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[MMT] Eine Alarmglocke für den Hort des Wissens

Verfasst: Sonntag 3. August 2025, 01:53
von Keylon von Salberg
Es hörte einfach nicht auf.
Keylon fand mal wieder keinen Schlaf, da ihm zu viel durch den Kopf ging.
Das Wissen um die Dämonen im Westen hielt ihn wach.

Aber auch ein Problem das immer und immer wieder auftauchte.
ließ ihn nicht schlafen.

Der Hort des Wissens.

Amelie, seine Schwester war oft dort, und mit ihr die Kinder, Kia und Hana oder Rhea...
und imemr und immer wieder tauchten dort dunkle Gestalten auf.
Amelie traute sich kaum noch hin. Sie glaubte fast das sie immer kamen wenn sie auch dort war.
Das entsprach zwar nicht der Wahrscheinlichkeit, dennoch sorgte es dafür das sie lieber zu Hause blieb.

Letharen, Rahaler egal welche Ihrer Feinde sich dort aufhielten es war ein Ärgernis eine Gefahr, das sie immer und immer wieder in Lichtenthal hereinmarschierten als gehörte ihnen die Welt.
Hatten sie vor Monden noch den Kutscher ermordet, war es in den letzten Tagen Der Wachmann der vor der Bibliothek stand.

Amelie tat ihm leid.
Hatte der Ort für sie doch etwas magisches. Sie war gerne dort.
Das sie sich nun davon lieber fern hielt war nicht richtig.
Vielleicht würde eine Alarmglocke, dort angebracht und gut Sichtbar für ein klein wenig Abschreckung Sorgen.
Er nickte zu sich selbst.
Dies war zwar nicht sein Lehen aber er glaubte nicht das Amelie die Freiherrin von Kronwalden war, etwas dagegen hatte.

Also ...
Gleich Morgen würde er sie in Kenntniss setzen und gemeinsam würden sie dafür Sorge tragen das der Ort dort, vielleicht ein klein wenig Sicherer werden konnte.

Verfasst: Sonntag 3. August 2025, 09:15
von Keylon von Salberg
Mit einem lautem Fluch warf er seine Wehr nicht gerade sanft in die Ecke.
So laut das Eric oben zu weinen anfing und Adelena davon aufwachte.
Irritiert sah sie ihn an und stand auf.
„Was ist los?“ fragte sie während sie aufstand und sich in einen Morgenmantel wickelte und nach oben zeigte, wo das Wimmern und Schreien anschwoll.
„ ich gehe eben nach oben und dann hast du mir aber was zu erklären.“
Schon war sie zu ihrem Sohn entschwunden.

Keylon lies sich auf den Stuhl fallen und barg für einen Moment das Gesicht in den Händen.
Amelie.
Seine Schwester war wohl ernsthafter in Gefahr als man es gedacht hatte.
Aber er wusste das wenn er es ihr erzählte was heute geschehen war und sie warnte, würde sie trotzdem tun und lassen was sie wollte.
Vielleicht sollte er Berenguer mit ins Boot ziehen, was sie ihm sicher übel nehmen würde.
Aber was solls? Ihre Sicherheit war wichtiger.

Vor Minuten noch war er im Unheilsberg gwesen, Als eine Stimme hinter ihm seine Aufmerksamkeit erregte.
„Guten Morgen“
„Temoras Segen“ antwortet er während er sich umdrehte und erstarrte.
Der Gruß blieb ihm fast im Halse stecken als er sah wer dort stand
Der Name der Frau die dort stand war Nemia.
Sie stammte aus dem Westen und war Verehrerin Alatars.
Sofort spannte er sich noch mehr an als er es eh schon war und trat direkt auf sie zu.
„Eure Stimme kommt mir doch bekannt vor“
ließ sie sich vernehmen und fügte an „Ah ... der König von Berchgard.“
„König?“ er hob die Augenbraue fast ein wenig spöttisch.
„Ja! Oder irre ich mich?“
„"Auf Gerimor gibt es nur einen König und das bin nicht ich. Ich bin nur ein Ritter.
Aber sagt habt ihr nicht genu gin euren eigenen Landen zu tun"

„Na der Herr von Berchgard, weiß ich doch nicht wie das heisst.Aber ein Ritter von Salberg!“
Bis dahin ging das Geplänkel ja noch aber dann griff sie mit ihren Worten eine Seite in ihm an bei der er fast seine Beherrschung verloren hätte, um sich auf sie zu stürzen.
Amelie !!!

