehen und jene zu öffnen - dahinter wartete niemand, der Flur der Herberge war leer... allerdings war der Boden von vielen kleinen Glassplittern übersäht. Lythiana runzelte leicht verärgert, aber gleichzeitig auch nachdenklich die Stirn. Was hatte das zu bedeuten? Hatten sie sich das Rütteln an der Tür etwa beide nur eingebildet? Wenn nicht, was sollte das? Ein Dummejungenstreich... oder mehr? Doch egal, was es nun gewesen war, wiederholen würde es sich nicht - dafür sorgte der Ordensbruder nun. Magie war wirklich etwas wunderbares... Doch wirkliche Ruhe schien den beiden Arkorithern in jener Nacht nicht gegönnt zu sein, denn kurze Zeit darauf flog eine kleine Flasche durch eines der Fenster und zerschellte klirrend auf dem Boden. Ein unglaublich lautes, quietschendes und schrilles Geräusch ertönte daraufhin und zwang Lythiana und Sarog dazu, die Hände auf die Ohren zu pressen. Die Magierin konnte einen Blick auf ein kleines, koboldartiges Wesen erhaschen, welches wohl zuvor in der Flasche gewesen war und wohl Ursache jenes Geräusches war. Es erstarb erst, als jenes Wesen durch das Fenster entkam. Der sichtlich verärgerte Sarog entsorgte die Überreste der Flasche und lehnte sich daraufhin aus dem Fenster. "Diese dreckige Mistsau erwische ich" knurrte er leise. "Das wirst du, aber nicht mehr in dieser Nacht... ich denke ich weiß, wer es war." entgegnete Lythiana. Niathael... mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war Niathael für beide Vorfälle an diesem Abend verantwortlich. Sie trugen seine Handschrift, niemand sonst hatte einen guten Grund. Die junge Frau schwor sich, ihn dieses Mal nicht ungeschoren davon kommen zu lassen - er hatte den Bogen überspannt, ganz eindeutig. Sie würde sich morgen darum kümmern... nun galt es, den Abend doch noch zu einem für beide Seiten angenehmen Abschluss zu bringen.

Verfasst: Dienstag 5. September 2006, 21:37
von Niathael Carrtha
- Minuten zuvor - Behutsam preßte der Bursche sein Ohr an die morsche Holtzür. Stimmen. Zwei Stimmen, eine davon ohne Zweifel männlich.

Am Ende des langen Flurs stand schon wieder dieser Rotzbub. Feuerrotes Haar, zahlreiche Sommersproßen, Segelohren und Hasenzähne und dann diese Augen - Böse und Gemein! Niathael wollte abdrehen, er hatte keinen Grund zu klopfen, Lythiana war beschäftigt, so sein Gedanke. Dann hörte er das Getrappel der kleinen Lausbubenfinger am Ende des Flures. Der Kleine schlug mit den Fingerkuppen einen ihm vertrauten Takt an. Tak - Tak - Tak - Pause - Tak - Pause - Tak - Tak Tak - und wiederholend. Dabei säuselte er mit gespaltener Zunge als robbten Dir ein Dutzend schlangen stetig entgegen. Nia wollte den dunklen Flur schnellen Schrittes verlassen, das Gesäusel folgte ihn, immer dichter auf ihn zukommend. Rasch griff er an seinen Gürtel, mit den vielen Auslagerungen, eine Phiole entgegen des unangenehmens Geräusches über den harten Boden rollend und lief davon.

Der Schweiß stand ihm auf der Stirne, einzelne Perlen suchten ihren Weg einer Träne gleich die jugendlichen Grübchen seines Gesichtes hinab. Salzig. Da saß er nun wieder, der Mittvierziger. Starr blickte er den Burschen an. Ein langer Blickwechsel folgte - die Flasche suchte sich seiner physikalischen Laufbahn hin ihr Ziel - direkt ins Zimmerfenster des Obergeschoßes. Der Mann lächelte zufrieden ...

