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gesiegelte Pergamentrolle zu Händen des Rates K'awi
Verfasst: Mittwoch 11. März 2026, 22:35
von Dakhil Bashir
Ein menekanischer Bote begibt sich nach K'awi und sucht die Verantwortlichen des Rates, um ihnen ein versiegeltes Schreiben zu überreichen.
Menek'Ur - 11. Lenzing 269
Salam Aleikum werter Rat der Insel K'awi,
aufgrund eines wichtigen Anliegens ist ein zeitnahes Zusammenkommen zwischen dem Rat der Insel K'awi und dem Rais Effendi Menek'Urs von Nöten.
Dafür sei eine Einladung für den 16. oder 19. Lenzing jeweils zur achten Abendstunde ausgesprochen.
Eine Rückmeldung - gleichwohl mit neuen Vorschlägen, sollten diese unpassend sein - wird alsbald möglich erbeten.
Der Treffpunkt sei die Stube des Rais Effendi an der Ostmauer der goldenen Stadt.
Möge unsere All'Mara euch segnen und weiterhin für solch angenehme Wärme auf K'awi sorgen.
Rais Effendi Menek'Urs
Oberhaupt des Hauses Bashir

Re: gesiegelte Pergamentrolle zu Händen des Rates K'awi
Verfasst: Donnerstag 12. März 2026, 16:15
von Tomas Jan Levitt
Re: gesiegelte Pergamentrolle zu Händen des Rates K'awi
Verfasst: Donnerstag 12. März 2026, 16:52
von Dakhil Bashir
Dem Boten, welcher das Antwortschreiben brachte, wird mitgeteilt, dass Toms Anwesenheit vollkommen ausreichend sei. So wird der Rais Effendi am 19. Lenzing die Türen der Stube für Tom öffnen. Mit einer Dattelmilch gestärkt und einer zusätzlichen großen Münze in der Tasche wird der Bote so zurück geschickt.
Re: gesiegelte Pergamentrolle zu Händen des Rates K'awi
Verfasst: Sonntag 22. März 2026, 15:31
von Tomas Jan Levitt
Ein Schreiben wird gen Dakhil Bashir gesandt:

K’awi xan’yasha, werter Rais Effendi Dakhil Bashir,
ich hatte nun die Gelegenheit, zusammen mit dem Commodore und
Ratsmitglied Andarc Sardonn mit unserem Protector Ignatius Milan zu sprechen.
Ignatius Milan nahm an der Auktion in Düstersee nicht als Käufer,
sondern kurzfristig als unterstützendes Modell teil, nachdem jemand
abgesprungen war und es an Leuten fehlte.
Er ging davon aus, dass es sich um eine Veranstaltung zur Eröffnung
eines letharischen Handelsaußenpostens handelte und dass die
Veranstaltung auf dem nahegelegenen Hof stattfindet, da das
Gebäude des Handelspostens zu klein war. Er bot der Veranstalterin
und Hofbesitzerin aus Hilfsbereitschaft seine Mitwirkung an, indem
er Kleidung präsentierte.
Während der Auktion beteiligte er sich zwar gelegentlich an Geboten,
erhielt jedoch keinen Zuschlag, da er sich umkleiden musste, um
die nächsten Stücke zu präsentieren. Dementsprechend erwarb er nichts.
Im Anschluss wurde ihm als Dank für seine Mithilfe ein Geschenk angeboten,
das er jedoch nicht unentgeltlich annehmen wollte. Stattdessen bestand
er darauf, dafür einen angemessenen Preis zu zahlen, der sich im
Rahmen eines üblichen Marktwertes bewegte.
Ich hoffe, dass damit die Anschuldigungen gegen Veneficus Milan entkräftet
werden konnten, frage mich aber, warum dem Wort eines Schneiders
aus dem verfeindeten Westen so viel Beachtung geschenkt wird, dass
eine Rückversicherung überhaupt nötig war.
Zu den Vorwürfen die Kaluren betreffend ist es wohl am einfachsten,
ich zitiere Protector Milan. So hatte er es auch vorgeschlagen:
„Zu keiner Zeit habe ich mich mit Feinden des Kalurischen Großreiches
hinter die Grenzsteine ihres Hoheitsgebietes begeben, habe keine Übungen
mit dem Ziel ihnen zu schaden abgehalten und mein letzter Kontakt mit
Widersachern ihres Reiches auf ihrem Hoheitsgebiet war vor mittlerweile
bald zehn Jahren, als ich ihre Heimat in der Schlacht auf der Frostklamm
gegen ihre Feinde verteidigt habe.
Die zweite und letzte Auseinandersetzung mit Kampfhandlungen auf ihrem
Gebiet war, als wir mithalfen ihre Existenz und ihre Gottheit vor Getares
zu schützen. Als wir dort als größte externe Fraktion zugegen waren.“
Ich hoffe, ich konnte euch damit Licht ins Dunkle bringen. Sollte es
diesbezüglich noch Rückfragen geben, empfange ich euch gern auf
K’awi bei einem Tässchen Mokka.
Im Namen des Rates zu K’awi,

Stimme der Insel

Verfasst: Montag 23. März 2026, 09:18
von Dakhil Bashir
Das Schreiben kam beim Rais Effendi an, man sah seine Augenbrauen weit empor wandern mit jeder weiteren Zeile. Danach legte er das Schreiben mit zu den Berichten von den Treffen, welche in den Palast gehen sollen.