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Der Umzug

Verfasst: Mittwoch 30. August 2006, 18:39
von Falk Hinrah
Die Wände standen, nurnoch das Dach musste mit Schilfrohr gedeckt werden.
Während Falk mit seinen Jungs sich auf dem Dach betätigte, die Schilfrohre aufschichtete, mit starkem Draht befestigte und in Position klöppelte waren die Frauen unter dem Schutz von Ragnar und Argos dabei die Besitztümer des Clans daheim auf Ochsenkarren zu laden und zum neuen Standort zu bringen.

Eine prächtige Festung, die Aussentreppe und der Thronsaal würden wohl das meiste Aufsehen erregen.

[img]http://ch.alathair.de/thrailsheim/treppe.JPG[/img]
[img]http://ch.alathair.de/thrailsheim/halle.JPG[/img]

Kurz richtete sich Falk auf, wischte sich mit dem Unterarm über die Stirn und genoss den kühlen Wind der seinen nackten Oberkörper streichelte. Es hatte jetzt wahrlich lange genug gedauert, der Boden auf Lameriast war weicher als sie es erwartet hatten und so hatten sie vor Baubeginn erst einmal umständlich mit grossen Holzbalken den Boden feststampfen müssen. Erst dann konnten sie die langen Pfeiler in den Grund treiben auf denen das Fundament ruhen sollte. Auch den Boden auf dem sie die Palisade errichteten hatten sie vorher besonders fest stampfen müssen. Die Pfähle aus Elfeneiche reichten fünf Schritt weit in den Boden, aber das mussten sie auch bei einer derartigen Gesamthöhe.

[img]http://ch.alathair.de/thrailsheim/garten.JPG[/img]

Dann machte er sich wieder an die Arbeit. Sicher, es war harte Arbeit, es war schweisstreibend und er würde wenn sie fertig wären jeden Knochen im Leib spüren, aber er wusste, er würde sich diese Arbeit nicht umsonst machen.

Und vor allem:

Er machte sie nicht allein!

Verfasst: Mittwoch 30. August 2006, 19:15
von Bjoern Hinrah
Bjoern fühlte sich unwohl auf dem Dach,
doch war er stolz seinen teil für die neue Festung beitragen zukönnen.
Er befestigte Bündel um Bündel auf dem Dachgerüst und träumte schon vom Einzug in das neue heim.
Alle waren fleißig am arbeiten und es ging gut voran.

Verfasst: Mittwoch 30. August 2006, 19:19
von Argos Hinrah
Hart waren die Tage in denen man das Land Stampfte für die Palisade und dem Grundriss.
Doch war die Arbeit fast Geschafft,
nur noch die Schilfrohre mussten auf das Dach gepackt werden um sie dann fest zu zürnen. Doch war das für's erste nicht die Aufgebe von Argos.
Er sollte die Weiber des Clan's schützen, die da Heim in alt Grimwould die Sachen packen,
und auf Ochsenkarren verluden.
Er gemeinsam mit Ragnar.
In regelmäßigen Abständen kamen sie an der neuen Feste auf Lameriast an, es dauerte bis sie die Karren voll beladen hatten.
Doch dauerte es noch länger sie über zu setzten.
Der Blick von Argos war immer stechend scharf, man konnte ihm Konzentration förmlich ansehen.
Alles würde er tun um die Weiber zu Schützen. Ohh ja Alles.

Er geleitete die Clansweiber sicher rüber nach Lameriast,
wo die anderen Schwerter schon dabei waren das Dach zu Bauen.
In der Zeit wo die Karren abgeladen wurden,
zog Argos sich seine Warme Felltunic und seinen warmen Fellumhang aus um mit aus's Dach zu steigen damit er den anderen beim Dachbau helfen konnte.
Doch war es mit einer Reise längst nicht getan.
Es würden noch viele Schiffsfahrten auf sie Warten bis die ganz Grimwould rüber geladen haben.
Wieder Reiste er gemeinsam mit Ragnar und den Weibern zurück,
um weitere Ladungen zu hollen, immer Kampfbereit um das Leben des Clan's zu Schützen.

Verfasst: Mittwoch 30. August 2006, 19:27
von Caillean Hinrah
Der Welpe schlief gesaettigt und frisch gewickelt und ein reges Treiben herrschte in Grimwould. Als oberste Clanshand ueberwachte Caillean das zusammenpacken, beschriftet jede Kiste sorgsam.

Binnen eines Tages war eine harte Arbeit getan.

Keller, Lager und Schmiede waren bereits auf dem Weg nach Lameriast. Einige Pferde ebenfalls wurden schon verschifft.

