Aushänge in Menekur
Verfasst: Montag 28. April 2025, 16:36
Zwei Botenjungen hasten durch die staubigen Gassen von Menekur.
Die Mittagssonne brennt heiß auf die lehmfarbenen Mauern der Stadt, der Sand knirscht unter ihren schnellen Schritten. In ihren Händen halten sie sorgfältig zusammengerollte Pergamentzettel, versiegelt mit einfachem Wachs.
„Hier beim Brunnen!“ ruft der eine, ein drahtiger Junge mit zerzaustem Haar. Rasch kramt er einen kleinen Hammer und Nägel aus seiner Tasche hervor. Mit schnellen Schlägen befestigt er das Pergament an einem hölzernen Pfosten neben dem belebten Marktbrunnen, wo Wasserträger, Händler und Reisende zusammenströmen.
Einige neugierige Blicke folgen ihnen, als sie schon weiterlaufen, zur Bank, wo der nächste Aushang angebracht wird.
„Überall dort, wo das Volk zusammenkommt!“ keucht der Jüngere, als sie die schmalen Gassen weiter hinauflaufen, in Richtung des kleinen Tempelplatzes. Auch dort schlägt er mit einem geübten Klopfen den nächsten Zettel an den Zaun.
Überall, wo die Jungen anhalten, flattern nun die Pergamentblätter träge im heißen Wind, bereit, die Nachricht durch Menekur zu tragen.
Die Mittagssonne brennt heiß auf die lehmfarbenen Mauern der Stadt, der Sand knirscht unter ihren schnellen Schritten. In ihren Händen halten sie sorgfältig zusammengerollte Pergamentzettel, versiegelt mit einfachem Wachs.
„Hier beim Brunnen!“ ruft der eine, ein drahtiger Junge mit zerzaustem Haar. Rasch kramt er einen kleinen Hammer und Nägel aus seiner Tasche hervor. Mit schnellen Schlägen befestigt er das Pergament an einem hölzernen Pfosten neben dem belebten Marktbrunnen, wo Wasserträger, Händler und Reisende zusammenströmen.
Hört, hört!
Edle Schneiderinnen und ehrbare Schneider werden gesucht!
Wir sind auf der Suche nach kunstfertigen Händen, die uns einen oder gar mehrere Teppiche feilbieten mögen.
Wer solch edles Tuch oder gewobene Pracht zu veräußern hat, möge sich baldmöglichst bei uns melden!
Mögen Handel und Geschick euch reichlich Lohn bescheren.
Boten bitte zu Ragai Mirkow (Bajard) oder Arno Hohenstein (Berchgard)
steht auf dem Zettel in klarer, fester Schrift.Edle Schneiderinnen und ehrbare Schneider werden gesucht!
Wir sind auf der Suche nach kunstfertigen Händen, die uns einen oder gar mehrere Teppiche feilbieten mögen.
Wer solch edles Tuch oder gewobene Pracht zu veräußern hat, möge sich baldmöglichst bei uns melden!
Mögen Handel und Geschick euch reichlich Lohn bescheren.
Boten bitte zu Ragai Mirkow (Bajard) oder Arno Hohenstein (Berchgard)
Einige neugierige Blicke folgen ihnen, als sie schon weiterlaufen, zur Bank, wo der nächste Aushang angebracht wird.
„Überall dort, wo das Volk zusammenkommt!“ keucht der Jüngere, als sie die schmalen Gassen weiter hinauflaufen, in Richtung des kleinen Tempelplatzes. Auch dort schlägt er mit einem geübten Klopfen den nächsten Zettel an den Zaun.
Überall, wo die Jungen anhalten, flattern nun die Pergamentblätter träge im heißen Wind, bereit, die Nachricht durch Menekur zu tragen.