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Gerron Uris-nur ein Mann (freiwillige beteiligung für alle)
Verfasst: Mittwoch 23. August 2006, 11:52
von Gerron Uris
Die See liegt ruhig an land, die noch tiefliegende Sonne am Horizont erstrahlt in aller Fröhlichkeit und der Salzige duft des Meeres ein Hauch von Frische. Zu Hauf erblickt man die Fische, welche sich noch ungestühm am Morgan nach Futter ringen. Einige Fischer haben ihre gute Lage bemerkt und so findet man auch jene am Strand, doch das sollte nicht alles sein was man zu erblicken bekommt.
Ein Mann, in Klamotten welche ganz durchgetränkt und schier eher nach Lumpen aussehen als alles andere. Sein Haar dunkelblond und von Sand uebersäht, er liegt ganz ruhig da. Kaum eine Regung von sich lassend, sein Atem still.. Merkt man trotz alledem das er durch und druch erschöpft ist, sich friedlich im Schlafe wiegt. Noch nicht wissend wo er ist oder sein könnte.
Verfasst: Donnerstag 24. August 2006, 11:56
von Zator A´kinar
Interessiert lauschte Zator den Worten des Fischers, als jener ihm erklärte, wo man am Strand am besten Fische fängt und wie man es am geschicktesten anstellen solle. Es war das erste Mal, dass Zator eine Angelrute in der Hand hielt und so lauscht er aufmerksam und sog regelrecht jedes gesprochene Wort in sich ein. Abschliessend nickt er dem Fischer dankend zu und reichte ihm die Hand. Hernach nun zog er voller Tatendrang los, um sich einen günstigen Fleck zum Einwerfen der Rute zu suchen. Wie er so am Strand entlangging, bemerkte er den im Sand liegenden Mann. Eiligen Schrittes eilte er zu ihm.
Mit der Kraft seiner trainierten Muskeln und doch so sanft, wie es ihm möglich war, drehte Zator den Mann auf den Rücken und fühlte seinen Herzschlag. Abgezehrt sah der vor ihm liegende Mann aus. Doch schien er auf den ersten Blick keinerlei sichtbare Verletzungen zu haben. Und so sprach er leise auf den Fremden ein
"Bleibt ruhig liegen. Ich habe einige trockene Sachen dabei und auch Brot und Wasser. Ihr müsst am Verhungern sein. Könnt ihr sprechen?"
Während Zator die Worte sprach, wühlte er in seinem Rucksack und holte Sachen, Brot und einen Flakon Wasser heraus. Dann entkorkte er den Flakon und benetzte die Lippen des Fremden mit Wasser, während er auf eine Antwort wartete.
Verfasst: Donnerstag 24. August 2006, 18:57
von Gerron Uris
Nur schwach hörte er die schallend eindringenden Worte des Fremden,
nebelig war seine sicht - doch versuchte er die verschwommenen umrisse des Helfenden auszumachen.
Godaric?
Godaric, bist du es?
Eine Antwort hatte er wohl nicht zu erwarten, denn es war ja nicht Godaric und so versuchte er wieder bei Sinnen zu kommen.
Dann führte sein erster griff sofort zum schenkel, für gewöhnlich befand sich dort eine kleine geheimtasche - welche meist durch das für ihn nötigste Gold und einem Dolch gefüllt war. Er bemerkte das alles was er hatte, verloren war. Einige erinnerungen kamen in ihm hoch, geräusche - zu Hauf aufeinanderprallende Schwerter und am ende nur noch ein brennendes Schiff.
Als er sich abtastete bemerkte er das er auf Sand lag, seine Schulter schmerzte und riesigen Durst verspürte er. Doch folgte er den Worten des Fremden und ruhig lag er wieder da.
Wo bin ich?
[/i]
Verfasst: Freitag 25. August 2006, 14:39
von Zator A´kinar
Wohl bemerkte Zator den Griff des Fremden an das Hosenbein und zuerst dachte er, der Fremde hätte eine Verletzung dort, doch ging er nicht weiter darauf ein. Stattdessen hob er sacht den Kopf des Fremden an und versuchte ihm erneut einige Tropfen des frischen Wassers einzuflößen.
Während er das tat, sprach er mit ruhiger Stimme weiter auf den Mann ein:
"Es hat euch an die Gestade von Gerimor getrieben. Ihr seid nicht weit entfernt von dem Städtchen, genannt Bajard. Doch trinkt erst einmal. Ihr seht erschöpft aus. Bei der gütigen Göttin, was ist Euch nur widerfahren?"
Aus dem Rucksack nahm Zator ein zusammengerolltes Fellbündel und schob es dem Fremden unter den Kopf.