Sie, Bjoern und Grim wuerden erstmal nichts schmieden, doch die moeglichkeit haben zu minen und erze in Lameriast zu tage zu foerdern.
Caillean freute sich auf das neue Land, die neuen Moeglichkeiten, die sich vor ihnen erstreckten.

Viel Arbeit wuerde vor ihnen liegen. Doch Hand in Hand wuerde es nur eine Frage der zeit sein bis das neue Heim den Tieflaendern alle Gemuetlichkeit und Heimeligkeit bieten wuerde wie das, was sie vor so langer Zeit mit viel weniger Haenden aufgebaut hatten.

Es wuerde noch etwas dauern, aber der Clan war im Begriff umzusiedeln.

Zu grueneren Wiesen und saftigeren Weiden.

schutz der weiber

Verfasst: Mittwoch 30. August 2006, 19:33
von Ragnarr Hinrah
Es war kein leichter Weg von der Baustelle bist nach Grimwould. Doch hat Ragnar jeder Sekunde der Reise genossen, denn auch seine Liebe Ketiley war dabei. Die weiten Wege waren nicht angenehm zu bereisen, da viele Schlaglöcher und Schlamm die Wege teils ganz blockierten. Dann war doch noch die bedrohung der Eisenwartlern. Villeicht hatten sie bereits Hinterhalte vorbereitet oder absichtlich löcher in die Straße gegraben um die Gruppe aufzuhalten oder gar sie anzugreifen und zuberauben. Aus jenem Grund waren Argos und Ragnar auf der Reise stehts bewaffnet und gut gerüstet. Ragnar hielt sich stehts in der Nähe von Ketiley auf um sie schützen zu können. Jedesmal als sich die Gruppe auf das Schiff begab Kuschelte Ragnar sich immer zu Ketiley. Am Hafen angekommen Schauten sich Argos und Ragnar erstmal um. Sie stellten sicher das Niemand von den Eisenwartlern in der nähe waren. Sie gingen also los und zogen in Richtung der Baustelle. Die Ochsen schnaubten schwer unter der Last die sie mit sich tragen mussten. Die Truppe war nicht sonderlich schnell unterwegs und so dauerte es eine ganze weile bis sie die Baustelle erreichten. Ragnar ging die meiste Zeit Hand in Hand mit Ketiley um sie jah nicht aus den Augen zu verlieren. Er wollte sein augenmerk auf den Wald und die umgebung lenken, doch fiel es ihm nicht leicht da er seine aufmerksamkeit viel mehr auf Ketiley lenkte als auf seine Umgebung. Doch war er nicht die ganze Zeit unaufmerksam, schon bei kleinsten Geräuschen blickte er sich um und schaute misstrauisch in den Wald. Seine Klinge stehts griffbereit auf den Rücken gebunden gingen sie allesamt in richtung der Baustelle.

Verfasst: Mittwoch 30. August 2006, 19:36
von Hailey MacCaron
Hailey tief in ihrer Trauer, bekam von dem Ganzen nicht viel mit.
Entweder schlief sie oder sie sass am Wasser und schaute mit leerem Blick in die Ferne. Sie war so sehr in sich gefangen, dass sie sowieso wohl keine gute Hilfe gewesen wäre. Der Clan sah es ihr nach und sie trauerte ohne etwas anderes mitzubekommen.

Verfasst: Mittwoch 6. September 2006, 15:28
von Kjartan Hinrah
langsam geht kjartan in der alten taverne auf und ab immer wieder wandert sein blick auf das feuer ehe er sich langsam vor denn feuer auf denn knien niederlässt

kurz hebt er seinen blick in das feuer ehe er einie utensilien aus seiner scheinpaar immer leeren tasche hollt, eine rassel .. aus knochen .. die tiefrot in der farbe sind, einige gefüllte kleine flaschen und ein seltsam aussehendes und seltsam richendes scheinpaar getrocknetes kraut und eine etwas seltsam richende fackel

langsam greift er nach einer der flaschen ehe er sie endkorkt und langsam trinkt .. sein gesicht verzieht sich bei dem geschmack der bitteren flüssigkeit ... leise beginnt er darauf hin zu sprechen... geist ... des hauses .. geist grimwoulds ... ich kjartan bin hier um dich mitzuehmen ... auf eine reise .... dorthin wohin der clan ... gegangen ist ... und wir wollen dich hier nicht alleine lassen...

langsam greift kjartan nach dem nächsten fläschen und trinkt dieses .. ehe er erneut beginnt zu sprechen... geist grimwoulds .. es ist natürlich deine endscheidung ob du hier alleine bleiben möchtest oder ob du mit uns .. dem clan zu neuen landen aufbrechen müsstest auf das du erneut das feuer ewig am leben erhältst und uns bei unserem treiben lauscht .. unsere geschichten vernimmst ... und unser leben weiter begleitest....

