Schreiben am Palast an die Alkas
Verfasst: Sonntag 28. September 2025, 21:52
Die Gestalt mit feurig rotem Rock wird persönlich am Palast erscheinen und eine der Palastwachen an den Treppen das versiegelte Schriftstück aushändigen, mit dem Vermerk dass dies für ihre Heiligkeiten persönlich bestimmt ist.
An ihre Heiligkeiten, die Alkas des Alatarischen Reiches,
in den vergangenen Mondläufen wurde ich oft Zeugin und Betroffene wiederkehrender Anfeindungen durch Letharen, die offenbar Gründe suchen, um den Bund zwischen Orden der Arkorither und dem Reich zu unterminieren. Ich spreche nun nur von den Begebenheiten, die mich persönlich betreffen und als Bürgerin des Reiches, doch sind noch weitere unbeschriebene Umstände scheinbar vorhanden, die nicht im Sinn des Reiches sein können, welche jedoch nicht aus erster Hand stammen, so werden diese in diesem Schreiben nicht niedergeschrieben.
Angefangen hat es schon bei Unterstellung bei den Feierlichkeiten für eure Ehrung vor Düstersee am Schrein der blutroten Hand und der Zusammenarbeit zwischen einer Arkoritherin und einem Kind des All-Einen, bei denen die Beweggründe angezweifelt wurden. Die Symbolik sollte für euch dargestellt werden, wie einst im Bunde als der erste Alka entstand, dadurch zum Ausdruck vor euren Augen gebracht werden, dass die Beständigkeit und Zusammenarbeit des Reichs des All-Einen überdauert, wie schon seit dem Anbeginn. Das Opfer, ein bekleidetes Mitglied eines Adlesstandes aus Lichtenthal, wurde wie gewünscht dem Tempel überstellt und im Namen Alatars das Blut für eure Herrschaft vergossen.
Nachträglich konnte in meinen Augen keine vernünftige Klärung erreicht werden, ausser durch einen nicht sinnhaft begründeten Ausschluss meiner Person bei einer Kooperation die von den Letharen gefordert wurde. Die Sande der Zeit haben die Begehren diesen in meinen Augen sinnfreien Zwist beizulegen jedoch ohnehin hinfort geweht und das Thema scheint begraben. Weiteren vorhandenen Zwist zwischen einzelnen Ordensmitgliedern und gar der Leitung und dem Volk der Letharen maße ich mir nicht, wie oben erwähnt, nieder zu schreiben, dies sollen sie selber berichten, so sie es für richtig halten.
Denn mein Schreiben gilt nun zuletzt geschehenen während der Feierlichkeiten einer Hochzeit im Reich, die doch ein Symbol der Einheit und des Friedens hätte sein sollen.
Statt die Festlichkeit zu ehren, erhob Letharf Zyn’tuin mehrfach das Wort, um über die Gewandungen von meiner Person und der Statthalterin von Düstersee, namentlich Maralea, zu spotten und so Unfrieden zu säen, wo Eintracht in Eurem Reich wachsen sollte. Noch weiter ging Letharf Drin’belrak, der es sich anmaßte, meine Gewandung in seine Hände nehmen zu wollen und mich mit knurrendem Gehabe zu bedrängen. Währendessen kamen immer wieder Bemerkungen von Letharf Zyn’tuin. Ein Benehmen, das eines Festes, wie auch der Würde des Reiches, unwürdig ist. Fernab von der Tatsache, dass solch Gewandungen auch von einer weiteren Dienerin Krathors namentlich Ravena und der Braut persönlich, namentlich Victoria, getragen wurde. Wenn die Letharen wegen Bekleidungen die Bürger angehen, wo enden wir dann, als in einem Chaos.
Würden einzelne Begebenheiten sich zugetragen haben, die keinem Muster unterlaufen, wäre dies wohl ein Fall für die Garde und eurer Aufmerksamkeit wohl nicht würdig, dies vorzubringen. Jedoch stelle ich diese vermehrten Anfeindungen gegen Ordensmitglieder der Arkorither fest und persönliche hege ich keinen Glauben an solche Zufälle.
Bemerkt soll werden, das es auch Hüllen der Letharen gibt, die nicht solch Verhalten aufweisen und normalen Umgang hegen. Doch dieses Verhalten von scheinbar mehr werdenden Letharen überschreitet Grenzen, die nicht stillschweigend hingenommen werden. Es bedroht nicht nur die Intigrität des Orden der Arkorither, Statthalterposition und Bürger des Reiches, sondern auch die Einigkeit des Reiches selbst.
Ich bitte euch, Heiligkeiten, für die Kenntnisnahme in Eurer Weisheit und Stärke und so ihr der Meinung seid dieses Treiben zurechtzuweisen und den Letharen ihre Schranken aufzuzeigen. Solltet Ihr es mir gestatten, so will ich selbst handeln und jenen die Ohren langziehen, die es wagen, Zwietracht im Reich zu säen. Wie ich es einst in unserer Besprechung ausgeführt habe, werde ich weiterhin die Augen und Ohren offen halten, um euer Reich in der erbarmungslosen Ordnung zu halten.
In Treue zum Reich und in Hingabe an Euren Willen,
Nymeria
Bürgerin des Alatarischen Reiches,
Schwarze Hand des grauen Banners,
Adepta im Orden der Arkorither