„Wie geht es Amelie?
Ist sie wieder munter oder hat sie sich nun verkrümelt? Die kleine Maus“

„Woher kennt ihr Amelie? Was habt ihr mit ihr zu schaffen“ Explodierte er fast und konnte dabei fast körperlich spüren wie sie unter ihrem Helm Lächelte.
"Ich mache mir Sorgen um sie...das war bestimmt ganz schön viel für ihr Herzchen, wie die Wache die welche von den unseren Angegriffen hat dann die Strafe bekam.“

Das war der Moment als Keylon nun weiter auf sie zuging.
Sie plapperte weiter, das sie zwar nicht dabei war aber er wohl zuerst angriff und Keylon machte sie zornig darauf aufmerksam das sie nichts in Lichtenthal zu suchen gehabt hätten.

Ein Wort gab das Andere und schließlich war es sie die sich langsam zurück zog.
mit den Worten „Aber das führt wohl zu nichts... grüßt mir Amelie, ich will sie demnächst
wieder besuchen kommen! Kronwalden ist immer so schön und sie mag Besuch. Ich ziehe mich zurück .. König von Berchgard.

Keylon sah ihr noch ein wenig verbittert hinterher.
Im stillen beglückwünschte er sich das er sich soweit im Griff gehabt hatte, das er nicht einfach auf sie eingeschlagen hatte.
Hier in den Höhlen wäre ein Kampf zwischen all den Kreaturen unklug gewesen.
Dennoch war im die Lust darauf weiter Kreaturen zu dezimieren deutlichst vergangen.
Er schnaufte noch einmal durch, doch dann verließ auch er die Höhle um heim zu gehen.
Es war noch früh am Morgen und den Tag hatte es ihm jetzt schon die Laune versauert.
Ja ..
Es wurde wirklich Zeit für eine Alarmglocke.

Verfasst: Sonntag 10. August 2025, 13:34
von Andra von Amaryll
In letzter Zeit war viel los. Oft musste sie für Tage aufs Festland reisen. Aber nun standen Dinge im Hort an.
Amelie hatte sie gebeten die Leitung zu übernehmen und da Keylon nun ihr anschrieb und zum Hort irgendwelche anfrage hatte.
Statt langer Brief Kommunikation besuchte sie spontan Amelie. Vielleicht hatte sie ja Glück und Amelie und Keylon waren zu hause. Immerhin wohnten sie nebeneinander.
Sollte er nicht da sein würde sie wieder zurückkehren und den Brief verfassen.

Als sie gerade ankam hatte sie Glück und Amelie war da. Kurz schaute sie die neue Kleidung bei Amelie durch, da stattete auch Keylon seiner Schwester einen Besuch ab. Kurzerhand wurde es genutzt und Keylon erzählte uns von seinem Vorhaben.

Aufgrund der ständigen „Besuche“ des Westens hatte er zwei Überlegungen.
Ein Umzug des Hortes oder eine Alarmglocke.
Für sie stand fest. Ein Umzug kommt nicht in Frage, eine Alarmglocke hingegen würde Sinnvoll sein.
So besprachen sie Möglichkeiten.

Ein Mechanismus das man sie von innen auch betätigen kann sind wichtig, da waren sie sich einig. Auch das die Mitglieder im Hort sie betätigen können im Notfall.
Auf die Überlegung ob ein Turm oder nicht, schlug Andra vor sie nicht in einen Turm zu machen.
Sie hatte in ihrer Zeit einige Versionen gesehen und Skizziert. Eine Alarmglocke wie in einem „Torbogen“ zu bauen das wäre was und würde zum Hort passen.
Das schlug auf Interesse und Andra versprach Keylon eine Abschrift einer solchen Konstruktion zu fertigen.
Für die Umsetzung würde man an die Sappeure sich wenden, hier schrieb Keylon Arne an. Wenn einer aus Andras Skizzen schlau wird, das wusste sie. Dann Arne und er würde die Umsetzung mit anderen Handwerkern hinbekommen.