langsam greift kjartan nach der letzten flasche die neben ihm steht ehe er diese trinkt und dann nach der blutroten rassen greift .... langsam seine augen schliest und mit dieser rassel dann anfangs langsam am ende immer schneller auf sein bein klopft ... rytmisch schlägt er weiterhin die rassel auf sein bein ... ehe er leicht verbrannten geruch des krautes .. das er neben sich gelegt hatte in seiner nase spürte ... er begannt dann häftiger und schneller mit der rassel auf sein bein zu schlagen ... ehe das kraut neben ihm in flammen stand ...

als er die hitze an seinem bein spürte .. lies er die rassel fallen .. und sie explotierte in tausend stücke .. die sich über die ganze taverne verteilten .. ehe er langsam wieder die augen öffnete... verschwommen war die umgebung ... nur auf dem platz des endzundenen krautes warendie umrisse einer verschwommenen gestallt zu sehen eine wankende leichte verbeugung von kjartan ist für die verschwommene gestallt zu sehen ehe er hastig .. im schwarzen nichts nach der falkel auf denn boden greift und sie dann mit der endzündpaaren stelle nach vorne auf die gestallt richtet ...

sofort beginnt die fackel zu brennen ... scheinpaar denn die gestallt umschliest mit seinen gliedern die fackeln... flammen zügeln von der gestallt ab...

ehe kjartan kurz zu der alten feuerstelle blickt die mit einmal erloschen ist.. und er spricht ... Es ist zeit zu gehen Grimwould

Verfasst: Donnerstag 7. September 2006, 11:19
von Keikya Bunjam
Der Umzug war vorbei. Alle Gegenstände und Kisten haben sich in neu Grimwould auf Lameriast eingefunden. Bei ihr gab es eh nicht viel Umzuziehen. Ein paar Kleidungsstücke und Habseligkeiten die ohne Probleme in den Satteltaschen ihres Pferdes platz fanden. Nun galt es, in das ganze Durcheinander Ordnung zu bringen. Die Ganzen Kisten der einzelnen Clansmitglieder standen quer verteilt im Trohnsaal. Unruhig rannten alle umher und suchten ihre Sachen zusammen, um jene in die neu zugewiesenen Zimmer einzuräumen. Sie war fast die einzigste die einfach nur da saß und dem ganzen Geschehen zusah. Welches Zimmer sie mit Kervin bekommen würde wußte sie noch nicht, außerdem gab es bei ihnen eh nicht viel zu räumen, bis auf die besagten Satteltaschen und ein paar Spielsachen von Kervin. So würde sie einfach geduldig warten bis Falk ihr eines der Zimmer geben würde. Lange würde sie wahrscheinlich eh nicht im Hauptgebäude wohnen, denn sie sollte bald einen Bauernhof bekommen und in jenem würde sie dann auch nächtigen.

Nach einer Weile, müde des nutzlosen Rumsitzens, machte sie sich mit der Küche allmählich vertraut. Würde dies in der Zukunft ein Ort sein an dem sie sich des öfteren aufhalten würde, um einige Speisen zu bereiten, oder einfach nur um wieder die Vorräte aufzufüllen.
Aufgeräumt, sortiert oder einfach nur Neu-Grimwould bestaunt, wurde noch die halbe Nacht lang, bis endlich ruhe in das Clansgebäude einkehrte und allmählich alle ins Bett verschwanden. So auch Keikya, mit Vorfreude auf den nächsten Tag und Wochen, was jene bringen würde schlief sie ein.

Verfasst: Freitag 8. September 2006, 06:07
von Caillean Hinrah
Sirren und Summen, laute Rufe und Gebruell, Lachen, Hektik.

Cailly stand abseits. Den Welpen im Arm.

Die ganze Aufregung machte ihn nervoes und so schlief er gar nicht wie er es sollte zu dieser Zeit. Vielmehr schrie er seinen Protest laut heraus und liess sie den Hof auf und ab schreiten, den Welpen wiegend, ihn besaenftigende gutturale laute in Ohr murmelnd, wie nur eine Mutter es vermochte. Ulfarr, stur wie der Vater und sturer als die Mah, schrie bis er rot anlief.

Fast wuenschte sie sich sie koennte den Welpen jemand faehigeren in die Hand geben. Ihr Talent lag in der Organisation. Neidisch betrachtete sie all die aufgeregten Gesichter, waehrend sie den Welpen wickelte.

Cailly stuetzte sich auf alle Viere, der Welpe lag auf einer Decke unter ihr im weichen Gras. Stumm starrten Ulfarr und sie sich an. Mit einem geschickten Griff presste sie ihn an sich mit einem Arm, warf sich vergnuegt lachend auf den Ruecken, den Welpen auf die Brust und Bauch geschmiegt.

