Seite 1 von 1
Ein Schreiben an Clerica Velvyr'tae
Verfasst: Mittwoch 19. März 2025, 07:17
von Althan
*Ein gesiegeltes Schreiben wird für sie abgegeben.*
"Alatars Segen mit euch, Clerica Velvyr'tae
Auch wenn ich verhindert ward bezüglich der Weihe unserer werten
Heiligkeiten wurden mir doch eure Worte zugeführt, die jetzt nach meinem
Studium eurer Worte doch zu Unverständnis führten.
"Wenn Seine Gläubigen die Welt beherrschen sollten, brauchten sie einen
Anführer. Einen, der Menschen und Letharen einen konnte, so
unterschiedlich ihre Aufgaben auch sein mochten. Er wählte eine
menschliche Hülle, deren Namen jedes Kind im alatarischen Reich kennt.
Gabriel.
Und er sandte ihn zu den Letharen, die ihn lehrten und ihren Geist für ihn
gaben. Sie bekräftigten die Verbindung zwischen Menschen und Letharen
ein für alle Mal. Und so betrat der erste Alka diese Welt."
Ich bin durchaus offen für ausschmückende Gestaltung der Geschichte,
doch kann ich dem in diesem Maße wie es vor den Bürgern Alatariens
erneut stattfand nicht gutheissen.
Eine Beteiligung des letzten Arkorithers der entscheidend an der Geschichte
durch den Pakt mit Alatar Gabriel als Schüler erhielt und ihn in die
Magie unterwies ebenso wie das Volk der Letharen, blieb unerwähnt.
Gerade in eurem Range und mit eurem Wissen erwarte ich ein gehöriges
Maß an Hintergrundwissen zu damaligen Geschehnissen.
So ihr euer Studium auffrischt widmet euch 'Der wahren Chronik 2' und
'Der Ordensgeschichte' beide sind im Hort des Wissens aufzufinden.
Denn ich heisse es weiterhin nicht gut, dass die Taten des Ordens oder
der Arkorither in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft einfach durch
Nichterwähnung oder fehlendes Wissen sich so in die Köpfe der Bewohner
des Reiches manifestiert.
Wir laden euch dazu zu einem Gespräch in die Ordensburg ein und erbitten
drei Terminvorschläge von eurer Seite hierzu.
Möge Ihm gefallen was Er sieht.
gez.
Arcomagus des Ordens der Arkorither

Verfasst: Mittwoch 19. März 2025, 10:15
von Velvyr'tae
Ein letharischer Tempelbote trägt eine versiegelte Nachricht für Maestro Althan hinauf zur Burg des Ordens. Der Inhalt ist unverkennbar in der pingelig akkuraten Schrift der Lethoryxae verfasst.
Maestro Althan
Nach unserem letzten Zusammentreffen hatte ich einen anderen Inhalt des vorliegenden Schreibens erwartet. Eine Einladung zu einem kleinen Kampf unter Freunden wäre willkommener gewesen.
Eure Geschichtslektion wurde mit Verwunderung vernommen. Das Volk der Letharen, insbesondere der Turm der Lethyren und der Orden haben eine gemeinsame Vergangenheit, die wir mit Respekt behandeln. Nicht jedem steht es offen, auf unser altes Wissen zur Beherrschung und Nutzung von Schmerz zurückzugreifen. Ich bezweifle, dass Ihr, Maestro, mit Eurer persönlichen Geschichte und unserer gemeinsamen, eine Lethoryxae mit dieser Lektion beleidigen wolltet.
Im gleichen Sinne gehe ich davon aus, dass Ihr die folgenden Zeilen nicht als Beleidigung aufnehmt.
Nein, ich habe den Orden und seinen unbestreitbaren Beitrag in der Lehre Gabriels nicht erwähnt. Ich habe die Erweckung Kra'thors nicht beschrieben, so wenig wie die Entleibung eines der ersten Letharen und vieles andere.
Es gibt einen Ort und eine Zeit für derart komplexe Geschichte und die Segnung der Alkas ist dies nicht. Der Kern der Predigt war die Verbindung zwischen Menschen und Letharen. So war es mit dem Tempel Rahals und Düstersees vereinbart. So habe ich es umgesetzt.
Ich stimme Euch zu, dass Nichtwissen Schaden anrichtet. Halbwissen tut es auch.
Unsere gemeinsame Geschichte hat viele Aspekte, die nicht für jedermanns Ohren bestimmt sind und die nicht in einem Satz in einer zeitlich beschränkten Situation abgehandelt werden können.
Wenn schon die Gebote des Herrn, so klar und schlicht sie formuliert sind, oft missinterpretiert oder nicht befolgt werden, was macht der Geist einfacher Menschen dann mit solchem Halbwissen? Denkt nur daran, wie häufig falscher Hochmut unter den Gläubigen kursiert und nicht als solcher erkannt wird.
Aber genug davon.
Ich lese aus Euren Zeilen das Ziel, den Orden sichtbar und erfahrbar für die Gläubigen des Reiches zu machen. Mein Vorschlag hierzu wäre ein gemeinsamer Vortrag zur Geschichte des Ordens und der Letharen im Hort des Wissens.
Geschriebene Worte tragen häufig Missverständnisse in sich. Ich bin bereit, dies zu umgehen und diese Situation im persönlichen Gespräch zu klären. Der Tempel des Axorns bietet sich hierfür an. Wo sonst könnten sich beide Seiten besser daran erinnern, wessen Willen und Ziel wir alle mit unbezwingbarem Eifer folgen?
Als Termine biete ich den 24., 26. oder 27. Lenzing zur siebten und einer halben Stunde an. Da es sich hier um eine formelle Beschwerde handelt und die Angelegenheit auch den Turm betrifft, wird auch der Meister anwesend sein.
Alatars Zorn brenne in uns