Rascher werdenden Schrittes und mit einem klischeehaft-unschuldigen Pfeifen aus gespitzten Lippen ging der Junge von Dannen ... Wie sollte er sein Tun bloss rechtfertigen?

Verfasst: Dienstag 5. September 2006, 22:09
von Sarog Pilyan
Nackenschmerzen und Dehydration ließen ihn aufwachen. Der Kopf brummte etwas, doch lag ihm immernoch ein Lächeln auf den blassen Lippen. Wieder hatte er kaum geschlafen und immer wieder konnte man ihm die Augenringe ansehen, die sich in seinem Gesicht verankerten. Dafür hatte er wieder ein Erlebnis hinter sich, was vor Leidenschaft nur so strotzte, das ihn selbstsicher werden ließ und da konnte er sich auch völlig austoben. Wenn auch der Abend etwas hektisch losging. Ständig wurde man gestört. Es geschahen eigenartige Dinge, bis dann Sarog selbst ein Schleimwesen beschwor, dass als Wasserpfütze getarnt vor der Tür ruhte. Wäre jemand hineingetreten, hätte er sich zumindest einiges an Haut und Schuhwerk weggeätzt. Aber Skrupellosigkeit war eine gute und ausgeprägte Eigenschaft von Sarog. Jedem, wie er es verdient.

Die restlichen Augenblicke, die für diese Nacht verblieben, waren intensiv und ausgiebig. Stürmisch wurden die beiden von einer Situation in die nächste geworfen. Bedeckten sich mit Küssen, teilten Zärtlichkeiten wie Schmerzen. Zwei Körper, die verschmolzen, zwei Körper, die aufeinander reagierten und lediglich die Zeit zusammen genoßen.

Und so kam es, dass diese Nacht Spuren hinterließ. Erst die Kratzer am Rücken, einige rote Flecken am Hals und dem Nacken. Spuren von Bissen. Es war zwar nur ein geringer Schmerz, doch nach jedem Mal, bei dem er auf sie traf, fühlte er sich am nächsten Morgen ein wenig schwächer. Sie erschien ihm, als würde sie ihm Kraft absaugen, ihm etwas Lebenskraft entziehen. Anders als bei Kayleigh, nahm sie mehr, als sie ihm gab und doch fühlte er immer mehr eine gewisse Abhängigkeit aufkommen...

Hätte er wirklich in all den Jahren bei seinem Meister ein Gewissen entwickelt und ein Gefühl für Moral, hätte er sich jetzt wohl wirklich seine Gedanken machen müssen, aber so ging er nur seinen Gelüsten nach, gab sich dem hin, was auf ihn zukam. Er drehte sich herum, sah auf den schlafenden Frauenkörper im Bett und zog sich selbst seine Lederhose über. Die Decke zog er dann über ihren Körper, sie schien selbst sehr müde, hatte erste Merkmale von Ermüdung. So weckte er sie erst gar nicht. Hinterließ nur einen Zettel auf seinem Kopfkissen, dass er doch in der Burg zu finden sei und dass er sie nicht wecken wollte, da sie doch den Schlaf so nötig habe. Dabei huschte ein Grinsen über sein Gesicht, als er die rötlichen Flecken an ihrem Hals musterte, die er ihr noch zuvor verursacht hatte.

Verfasst: Mittwoch 6. September 2006, 14:00
von Niathael Carrtha
Langsamen Schrittes stieg er wieder die knarrenden Holzstufen hoch ins Obergeschoß. Die erste Türe hinter sich lassend ging er auf die besagte Türe zu und klopfte - einmal - zweimal - dreimal. Er wußte für sich nicht wieso er er Das tat - wieso er tatsächlich an diese Türe pochte. Was wollte er von dieser unbeständigen Frau überhaupt? Irgendwie fühlte er sich dazu verpflichtet genau da zu stehen und zu klopfen. Würde sie ihm aufmachen? Wie würde sie reagieren? Sie war kein geistiges Nackapatzi. Er schmunZelte.