Im Schatten der Obstbaeume, doeste sie vor sich hin. Schloss das laute Treiben, die Hektik aus, die Grimwould derzeit verkoerperte. Schirmte mit ihrem Koerper ihren Saeugling ab.

Natur und den Duft ihres Babys in der Nase, mochte man sie reglos, doch bei naeherem Betrachten friedlich laechelnd schlafend vorfinden. Den Koerper schuetzend um ihren Welpen gerollt. Es brauchte nur eines leisen quaekens von ihrem Sohn und sie war hellwach. Ihre Brueste naessten ihr Kleid, prall und voller Milch waren sie. Sie war froh dass Ulfarr soviel Appetit hatte. Und sie soviel Milch fuer ihn. Halb schlafend, legte sie an ihre Brust, ein Tuch schirmte ihre Bloesse ab. Sie klopfte Ulfarr den Ruecken bis er seine wohl verdientes Baeuerchen machte und doeste ungeniert weiter.

Falk wird mich schon wecken wenn es was wichtiges gibt

Dieses Grimwould war nicht so fest umschlossen, wie ihr altes Heim, noch nicht, aber ihre Familie war nicht fern, in Rufweite, wenn Gefahr heranrueckte. Sich voellig der Entspannung und dem Gefuehl der Sicherheit hingebend doeste sie, bis Ulfarr Geraeusche von sich gab, die darauf schliessen durften, dass bald seine Windel gewechselt werden durfte.

ist es nicht himmlisch ein Mutter im Clan zu sein?

Verfasst: Freitag 8. September 2006, 15:42
von Leif Bunjam
Viel hatte der Clan Investiert, Zeit, Ressourcen, Liebe. Um das neue Heim zu errichten. Die ersten Gebäude standen, doch weitere sollten folgen. Leif war eigentlich ein schlechter Zimmermann, aber bei diesem Gebäuden, dass Ihr zu Hause sein sollten, nahm er sich zusammen, gab sich mühe. Man muss an dieser Stelle nicht erwähnen, so Leif mal weniger fleißig war, gab's nur ein nörgelndes Weib im Hintergrund, drohend schwingend mit einer Bratpfanne in der Hand. Alleine dieser Anblick lies Leif zu Höchstleistungen auflaufen. Graben, Hämmern und Feinarbeit, letzteres wohl nicht gerade die Stärke von Leif, waren Anstrengend. Zu den Abenden setzte man sich zusammen, genießt die kalte Luft. Speiste mit einander, lachten und sangen sogar zusammen. Es war Arbeit die Spaß machte, anstrengend, aber Spaßig, sollte dieses neue zu Hause doch mit freudigen Arbeitern gebaut werden. Es würde dann nur umso heimischer werden. Die Haupthalle stand. Teile der Palisaden waren gefertigt, doch weitere mussten folgen, bis die neue Heimat von allen Seiten geschützt ist. Und für alle im Clan, ein fester Schlafsaal erbaut wurde. Es war ein guter Anfang, dass Ende wird sicher baldigst kommen, dann ersieht man erst, was man Vermag mit einwenig harter Arbeit zu erbauen, .......

Verfasst: Samstag 9. September 2006, 03:41
von Caillean Hinrah
in den fruehen Morgenstunden, stand sie auf, trotz ihrer Muedigkeit, sie konnte spaeter schlafen und je mehr Zeit sie arbeitete, wenn Ulfarr schlief umso besser.

Jeden tag gab es etwas einzusortieren, wegzuwerfen, umzusortieren. Der Einzug schien kein Ende zu haben und Cailly vernahm unterschwellig dieses stumme Summen in der Luft, ein Vibrieren, Zeugnis, das Grimwould lebte, atmete, arbeitete. Es erfuellte sie mit immenser Freude im Herzen und sie wusste, Falk war noch stolzer.

"Sieh was der Clan erneut vollbracht hat!" Er schien es regelrecht hinauszuschreien aus seinem Blick, jeder Bewegung, seiner Haltung.
Grimwould war umgezogen, um neuen Clanern die folgen wuerden - und sie wuerden sicher folgen - mehr platz zu bieten. Es war als wuerde selbst sie noch den Ruf der Herrin vernehmen, der sich in weiten Wellen unaufhaltsam ueber die Welt zog, um ihre Kinder zum Clan zu fuehren. Auf dass sie hier lebten und gediehen.

Das Alte Grimwould, war jetzt aus ihrer Sicht nur ein zentraler Punkt um den Clan zu staerken. Doch jetzt wuerde der eigentlich Aufbau beginnen. es wuerde lange dauern bis das neue Heim fertig war, innen wie aussen, doch auch das wuerde Clan Hinrah in fast schon Rekordzeit hinbekommen.