Verfasst: Sonntag 10. August 2025, 16:28
von Amelie von Salberg
Sie war nur mehr selten im Hort des Wissens, auch wenn sie sich eigentlich so gerne dort aufhielt. Sie liebte den Duft der alten Bücher und genoss es, wenn sie immer wieder die Geschichten in den Büchern lesen durfte.
Jedoch...
erstens war irgendwie ihr Schlüssel verschollen und andererseits hatte sie so große Sorge dass, wenn sie dort war, bestimmt einige aus dem Westen wieder vor dem Haus auftauchen würden.
Keylon musste wohl mal bei einem Gespräch mitbekommen haben dass Amelie deshalb traurig war und so begann er einen Plan zu schmieden, den er Andra und Amelie gestern mitteilte.
Amelie fand die Idee gut, sie wußte jedoch nicht, ob es reichen würde, die Krieger aus dem Westen damit fernzuhalten oder abzuschrecken.
Aber einen Versuch war es immer wert!

Verfasst: Donnerstag 21. August 2025, 09:42
von Arne Levar
Nachdem Arne sich mit den anderen Sappeuren besprochen hat, wird der
Bautermin auf den 24. Ashatar zur 8. Abendstunde festgelegt.
Vorher muss erst noch die Arbeit für die Bronzeglocke erledigt werden,
was auch einige Zeit in Anspruch nimmt.

Verfasst: Donnerstag 21. August 2025, 20:21
von Arne Levar
Seit mehreren Tagen ist Arne damit beschäftigt eine Glockenform aus Lehm herzustellen.
Zuerst beauftragte er ein paar Tagelöhner eine Fuhre Lehm zu besorgen und diese zu seiner Werkstatt zu bringen.

Sobald der Lehm angekommen war, beginnt er mit der Herstellung des inneren Glockenkörpers. Das Ganze wurde auf ein Gestell gesetzt, um später darunter ein Feuer zu entfachen. Immer wieder musste er den Lehm wässern damit er nicht vor der Arbeit austrocknete.

Einen Tag ließ er den fertigen falschen Glockenkörper ruhen, damit er leicht antrocknen konnte.

Am nächsten Tag trug er auf den inneren Glockenkörper eine dicke Schicht Wachs auf. Als diese getrocknet war begann er einige Verzierungen darin einzuarbeiten. So konnte man einen Adler mit einem symbolischen Zweig des Baums des Lebens sehen, eine aufgehende Sonne und einige Tauben am Himmel. Auch wurde das Datum des Glockengusses mit in die Glocke eingebracht.

Wieder ließ er sie einen Tag ruhen. Der Nächste begann mit der Aufbringung eines Mantels über der falschen Glocke. Dieser bestand wieder aus einer Schicht Lehm. Oben in der Glocke war ein Loch eingearbeitet, durch das später die Bronze in die Glockenform gegossen werden würde. Oben am Ende der Glocke war auch der Ring in die falsche Glockenform mit eingearbeitet worden. An diesem würde sie später aufgehängt.

Das Ganze Gebilde wurde wiederum zwei Tage stehen gelassen, um leicht anzutrocknen. Danach wurde unter der Glocke ein loderndes Feuer entfacht. Dadurch wird die Form getrocknet und gebrannt, um sie zu härten und die falsche Glocke aus Wachs zu entfernen. Dadurch entsteht ein Hohlraum, der die Gussform bildet. Die Verzierungen der falschen Glocke aus Wachs wurden so in die äußere Lehmschicht eingebrannt.
Nun hieß es einige Tage zu warten, ehe die Arbeit fortgesetzt werden konnte. Während dieser Zeit gruben wieder ein paar Tagelöhner eine Grube in Arnes Garten.

Der Tag des Glockengusses war gekommen. Vorsichtig ließen die Tagelöhner die Gussform in das gegrabene Loch hinab und füllten es außen mit Erdreich aus, damit der Druck nicht den Körper während des Gusses zerstört. Während dessen stand Arne an der Esse in seinem Garten und schmolz die Bronzelegierung. Diese bestand aus zu etwa 78 Teilen aus Kupfer und 22 Teilen aus Zinn und wurde dann mittels Rinnen in den hohlen Glockenkörper gegossen.

Nach getaner Arbeit gönnten sich die Hilfskräfte und Arne ein festliches Mahl und tranken würziges Bier.

Nun hieß es warten bis der Glockenkörper abgekühlt war.

Verfasst: Samstag 23. August 2025, 20:44
von Arne Levar
Wieder waren einige Tage ins Land gegangen. Der Glockenkörper hatte seine Temperatur an das
Ihn umgebene Erdreich abgegeben. Pünktlich zur vereinbarten Stunde kamen die Tagelöhner wieder vorbei. Zuerst wurde sich erst einmal gestärkt, es gab Speis und Trank.