Da wer er wieder, dieser Unschuldsblick, einem Hundewelpen gleich der Dich ansah und darum bat ihm über den Kopf zu streicheln.

Verfasst: Mittwoch 6. September 2006, 14:25
von Lamira Poynt
Als sie gegangen war schien es als wuerde sie den Bauernhof nie mehr so sehen wie an jenem Abend.
Das Heim eines Mannes der ihr nahe stand. Es war vorbei, jene bewunderung fuer sie in seinen Augen war erloschen, allein blieb ihr die erinnerung wie er sie regelrecht angebruellt hatte.
Vielleicht war es die Krankheit, vielleicht war es auch das tiefe in seinem Herzen.
Liebe war es nicht mehr das fuehlte sich anders an..und so ging sie in den Wald und hackte Holz um sich abzulenken und einer anderen Zukunft entgegen zu blicken..
Vielleicht wollte er es so, vielleicht..

Verfasst: Donnerstag 7. September 2006, 16:02
von Sarog Pilyan
Und wieder war es geschehen. Die Abhängigkeit wurde stärker und stärker, die Dosis größer und intensiver. Konnte man nach diesem Gefühl süchtig sein? Leidenschaft? Eigentlich konnte man doch nach praktischem Allem süchtig sein, von daher würde es ihn auch nicht wundern, wenn er endgültig soweit wäre. Viel zu oft wurde die letzten Tage eine bestimmte Gier in ihm geweckt, die er vorher wirklich nicht in diesem Maße kannte. Diese Tage versuchte er sich nur auf sein Vorankommen innerhalb des Ordens zu setzen. Doch hatte er oft einfach nur mühe damit, sich von bestimmten Gedanken loszureißen. Er musste sein Zeit langsam einteilen. Er wollte sich wieder mit Kayleigh zusammensetzen, einige Sachen mit ihr klären. Dennoch verspürte er eine gewisse Angst und ein ständiges Zusammenziehen in der Magengegend. Er wurde immer mehr zweigeteilt, wo er doch eigentlich sich geschworen hatte, gänzlich die Finger davon zu lassen. Frauengeschichten stellten doch auf lange Sicht ein Problem dar. Dennoch fiel man als Mann oftmals darauf herein, mit dem Wissen es würde schiefgehen - warum? Klang doch alles ziemlich unlogisch.

Einige Zeit in der Nacht vernahm man wohl eindeutige Geräusche aus der Bibliothek der Burg. Wo normalerweise nur die Stirn runzelte und einfach nur Stille herrschte, war es inzwischen anders gekommen. Man hörte, wie sich ein Mann und eine Frau unterhielten. Glücklicherweise kam zu dieser Zeit niemand mehr zum Lernen in die Bibliothek, so machten sich die beiden eine schöne Zeit. In der Nacht aber schlichen sie wieder in das Gasthaus und verbrachten wieder die Nacht bis zum nächsten Morgen zusammen. Erholt und voller Tatendrang erwachte er dann wieder, streckte sich mit einem beinahe kindischen Grinsen auf dem Gesicht und piesackte sie neben sich etwas, um sie wohl nur schwerfällig zum Aufstehen zu bewegen. Heute wollte er auch wieder nichts tun. Einfach nur den ganzen Tag daliegen, die Decke anstarren und vor sich hin reden. Der Kopf war die letzten Tage wieder frei und verwickelte sich nicht in komplizierte Vorgänge. Ebenso ging der ganze Stress regelrecht an ihm vorbei, bei dem er sich sonst so fesseln ließ. Tat sie ihm nun gut? Dachte er doch vorher, dass sie regelrecht an seiner Lebenskraft sog. Diesmal war es anders. Er war harmonischer, trotz der Tatsache, dass ihm immernoch der Körper schmerzte und er sich ziemlich erschlafft fühlte. Aber das alles war es irgendwie wert.

