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[MMT] Wiederaufbau des Osttores Berchgard

Verfasst: Dienstag 7. Oktober 2025, 19:49
von Arne Levar
Nachdem Arne einige Wochen, nach dem er seinen Ausruf für den Wiederaufbau des Osttores Berchgards, vergebens auf Antworten anderer Schmiede gewartet hatte, beschloss er alleine zu Beginnen.

Ein einziger Schmied, sein ehemaliger Geselle Dakhil Bashir, hatte seine Hilfe angeboten. So schickte Arne ihm eine Nachricht, dass er um seine Unterstützung bei dem Bau des Osttores für Berchgard bittet. Der Bau des Tores soll in der großen Schmiede in der Oberstand Berchgards stattfinden, teilte er Dakhil mit. Dadurch würden der Transportweg des fertigen Tores verkürzt.

Als er von ihm eine Zusage erhalten hatte, machte er sich an die Arbeit um in der Mine von Berchgard Diamantbrocken und Kohle zu finden. Die Arbeit gestaltete sich sehr schwer, da Diamant mit zu den Sachen gehörte, welche in der Mine am schwersten zu finden war. Natürlich förderte er auch alle anderen Erze zu Tage, wie Kupfer, Eisen, Silber, Pyrian und Coelium. Auch ein paar wenige Nuggets aus Gold fand er, aber diese war sogar noch geringer als die Ausbeute von Diamanten.

Tagelang stand er in der Mine und zog seine Bahnen von West nach Ost und umgekehrt. Jede Stelle in der Mine wurde genau untersucht, alles wurde eingesammelt, nichts ließ er liegen. Die anderen Erze, welche er fand, fügte er seiner Materialkiste hinzu. So wurde auch gleich sein Bestand an den anderen Erzen aufgefüllt.

Zwei bis drei Wochen waren ins Land gegangen, bis Arne glaubte das benötigte Material zusammen zu haben. Er lagerte es in der Schmiede nahe der Mine Berchgards.

Dann gönnte er sich einige Tage Ruhe und Entspannung und verrichtete das Tageswerk, welches in der letzten Zeit liegen geblieben war.

Als er sich wieder frisch und erholt fühlte, schrieb er eine weitere Nachricht an Dakhil, dem Oberhaupt der Familie Bashir. In diesem Stand das alles vorbereitet ist und nun mit dem Bau des Tores begonnen werden könnte. Er möge Arne doch bitte einen Termin nennen welcher Dakhil genehm sei für die Arbeit, welche sicher einige Tage in Anspruch nehmen würde.

Im Stillen hoffte Arne das vielleicht der eine oder andere Schmied noch zu ihnen stoßen würde und so die Arbeit schneller vollbracht werden könnte.

Verfasst: Dienstag 7. Oktober 2025, 21:15
von Hekja Mandre
*In den späten Abendstunden wird ein Bote aus Wulfgard Arne aufsuchen, eine Holztafel in der Hand wird er Arne diese überreichen*

Hossa mein Freund Arne,

es ist eine lange Zeit her das wir uns sahen, ich war viel auf Reisen und musste einiges vorbereiten, als ich wieder Heim kam erzählte man mir das du Aushänge verteilt hast und Hilfe brauchst für den Bau der Tore von Berchgard.

Du hast mir immer sehr geholfen und ich möchte mich gern bei dir dafür bedanken, daher biete ich meine Hilfe an dir dabei zu helfen die Tore zu bauen. Lass mich wissen wann und ob du meine Hilfe noch benötigst.

Pass gut auf dich auf

Stolz und Ehre


Hekja

Verfasst: Donnerstag 9. Oktober 2025, 20:58
von Arne Levar
Mit Freuden lass Arne die Zeichen auf dem Holztafel von Hekja.

Ja die gute Seele hat seinen Hilferuf vernommen. murmelt er vor sich hin.

Zu dritt sollte es machbar sein das Tor zu fertigen. Jetzt mussten sie nur noch Zeit finden
um in der Schmiede, von Berchgard, das Tor zu fertigen.