Dann wurde sich ans Werk gemacht. Zuerst wurde der gefüllte Glockenkörper wieder freigelegt. Die Grube war dieses Mal größer als beim Einlassen des leeren Körpers, da gleich unten in der Grube der Lehm von der Bronzeglocke, mit großen Hämmern, abgeschlagen wurde. Ab und an war ein dumpfer Glockenton zu hören, wenn der Hammer auf die freigelegte Glocke traf.

Als diese Arbeit verrichtet war, kletterten alle, welche unten in der Grube waren wieder heraus und begannen ein Gerüst zu errichten, mit welchem die Glocke aus der Grube gehoben werden sollte.

Oben an der Glocke war eine Öse, welcher zur Befestigung im Glockenhaus gedacht war. Durch diese Öse wurde ein starkes Tau gezogen und alle Männer legten sich ins Zeug, um die Glocke herauszuheben. Als sie über dem Loch hing schoben zwei Männer dicke Holzbohlen darüber und die Glocke wurde erst einmal darauf abgesetzt.

Während die Tagelöhner eine zweite Brotzeit einnahmen, befestigte Arne noch den Klöppel in der fertig gegossenen Glocke. Diesen hatte Arne schon vor ein paar Tagen gegossen. Er hatte eine längliche Form mit einer Verdickung am unteren Ende. Dieser bestand aus Eisen. Er schlug beim Schwingen der Glocke gegen die Glockenwand und erzeugte einen lauten Klang, den charakteristischen Glockenton. Er wurde mittels Glockenseil hin und herbewegt.

Nachdem die Glocke fertig war, wurde sie mit viel Ächzen und Stöhnen auf ein stabiles Gefährt gehievt, welches von vier Ochsen gezogen wurde. So begann der Transport der Glocke zum Hort des Wissens in Lichtenthal. Dort angekommen luden die Männer die Glocke wieder ab.

Zurückgekehrt zu Arnes Werkstatt verrichteten sie noch eine Aufgabe. Sie füllten das Loch im Garten mit dem Aushub wieder auf und verfestigten den Boden wieder. Zum Schluss erhielt jeder zwei Kronen von Arne für ihre geleistete Arbeit. Sie versprachen in einigen Tagen wieder zum Hort zu kommen, um beim Anbringen der Glocke im Glockenhaus zu helfen.

Verfasst: Samstag 23. August 2025, 21:09
von Arne Levar
Wieder waren einige Tage ins Land gegangen. Der Glockenkörper hatte seine Temperatur an das
Ihn umgebene Erdreich abgegeben. Pünktlich zur vereinbarten Stunde kamen die Tagelöhner wieder vorbei. Zuerst wurde sich erst einmal gestärkt, es gab Speis und Trank.

Dann wurde sich ans Werk gemacht. Zuerst wurde der gefüllte Glockenkörper wieder freigelegt. Die Grube war dieses Mal größer als beim Einlassen des leeren Körpers, da gleich unten in der Grube der Lehm von der Bronzeglocke, mit großen Hämmern, abgeschlagen wurde. Ab und an war ein dumpfer Glockenton zu hören, wenn der Hammer auf die freigelegte Glocke traf.

Als diese Arbeit verrichtet war, kletterten alle, welche unten in der Grube waren wieder heraus und begannen ein Gerüst zu errichten, mit welchem die Glocke aus der Grube gehoben werden sollte.

Oben an der Glocke war eine Öse, welcher zur Befestigung im Glockenhaus gedacht war. Durch diese Öse wurde ein starkes Tau gezogen und alle Männer legten sich ins Zeug, um die Glocke herauszuheben. Als sie über dem Loch hing schoben zwei Männer dicke Holzbohlen darüber und die Glocke wurde erst einmal darauf abgesetzt.

Während die Tagelöhner eine zweite Brotzeit einnahmen, befestigte Arne noch den Klöppel in der fertig gegossenen Glocke. Diesen hatte Arne schon vor ein paar Tagen gegossen. Er hatte eine längliche Form mit einer Verdickung am unteren Ende. Dieser bestand aus Eisen. Er schlug beim Schwingen der Glocke gegen die Glockenwand und erzeugte einen lauten Klang, den charakteristischen Glockenton. Er wurde mittels Glockenseil hin und herbewegt.