Verfasst: Donnerstag 7. September 2006, 16:29
von Niathael Carrtha
Dieser Tage war kein Klopfen mehr an der Zimmertüre zu hören ... ein Erscheinen des Burschen blieb aus ...

Verfasst: Sonntag 10. September 2006, 15:00
von Lythiana Cronor
Langsam schlug Lythiana die Augen auf, blinzelte mehrmals und räkelte sich schlaftrunken. Einige Augenblicke benötigte sie, bis ihre Lebensgeister völlig erwacht waren... langsam strömten unterschiedlichste Eindrücke auf sie ein. Es war hell im Zimmer - so hell, das es ohne Zweifel schon fast Mittag sein musste. Im Nebenzimmer rückte jemand lautstark Möbel herum - war es das, was sie geweckt hatte? Auf dem kleinen Tisch in ihrem Zimmer standen zwei Weinflaschen, eine halb volle, eine leere ... zusammen mit zwei bis auf einen winzigen Rest geleerten Gläsern. Ein Arm war über ihren Oberkörper gelegt, jemand lag neben ihr, augenscheinlich noch tief schlafend - Niathael. Auf dem Gesicht der jungen Magierin machte sich ein amüsiertes Grinsen breit, als sich die Erinnerung an die vergangene Nacht einstellte.

Wieder war es ihr nicht vergönnt gewesen, die Nacht - so wie geplant - mit ihren Studien zu verbringen. Doch diesmal war es nicht Sarog gewesen, der sie "gestört" hatte, sondern Niathael. Aus irgendeinem Grund mochte sie den jungen Burschen fast schon, die Gespräche mit ihm genoss sie jedes Mal.... und jedes Mal aufs Neue gelang es Niathael, sie zu überraschen, ihre Meinung über ihn umzustoßen und neu zu formen. Auch in der vergangenen Nacht war es so gewesen. Die Stunden vergingen, eine Flasche Wein wurde geleert, eine zweite angebrochen. Schließlich kam es so, wie es kommen musste - erste Zärtlichkeiten wurden ausgetauscht, intensivierten sich... Doch dieses Mal war es irgendwie anders, Lythianas Kopf war nicht vollkommen frei. Der Gedanke an Sarog war ständig da... leise nur, im Hintergrund, nicht so stark als dass sie Niathaels Berühungen nicht mehr genießen konnte - aber er war da. Dennoch erwiederte die junge Frau Niathaels Berührungen leidenschaftlich, zeigte die entsprechenden Reaktionen... bis sie ihn an einen bestimmten Punkt gebracht hatte, an dem er wohl jeglichen Argwohn, jegliche Vorsicht hinter sich gelassen hatte. Nun war es an der Zeit für eine kleine, private Rache.... Wenige Augenblicke später fiel der junge Heiler in einen sehr, sehr tiefen Schlaf, aus dem er wohl so bald nicht erwachen würde.

Langsam und unendlich vorsichtig schob Lythiana Niathaels Arm von ihrem Oberkörper, richtete sich dann im Bett auf und schwang die Beine über die Kante. Zeit, sich wieder den Studien zu widmen...

Verfasst: Sonntag 10. September 2006, 15:28
von Niathael Carrtha
Da lag der junge Heiler nun, sprichwörtlich im Netz der schwarzen Witwe ..

Seinen Kopf kuschelte er intuitiv in einen der Pölster, ehe er sich in einer gemütlichen Lage zusammenrollte. Es war völlig still, nur sein Brustkorb, der sich langsam hob und wieder senkte, deutet auf Leben hin. Sein Gesicht, der Oberkörper und die Arme, gezeichnet von zahlreichen Prellmarken, Blessuren und abheilenden Schürfwunden ...

Er macht wohl einen ziemlich zerbrechlichen Eindruck, keineswegs vergleichbar mit der Imposanz der sonstigen männlichen Nebenrollen in Lythianas Leben oder Dem was er davon kannte ..