Eine sonnige Zukunft
Verfasst: Montag 28. Juli 2025, 20:21
Schon bevor Ramizas Hand ihre schmale Schulter berührte um sie zu wecken schlug Djamilla die
Augen auf. Es war eine kurz Nacht voller Gedanken gewesen und sie musste die Aufregung
hinunter schlucken als sie hastig aufstand um der älteren Natifah mit dem Frühstück zu helfen. Die
gewohnten Abläufe im Haus halfen Djamilla sich wieder zu festigen, brachten ihrem
menekanischen Temperament etwas Ruhe und der Mocca wurde für alle von ihr so zubereitet wie
sie ihn liebten. Ashanti wuselte überall zwischen ihnen herum und ihr wurde schmerzlich bewusst
wie sehr sie alle den Bashirwirbelwind vermissen würden, wenn sie ihren Plan durchzogen und
doch waren sie sich alle sicher dies zu wollen. Es war zuviel Zeit verstrichen um sich weiter Steine
in den Weg legen zu lassen. Djamilla dachte in diesem Moment an die wundervollen
Hochzeitskleider an denen sie seit Monaten mit Ramiza gearbeitet hatte, die kunstvollen Stoffe und
den Schmuck die sie für Nadim hatten tragen wollen und beschloss ihr Reisegepäck um jene Stücke
zu erweitern. Vielleicht war es nicht die beste Idee diese empfindlichen, kostbaren Stücke
mitnehmen zu wollen doch für sie hing soviel Freude und Hoffnung in diesen einzigartigen
Stoffstücken das sie neda darauf verzichten wollte. All das ging ihr beim Frühstück machen durch
den Kopf und als sie einen Blick mit Ramiza tauschte, schenkte sie ihr ein zuversichtliches Lächeln.
Heute würden sie den ersten Schritt in die Freiheit machen, es bedeutete Abschied und Neuanfang.
Nach dem Frühstück eilte sie in die Hennastube in der Ramiza und sie so manches Körperbild
entworfen und gemalt hatten. Es roch nach Heimat, Freude und Erinnerungen. Ein Ort den sie nie
vergessen würde. Sorgsam hatte sie hier ihr Reisegepäck verstaut und brachte es jetzt zu ihrem Tier.
Für jemand uneingeweihten sah es so aus als mache sie sich für irgendeinen Handel bereit und als
das Tier beladen war führte sie es aus der Stadt und ritt zu den Anderen. Natürlich fiel Djamillas
zusätzliche Tasche auf, doch zeigten ihre beiden Liebsten Verständnis und so kamen die
Gewandungen heimlich mit auf die Reise. Bis Adoran sprachen sie nicht viel. Belanglosigkeiten
wurden ausgetauscht doch viele Blicke machten die Runde. Für alle war es kein einfacher Schritt.
Djamilla folgte Nadim und blieb in seiner Nähe während Ramiza nochmal zurück blickte bevor sie
sich dazu gesellte. Als Nadim den Arm um sie legte schenkte sie ihm ein Lächeln und blickte
liebevoll zu Beiden ehe die Augen verfolgten wie das Land kleiner und kleiner wurde.
Djamilla war von der ersten Woche auf See begeistert. Es war neda so heiss am Tag und neda so
warm in der Nacht und die Menschen waren alle sehr gesellig. Nadim wachte über sie Beide und so
behütet fühlte sie sich sicher, half den Leuten mit ihren kleineren und größeren Problemen bei
Seekrankheit oder Verletzungen. Als das Schiff an diesem Tag schwerer schaukelte als normal
verteilte sie mehr Medizin gegen Seekrankheit und half wo immer es ihr möglich war mit. Es war
schwer Nadim und Ramiza dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Der stattliche Anaan packte
ganz selbstverständlich überall mit an und mit seiner sympathischen, lockeren Art sorgte er für
Entspannung bei den Leuten während der Himmel sich bedrohlich veränderte und es bald schon
schüttete als gäbe es kein Morgen. Djamilla suchte nun vermehrt nach Nadim und Ramiza, wollte
den Sturm lieber in ihrer Nähe verbringen und sah Nadim am anderen Ende des Decks.
Seltsamerweise bewegte er sich wie an Fäden gezogen oder als Kämpfe er gegen irgeneinen
Einfluss und Djamilla runzelte die Stirn. Was war denn los mit ihm? Besorgt eilte sie auf ihn zu und
hörte Ramizas Stimme ehe sie sich Momente später an Nadims Arm klammerte und auf ihn
einredete.