Nachdem die Glocke fertig war, wurde sie mit viel Ächzen und Stöhnen auf ein stabiles Gefährt gehievt, welches von vier Ochsen gezogen wurde. So begann der Transport der Glocke zum Hort des Wissens in Lichtenthal. Dort angekommen luden die Männer die Glocke wieder ab.

Zurückgekehrt zu Arnes Werkstatt verrichteten sie noch eine Aufgabe. Sie füllten das Loch im Garten mit dem Aushub wieder auf und verfestigten den Boden wieder. Zum Schluss erhielt jeder zwei Kronen von Arne für ihre geleistete Arbeit. Sie versprachen in einigen Tagen wieder zum Hort zu kommen, um beim Anbringen der Glocke im Glockenhaus zu helfen.

Verfasst: Montag 25. August 2025, 18:08
von Arne Levar
Das Datum für den Bau das Glockenhauses war gekommen. Viele helfenden Hände waren da. So kamen Amelie von Salberg, Berenguer von Salberg, Keylon von Salberg, Kia Salberg, Rheaonna von Bergfall, Serina Marcel und Arne Levar.

Nach einer kurzen Besprechung machten sich alle tatkräftig ans Werk. Jedes Gewerk hatte seine Aufgabe, welche durch einen Meister beaufsichtig und mit Hilfe der anderen Helfer erbaut wurde.

Es wurden Steine und Mörtel geschleppt für den Unterbau des Glockenhauses. Schicht für Schicht wuchs das Haus in die Höhe. Es wurden nur die Ost- und Westmauer hochgezogen. Kurz bevor sie ihre Höhe erreicht hatten, wurden in die Wände starke Metallteile eingebaut. Es bildete sich oben eine Art Metallviereck, welches zur Stabilisierung des Baus dienen sollten, wenn die Glocke eingehängt wird.

Unterdessen baute eine andere Gruppe das Holzdach, welches die Glocke vor Wind und Wetter schützen sollte. Das Kernstück des Daches war ein dicker aus hartem Holz bestehender Stamm. Dieser sollte die Glocke tragen, wenn sie eingesetzt wird. Serina brachte da ihr ganzes meisterliches Wissen als Holzarbeiterin ein.

Nach getaner Arbeit wurde festgelegt das das Gemäuer erst richtig austrocknen muss, damit die Konstruktion auch hält.

In einigen Tagen wollte man sich zur Vollendung des Baues wieder treffen.

Verfasst: Samstag 30. August 2025, 15:49
von Arne Levar
Einige Tage später war es endlich so weit. Die bestellten Tagelöhner waren vor Ort und es begann der Zusammenbau des Glockenhauses.

Die Tagelöhner, welche vor einigen Tagen zugesagt hatten bei der Montage zu helfen, kamen zum vereinbarten Zeitpunkt zum Hort des Wissens. Gemeinsam ging es ans Werk.

Zuerst wurde die Bronzeglocke am Hebebaum befestigt und dann per Seilwinde nach oben gehoben. Vorsichtig Stück um Stück ging es nach oben, solange bis die Glocke über dem Häuschen hing. Dann wurde sie langsam zwischen den Wänden heruntergelassen. Dort wurde sie auf einem aufgebauten Holzbock abgesetzt. Anschließend wurde das Holzdach, welches Serina an dem Tage mit Holzschindeln abgedeckt hatte, auf das Glockenhaus gesetzt. Vorsichtig wurde das Dach mit dem Gemäuer des Glockenhauses verbunden.

Der nächste Schritt war der Schwerste, die Glocke musste am dicken Hartholzbalken befestigt und dann der Bock darunter entfernt werden. Wie also vorgehen?

Mittels einer Seilwinde wurde die Glocke angehoben, es reichten wenige Fingerbreit. Dann wurde die Glocke mit dem Haken, welcher im Gebälk war, verbunden. Der Bock wurde von den Tagelöhnern entfernt und danach die Glocke sanft hinabgelassen, bis die selbständig am dicken Balken im Glockenturm hing. Zufrieden betrachteten alle den fertigen Bau.

Ganz am Schluss wurde ein Seil am Klöppel der Glocke befestigt und das erste Mal betätigt. Ein einzelner weithin hörbarer Glockenschlag war zu hören. Zufrieden und erfreut lächelte die Freiherrin von Salberg auf, als sie den Glockenton hörte.

Zum Abschluss der Arbeiten gab es für alle beteiligten ein Festessen und für die Tagelöhner eine gute Entlohnung.