Dem Keller hatte sie sich verschrieben. Jeden Tag schob und sortierte sie, raeumte aus, raeumte ein, beschriftete Kisten und Regale. Liess Falk die Kisten stapeln, runternehmen, neustapeln und machte ihn ganz verrueckt damit, bis sie endlich einigermassen zufrieden war.

Jetzt lag es an jedem einzelnen die Werkstatt aufzuraeumen, radikal hatte sie entschieden, dass ausser 3-4 kisten alles runterkommen wuerde. sie hatten nicht mehr den luxus einer grossen werkstatt mit viel platz und bewegungsfreiheit und je mehr kisten umso erdrueckender erschien es ihr. und der Keller bot genug platz, jetzt wo sie im Begriff war umzuraeumen.

Noch war er laengst nicht fertig. Und Bjoern wollte sicher auch noch einige Tipps von ihr ueber ihr beider Handwerk.

Seufzend strich sie sich Staub von den Finger und Schweiss von der Stirn.
Es wuerde wieder ein langer Tag werden.

Verfasst: Samstag 9. September 2006, 09:04
von Sana D´elrah
Der Weg war lang hier her, sooo lang...
Wie weit wuerde das von dem alten Grimwould entfernt sein? Sie seufzte lautlos ehe sie dann den Holzkoloss vor sich sah.

Ihr Blick streifte ehrfürchtig ueber die hohen waende und die eindrucksvolle Treppe.
Es war wirklich etwas besonderes.Neben dem gefuehl des zuhause-seins kam noch ein neues eher unbekanntes Gefuehl in ihr hoch.

Sie fuehlte so etwas aehnliches schonmal fuer khazkal, aber jenes hier war mehr ausgeprägt und sie verdammte sich dabei nicht der Dummheit.
Sie war ein Welpe des Clanes..sie Sana und kein Gast mehr.

Sie huepfte freudig die treppenstufen hoch.
Im Inneren war es ebenso eindrucksvoll wie von Außen und sie wusste hier wuerde sie sich schnell eingelebt haben.

Ihr Gang fuehrte in die Küche wo sie rasch die anweisungen die falk ihr ein paar stunden vorher gab folgte und schließlich in einen tontopf ein leckeres in salat eingewickeltes Rippchen legte und dazu den nachtisch von süßen Birnen in Honig.

Dies stellte sie rasch vor das Zimmer des Schamanen und schrieb noch einen Zettel" Lass es dir munden Kjartan. Sana".
Sie konnte nicht kochen, doch wollte sie ihm mit dieser Speise zeigen das ihr etwas an ihm liegt.

Sie hoffte er wuerde es rasch finden, wer weiß wie lange die wärme in dem gefäß bleiben wuerde.

Es gab noch einiges zu tuen..

Verfasst: Montag 18. September 2006, 10:50
von Keikya Bunjam
Es waren bereits einige Wochen vergangen. Die meisten hatten sich im neuen Clansgelände eingelebt und so herrschte freudiger Einklang und ein reges Treiben. Keikya hatte sich inzwischen auch recht gut eingelebt, und so kümmerte sie sich jeden Tag um die paar Hühner, Ziegen und Schafe die im hinteren Clansgelände, geschützt von einem hohen Holzwall, lebten. Honig und Wachs ’stahl’ sie den Bienenstöcken ebenfalls regelmäßig, auch wenn es nicht immer so glimpflich ausging. Sollte sie vielleicht mal Handschuhe und lange Ärmel anziehen, um dem ein oder anderen Stich aus dem Wege zu gehen.

