auf Abwegen
Verfasst: Sonntag 24. August 2025, 12:31
#ooc-Anmerkung: Die Spielerin hinter dem Char stellt sich eindeutig gegen jede Form von Tierquälerei und hat selbst zwei geliebte Katzen! Dies hier ist ein rein fiktiver Vorgang in einem Fantasy-Rollenspiel und hat nichts mit der Realität zu tun.
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Mit weitem Schwung hatte er gestern, wie Eminenz Antorius es ihm dringend - geradezu streng ermahnend - "ans Herz gelegt" hatte, sämtliche Kistchen und Behälter an unterschiedlichen Stellen ins Meer geworfen. Die Schlüssel seperat. Die menschlichen Knochen, die dem letzten "Präsent" beigelegen hatten, waren unter Gebeten in blauen Flammen der Obhut der Herrin überlassen worden, die Asche im Wind verteilt. Und nicht viel besser erging es den Briefen und Rätseln, bis auf dass es hier mehrere dosierte Feuerbälle aus Aaryons eigener Hand waren, die dem Pergament ein Ende machten.
Nur diese Katzen immer wieder! Inzwischen entfuhr ihm fast jedes Mal ein missmutiges Knurren, wenn ihm eine zu nahe kam. Aber streunende Katzen gehörten zu einem Stadtbild nun mal dazu, nicht wahr?
Oder?
Das Thema ließ ihn nicht los. Im Adelsviertel sah er sich inzwischen misstrauisch sogar zwischen den Villen um, ob da irgendwo eine Samtpfote herum schlich.
Dann schickte ihm Serina die Möglichkeit, an seinem Haus "Sicherheitsvorrichtungen" gegen Katzen anzubringen. Hervorragend!
"Aber zu harmlos." Mit gewisser Zufriedenheit betrachtete er zwar die Eimer, aber ein fahler Nachgeschmack blieb.
Er humpelte zurück ins Haus. Bello lag vor seiner Hütte in der Sonne. "Du sollst aufs Haus aufpassen!", dachte er streng und war drauf und dran, den Fuchsterrier zu ermahnen, hielt aber inne - wozu? Er sah sich noch mal um: alles schien friedlich. Warum also Kräfte verschwenden? Nicht, dass der Hund ausgerechnet dann schlief, wenn Nymeria in Katzengestalt hier anschlich...
"Eigentlich brauche ich einen zweiten Hund."
Und eine Idee, wie er das Katzenproblem reduzieren bis dezimieren konnte!
Er brauchte etwas ... unauffälliges. Und... naja, leiden sollten die harmlosen Exemplare der Tiere ja auch nicht. Fast tat es ihm leid, was in seinem Kopf mehr und mehr Gestalt annahm.
Gift? Ja, aber überdecken, dass es nach einer anderen Ursache aussah. Und sie sollten nicht leiden, nein. Also... erst einschlafen.
Er suchte die nötigen Reagenzien zusammen.
"Es ist ja nicht nur für meine eigene Sicherheit. Der Palast ist gleich nebenan! Es ist für Adoran!", versuchte er sein schlechtes Gewissen zu beruhigen.
Bald darauf füllte er aber mit weit weniger Skrupel die ersten Phiolen ab und holte etwas Fisch von Valentins letztem Fang.

"Na warte, Mistweib. Fischreste verteilen kannst nicht nur du..."
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Der Tod kommt auf für leise Pfoten
So. Schluß mit den Spielchen!Mit weitem Schwung hatte er gestern, wie Eminenz Antorius es ihm dringend - geradezu streng ermahnend - "ans Herz gelegt" hatte, sämtliche Kistchen und Behälter an unterschiedlichen Stellen ins Meer geworfen. Die Schlüssel seperat. Die menschlichen Knochen, die dem letzten "Präsent" beigelegen hatten, waren unter Gebeten in blauen Flammen der Obhut der Herrin überlassen worden, die Asche im Wind verteilt. Und nicht viel besser erging es den Briefen und Rätseln, bis auf dass es hier mehrere dosierte Feuerbälle aus Aaryons eigener Hand waren, die dem Pergament ein Ende machten.
Nur diese Katzen immer wieder! Inzwischen entfuhr ihm fast jedes Mal ein missmutiges Knurren, wenn ihm eine zu nahe kam. Aber streunende Katzen gehörten zu einem Stadtbild nun mal dazu, nicht wahr?
Oder?
Das Thema ließ ihn nicht los. Im Adelsviertel sah er sich inzwischen misstrauisch sogar zwischen den Villen um, ob da irgendwo eine Samtpfote herum schlich.
Dann schickte ihm Serina die Möglichkeit, an seinem Haus "Sicherheitsvorrichtungen" gegen Katzen anzubringen. Hervorragend!
"Aber zu harmlos." Mit gewisser Zufriedenheit betrachtete er zwar die Eimer, aber ein fahler Nachgeschmack blieb.

"Eigentlich brauche ich einen zweiten Hund."
Und eine Idee, wie er das Katzenproblem reduzieren bis dezimieren konnte!
Er brauchte etwas ... unauffälliges. Und... naja, leiden sollten die harmlosen Exemplare der Tiere ja auch nicht. Fast tat es ihm leid, was in seinem Kopf mehr und mehr Gestalt annahm.
Gift? Ja, aber überdecken, dass es nach einer anderen Ursache aussah. Und sie sollten nicht leiden, nein. Also... erst einschlafen.
Er suchte die nötigen Reagenzien zusammen.
"Es ist ja nicht nur für meine eigene Sicherheit. Der Palast ist gleich nebenan! Es ist für Adoran!", versuchte er sein schlechtes Gewissen zu beruhigen.
Bald darauf füllte er aber mit weit weniger Skrupel die ersten Phiolen ab und holte etwas Fisch von Valentins letztem Fang.

"Na warte, Mistweib. Fischreste verteilen kannst nicht nur du..."



