Ein Jüngling auf Reisen
Verfasst: Freitag 25. August 2006, 09:43
"Dieser Brief muss an das Consilium Alataris übergeben werden", lautete der Auftrag! Kimroth, gerade mal 18 Jahre alt, der von der Welt noch nicht mehr gesehen hat als die Grenzen des Umlandes, ahnte Böses. Alatar... War das nicht Rahal, jene Stadt vor der ihm sein Vater stets gewarnt hatte?
Da er kaum noch Münzen in seinen Taschen hatte blieb ihm wohl nichts Anderes übrig als diesen Brief tatsächlich zu überbringen. Obleich es ihm widerstrebte nahm er jenen Brief entgegen und machte sich zu fuß auf dem Weg das Consilium zu suchen.
Er ließ die beschauliche Idylle Bajards hinter sich und ging gen Nordwesten, immer die Straße lang, immer die Straße lang.
Die Gegend war verlassen, keine Menschenseele kam ihm entgegen und die ersten Anzeichen des nahenden Herbstes legten sich langsam über die Lande. In den letzten Tagen hatte es beinah ununterbrochen geregnet, und schon nach einigen Stunden fror er im Regen.
Da... ein Feuerschein direkt vor ihm, ein sich bewegender Feuerschein.
Ehe er sich versah griff ihn eine Gestalt an, die gänzlich aus Flammen zu bestehen schien an. Und ehe er sich des Geruches von verbranntem haar wirklich gewahr werden konnte verlor er das Bewusstsein.
Als er wieder zu sich kam musste er sich erst einmal bewusst werden, dass er im Schlamm am Rande der Straße lag, regen klatschte ihm ins Gesicht. Kleine Brandwunden schmerzten an seinem hals und die Spitzen der ihm über die Schulter hängenden Haare waren ihm an der rechten Seite angesengt.
Schlagartig wusste er wieder wo er war. Der Brief... Das Gespenst... Ein Angriff...
So gut es seine Verfassung erlaubte stahl er sich in den Wald davon, darum hoffend, dass ihm nicht noch weiter untiere aufspüren oder gar fressen würden.
Doch dem war nicht so.
Er wusste nicht wie lange er, mehr oder weniger besinnungslos, ohne Zeit- und Selbstgefühl umhergewandert war aus vor ihm endlich Stadtmauern auftauchten, umher standen Gehöfte - um die Schilder zu lesen war es zu dunkel, als eine Gestalt auf einem Pferd entgegengeritten kam.
Nur bruchstückhaft konnte er dem Herren deutlich machen was er wollte. Den weg nach Rahal, um einen Brief zu übergeben. Er fror am ganzen Körper, er zitterte, die Wunden schmerzten. Doch der mann war so nett und brachte ihn in ein großes Haus. Wie er später erfuhr war es der Sitz des Ordens der Tamora.
Stärkung, Wasser und Früchte nämlich, wurden ihm gebracht. und langsam fand er seine Sprache und seine Besinnung wieder.
Der Herr riet ihm von Rahal ab... doch wenn er eine Pflicht zu erfüllen hatte, dann war es jene, diesen Brief zu übergeben. Und mehr als gute Ratschläge bekam er. Nämlich auch Einiges an Geld, Verpflegung und ein treues Pferd. Insomina wurde ihm übergeben, mehr als sich Kimroth, Sohn eines einfachen Bauern je wünschen konnte. Ihm wurde Güte zuteil die er nicht verdiente, und dennoch war er dankbar.
Er fühlte sich diesem Herren Lenfar verpflichtet. Wann immer er seine Hilfe brauchen würde, würde er sie ihm zuteil werden lassen.
Gestärkt und neuen Mutes macte er sich auf dem Weg nach Rahal
Da er kaum noch Münzen in seinen Taschen hatte blieb ihm wohl nichts Anderes übrig als diesen Brief tatsächlich zu überbringen. Obleich es ihm widerstrebte nahm er jenen Brief entgegen und machte sich zu fuß auf dem Weg das Consilium zu suchen.
Er ließ die beschauliche Idylle Bajards hinter sich und ging gen Nordwesten, immer die Straße lang, immer die Straße lang.
Die Gegend war verlassen, keine Menschenseele kam ihm entgegen und die ersten Anzeichen des nahenden Herbstes legten sich langsam über die Lande. In den letzten Tagen hatte es beinah ununterbrochen geregnet, und schon nach einigen Stunden fror er im Regen.
Da... ein Feuerschein direkt vor ihm, ein sich bewegender Feuerschein.
Ehe er sich versah griff ihn eine Gestalt an, die gänzlich aus Flammen zu bestehen schien an. Und ehe er sich des Geruches von verbranntem haar wirklich gewahr werden konnte verlor er das Bewusstsein.
Als er wieder zu sich kam musste er sich erst einmal bewusst werden, dass er im Schlamm am Rande der Straße lag, regen klatschte ihm ins Gesicht. Kleine Brandwunden schmerzten an seinem hals und die Spitzen der ihm über die Schulter hängenden Haare waren ihm an der rechten Seite angesengt.
Schlagartig wusste er wieder wo er war. Der Brief... Das Gespenst... Ein Angriff...
So gut es seine Verfassung erlaubte stahl er sich in den Wald davon, darum hoffend, dass ihm nicht noch weiter untiere aufspüren oder gar fressen würden.
Doch dem war nicht so.
Er wusste nicht wie lange er, mehr oder weniger besinnungslos, ohne Zeit- und Selbstgefühl umhergewandert war aus vor ihm endlich Stadtmauern auftauchten, umher standen Gehöfte - um die Schilder zu lesen war es zu dunkel, als eine Gestalt auf einem Pferd entgegengeritten kam.
Nur bruchstückhaft konnte er dem Herren deutlich machen was er wollte. Den weg nach Rahal, um einen Brief zu übergeben. Er fror am ganzen Körper, er zitterte, die Wunden schmerzten. Doch der mann war so nett und brachte ihn in ein großes Haus. Wie er später erfuhr war es der Sitz des Ordens der Tamora.
Stärkung, Wasser und Früchte nämlich, wurden ihm gebracht. und langsam fand er seine Sprache und seine Besinnung wieder.
Der Herr riet ihm von Rahal ab... doch wenn er eine Pflicht zu erfüllen hatte, dann war es jene, diesen Brief zu übergeben. Und mehr als gute Ratschläge bekam er. Nämlich auch Einiges an Geld, Verpflegung und ein treues Pferd. Insomina wurde ihm übergeben, mehr als sich Kimroth, Sohn eines einfachen Bauern je wünschen konnte. Ihm wurde Güte zuteil die er nicht verdiente, und dennoch war er dankbar.
Er fühlte sich diesem Herren Lenfar verpflichtet. Wann immer er seine Hilfe brauchen würde, würde er sie ihm zuteil werden lassen.
Gestärkt und neuen Mutes macte er sich auf dem Weg nach Rahal