Sie war gerade mal wieder fertig, als sich der Clan zu einer Gemeinsamem Jagt traf. Auch sie wollte daran teilnehmen, auch wenn es ihr eigentlich nicht sehr lag mit einer Axt auf die Unwesen der Höhlen einzuschlagen. Doch nichts sollte unversucht bleiben und so rüstete sie sich auch zum Kampf. Falk gab ihr eine schwere Kettenrüstung, die sie nur wiederwillig anlegte. War sie es schließlich nicht gewöhnt solch eine Last auf der Haut zu tragen. Eigentlich bevorzugte sie eine Rüstung aus Leder, oder beschlagenem Leder, dennoch fügte sie sich dem Befehl Falks, und schleppte sich hinter der kleinen Gruppe hinterher.
An der Höhle angekommen war sie schon recht müde, und es war ihr beinahe zu viel auch noch eine Axt in die Hand zu nehmen. Sie überwand den schwachen Punkt und so folgte sie den anderen in die Dunkelheit. Die Sicht war schlecht, doch man konnte schon die Geräusche des Kampfes wahr nehmen. So folgte sie jenen so schnell sie konnte, schien die Kette doch immer mehr an ihr zu ziehen und sie auf den Boden zu drücken. Sie war es einfach nicht gewohnt.
Sicher hatte sie schon einige Lasten herumtragen müssen, doch auf längerem Zeitraum, war sie das Gewicht der Kette einfach nicht gewohnt.
Es blieb also nicht lange aus, das sie immer mehr zurück viel, und plötzlich war sie alleine. Alle außer Sichtweite. Sie vernahm noch ein knurren aus den Augenwinkeln, da war auch schon eine riesige, so wie es ihr schien, untote Raubkatze bei ihr und griff sie an. So schnell konnte sie gar nicht reagieren, mit ihrer Unerfahrenheit im Kampf. Es dauerte nicht lange bis sie zu Boden viel, als ihr das wilde Tier mit voller Wucht in die Wade biß. Der Schmerz kam so rasch und intensiv über sie, dass ihr schwarz vor Augen wurde. Irgendwann wachte sie wieder auf...die Raubkatze war verschwunden. Hatte sie etwa das Interesse an ihr verloren? Nein,...das sicherlich nicht. Von weitem hörte sie noch Stimmen. War ihr vielleicht jemand zur Hilfe geeilt?
Sie wischte die Gedanken zur Seite, es galt nun als erstes wieder aufzustehen und den Weg ins Freie zu finden, so konnte sie sicherlich nicht weiter jagen mit den anderen. Langsam richtete sie sich auf, und der stechende Schmerz in der Wade meldete sich wieder. Glücklicherweise tauchen im selben Moment Falk und die anderen auf. Und so wurde ihr geholfen den Weg nach draußen zu finden. Langsam Humpelnd folgte sie den anderen.

Erschöpft ließ sie sich auf einen Stein vor der Höhle nieder. Sie mußte einen Augenblick ruhen. Nach schier einer Ewigkeit kam Kjartan auf sie zu, und kümmerte sich schließlich um ihre Wunde. Er nahm ihr ein Teil des Schmerzes und drückte ihr seinen Stab, als Stütze in die Hand, mit der Bitte ihn sofort aufzusuchen, wenn sie wieder auf dem Clansgelände angekommen waren, da ihre Wunde noch mehr Pflege bedarf.
Ziemlich als letzte traf sie ein und Kjartan nahm sie sogleich mit in sein Zimmer, um ihre Verletzung zu versorgen. Er zog ihr die Stiefel aus und begutachtete die Bißwunde. Durch die Kette hatte das Monster gebissen. Sie sollte ihre Hose ausziehen...ihre HOSE?! Was hatte sie da gerade gehört, aber sie konnte doch nicht etwa? Sie zögerte, war es ihr doch peinlich vor dem Schamanen so viel Haut zu zeigen. Sicherlich hatte er schon so etwas öfters gesehen, redete sie sich ein und dennoch erfüllte ihr diese Situation Unbehagen. Schließlich öffnete sie doch die Gürtelschnalle der Kettenhose, und er zog sie ihr aus. Er schmierte verschiedene Kräuter und Tinkturen auf die Wunde, die so schrecklich brannten das es ihr die Tränen schon fast ins Auge trieben. Zum Glück war er bald fertig und legte ihr Fachmännisch den Verband um.
Laufen...laufen, nein das war nicht möglich. An den Stock geklammert zog sie sich hoch, doch stand sie hilflos da. Er schien das bemerkt zu haben, und so schnappte er sie einfach und nahm sie auf die Arme und trug sie in den Schlafsaal. Wollte sie doch das schwere Kettenhemd endlich von sich nehmen. Auf komplizierte weise brachte sie es dann soweit, sich etwas anders anzuziehen. Erschöpft von allem legte sie sich nieder, und fiel in einen unruhigen Schlaf.

