Ein Schreiben an die Statthalterin Perera/Stadtverwaltung
Verfasst: Freitag 14. Februar 2025, 17:14
Der einfache Brief wird im Rathaus von der Schreiberin persönlich abgegeben. Die Wachen berichten von einer kleinen, etwas rundlichen Alten, die eine Pfeife im Mundwinkel hatte und ein sauber gebundenes Kopftuch über dem grauen Haar. Sie habe nicht viel gesprochen aber gebeten, dass man ihren Brief annehmen und an die Stadtverwaltung weiterreichen könne, dann wäre sie wieder in Richtung Hafen gewackelt.
Im Brief selber ist noch ein bisschen mehr erklärt.
Rahaler Hafen, der 14. Eisbruch 268
Des All-Einen Segen mit Euch,
Statthalterin Perera,
werte Damen und Herren
Ich möchte mich gerne vorstellen und meine Situation erklären.
Wilhelmina Weidenkatz ist mein Name, meistens Wilma genannt.
Seit einigen Jahren bin ich Teil des Reiches aber lebte ich bis vor
wenigen Monaten an einem Hof weit außerhalb der Stadt, den ich
mit meinem Gatten, der Herr behüte seine Seele wohl, einst
bewirtschaften konnte. Nun ist mein guter Gatte aber vor etwa 20
Jahren beim Angriff auf die heilige Stadt verstorben und ich erreiche
selber bald mein 80. Lebensjahr und kann einen so großen Hof nicht
mehr halten. Daher habe ich ihn verkauft und mir ein Häuschen im
Hafen zur Miete geholt. Allerdings möchte ich gerne ein vollwertiger
Bürger des Reiches und der heiligen Stadt werden. Auch hoffe ich so,
eine Anstellung als Köchin zu finden und habe da sogar bald ein
Vorstellungsgespräch anstehen. Ebenso würde ich gerne eine kleine
Parzelle bewirtschaften, wenn das möglich wäre.
Weiteres zu mir, meiner Person, dem Anliegen und anderen Befragungen
könnten wir gerne in einem Gespräch bereden.
Möge er Gefallen an unserem Lebenswerk finden.
gezeichnet

Im Brief selber ist noch ein bisschen mehr erklärt.
Rahaler Hafen, der 14. Eisbruch 268
Des All-Einen Segen mit Euch,
Statthalterin Perera,
werte Damen und Herren
Ich möchte mich gerne vorstellen und meine Situation erklären.
Wilhelmina Weidenkatz ist mein Name, meistens Wilma genannt.
Seit einigen Jahren bin ich Teil des Reiches aber lebte ich bis vor
wenigen Monaten an einem Hof weit außerhalb der Stadt, den ich
mit meinem Gatten, der Herr behüte seine Seele wohl, einst
bewirtschaften konnte. Nun ist mein guter Gatte aber vor etwa 20
Jahren beim Angriff auf die heilige Stadt verstorben und ich erreiche
selber bald mein 80. Lebensjahr und kann einen so großen Hof nicht
mehr halten. Daher habe ich ihn verkauft und mir ein Häuschen im
Hafen zur Miete geholt. Allerdings möchte ich gerne ein vollwertiger
Bürger des Reiches und der heiligen Stadt werden. Auch hoffe ich so,
eine Anstellung als Köchin zu finden und habe da sogar bald ein
Vorstellungsgespräch anstehen. Ebenso würde ich gerne eine kleine
Parzelle bewirtschaften, wenn das möglich wäre.
Weiteres zu mir, meiner Person, dem Anliegen und anderen Befragungen
könnten wir gerne in einem Gespräch bereden.
Möge er Gefallen an unserem Lebenswerk finden.
gezeichnet
