Ein Bericht z.Hd. Kal Dar Florence Lascari
Verfasst: Dienstag 24. Februar 2026, 19:25
Ein Rekrut des Lichtenthaler Regiments, welcher im falschen Moment die Rüstung unvollständig hatte, musste sich auf den Weg zum Nilzadan machen und eine Abschrift eines Berichts mit den besten Grüßen von Wachtmeister Cecilia an Kal Dar Lascari überbringen.
Cecilia Zola hat geschrieben: Dienstag 24. Februar 2026, 15:55Bericht zum Einfall einer Gruppe Feinde im Norden des Reiches am 19. Eisbruch 269
Rekrut Fainche Orlaith ließ am Abend des 19. Eisbruch bereits dem Kastell melden, dass eine Gruppe Feinde aus Alatarien sich vor dem Elfenwald am dortigen Schrein aufhalten.
Am 20. Eisbruch in den Abendstunden untersuchten Wachtmeister Cecilia, Kal Dar Florence Lascari und ein Kundschafter gemeinsam die Umgebung des Schreins der Demut.
Bericht Kal Dar Florence Lascari:
In der Nacht zuvor zog ein Fackelzug mit einem Gefangenen an der Klamm vorbei, in Sichtreichweite zu den dortigen Wachen auf deren Tor. Es wurde der Handelsweg genommen ohne sich zu verstecken. Die meisten Reiter trugen die Farben schwarz und rot.
Anmerkung WM Cecilia: Laut Informationen des Haushalts Tiefenbergs war die gefangene Person männlich und trug braune Gewänder.
Bericht Kundschafter (festgehalten von WM Cecilia):
Ein Kundschafter habe mit Erreichen der Meldung in der Nacht zuvor bereits erste Nachforschungen betrieben. So kam der Hinweis am Schrein der Demut die Suche zu beginnen. Der Kundschafter ist sich sicher, dass dort die Entführung des Gefangenen war.
Die Gruppe der Feinde ist den Handelsweg Richtung Reich entlanggeritten, als die Spuren ein Abbiegen zum Schrein zeigen, vermutlich aufgrund des Entdeckens des später gefangen Genommenen. Der Kundschafter geht von einer Zufallsbegegnung aus.
Am Schrein der Demut zeigten sich verschiedene Spuren von insgesamt zwölf Personen: Acht Pferde, eine Letharenechse, drei Personen rein zu Fuß. Der Ort wurde gut abgesichert, es ist von einer militärischen Ausbildung auszugehen.
Die Gruppe bezog Position um den Schrein herum, an welchem der gefangen Genommene sich aufhielt:
Insgesamt fünf Pferde und eine Letharenechse standen lange mit Reiter an verschiedenen Stellen mit etwas Abstand zum Schrein, der Blick war teilweise zum Schrein gerichtet, teilweise auf die Umgebung, vermutlich zum Absichern. Insgesamt fünf Fußspuren zeigen ähnliche Beobachtungen. Die Ausrichtung erfolgte abwechselnd.
Die Letharenechse und zwei der Pferde standen mit Reitern Richtung Osten gerichtet, vermutlich als Absicherung und zur frühen Warnung, sollte sich wer nähern.
Einige Hufspuren zeigen vom Standort zweier Pferde ohne Reiter, entsprechende Fußspuren gehen von den Positionen zum Altar hin und auch wieder zuzrück zu den Pferden.
Anmerkung WM Cecilia: Es ist durch den Ort von der Entführung eines Gläubigen Temoras auszugehen.
Die Gruppe Feinde wählte den Rückweg durch den Sumpf, der Weg beschränkte sich auf den südlichen Rand. Laut dem Kundschafter war dies weise gewählt, aufgrund der dort beschränkten Sumpfigkeit des Weges und Geländes. Es war ein lockerer Trab in militärischer Formation, gut abgesichert zu allen Seiten. Es gab keine unnötigen Aufenthalte auf dem Rückweg.
Einer der Fußgänger muss der Gefangene gewesen sein, denn diese Schritte sind nicht ordentlich, sondern wurde immer wieder hinterher geschliffen. Er schien bei Bewusstsein gewesen zu sein, aber nicht im Besitz seiner vollen Kräfte.
Das Ziel der Gruppe war Rahal, sicher bestätigt vom Kundschafter.
Anmerkung Kal Dar Lascari: Düstersee sei für einen Gefangenen auch nicht ausgelegt.
Laut Kundschafter sei der Gefangene mit Lederschuhen unterwegs gewesen und bestätigte, dass es sich um eine männliche Person handeln muss.
Anmerkung WM Cecilia: Viele Spuren waren durch den Schneefall des Tageslauf nicht mehr gut erkennbar, der Kundschafter konnte noch ausreichend viel sicher herausfinden. Unter anderem auch weil er in der Nacht bereits auszog, als die Spuren noch neu waren und davon berichtete.
Konklusion:
Das eigentliche Ziel war möglicherweise Junkersteyn.
Die Gruppe hat keinerlei Anzeichen gegeben, dass sie sich verstecken wollen oder die Sache bedeckt durchführen mögen. Statt den Gefangenen auf ein Pferd zu setzen für einen schnellen Rückzug, wurde er zu Fuß in den Westen geführt.
Der logische Weg nach Rahal ohne Probleme oder Sichtung wäre der Weg im Norden durch den Sumpf mit den Bohlenweg gewesen, dennoch wählten sie den Handelsweg an der Klamm vorbei.
Die gute Absicherung des Ortes und der Gruppe lässt darauf deuten, dass sie mit einem Angriff rechneten.
Laut Kal Dar Lascari waren die Ballisten ausnahmsweise entladen, als die Gruppe am Haupttor der Klamm vorbei zog. Andernfalls wäre versucht worden, diese Prozession dort zu beenden.
Alles erweckt den Eindruck einer gezielten Provokation.
Anmerkung 24. Eisbruch 269: Der Entführte scheint der Klosterwächter Gregor Grann zu sein.
Eine entsprechende Vermisstenmeldung erfolgte zeitlich passend.