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an Regimentsführung und Konvents-Magistrat

Verfasst: Montag 13. Oktober 2025, 16:32
von Aaryon von Hohenfels
Je eine Abschrift eines Berichtes trifft beim Regiment ein, zu öffnen ab Rang Feldwebel und wird durch Aaryon bei Magister Alfaran abgegeben.

13. Goldblatt 268
Gegeben von eigener Hand,
Anwesen von Hohenfels, Adoran
Bericht über die Flucht von Maestro Althan vom Orden der Arkorither
aus dem Amtssitz ihrer Hochwohlgeboren Ekatharyna von Silbersteyn zu Junkersteyn
  • Wie bekannt gegeben, befand sich der zunächst lebensgefährlich verletzte und daher nicht verlegbare Anführer der Arkorither, namentlich bekannt als Maestro Althan, zur Versorgung seiner Wunden im Amtssitz der heilkundigen Baronin.

    Neben den zwei Wachen vom Regiment, die vor der Haustür postiert waren, war das Konvent angehalten, die Wachmannschaften zu unterstützen. Nach meiner Wache in der Nacht vom 11ten auf den 12ten Goldblatt kehrte ich am Abend des 12ten Goldblatt erneut zum Amtssitz zurück und umrundete das Gebäude, um in den Liedstrukturen nach Interferenzen oder anderweitigen Auffälligkeiten zu suchen. Keine Ergebnisse, wie auch die Nacht zuvor.

    Ich hatte gerade meine Wachposition an der Haustür eingenommen, als im Westtrakt des Gebäudes dünn Qualm aus Fenstern drang und Geräusche, kurz darauf der Baronin Ruf nach den Wachen erklang.
    So gut es meine bekannte körperliche Einschränkung zuließ, eilte ich zum Westteil des Gebäudes und gab einen ersten allgemeinen Alarmruf für den Ort, da ich den Ausbruch eines Feuers vermutete.
    An der Westwand des Gebäudes wurde ein Fenster geöffnet, der Qualmaustritt verstärkte sich. Im Lied konnte ich einen rabiaten, kurzen Eingriff wahrnehmen, der der Verwandlung des Maestros in die Form eines Gerfalken gedient haben muss.

    (in der Version für den Konvent steht zudem)
    Die zeitliche Kürze des Eingriffs muss der Dringlichkeit der Flucht geschuldet gewesen sein, zeugte zweifellos aber auch von der Vertrautheit des Vorgangs für den Maestro; ich muss gestehen, dass es für meine ungeschultere Person etwas zu schnell war, um sofort zu begreifen, was genau dort statt fand - dies realisierte ich erst, als ich den Falken vom Haus fort fliegen sah.
    (Einschub Ende)


    Ich gelangte zur Hausecke, sah besagten Falken keinen Schritt von der Hauswand entfernt noch an Höhe gewinnen und kanalisierte einen Blitz, um den Vogel vom Himmel zu holen. Ich traf und sah, wie der Falke, wahrscheinlich zur Landung gezwungen, zwischen die Baumkronen des nahen Wäldchens segelte.
    Währenddessen hörte ich die Baronin husten und war mir nicht sicher, ob sie sich durch das vermeintliche Feuer in einer lebensgefährlichen Situation befindet.
    Mir einen Überblick über die Lage zu verschaffen und die unberittenen Wachen anzuweisen, lieber im Innern des Amtssitzes zu unterstützen, als zu Fuß dem Flüchtenden nachzusetzen, wie auch das Beschwören eines Pferdes für mich selbst, um die Verfolgung aufzunehmen, kostete Zeit.

    (Einschub für den Konvent)
    Aufgrund der Verletzungen - mehrere gebrochene Rippen - die mir zum Ende des Feldzuges gegen Grenzwarth vom Feind zugefügt worden waren, befand und befinde ich mich noch restlich im Grenzbereich dessen, was als "ausgebrannt" umschrieben wird und war nicht im Vollbesitz meiner magischen Kräfte. Kurz gesagt war es höchst anstrengend und zeitraubender als meiner aktuellen Routine in der Invocation eines Pferdes entsprechend, um diesen Vorgang durchzuführen.
    Sollten sich diesbezüglich Vorwürfe gegen meine Person richten, kann Fräulein Cecilia Zeugnis von meinem Zustand geben.
    (Einschub Ende)


    An der nahen Furt über den Fluß nordwestlich von Junkersteyn konnte ich frische Spuren im Matsch ausmachen, die nach Westen führten. Beim Abreiten des Gebietes begegnete ich einem einfachen Waidmann, wohl auf der Jagd nach Vögeln, welcher sich im Nachhinein unter dem Namen "Larry" vorstellte und aussagte, einen Mann vorbei eilen gesehen zu haben, Richtung Westen.
    Ich suchte das Gebiet bis zum Wegekreuz ab:
    Den Weg von Berchgard kommend kann er nicht direkt genutzt haben, da ich dort eine gute handvoll Strauchdiebe überraschte, die auf Passierende lauerten und mich ihnen entzog. Die Holzfäller im Bereich des ost-westlich verlaufenden Weges gaben Auskunft, niemanden gesehen zu haben.

    Als ich zurück kehrte, was Sir von Alsted am Amtssitz und ließ sich von der noch teils hustenden Baronin Bericht erstatten. Althan hat Bestände an Schwefel, die dort aufbewahrt wurden, angezündet, um mit dem Rauch für Ablenkung zu sorgen. Ihre Hochwohlgeboren gab zur Kenntnis, sie sei keiner Behandlung bedürftig und zog sich für die eigene Fürsorge zurück.
    Sir von Alsted gab Befehl, vom Regiment nur der Führungsriege Bericht zu erstatten, was hiermit erfolgte.
Wacht und Wehr der Herrin wünschend,

Aaryon Mikhail von Hohenfels
Studiosus am Konvent des Fuchses
Hochedler zu Lichtenthal

Verfasst: Montag 13. Oktober 2025, 21:39
von Marlan Kabo
Der Bericht wird angenommen, der Empfang bestätgt und zum bisherigen Vorgang hinzugefügt