Ein Schreiben, das als von Arenvir geschickt umschrieben wurde, sucht seinen Weg in die Hände Amaethariels. Die Schrift offenbart sich als sauber, akkurat geschwungen, doch deutlich nicht die des Barons.
Dennoch deuten nötige Zeichen auf die Authenzität der Herkunft hin.
Mae Govannen, verehrte Amaethariel
Ebenfalls verspätet, doch mit darob nicht minderem Respekt möchten wir uns für die Anwesenheit eurer Scholaren Ithilion und Arkalimon zur Bannung des Panthermals vor Berchgard am 14. Schwalbenkunft bedanken. Wir möchten den Mut loben, mit dem sie sich darauf einließen, unter der Leitung ihnen fremder Menschen - den Magi Adelena von Salberg und Silvan von Dragenfurt vom Konvent des Fuchses - uns allen ihre arkane Kraft zur Verfügung zu stellen und sich dem Dunkel mitsamt seiner Gefahr zu stellen, das das Schandmal vor den Toren ausmachte.
Die arkane Kraft, die von klerikalem Wirken umwoben darin gesammelt war, war trotz der verstrichenen Zeit noch gewaltig genug, um rote Blitze durch die Ritualanordnung zu jagen und Arkalimon in einer Entladung mehrere Schritt weit fort zu schleudern. Wir hoffen, ihm ist beste Genesung beschieden!
Eine weitere Angehörige Eures Volkes, "Lumelin" genannt, wie uns gesagt wurde (ich bitte um Vergebung, sollte der Name falsch geschrieben sein), kümmerte sich um ihn.
Mich selbst, der ich diese Zeilen im Auftrage des Arcomagus verfasse, findet Ihr leider verwirrt: Mir wurde gesagt, es handele sich um eine höchst erfahrene Liedwirkerin, so dass es sich meinem Verständnis und meiner Kenntnis entzieht, warum sie ihre also sicherlich erhebliche Hilfe nicht zur Verfügung stellte? Sorgte sie sich um ihre seelische Verfassung? So würden wir selbstredend ihr dafür danken wollen, dass sie dennoch zugegen war, um gemäß ihrer Fähigkeiten immerhin anwesend zu sein!
Mit etwas Verwunderung bis Erheiterung nahmen wir zwei Tage nach dem Ritual Euer Schreiben entgegen. Zum Glück war der Weg, den die Information über den anberaumten Termin von Berchgard nach Ered Luin nahm, kürzer als der Weg des Boten, der Eure Antwort von Ered Luin zu uns brachte.
Letztlich ist es das Ergebnis, das zählt: der schädliche Einfluss ist gebannt, das Osttor wieder gefahrlos zugänglich für alle, so auch mit Freuden offen stehend für die wertvollen, leider viel zu seltenen Besuche der Edhil.
Möge die Weisheit der Drachenakademie unter des Fuchses erfreutem Blick weiterhin blühen und gedeihen,
im Auftrag verfasst für
Arcomagus Arenvir von Tilianas
durch Studiosus
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persönliche Ergänzung:
Ich bitte um Vergebung, da ich mich unter anderem Namen vorstelle, als wir einander bereits begegnet sind; im Wechselwind diesen Jahres gewährtet Ihr mir die große Ehre, als "Novize Mikh" in der Drachenakademie mit Euch ein längeres Gespräch führen zu dürfen, an das ich mich gerne erinner. Ich würde mich sehr freuen, Eure unvergleichliche Gesellschaft ein weiteres Mal genießen zu dürfen.
In Ehrerbietung,
Aaryon M. von Hohenfels
(erstgeborener Sohn des ehem. Grafen Adrian von Hohenfels zu Varuna)