So kehre ich zurück
Verfasst: Samstag 25. Januar 2025, 17:23
Xyn'drielles Körper glühte vor Schmerz. Das Fieber brannte einen Augenblick wie ein gnadenloses Feuer durch ihre Adern, fraß sich durch Fleisch und Knochen, und mit jedem schien ihr Leben ein Stück mehr zu verblassen. Die Wunden an ihrem Körper waren geschwollen, von dunkelroten Linien durchzogen.Der Wundbrand hatte seine grausame Arbeit getan. Sie wusste, dass sie dem Tod geweiht war. Ihr Körper war ein Gefängnis geworden, ein zerbrechliches Relikt, das sie nicht länger hielt
Doch Xyn'drielle war nicht der Typ, der kampflos aufgab. Selbst jetzt, in ihrer Schwäche, fasste sie einen Entschluss, klar wie der silberne Mond über der Welt: Sie würde zurückkehren, zurück zu ihrem Ursprung, zu Alatar.
Mit dem letzten Funken Entschlossenheit fühlte sie sich gezwungen, mit ihrem geschundenen Körper aufzustehen. Jeder Schritt schien eine Ewigkeit zu dauern und doch ging sie weiter. Ihre Beine zitterten, der Schmerz schoss durch ihre Glieder, aber Xyn'drielle hielt an ihren Vorhaben fest. Sie übergab dem Bankletharf ihren Höhlenschlüssel.Eine stumme, endgültige Geste, die alles sagte. Dann setzte sie ihren Weg fort, den Tempel vor Augen.
Normalerweise hätte sie kniend gebetet, um sich ihr Schicksal zu ergeben. Doch sie wusste, dass sie, wenn sie erst kniete, nie wieder aufstehen könnte. Also sprach sie stehend ihre Stimme heiser und schwach, doch in ihren Worten fand Sie Ihren Frieden.
Schließlich erreichte sie den Rand der brodelnden Lava. Das flüssige Feuer war wie eine Verkörperung ihres inneren Zustands, ein endloser, unerbittlicher Sturm aus Hitze und Schmerz. Doch seltsamerweise empfand Xyn'drielle keinen Schrecken, sondern Frieden. Einen Frieden, der sie umgab wie eine warme Umarmung.
Das Fieber war zu stark, um wahrzunehmen, ob jemand ihr folgte. Ihr Geist war bereits halb auf der anderen Seite. Mit einem letzten, ruhigen Atemzug schloss sie die Augen, ließ die Welt hinter sich und drehte sich um und ohne Zögern ließ sie sich fallen.
Die Lava berührte ihre Hülle, doch Xyn'drielle spürte keinen Schmerz mehr. Stattdessen flogen Bilder ihres Lebens an ihrem inneren Auge vorbei, wie ein Film, der sich unaufhaltsam abspult. Ihre grausame Ausbildung. Das endlose Leid. Die Geburt ihrer Tochter, ein Moment der Hoffnung in all der Dunkelheit. Die Herausforderungen, das Training und schließlich die Geburt der Letharfenzwillinge. Schnell und schneller rasten die Bilder, bis zu ihrer Zeit im Axorn und schließlich diese aufhörten.
Dann erlosch das Licht. Stille umfing sie. Ihr Geist und ihre Seele lösen sich von der sterblichen Hülle und begeben sich auf die Reise zurück zu Alatar, zu Vater.
Doch Xyn'drielle war nicht der Typ, der kampflos aufgab. Selbst jetzt, in ihrer Schwäche, fasste sie einen Entschluss, klar wie der silberne Mond über der Welt: Sie würde zurückkehren, zurück zu ihrem Ursprung, zu Alatar.
Mit dem letzten Funken Entschlossenheit fühlte sie sich gezwungen, mit ihrem geschundenen Körper aufzustehen. Jeder Schritt schien eine Ewigkeit zu dauern und doch ging sie weiter. Ihre Beine zitterten, der Schmerz schoss durch ihre Glieder, aber Xyn'drielle hielt an ihren Vorhaben fest. Sie übergab dem Bankletharf ihren Höhlenschlüssel.Eine stumme, endgültige Geste, die alles sagte. Dann setzte sie ihren Weg fort, den Tempel vor Augen.
Normalerweise hätte sie kniend gebetet, um sich ihr Schicksal zu ergeben. Doch sie wusste, dass sie, wenn sie erst kniete, nie wieder aufstehen könnte. Also sprach sie stehend ihre Stimme heiser und schwach, doch in ihren Worten fand Sie Ihren Frieden.
Schließlich erreichte sie den Rand der brodelnden Lava. Das flüssige Feuer war wie eine Verkörperung ihres inneren Zustands, ein endloser, unerbittlicher Sturm aus Hitze und Schmerz. Doch seltsamerweise empfand Xyn'drielle keinen Schrecken, sondern Frieden. Einen Frieden, der sie umgab wie eine warme Umarmung.
Das Fieber war zu stark, um wahrzunehmen, ob jemand ihr folgte. Ihr Geist war bereits halb auf der anderen Seite. Mit einem letzten, ruhigen Atemzug schloss sie die Augen, ließ die Welt hinter sich und drehte sich um und ohne Zögern ließ sie sich fallen.
Die Lava berührte ihre Hülle, doch Xyn'drielle spürte keinen Schmerz mehr. Stattdessen flogen Bilder ihres Lebens an ihrem inneren Auge vorbei, wie ein Film, der sich unaufhaltsam abspult. Ihre grausame Ausbildung. Das endlose Leid. Die Geburt ihrer Tochter, ein Moment der Hoffnung in all der Dunkelheit. Die Herausforderungen, das Training und schließlich die Geburt der Letharfenzwillinge. Schnell und schneller rasten die Bilder, bis zu ihrer Zeit im Axorn und schließlich diese aufhörten.
Dann erlosch das Licht. Stille umfing sie. Ihr Geist und ihre Seele lösen sich von der sterblichen Hülle und begeben sich auf die Reise zurück zu Alatar, zu Vater.
