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Treiben um und über der Burg Eisenwart

Verfasst: Donnerstag 31. August 2006, 20:23
von Serendo Radil
Viele Geschichten musste er sich bereits über das Treiben der Burg Eisenwart anhören. Und mit Sorge verfolgte er das treiben des Hinrahs Clanes. Könnten sie doch einiges ins Wallen bringen, mit ihrem Umzug.
Doch wollte er sich zunächst ein Bild formen. Ein Bild über ihr sogenanntes Gebiet. Ein Bild über jene Burg und ihren Bewohnern.
So reiste Serendo unter dem Schutze der Waldgeister nach Lameriast. Dort angekommen führte ein adulter Wolf in ihr Gebiet. Im Schutze des Waldes durchstreifte den Wald in Richtung ihrer Lichtung.
So wollte ihm keiner auf seinem Weg erblicken können. Achteten die Bewohner doch sehr auf seine Verhüllung.

Serendo war unschlüssig was ihzm erwartete. Hörte er von Geschichten, dass sie aus Spaß Wölfe zu tote Hetzten und ihre Kadaver einfach verrotten lassen. Das sie weder die Bewohner noch Baum achteten und alles einzig als ihren Besitz ansehen.
So formte sich dennoch ein friedliches, ruhiges Bild in dem Wald.
Nach einiger Zeit erreichte er die Burg Eisenwart. Ein kalte Klotz aus Stein. Vergleichbar mit einem riesigen Fels, welcher scheinbar nicht in das Bild seichten Lichtung passte.
Verdeckt von dem Grün des Waldes schaute er sich um.
Eine Lichtung frei von Zeichen eines Raubbaus oder übermässigen Holzschlags. Auch war es ruhig und kein Anzeichen von den Bewohnern der Burg.

Den Wolf stehts an seiner Seite habend begann der Druide gleich einer Krähe zu ächtzen. Worauf sich eben ein solcher Vogel auf seinem Arm niederließ.
Sanft flüsterte er zu ihm: "Schenke mir deine Augen. Blicke hinein in die Burg."

Dann erhob sich die Krähe, laut ächtzend, in die Luft. Weitere Krähen erhoben sich aus den Kronen der Bäume, aus der näheren Umgebung. Und kreisten daraufhin geschlossen in einem großen Schwarm über der Burg.
Eine Krähe vermochte es auch auf einem Fensterbrett zu landen und einige Bilder aus dem inneren zu stehlen.


Nachdem sich die Krähe in die Luft erhoben hatte. Blickte Serendo zu dem Wolf und schloss seine Augen.
Daraufhin begann der Wolf laut aufzuheulen. Weiteres Wolfsgeheul begann in dem Wald aufzuklingen. Vögel erhoben sich in die Luft und ein reges Treiben begann sich zu enfachen.

Die Tiere begannen sich aus der näheren Umgebung der Burg Eisenwart zu entfernen.
Auf das kein Jäger mehr ein Wild oder ein anderes Lebewesen des Waldes erblicke!

Dann zog sich auch Serendo zurück und verharte im Schutze des Waldes, gefolg von seinem tierischen Gefährten.

Verfasst: Freitag 1. September 2006, 08:28
von Malachai Schwarzmourne
Aus einem Eckwinkel im Schatten beobachtete eine Schwarzverhüllte, kaum erkennbare Gestallte vom Burghofe aus das Treiben der Vögel.
Es war unnatürlich, dass ein Schwarm sich so über dem Werke der Menschen austobte und auch das Wolfsgeheule am Tage ist ein seltenes Schauspiel.
Man musste kein helles Köpfchen sein, um zu wissen, dass etwas vor sich ginge und Malachai schätzte das treiben der Tiere, wie auch viele andere der Burg.
Der Wald bot ihnen Schutz, sie verzichteten beim Bau der Burg auf das ausreisen der Bäume, suchten sich eine Lichtung und das Schlachten von Tieren unterliessen Sie, hatten sie doch eine Farm, die ihnen genug Nahrung brachte.
Die Vögel flogen ab und Malachai trat aus dem Schatten hervor, seinen Blick zum Himmel ragend.
Die Wölfe jaulten nicht mehr und es wurde still.
Ja, welch wundersames Schauspiel, dachte Malachai, als er die Tür zum Turme betrat.
Wenn er es nicht besser wüsste, könnte man meinen, das der Mensch an jenem Spektakel Hand angelegt hat...wie so oft in der Welt.

Verfasst: Samstag 2. September 2006, 17:06
von Malachai Schwarzmourne
Einige Tage sind vergangen seit jenem merkwürdigen Spektakel und trotz der Furcht, die Tiere des Waldes würden das Schloß meiden, trifft man sie doch vermehrt an.
Malachai schien bald schon soviel Zeit im Wald verbracht zu haben, dass er den Tieren hätte Namen geben können.
Sie schienen auch ihn langsam als einen Teil der Natur zu betrachten, auch verloren Sie nach und nach selbst die Angst und trauten sich immer näher an ihnen heran.
Wohl kaum, so wussten die Tiere, dass bisher keiner der Burg ihnen etwas angetan hatte, im Gegenteil, viele von ihnen die Natur schätzten und den Wert, den Sie für alles Leben besass.
So wandelte der Schatten weiter durch den Wald rings um die Burg, seine wachsamen Augen auf jedes Tier gerichtet, welches er erblickt...egal ob Wolf, Reh oder Vogel. Er gesinnte sich mit ihnen ein, zeigte, dass von ihm keine Gefahr ausging, so auch jene sich ihm dementsprechend zeigten.

Verfasst: Montag 4. September 2006, 16:31
von Serendo Radil
Eine ganze Zeit lang verharrte der Schwarm Krähen über der Burg. Eine löste aus jenem Schwarm und suchte den Weg zu Serendo. So suchtew die Krähe auf seinen Arm Platz und blickte in des Druiden Augens. Auch Serendo suchte den Blick in jene Augen. So begann er aus jenen zu lesen. Doch nichts besonderes oder gar erschreckendes konnte er aus jenen Augen lesen.
NAch einer Weile erhob sich die Krähe wieder. Und Serendo zog wieder etwas, begleitet von seinem Gefährten, durch den Wald.
Nach einiger Zeit , und gut verdeckt, durch das Dickicht des Waldes erblickte er Malachai.
Sicher verhüllt durch den Wald beobachtete er ihn eine ganze Zeit lang. So fiel ihm auch seine wachen Augen auf. Wie jene dern Kontakt zu den Tieren suchten.
Augenblicke verstrichen und Serendo begann inne zu halten, als auch Malachai inne hielt.
Dann formte sich eine Stimme. Sie schien aus alles Richtungen des Waldes zu kommen. Auch begann sich ein Windsog aufzubäumen, welcher Malachai einen Augenblick leicht mit Blätter umhüllte.

"Achtet jenes Erbe. Oder euch wird unheil erfahren. Achtet jenes Erbe."

Nach jenen Worten wurde es wieder ruhig. Und auch Serendo zog sich, verhüllt durch das dickicht des Waldes wieder zurück. Und bat die Waldgeister, ihm schnell zu seinen Brüder zu geleiten um ihnen zu berichten. ...