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Bericht an das Regiment - Vorfall von Hohenfels vs. Letharen

Verfasst: Donnerstag 13. November 2025, 11:51
von Serina Marcel
In der Handschrift Serina Marcel's erreicht das Regiment das folgende Schreiben:

gegeben
am 13. Rabenmond 268
verfasst im Auftrage des Hochedlen von Hohenfels
niedergeschrieben durch Serina Marcel
Anwesen von Hohenfels, Adelsviertel Adoran

Dem Regiment zur Kenntnis

Am Abend des 08ten Rabenmond waren der Hochedle von Hohenfels und sein Leibwächter, Herr Valentin Toroyan, auf dem Weg von der Kutschstation Varuna Richtung Frostwassergrotte, als sie im westlich von Varuna befindlichen Waldstück zwei Vertretern des Volkes der Letharen begegneten:

- Dem Krieger im Range eines Ahads (Alathorax od. ähnl.) mit Namen Q'in
(gesichtet auch bei dem Kampf um Berchgard) und
- Der Priesterin Alatars, Rang unbekannt, mit Namen By'nar
(welche im Ashatar diesen Jahres vor Bajard von den Zehn Geboten zu predigen sich erdreistete)

Die Letharen identifizierten die Zugehörigkeit des Hochedlen und seines Leibwächters. Aufgrund der körperlichen Einschränkung des Hochedlen befahl sein Leibwächter ihm wie in zuvor getroffenen Absprachen, die Flucht per magischer Teleportation zum Konvent zu ergreifen.

Es ist besonders die Loyalität und Tapferkeit Herrn Toroyans hervor zu heben, denn um seinem Schutzbefohlenen die nötige Zeit zu verschaffen, stürzte sich dieser trotz verpasster Gelegenheit, sich wie sonst gewohnt während der Fahrt zu rüsten und zu bewaffnen, ablenkend auf die Letharen. Die Profession des Letharen Q'in war zu diesem Zeitpunkt weder bekannt noch ersichtlich.

Durch die zahlenmäßige Verteilung gelang es der Priesterin leider, den Hochedlen am Arm zu ergreifen, bevor dieser die nötige längere Konzentrationsphase für den Teleport abschließen konnte. Zudem wurde der Hochedle von Hohenfels durch eine vom Letharen geworfene Waffe vergiftet und musste nötige Gegenmaßnahme einleiten, um das Gift zu stoppen.

Leibwächter Toroyan zog im Rücken der Letharen befindlich leise seinen Zweihänder aus Mithrill und unternahm einen neuerlichen Angriff, verletzte Q'in. Gleichzeitig stieß der Hochedle von Hohenfels die Priesterin mit einem Blitzschlag von sich.

Der Lethar nutzte seine durch den Panther gewährten Möglichkeiten, sich wie aus dem Nichts zu bewaffnen und stieß mit einem gezielten Hieb seine Waffe Herrn Toroyan tief in die Brust. Dieser brach zusammen.

Trotz Toroyans Bewusstlosigkeit begann der Lethar, ihm mit einem Gerbermesser weitere Stiche in die Brust zu versetzen, während die Priesterin dem Hochedlen drohte, dass sie dem Lethar keinen Einhalt gebieten werde, wenn jener nicht kooperiere.

In dem Irrglauben, dass Schmerz einen Magier am Wirken hindere, zwang sie den Hochedlen, sich seinen eigenen Dolch in die eigene Hand zu rammen, bis sie am Boden fixiert sei und den Dolch dort zu belassen.

Die Folter an Toroyan wurde nach Ausführung beendet. Es folgte die Verschleppung des Hochedlen zu einer Hausruine am Meer weit nördlich des Kampfplatzes, während Toroyan in seinem Zustand unbehandelt liegen gelassen wurde.

Es folgte eine Art Verhör des Hochedlen, wobei sich das Interesse der Priesterin auf seine familiäre Herkunft und die Konsequenzen daraus zu richten schien. Als der Hochedle für einen Moment aufgrund von Schmerz und wohl drohender Bewusstlosigkeit unaufmerksamer wirkte, packte der Lethar ihn und drückte seinen Kopf so lange unter Wasser, bis dieser zu ertrinken glaubte.

Dem Hochedlen war durch die Priesterin eine breite Haarsträhne und eine nicht unwesentliche Menge aufgefangenes Blut abgenommen worden. Unter der Androhung, diese Dinge "im alten Tempel Rahals" zu gebrauchen, um den Zorn Alatars auf ihn zu lenken, wurde er "beauftragt", binnen eines Mondes eine Nachricht zu überbringen, welche das Leben einer anderen Person absehbar in Todesgefahr bringen würde und darum an dieser Stelle nicht näher erklärt wird.

Als der Hochedle zum Schutz der Werte des Reiches log und dieses aber bemerkt wurde, wies die Priesterin den Letharen an, dem Hochedlen den Arm zu brechen, was dieser auch erbarmungslos durchführte.

Hernach ließen die Letharen auch den Hochedlen in seinem Zustand an Ort und Stelle liegen und entfernten sich.

Zugezogene Verletzungen beider Personen:

Hochedler von Hohenfels
- zwei brutale Hiebe ins sogenannte "Sonnengeflecht" (Bauch)
- gebrochene Nase durch gezielten Hieb
- Dolchdurchstoß der rechten Hand
- offener Bruch des rechten Oberarms

Valentin Toroyan
- nahezu tödlicher Stich in den Brustkorb mit letharisch vergifteter Waffe
- zwei weitere, kleinere Stiche in Brustkorb mit Gerbermesser

Dem Hochedlen gelang es nach einer Phase der Bewusstlosigkeit, ein Pferd auf magischem Wege herbeizurufen, sich auf dieses kooperative Tier zu ziehen und es nach Osten zu lenken. So nach Ered Luin gelangt, wurden Verteter des Elfenvolkes auf den Verletzten aufmerksam und der Hochedle konnte sie auf Herrn Toroyan aufmerksam machen. Er wurde gerade noch rechtzeitig gefunden und geborgen.

Der fürsorgenden und intensiven Pflege der Elfen Celilomea und Erioleth und der von ihnen herbei gerufenen Leibheilerin Cecilia ist es zu verdanken, dass beide Verletzte überlebten und ohne weitere Komplikationen wie Wundbrand seither in ihrer Genesung voran schreiten.

Am 12ten Rabenmond wurden beide Verletzte durch Einsatz des Regimentes und magischer Unterstützung durch Arcomagus von Tilianas nach Hause verbracht, wo sie weiterer Pflege bedürfen."

Bericht Ende

Re: Bericht an das Regiment - Vorfall von Hohenfels vs. Letharen

Verfasst: Donnerstag 13. November 2025, 12:51
von Marlan Kabo
Der Empfang wird entsprechend bestätigt, der Bericht landet bei Marlan auf dem Berg