Lethoryxae
Verfasst: Mittwoch 19. März 2025, 18:36
von Althan
*Der Bote wird wie gewohnt in Empfang genommen und erhält die
mündliche Zusage, dass man sich nach Rücksprache mit dem Orden
bezüglich Terminfindung zeitnah melden wird.Ebenso wird mitgeteilt,
dass der örtliche Vorschlag Anklang fand und angenommen wurde.*
Verfasst: Donnerstag 20. März 2025, 03:51
von Althan
*Ein Bote wird den 26. dann bestätigen.*
Verfasst: Donnerstag 27. März 2025, 11:39
von Velvyr'tae
Ein letharischer Bote steigt erneut hoch zur Burg des Ordens. Das Schreiben ist an den Maestro adressiert, die Magistra Talisha erhält ebenfalls eine Abschrift.
Maestro,
Magistra,
Der Tempel des Axorns bekräftigt den Willen zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit zu beider Nutzen. Die gestern besprochene Zusammenarbeit muss und kann nur mit gegenseitigem Vertrauen funktionieren. Wir werden Themen behandeln, die von Seite der Menschen in der Vergangenheit freigiebig und ohne unser Einverständnis als Tatsachen verbreitet wurden. Themen, die auch ihre Heiligkeiten in intimer Weise betreffen.
Ergänzend zum Ende unserer Zusammenkunft gestern: Der Lethrixor Jyn'drarr wusste nichts von der Beschwerde des Ordens. Es war mit dem Maestro vereinbart, die Angelegenheit unter uns zu klären und dies am gestrigen Abend. Entsprechend erstaunt waren wir über die öffentliche Art der "Richtigstellung" und der lehrreichen Geschichte der Studiosa während des Festes. Sie hat gestern wortreich erklärt, warum ihr Verhalten während des Festes ihrer Heiligkeiten fehlinterpretiert worden sein musste. Ich werde dies nicht weiter kommentieren, nur anmerken: Die Letharen sind der Überzeugung, dass ein jeder für sein Verhalten geradezustehen hat und die Konsequenzen dafür trägt. Und im Augenblick fehlt mir das Vertrauen in ihre Worten und Taten.
Würde der Orden einem meines Volkes misstrauen, würde ihr mit ihm zusammenarbeiten wollen?
Aber da Sein Wille über allem steht und Er Zusammenarbeit wünscht, hier mein Vorschlag für einen Kompromiss. Sollte der Orden auf der Anwesenheit der Studiosa bestehen, werde ich den Wissensfluss von Seiten meines Volkes begrenzen. Ich behalte mir im Namen meines Volkes vor, unseren Part der erzählten Geschichte zu definieren.
Lasst mich wissen, ob ihr meine Bedingung akzeptiert.

