Ein weiterer Brief für das Rathaus.
Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2026, 16:17
Der Schreiber, der zuvor für Karoline in Anspruch genommen worden war, machte heute gute Geschäfte. Der nächste Kunde, ein Mann gleichen Zunamens, bezahlte ihn für das Pressen von Briefbögen - nicht viele, was aber vermutlich dem Umstand geschuldet war, dass der Käufer entweder wenige Adressaten oder kaum Gold in der Tasche hatte. In jedem Fall sagte der Mann von stattlicher Statur zu, nachzuordern, sobald die Umstände es ihm erlauben würden.
In diesem Fall traf die einfache, aber saubere Handschrift sich im Kontrast mit liebevoll und handwerklich aufwendigem Briefpapier und formte aus jenen Elementen die daraus nun beim Rathaus vorliegende Nachricht - gewandet in einem einfachen Kuvert, das in seiner Schlichtheit sowohl Absender als auch Empfänger preisgab. Wieviele Anläufe das Schreiben gebraucht hatte und wieviele der noblen Briefbögen dabei versaubeutelt worden waren - das sollte ein auf ewig gehütetes Geheimnis bleiben.
In diesem Fall traf die einfache, aber saubere Handschrift sich im Kontrast mit liebevoll und handwerklich aufwendigem Briefpapier und formte aus jenen Elementen die daraus nun beim Rathaus vorliegende Nachricht - gewandet in einem einfachen Kuvert, das in seiner Schlichtheit sowohl Absender als auch Empfänger preisgab. Wieviele Anläufe das Schreiben gebraucht hatte und wieviele der noblen Briefbögen dabei versaubeutelt worden waren - das sollte ein auf ewig gehütetes Geheimnis bleiben.
✦ Aus Feuer und Eisen ✦
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20. Eluviar im Jahre 269, Temora mit Euch, Vogtin von Winterwacht! Ich hoffe, mein Schreiben erreicht euch bei Kräften und guter Gesundheit und die Schildmaid möge ihre Hand schützend über euch halten, auf dass dies noch lang' so bleiben möge. Während Ihr vermutlich bereits das Schreiben meiner Gemahlin, Karoline, in den Händen gehalten habt, ist es nun an mir, höflichst um einen Termin zu ersuchen. In diesem will ich, so es genehm ist und Ihr euch von meiner Kenntnis über Reich, Land und Leute überzeugen konntet, um Ausstellung eines Bürgerbriefes bitten und mich gerne zusammen mit meiner Frau in Adoran niederlassen, wo ich dem Handwerk eines Grob- und Feinschmiedes nachgehen will. Natürlich will ich mich auch jeder anderen Frage und jedem anderen Anliegen stellen, auf dass in den Straßen dieser wundervollen Stadt bald eine weitere Esse lodern möge und der Klang eines weiteren Ambosses zu hören sei. In Ehre und Demut verbleibe ich, |


