Ein Bote für Veit Mondschein
Verfasst: Montag 25. Mai 2026, 14:13
Mit einem gutgelaunten Summen macht sich ein freundlicher Herr, der wohl anständig bezahlt worden sein muss und an spezielleren Aufgaben wie dieser ohnehin Freude hat, auf den Weg zum Mondscheinhof im Bauernviertel von Adoran.
Nötigenfalls auch mehrmals. So dass es auch nicht störe, damit der Junge Zeit findet, um einen sauber versiegelten Brief zu erhalten, in dessen grünem Wachs ein Siegelabdruck zu finden ist.
"Ja, wirklich an dich, junger Mann. Steht da: 'Veit Mondschein'!", liest der gutmütige Bote auf die Worte zeigend vor. "Und der Herr von Hohenfels sagte mir, ich solle ihn auch vorlesen, falls es damit Schwierigkeiten gibt."
Es wird sich also alle nötige Zeit genommen, um den Inhalt des Briefes zur Kenntnis zu bringen:
25. Eluviar 269
gegeben von eigener Hand ("Heißt: hat er selbst geschrieben!")
Anwesen von Hohenfels, Adoran
Die lichten Götter mit dir, junger Herr Veit!
im Sinne Phanodains und unter der Wacht Temoras,

Hochedler zu Lichtenthal
Magus am Konvent des Fuchses
"Na? Noch was, was ich dir 'übersetzen' soll, mein Junge? Diese Adligen...!", lachte der Bote und war auch für weitere Fragen offen.
Nötigenfalls auch mehrmals. So dass es auch nicht störe, damit der Junge Zeit findet, um einen sauber versiegelten Brief zu erhalten, in dessen grünem Wachs ein Siegelabdruck zu finden ist.

Es wird sich also alle nötige Zeit genommen, um den Inhalt des Briefes zur Kenntnis zu bringen:
25. Eluviar 269
gegeben von eigener Hand ("Heißt: hat er selbst geschrieben!")
Anwesen von Hohenfels, Adoran
Die lichten Götter mit dir, junger Herr Veit!
- Verzeih mir, dass ich mich erst jetzt melde. Aber es steht unbedingt noch aus, dass ich dir für das schöne Geschenk danke, dass du mir durch Fräulein Cecilia hast zukommen lassen. Es sind Stücke darunter, die mich wirklich sehr erfreuen, und es ist deutlich zu merken, wie du dir Gedanken um die Auswahl gemacht hast.
Glaube mir: Solltest du feststellen, dass du dich von dem einen oder anderen vielleicht lieber doch nicht getrennt hättest, kann ich das sehr gut verstehen und du darfst es jederzeit frei sagen! Ich bin sicher, wir würden uns dann schon einig. ("Heißt: Dann findet ihr sicher eine Lösung" *erklärt der Bote beruhigend zwinkernd*)
Da es nicht unser erstes Aufeinandertreffen war, komme ich nicht umhin, mehr und mehr zu bemerken, dass auf dem Hof deiner Frau Mutter jemand heran wächst, der ein großes Potential zu haben scheint, dem Reich mit mehr dienlich sein zu können, als Erzeugnissen aus Stall und Boden.
("Uff! Mann, wie sagt man das denn... Mh, er meint, dass du offenbar einiges auf dem Kasten hast, junger Mann. Mehr, als ein Bauer können müsste. Nix für ungut. Bauern sind wichtig, das weiß er ja wohl!")
So würde ich dich, sofern es deine Pflichtem auf dem Hof gestatten, gerne einladen, mich in meinem Anwesen zu besuchen und darüber zu reden, an was du denn vielleicht Interesse hättest. Deine Frau Mutter erwähnte zum Beispiel, dass du gerne lesen lernen würdest? Ich kenne da ein paar Leute, die dir das ermöglichen könnten.
In deinem Alter gibt es viel, was es wert ist, gelernt zu werden. Und, so du Interesse und Zeit hast, nicht nur gelernt, sondern auch zur Anwendung gebracht.
In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn wir uns demnächst einmal austauschen können! Du wirst sicher ahnen, dass ich viel beschäftigt bin und dennoch würde ich dir empfehlen, mir Zeiten oder Tage zu nennen, an denen du mich besuchen könntest, auf dass ich mich darauf einstellen kann.
im Sinne Phanodains und unter der Wacht Temoras,
Hochedler zu Lichtenthal
Magus am Konvent des Fuchses
"Na? Noch was, was ich dir 'übersetzen' soll, mein Junge? Diese Adligen...!", lachte der Bote und war auch für weitere Fragen offen.