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Schreiben an Keldion / Bauhütte

Verfasst: Montag 13. April 2026, 15:40
von Leandra Kalveron
... Ein Bote der Geweihtenschaft der Temora wird sich in den Nilzadan auf machen und ein Schreiben dort für Keldion bei der Bauhütte abgeben ...
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In der heiligen Lichteinigkeit, in der unsere Götter ihren gemeinsamen Schein über unsere Pfade legen,
grüße ich dich, Keldion, Geselle der Bauhütte Cirmias und treuer Diener im Nilzadan,

es ist schon einige Zeit vergangen, seit ich zuletzt von dir hörte und ich gestehe, ich frage mich, ob dich deine Pflichten festhalten oder ob du dich allzu sehr den irdischen Freuden hingegeben hast, die dein Volk so meisterhaft zu pflegen weiß. Ich hoffe, dass dein Geist dabei ebenso wach bleibt wie dein Becher gefüllt ist.

Trotz dieser kleinen Mahnung schreibe ich dir in aufrichtiger Verbundenheit. Ich hoffe, dass es dir wohl ergeht und dein Dienst unter Cirmias dich stärkt und leitet, wie es einem Geweihten gebührt.

In naher Zukunft beabsichtige ich, dich aufzusuchen. Es gibt mehrere Angelegenheiten, die eines persönlichen Gesprächs bedürfen, sowohl von geistlicher Bedeutung als auch von weltlicher, die unsere beider Wege betreffen könnten. Zu diesem Anlass werde ich nicht allein reisen: Ich würde eine Klosterwächterin gerne mitnehmen, die in einem der Themen ebenso bewegt ist, wie ich es bin. Gib mir gerne einfach kurzfristig Bescheid, wann es dir am besten passen würde.

Ich vertraue darauf, dich anzutreffen, bereit zum Austausch, fest im Glauben und von klarem Geist.

Möge das Licht deinen Weg erhellen!


Für die Geweihtenschaft der Temora
Gesetzt am 13.Wechselwind 269;,
im Kloster der Lichteinigkeit zu Schwingenstein
Unterzeichnet von
Hochwürden Leandra Kalveron
Priesterin der Geweihtenschaft der Temora

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Re: Schreiben an Keldion / Bauhütte

Verfasst: Montag 13. April 2026, 16:08
von Keldion Donnerkeil
Nachdenklich wird der dicke Kalure das Schreiben in den kräftigen Fingern halten. Während sich der Bote mit Bhir und Essen stärkt.
Die Zeilen werden mehrmals gelesen und vor allem wird auch zwischen den Zeilen von Ihm gelesen werden.
Der Brief schien eine gewisse Dringlichkeit zu haben. Leandra Kalveron war alles andere als von Alarmismus geprägt, so hatte er Sie doch stets als ruhige und besonnene wie auch gefestigte Person kennengelernt, die mit klarer Hand und Struktur durch den Tag ging.
Aber irgendetwas schien Leandra zu beschäftigen oder vielleicht sogar zu beunruhigen? Es konnte nur etwas ausgesprochen Wichtiges sein.
Die Art und Weise wie Sie schrieb war bestimmt und zielstrebig. Es war Ihr ein großes Anliegen ihn zu treffen. Wie lange hatte er Sie nicht mehr gesehen? Doch schon einige Zeit oder? Das passte ihm eigentlich sehr gut, denn auch er hatte ein Anliegen, hatte er es jedoch immer wieder aufgeschoben und sich den Schriften der Litothek hingegeben. So vergingen die Tage, Wochen und Monate. Freude kam in Ihm auf. Er würde Sie wiedersehen und wie er das würde. So machte er sich als bald auf die Steintafel zu fertigen, eines Gesellen würdig. Dann wird er die Steintafel selbigen Boten mitgeben, diese sei nur für Leandra bestimmt


Werte Leandra,

es ist in der Tat schön von dâr zu lesen, auch wenn die Umstände vermuten lassen, dass diese nôr so schön sind?
Dâr kannst jeder Zeit vorbeisehen. Wie wäre es mit dem 13. Wechselwind zur siebten und Dreiviertelstunde des Abends?
Akh freue mâr auf jeden Fall, dâr zu sprechen und wisse, dass akh dâr immer in meine Gebete mit einschließe.

Bergvaters Segen stets mit dâr,

Keldion Donnerkeil
Geselle der Bauhütte des Nilzadan
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