Lange sollte er nicht wären, und so wachte sie zur späten Abendstunde wieder auf. Um die anderen nicht im Schlafsaal zu stören zog sie sich an ihrem geliehenen Stock hoch und humpelte nach draußen. Alles war still, bis aus Argos, der sich aber auch ins Bett verabschiedete und Kjartan war keiner mehr wach.
Sie könne nicht schlafen, wegen der schmerzen sagte sie ihm und er bot ihr darauf hin einen Schlaftrunk an, den sie aber dankend ablehnte.
Ein Met, ja das würde jetzt das richtige sein, und wenn das nicht half dann würde sich schon etwas anderes zum beschäftigen finden. Sie bedauerte es noch keinen Hof zu haben, dort gab es immer etwas zu tun, auch wenn sie dadurch weiter weg vom Clan war. Sie war es gewohnt alleine zu sein, auch wenn sie nicht all zu glücklich damit war. Ihr Blick mit dem sie Kjartan ansah schien wohl mehr auszu sagen als ihr lieb war, und so bekundete er das er sie oft besuchen wollen würde.
Ja natürlich, wenn eine Kuh ein Kalb warf, oder ein Tier verletzt war.
- „Nein ?“ ...nein sprach er. Er würde verschiedene Dinge Brauchen: Essen, Kräuter, und sie... SIE ?!
Was hatte Kjartan da gerade zu ihr gesagt? Es vergingen nur Sekunden, so schnell war er plötzlich aus dem Raum verschwunden, und sie stand wie angewurzelt da und schaute verdutzt auf die Tür die hinter ihm mit einem knallen zuflog. Verwirrt schleppte sie sich die Treppen zum Thronsaal hoch. Und ihre Gedanken kreisten um seine letzten Worte.
Was hatte er damit gemeint, er brauche sie?
Sie wurde doch sonst nie von jemanden gebraucht, außer vielleicht wenn es sich um ihre Arbeit handelte.
Nachdenklich griff sie nach einem Met und starrte mit traurigem, verunsichertem Blick ins Feuer. So vergingen einige Minuten im Stillen, und da sich der Schmerz in der Wade von den wenigen Schritten, wieder verstärkte, legte sie das Bein auf die Bank und tastete sich am Verband entlang.
Plötzlich stand er wieder da, und vor Schreck ließ sie ihr Bein zu Boden schnellen, was ihr erneut mit einem stechenden Schmerz gedankt wurde. Zurück wieder damit auf die Bank, das sei besser für das Bein, meinte er zu ihr, und sie leistete folge.
Stumm setzte er sich dann, einige Plätze abstand, neben sie. Nachdenklich schaute sie ab und an zu ihm, wollte sie doch genauer wissen was er damit meinte. Doch direkt fragen das würde sie ihn sicher nicht. Also fragte sie eher warum er plötzlich so schnell weg gegangen sei, doch er redete sich hinaus.
Hm... dann war es doch wohl nicht so gemeint wie er sagte, dachte sie sich, und sie setzte an um etwas zu sagen, doch sie konnte nicht und brach mitten im Satz ab.
Doch er schien verstanden zu haben und erwiderte im ruhigen Ton jene Worte noch mal, und fügte erklärend hinzu, dass er sie brauche, weil er gern in ihrer Gegenwart sei.
Gern in ihrer Gegenwart? Worauf wollte er hinaus; ihr Neffe war auch gern in ihrer Gegenwart, und das sagte sie ihm auch vorsichtig.
Es konnte doch nicht sein, das er gern in ihrer Gegenwart seie, wie ein Mann der sich zu einer Frau hingezogen fühlte? Nein, sicher nicht. Wer war sie schon? Einfach nur Keikya eine einfache Bäuerin, sicherlich nicht dumm, aber bisher wollte noch kein Mann „etwas“ von ihr in solcherlei Hinsicht, und weshalb sollte sich das nun ändern?
Natürlich fand sie Kjartan ansehnlich, und in ihren Träumereien stellte sie sich einiges vor, aber es waren einfach nur Träume, keine Realität, niemals würde es soweit kommen, oder.... ? Schnell schob sie die Gedanken wieder bei Seite und sie redete sich ein, dass er sicher was anderes meinen würde.

Schließlich erhob sie sich langsam, sich am Stock festhebend, war das zweite Met schon zu viel für sie. Sie mußte an die frische Luft; ihre Gedanken mußten sich neu sortieren. Die kühle Nachtluft würde sicher Klarheit in ihre verwirrte Gefühlswelt bringen...

Verfasst: Samstag 23. September 2006, 01:14
von Caillean Hinrah
Mit leichtem Bedenken schaetzte sie grob die Zahl jener die da kommen moegen am naechten Tag.

Ihr war unwohl, wenn sie daran dachte, wieviele leute ein und ausgehenwuerden. An ihrer Unterlippe nagend, gruebelte sie waehrend sie durch Falks Briefwechsel ging.
"Soviel Platz hat die Halle gar nicht! was ist wenn es draussen regnet? Wo sollen all die Tische mit dem Schmaus und Traenken hin?"

"Und was bei der Gnade der Vier soll ich anziehen?!" Fast alle ihre Kleidung war auf ihren anschwellenden Bauch damals gefertigt worden. Jetzt immer noch leicht pausbackig, doch gesund und nicht dick, war die Kleidung doch seeehr schlabbrig.

Fuer Falk bot sich ein nur allzu bekanntes Bild vor grossen Festlichkeiten:

Kleidung wo man nur hinsah, in allen Formen Farben und leider wohl auch jetzt noch Groessen - ganz zu ihrem Kummer. Caillean entschied sich fuer Clanskleidung. Legte sorgsam ihren Schmuck heraus und wusch und kaemmte am abend zuvor ihr Haar, so dass es geschmeidig glaenzte und wie stets leicht nach Rosen duftete, wenn man so nah an sie heran kam wie es nur ihrer Familie erlaubt war.