Sogleich setzt er sich nieder und schreibt beiden ein paar kurze Zeilen.
Hossa Hekja, Salem Alekum Dakhil,

mit vereinten Kräften sollte es uns möglich sein das Osttor Berchgards
wieder aufzubauen und fest und sicher in den Mauern Berchgards zu verankern.
Ich lade euch in zwei Tagen zur achten Abendstunde in die Schmiede,
in der Oberstadt Berchgards, ein.

Wir wollen die Teile des Tores herstellen und sehen, wie weit wir mit dem Zusammenbau kommen.

Last mir bitte eine Nachricht zukommen, ob ihr zu diesem Termin erschienen könnt.

Cirmias Segen mit euch

Arne

Verfasst: Freitag 10. Oktober 2025, 01:20
von Dakhil Bashir
Dakhil saß in seinem Büro und arbeitete sich wieder einmal durch die ganzen Schreiben, die sich auf einem Schreibtisch eines Oberhaupts eben so sammeln, besonders wenn dieses Oberhaupt gerade zwei Wochenläufe auf Reisen war. Vor einiger Zeit war er bei Arne gewesen und sagte seine Unterstützung für den Bau des Osttors Berchgards zu. Er freute sich sehr darauf, auch wenn es wieder liegen gebliebene Schriften und Korrespondenzen bedeuten würde.

Er sinnierte kurz darüber, wie die letzte Zusammenarbeit für ein Torbau war. Da war er selbst noch Geselle bei Arne und es war ein stabiles, aber kleines Tor. Es war für den Friedhof in Schwingenstein, wenn er sich richtig erinnerte. Begeistert hat er damals zugehört, es sich zeigen lassen und dann selbst umgesetzt, was Arne ihm alles zum Torbau lehrte. Mittlerweile hat er selbst einige Tore und Schmiedegitter selbst hergestellt, einige davon hingen in seiner Werkstatt, andere in der goldenen Stadt verteilt. Jetzt saß er selbst hier und fragte sich, ob er diese Schmiedekunst selbst weitergeben könnte. Vielleicht hätte Malih Interesse mitzukommen, wenn es so weit ist.

Ein sanftes Lächeln - in den letzten Mondläufen seltener bei ihm gesehen - und er greift die nächste Pergamentrolle, versehen mit dem Zeichen der Metallhütte Schwingenstein. Dakhils Lächeln wird breiter und er bricht das Siegel. Eine Einladung zum Schmieden in zwei Tagesläufen. Dakhil schaute in seine Aufzeichnungen, dann in die ihm bekannten Dienstpläne und nickte. Das ließe sich einrichten, es ist nicht optimal derzeit, aber wo ein Wille, da ein Weg´durch die Durrah, wie seine Mara zu sagen pflegte.


Einige Zeit später machte sich ein Botenjungen in den Hausfarben der Familie Bashir auf den Weg ins Grünland und wirft eine versiegelte Pergamentrolle bei Arne in den Postkasten ein:

Menek'Ur - 1o. Goldblatt 268

Salam Aleikum mein Freund Arne,

ich lege mir den von dir gewünschten Tageslauf frei. Zusammen sollten wir wieder gute Fortschritte erzielen, ist es doch neda unser erstes gemeinsames Tor, welches wir schmieden. Vielleicht kann ich noch einen Cousin mitbringen, welcher ebenso die Fähigkeiten der Schmiedekunst erlernt.

Ich bringe dir Mocca mit!

Möge unsere All'Mara über dich wachen und dich und deine Fähigkeiten segnen.

Dakhil
Oberhaupt der Familie Bashir
Meister der Rüst- und Feinschmiedekunst

Bild

Verfasst: Freitag 10. Oktober 2025, 08:37
von Hekja Mandre
*Als sie die Nachricht von Arne erhalten hat, wird erstmal das Pergament skeptisch betrachtet,
doch dann nickte sie feste, schickt einen Boten gleich zu Arne mit der mündlichen Zusage das Hekja da sein wird,
wenn er etwas an Metall benötigte solle er ihr das mitteilen, sie hätte genügend im Lager.*

Verfasst: Freitag 10. Oktober 2025, 18:20
von Arne Levar
Zufrieden nickt er als er beide Zusagen erhält.