Schnell stellte sie fest das es aussichtslos war. Nadim war einfach zu stark. Je mehr die Natifahs
kämpften desto energischer zog Nadim sie Beide vorwärts. Also kam es wie es kommen musste und
die Drei gingen zusammen über Deck. Djamilla schluckte Wasser, hustete und sah mit geweiteten
Augen zu den Anderen. Plötzlich war Ramiza fort, einfach hinunter gezogen und dann fehlte Nadim
ehe sie selbst in die Tiefe gezogen wurde und ertrank. Djamilla starb schnell und die letzten
Gedanken galten ihren Liebsten
Augen auf. Es war eine kurz Nacht voller Gedanken gewesen und sie musste die Aufregung
hinunter schlucken als sie hastig aufstand um der älteren Natifah mit dem Frühstück zu helfen. Die
gewohnten Abläufe im Haus halfen Djamilla sich wieder zu festigen, brachten ihrem
menekanischen Temperament etwas Ruhe und der Mocca wurde für alle von ihr so zubereitet wie
sie ihn liebten. Ashanti wuselte überall zwischen ihnen herum und ihr wurde schmerzlich bewusst
wie sehr sie alle den Bashirwirbelwind vermissen würden, wenn sie ihren Plan durchzogen und
doch waren sie sich alle sicher dies zu wollen. Es war zuviel Zeit verstrichen um sich weiter Steine
in den Weg legen zu lassen. Djamilla dachte in diesem Moment an die wundervollen
Hochzeitskleider an denen sie seit Monaten mit Ramiza gearbeitet hatte, die kunstvollen Stoffe und
den Schmuck die sie für Nadim hatten tragen wollen und beschloss ihr Reisegepäck um jene Stücke
zu erweitern. Vielleicht war es nicht die beste Idee diese empfindlichen, kostbaren Stücke
mitnehmen zu wollen doch für sie hing soviel Freude und Hoffnung in diesen einzigartigen
Stoffstücken das sie neda darauf verzichten wollte. All das ging ihr beim Frühstück machen durch
den Kopf und als sie einen Blick mit Ramiza tauschte, schenkte sie ihr ein zuversichtliches Lächeln.
Heute würden sie den ersten Schritt in die Freiheit machen, es bedeutete Abschied und Neuanfang.
Nach dem Frühstück eilte sie in die Hennastube in der Ramiza und sie so manches Körperbild
entworfen und gemalt hatten. Es roch nach Heimat, Freude und Erinnerungen. Ein Ort den sie nie
vergessen würde. Sorgsam hatte sie hier ihr Reisegepäck verstaut und brachte es jetzt zu ihrem Tier.
Für jemand uneingeweihten sah es so aus als mache sie sich für irgendeinen Handel bereit und als
das Tier beladen war führte sie es aus der Stadt und ritt zu den Anderen. Natürlich fiel Djamillas
zusätzliche Tasche auf, doch zeigten ihre beiden Liebsten Verständnis und so kamen die
Gewandungen heimlich mit auf die Reise. Bis Adoran sprachen sie nicht viel. Belanglosigkeiten
wurden ausgetauscht doch viele Blicke machten die Runde. Für alle war es kein einfacher Schritt.
Djamilla folgte Nadim und blieb in seiner Nähe während Ramiza nochmal zurück blickte bevor sie
sich dazu gesellte. Als Nadim den Arm um sie legte schenkte sie ihm ein Lächeln und blickte
liebevoll zu Beiden ehe die Augen verfolgten wie das Land kleiner und kleiner wurde.
Djamilla war von der ersten Woche auf See begeistert. Es war neda so heiss am Tag und neda so
warm in der Nacht und die Menschen waren alle sehr gesellig. Nadim wachte über sie Beide und so
behütet fühlte sie sich sicher, half den Leuten mit ihren kleineren und größeren Problemen bei
Seekrankheit oder Verletzungen. Als das Schiff an diesem Tag schwerer schaukelte als normal
verteilte sie mehr Medizin gegen Seekrankheit und half wo immer es ihr möglich war mit. Es war
schwer Nadim und Ramiza dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Der stattliche Anaan packte
ganz selbstverständlich überall mit an und mit seiner sympathischen, lockeren Art sorgte er für
Entspannung bei den Leuten während der Himmel sich bedrohlich veränderte und es bald schon
schüttete als gäbe es kein Morgen. Djamilla suchte nun vermehrt nach Nadim und Ramiza, wollte
den Sturm lieber in ihrer Nähe verbringen und sah Nadim am anderen Ende des Decks.
Seltsamerweise bewegte er sich wie an Fäden gezogen oder als Kämpfe er gegen irgeneinen
Einfluss und Djamilla runzelte die Stirn. Was war denn los mit ihm? Besorgt eilte sie auf ihn zu und
hörte Ramizas Stimme ehe sie sich Momente später an Nadims Arm klammerte und auf ihn
einredete.
Schnell stellte sie fest das es aussichtslos war. Nadim war einfach zu stark. Je mehr die Natifahs
kämpften desto energischer zog Nadim sie Beide vorwärts. Also kam es wie es kommen musste und
die Drei gingen zusammen über Deck. Djamilla schluckte Wasser, hustete und sah mit geweiteten
Augen zu den Anderen. Plötzlich war Ramiza fort, einfach hinunter gezogen und dann fehlte Nadim
ehe sie selbst in die Tiefe gezogen wurde und ertrank. Djamilla starb schnell und die letzten
Gedanken galten ihren Liebsten