Das Plaid, wickelte sie probehalber um sich herum, so dass es ordentlich um ihren Koerper lag. Sie hatte lange gebraucht, das Plaid so anzulegen dass es wie ein Kleidungsstueck aussah. Schicklich und ihre Zugehoerigkeit in der Farbe ausdrueckend wohl die beste Wahl fuer den kommenden Abend. Sie ueberlegte ob sie Schmuck anlegen sollte, oder ob ihr Kind Schmuck genug war. Sie entschied sich diesen Abend einzig ihren Ehering anzulegen.

Nachdem sie Ulfarr gewiceklt hatte, stillte sie ihn, ging langsam auf und ab, wiegte ihn zaertlich, bis er endlich eingeschlafen war. Sie ging nochmals in aller Ruhe durch Falks Briefwechsel.

Verfasst: Dienstag 26. September 2006, 15:43
von Darna von Hohenfels
Das Sterben danach
(Zeit: Der Morgen nach der Einweihungsfeier)

Ihr Bett war haarig.

Ungemessen lange Zeit wanderte dieser Gedanke vergeblich nach einer Resonanz suchend durch ihren Kopf, suchte nach Gesellschaft - keine Chance.
Haarig. Wieso war ihr Bett haarig? Ein hartnäckiger Gedanke, und endlich gesellten sich mit zombiehafter Trägheit weitere Empfindungen und Gedanken dazu: Es war dunkel. Das war an sich wohl nicht schlimm, aber erschreckend, wenn man eigentlich fest plante, die Augen aufzumachen, und es nicht konnte. Falk hatte einigen Leuten Veilchen verpasst - ihr gleich zwei?
Ihr Bett war haarig. Endlich sah sie doch verschwommen auf einem Auge was. Nach einer längeren Analyse stellte sie fest, daß sie auf einem Wildschwein lag. Zum Glück hatte jemand das dazugehörige Tier entfernt und nur das Fell übriggelassen.
Die Erkenntnis war sehr unangenehm, denn sie warf weitere nervige Gedanken auf - wie zum Beispiel "Wo bin ich?"

Nach sehr langwierigen und schmerzhaften Untersuchungen - schmerzhaft aufgrund der Kopfschmerzen - des vorliegenden Falles von gewünschtem Selbstmord ("Oh Himmel, lasst mich sterben!") kam sie zu dem Schluß, daß sie gestern eindeutig zuviel gesoffen hatte.

Hatte sie wenigstens dabei gewonnen? Nachdem Viola ihre Wette verloren hatte, weil Rafael den freundschaftlichen Kampf vor der Feste gewann, hatte sie es umso mehr darauf angelegt, Darna zu einem Wettsaufen herauszufordern. Sie ging ohnehin nicht davon aus, daß Adrian sie ungeschoren lassen würde, eigentlich hätte sie nicht mal erwartet, daß Chief Calan nichts sagte...

Vielleicht wäre eine Gegenwehr leichtergefallen, hätte man ihr diesen Wolfskorn andrehen wollen, aber Zwergenbier... irgendwann kam Viola mit diesem furchtbaren angurischen Met an, da war schon alles zu spät.

Was gestern noch alles geschehen war, bekam sie eher erzählt, als daß sie sich daran erinnerte, auch wenn sie zusah, sich möglichst still und unauffällig aus Grimwould zu verdrücken. Sie war nicht die Einzige gewesen, die zu viel getrunken hatte, aber die Ritterin war sich noch nicht sicher, ob man ihr nicht einen Bären aufband.
Gut, sagten welche, daß sie sich übergeben habe, aber warum auf das arme Pferd, das an der großen Treppe gestanden hatte? Man hatte erst gedacht, es wär das Pferd des Emirs gewesen... was ein Glück, es war "nur" das der Baronin...
"Lass irgendwer das Schiff nach Gerimor bitte untergehen! Ich will sterben!"

Die Schiffahrt selber war schon tödlich genug - aber sie hatte bis zum Schloß Zeit, ihre äußere Erscheinung einigermaßen herzurichten und sie hatte Zeit zum Nachdenken.
Nie wieder hat sowas vorzukommen und es war das Erste, was sie Adrian versicherte, als sie auf ihn traf. Der Entschluß bestärkte sich nur, als Felicitas weitere Peinlichkeiten des Abends preisgab. Es war vielleicht verzeihbar, es mochte sogar teils amüsant sein - aber es war eines Ritters letztendlich unwürdig, Punkt.