Verfasst: Montag 13. Oktober 2025, 11:31
von Arne Levar
Endlich war der verabredete Tag gekommen. Wie von Arne nicht anders erwartet, brachte Dakhil auch Diamanterze mit. Ihn begleiteten Mihra und Ashanti, beide ebenfalls aus dem Hause Bashir. Ashanti war die Wache, welche für Dakhils und Mihras Schutz verantwortlich war.

Sie warteten noch eine Weile auf Hekja. Als diese nicht kam begannen sie mit der Arbeit.

Zuerst schmolzen sie die Erze ein und formten aus dem reinen Erz Barren. Danach zogen sie daraus zweifingerbreite Stangen, welche sie während des Ziehens auch noch drehten. So ging es eine Weile. Es wurden längere als auch kürzere Stangen hergestellt. Zum Einen für die Querverbindung der Tore und zum Anderen auch für die Torteile, welche in der dicken Mauer verankert werden mussten. Nachdem ausreichend Stangen in den verschiedenen Längen vorhanden waren, begannen sie die Wandteile und die Tore zu fertigen.

Weithin waren die Schläge der Schmiedehämmer zu hören. Trotzdem sie sich nicht oft sahen, arbeiteten Dakhil und Arne Hand in Hand zusammen, das scheint von der Zeit der Ausbildung Dakhils in der Metallhütte zu kommen.

Nachdem sie alle Teile zusammengesetzt hatten, betrachteten sie zufrieden ihr Werk. Viel Schweiß ist ihnen während der Arbeit an Esse und Amboss die Stirn herunter gelaufen.

Zum Schluss bedankte sich Arne bei Dakhil und wünschte ihm und seiner Begleitung eine sichere Heimkehr.

Esdchöpft aber zufrieden begab sich Arne, mit der Kutsche, zurück nach Schwingenstein.

Verfasst: Montag 13. Oktober 2025, 13:42
von Dakhil Bashir
Mit beladenem Packlama stand Dakhil abmarschbereit vor dem Familienhaus, die letzten Worte mit Ashanti für die Passage der Durrah am Wechseln. Da tauchte eine Natifah des Hauses auf, nicht nur irgendeine, Mirah.
Er lud sie ein beide zu begleiten, warum eigentlich? Er hoffte, diese Frage würde keiner stellen.

Gemeinsam ging es nach Berchgard zur Schmiede in der Oberstadt. Arne wartete dort bereits und freute sich sehr. Dakhil freute sich ebenso, endlich einmal wieder schmieden und dann auch noch mit seinem alten Lehrmeister. Es folgten kurze Anweisungen zu den Plänen von Arne und Dakhil machte sich schon ans Werk. Er bat Mirah um Hilfe beim Ziehen der geschmolzenen Barren, während Arne eben diese vorbereitete. Es war ungewohnt Mirah mit einer großen gusseisernen Zange ein Barrenende festhalten zu sehen. Dakhil wollte intuitiv die Bewegungen und Schmiedegriffe durchführen, doch Mirah konnte damit nichts anfangen. Nach einigen beinahe Runterfallen der halbfertigen Stangen brachte Dakhil kurze aber deutliche Anweisungen an Mirah und diese befolgte sie aufmerksam.
Als Arne alle Barren vorbereitet hatte und Mirahs Platz einnahm, ging es zügiger voran. Beinahe blind und als wenn Dakhil erst gestern seine Lehre bei Arne abgeschlossen hatte, fertigten sie gemeinsam und mit kaum verbalen Absprachen die Stangen und Streben. Sie zogen, drehten und verbanden. Dakhil hielt, Arne goß das flüssige Diamant über die Kreuze und verstärkte die Verbindung mit gezielten Hammerschlägen. Die Vibration ging durch Dakhils ganzen Körper, das würde ordentlich Muskelkater geben.

Die abgekühlten Torteile trugen sie in die Schmiede in Berchgards Oberstadt und stellten sie sicher an eine Wand. Dakhil klopfte seinem ehemaligen Lehrmeister zufrieden auf die Schulter bei der Betrachtung ihrer Schmiedearbeit. Den Einbau überließen beide den Baumeistern der Stadt.

Ein weiteres Werk ist damit fertig gestellt. Ein weiteres Werk für Berchgards Sicherheit.