Tiefer hinein in das flammende Inferno...
Verfasst: Donnerstag 24. April 2025, 21:16
Es war nichts Ungewöhnliches, dass sich Abenteurer in den heißen Hallen der Feuerhöhlen herumtrieben.
Seit jeher zog der Ort Ruhmsüchtige, Goldgierige und jene an, die in den Flammen Prüfungen suchten. In letzter Zeit jedoch schien es, als sei der Ort zu lebendig geworden.
Zu viele waren dort. Zu viele Stimmen, zu viel Magie, zu viel Unruhe. Was auch immer schlief, hat vielleicht einfach zu oft zugehört. Dann bebte die Erde. Die glühenden Risse im schwarzen Basaltboden öffneten sich wie hungrige Münder. Aus dem tiefsten Schlund der Höhle drang ein grollendes Heulen, das nicht von dieser Welt war. Steinwände splitterten. Magmatische Ströme bahnten sich neue Wege.
Und dann, ein berstender Schlag. Ein uralter Durchgang, längst verschüttet, wurde gewaltsam gesprengt. Etwas kam hervor. Ein Wesen aus dem Albtraum vergessener Götter. Riesig, grotesk, mit einem massigen, panzerbewehrten Leib und schimmernden Scherenfüßen, groß wie ein Oger.
Sein Gesicht war eine groteske Maske aus Chitin und Zorn, aus seinem Maul kroch schwarze Lava. Mit einer Stimme wie rostender Stahl, der durch Fleisch schneidet, dröhnte es durch die Hallen, man erzählt es sich in den ganzen Tavernen der Insel:
„WER WAGT ES, MEIN REICH ZU STÖREN? IHR, DIE IHR EUCH AN MEINEM HEILIGTUM VERGREIFT! EUER FLEISCH WIRD BRENNEN, EURE SEELE WIRD MIR DIENEN! SCHAFFT IHR ES MEINE DIENER ZU BEZWINGEN UND WAGT ES MIR ENTGEGEN ZU TRETEN? IHR WERDET ZERQUETSCHT WIE INSEKTEN!“
Dann zog sich der Dämon zurück, tiefer noch als man wusste wie groß diese Höhle überhaupt ist. In eine brennende Krypta aus flüssigem Stein, Asche und gequältem Fels. Dort wartet er, zischend, schabend, mit klackernden Klauen, lauernd wie ein uraltes Raubtier. Der Weg zu ihm ist ein Pfad aus Feuer und Wahnsinn. Feuerwesen in zahllosen Formen, flackernde Schatten, knisternde Knochenwesen, wandelnde Glut und schreiende Flammen durchstreifen nun die Gänge wie blutrünstige Wächter.
Es heißt, sie stammen aus seinem Blut, geboren aus Hass und Schwefel. Ein Gerücht, das sich in dunklen Tavernen windet: Dieses Monstrum hält sich ein Wesen, ein Haustier, einen Wächter vielleicht. Etwas Fremdes, das nicht brennt, sondern schimmert. Sein Leder und Knochen so grün wie das tiefste Moor. Wer wagt es, hinabzusteigen in den Glutfels, das Reich des Krabbendämonen? Wer ist töricht oder kühn genug, sich durch die flammenden Korridore zu kämpfen, um dem Dämon der Tiefe ins Auge zu sehen?

Seit jeher zog der Ort Ruhmsüchtige, Goldgierige und jene an, die in den Flammen Prüfungen suchten. In letzter Zeit jedoch schien es, als sei der Ort zu lebendig geworden.
Zu viele waren dort. Zu viele Stimmen, zu viel Magie, zu viel Unruhe. Was auch immer schlief, hat vielleicht einfach zu oft zugehört. Dann bebte die Erde. Die glühenden Risse im schwarzen Basaltboden öffneten sich wie hungrige Münder. Aus dem tiefsten Schlund der Höhle drang ein grollendes Heulen, das nicht von dieser Welt war. Steinwände splitterten. Magmatische Ströme bahnten sich neue Wege.
Und dann, ein berstender Schlag. Ein uralter Durchgang, längst verschüttet, wurde gewaltsam gesprengt. Etwas kam hervor. Ein Wesen aus dem Albtraum vergessener Götter. Riesig, grotesk, mit einem massigen, panzerbewehrten Leib und schimmernden Scherenfüßen, groß wie ein Oger.
Sein Gesicht war eine groteske Maske aus Chitin und Zorn, aus seinem Maul kroch schwarze Lava. Mit einer Stimme wie rostender Stahl, der durch Fleisch schneidet, dröhnte es durch die Hallen, man erzählt es sich in den ganzen Tavernen der Insel:
„WER WAGT ES, MEIN REICH ZU STÖREN? IHR, DIE IHR EUCH AN MEINEM HEILIGTUM VERGREIFT! EUER FLEISCH WIRD BRENNEN, EURE SEELE WIRD MIR DIENEN! SCHAFFT IHR ES MEINE DIENER ZU BEZWINGEN UND WAGT ES MIR ENTGEGEN ZU TRETEN? IHR WERDET ZERQUETSCHT WIE INSEKTEN!“
Dann zog sich der Dämon zurück, tiefer noch als man wusste wie groß diese Höhle überhaupt ist. In eine brennende Krypta aus flüssigem Stein, Asche und gequältem Fels. Dort wartet er, zischend, schabend, mit klackernden Klauen, lauernd wie ein uraltes Raubtier. Der Weg zu ihm ist ein Pfad aus Feuer und Wahnsinn. Feuerwesen in zahllosen Formen, flackernde Schatten, knisternde Knochenwesen, wandelnde Glut und schreiende Flammen durchstreifen nun die Gänge wie blutrünstige Wächter.
Es heißt, sie stammen aus seinem Blut, geboren aus Hass und Schwefel. Ein Gerücht, das sich in dunklen Tavernen windet: Dieses Monstrum hält sich ein Wesen, ein Haustier, einen Wächter vielleicht. Etwas Fremdes, das nicht brennt, sondern schimmert. Sein Leder und Knochen so grün wie das tiefste Moor. Wer wagt es, hinabzusteigen in den Glutfels, das Reich des Krabbendämonen? Wer ist töricht oder kühn genug, sich durch die flammenden Korridore zu kämpfen, um dem Dämon der Tiefe ins Auge zu sehen?