Lethoryxae
Verfasst: Freitag 28. März 2025, 15:52
von Althan
*Das Schreiben wird entgegen genommen es erfolgt vorerst keine Antwort.*
Verfasst: Mittwoch 2. April 2025, 07:39
von Althan
*Das Schreiben liegt oben im Magisterzimmer aus und Clerica Velvyr'tae bekommt die selbige Nachricht zugestellt.*
"Alatars Segen mit Euch, werte Clerica Velvyr'tae.
Der Orden der Arkorither begrüßt die Bekräftigung zur Verbesserung weiterer
Zusammenarbeit. Da hierbei auch verlorenes Vertrauen wieder aufgebaut
werden kann, setze ich Euch in Kenntnis, dass Studiosa Nymeria dabei sein
wird.
So folgen wir alle Seinen Zielen und in dem Bestreben uns weiter zu
perfektionieren und an unseren Aufgaben zu wachsen.
Ich begrüße Eure Bereitschaft und akzeptiere Eure Bedingung.
Möge Ihm gefallen was Er sieht!
gez. 
Arcomagus des Ordens

*Vel bekommt später noch eine Nachricht von einem geflügelten Kobold
zugestellt, eher wird _sie_ nur bereit sein es herzugeben, wenn sie Gold,
Süßkram oder sonstiges Schmuckglitzer angeboten bekommt.
Etwas exzentrisch wie ihr Herr scheint sie auch zu sein und wählerisch!*
- "Alatars Segen mit euch, Clerica Velvyr'tae
Bezüglich unseres kurzen Kontaktes auf K'awi und in letzter Zeit möchte
ich unser Gespräch diesbezüglich gern fortsetzen.
Den Zeitpunkt dazu überlasse ich Euch.
Möge Ihm gefallen was Er sieht
gez. 
Arcomagus des Ordens

Verfasst: Samstag 5. April 2025, 09:52
von Velvyr'tae
Nach einer Weile erfolgt eine offizielle Antwort, wie gewohnt überbracht und unterzeichnet.
Maestro,
Magistra,
so sind wir uns einig. Ich werde mich in Kürze an Magistra für die weitere Planung und folgende Umsetzung wenden.
Alatars Zorn brenne in uns.

Lethoryxae
Auch der weibliche Kobold kehrt zurück zu ihrem Herrn. Sie hat offensichtlich etwas bekommen, um ihre Nachricht zu überbringen. Allerdings könnte die Laune der geflügelten Botin nicht die Beste sein. Irgendetwas dürfte die Nerven der leicht erregbaren Kreatur überstrapaziert haben.
Immerhin hat sie aber eine Antwort der Lethoryxae im Gepäck.
Maestro
Wir werden mit dem üblichen Enthusiasmus zu Ende debattieren, was wir begonnen haben. Ein Zeitpunkt folgt.
Die Wahl eines Ortes ohne neugierige Augen und Ohren überlasse ich euch.

Lethoryxae
Verfasst: Samstag 5. April 2025, 10:51
von Althan
*Sie wird nur kurz länger gemustert werden eh er ihr mitteilen wird,
dass er sie nochmals zu ihr schicken wird, das Augenrollen mit dem sie
sich dann zurückzieht... spricht Bände.*
"Alatars Segen mit euch, werte Clerica Velvyr'tae
Ich erwarte euch am 11. Tage der 19. und einer halben Stunde an
erwählten Standort.
Ashaari kennt ihn.
Möge Ihm gefallen was Er von uns sieht!
gez. 
Verfasst: Donnerstag 10. April 2025, 17:47
von Katreena Denholm
*Ein Bote wird ein Schreiben mit dem Siegel des Ordens der Arkorither am Leth’Axorn bei den Lethrixoren am Eingang für Clerica Velvy’tae abgeben. Bricht man das Siegel und entrollt das Pergament kann man in feinsäuberlicher Schrift lesen: *
Des All-Einen Segen Clerica Velvyr’tae,
ich schlage für das Treffen der „Arbeitsgruppe den 14. und den 20. Wechselwind jeweils zur 8. Abendstunde vor. Als Ort des Treffens schlage ich für den 14. Wechselwind die Ordensburg und für den 20. Wechselwind erneut das Leth’Axorn vor.
Möge IHM gefallen was ER sieht!
