Abendliche Erscheinung vor den Toren Grenzwarths
Verfasst: Dienstag 29. April 2025, 22:38
In den frühen Abendstunden, als die Dämmerung schwer auf die Felder vor Grenzwarth sank, sollen Bewohner der Stadt ein merkwürdiges Schauspiel in der Ferne beobachtet haben. Ein paar Hundert Meter vor den Toren, auf dem alten Grenzweg, waren in der schwindenden Dunkelheit plötzlich flackernde Lichter zu sehen – Fackeln, getragen von berittenen Gestalten in schwerer Rüstung.
Manche meinen, in der stillen Luft habe sich sanft das ferne Klingen einer Harfe ausgebreitet, getragen von einer hellen, klaren Frauenstimme, die ein fremdartiges Lied sang. Andere berichten, sie hätten lediglich das gespenstische Flackern der Flammen wahrgenommen, wie einen stummen Schwur in der Nacht.
Am nächsten Morgen fand man auf dem staubigen Weg vor den Grenzsteinen ein gebildetes Kreuz aus stehenden, abgebrannten Fackeln – ein deutlich sichtbares Symbol, das stumm von jener nächtlichen Erscheinung kündete. Noch lange tuschelt man auf den Märkten und in den Tavernen darüber, welche Botschaft diese Reiter wohl hinterlassen wollten – und für wen.
Manche meinen, in der stillen Luft habe sich sanft das ferne Klingen einer Harfe ausgebreitet, getragen von einer hellen, klaren Frauenstimme, die ein fremdartiges Lied sang. Andere berichten, sie hätten lediglich das gespenstische Flackern der Flammen wahrgenommen, wie einen stummen Schwur in der Nacht.
Am nächsten Morgen fand man auf dem staubigen Weg vor den Grenzsteinen ein gebildetes Kreuz aus stehenden, abgebrannten Fackeln – ein deutlich sichtbares Symbol, das stumm von jener nächtlichen Erscheinung kündete. Noch lange tuschelt man auf den Märkten und in den Tavernen darüber, welche Botschaft diese Reiter wohl hinterlassen wollten – und für wen.

