Abschied der Kalurin Cykena von der Sippe Hammergrund
Verfasst: Samstag 18. Januar 2025, 19:49
Als Cykena die Augen öffnete, war es noch früh am Morgen. Die schweren Steinwände ihres Heims im Berg von Nilzadan schienen wie immer still und unerschütterlich, doch in ihr tobte ein innerer Kampf. Seit Tagen konnte sie kaum schlafen. Die vertrauten Hallen des Berges waren ihr Zuhause, und doch quälte sie die Sehnsucht nach den unerforschten Tiefen. Gleichzeitig plagten sie Schuldgefühle, denn ihre Sippe hatte so viel für sie getan – wie konnte sie das alles hinter sich lassen?
Vor einiger Zeit hatten die Kaluren ihr eine Mithrillrüstung geschmiedet, ein Werk von unschätzbarem Wert. Bork und Evadna hatten einen Teil dazu beigetragen, selbst die heiligen Barren des Mithrills geopfert, die kaum noch im Berg zu finden waren. Und Kolgrin hatte sie geschmiedet gehabt .
Es war eine Geste der Gemeinschaft und Verbundenheit gewesen, die sie tief berührte.
Nun fühlte sie sich wie eine Verräterin.
Doch an diesem Morgen wusste sie, dass sie gehen musste.
Der Ruf der Tiefen war stärker als je zuvor. Ihre Entscheidung war gefallen.
Cykena begann, alles in ihrem Heim zusammenzupacken.
Erinnerungen, Geschenke und Andenken stapelten sich um sie. Sie wusste, dass sie diese Dinge nicht behalten konnte.
Es waren Schätze, die den Kaluren gehören sollten, die sie in schweren Zeiten unterstützt hatten.
Besonders Bork , der weise aus dem Rat der Kaluren, war ihr in den Sinn gekommen.
Er war der einzige, dem sie zutraute, die Dinge gerecht unter den Kaluren zu verteilen.
Doch sie wollte ihn nicht von Angesicht zu Angesicht sehen – es hätte ihren Abschied nur noch schwerer gemacht.
In den frühen Abendstunden lud Cykena die Gegenstände auf einen Karren und schlich sich durch die stillen Gänge des Berges.
Niemand war unterwegs, nur der ferne Klang von tropfenden Lava begleitete sie.
Schließlich erreichte sie Borks Liefertruhe, die vor seiner Schmiede stand. Lautlos öffnete sie den schweren Deckel und begann, die Erinnerungsstücke hineinzulegen.
Ein letztes Mal betrachtete sie die Dinge, dann schloss sie die Truhe, atmete tief durch und wandte sich ab.
Zurück in ihrem Heim setzte sich Cykena an ihren groben Steintisch und schrieb Abschiedsbriefe.
An ihren alten Onkel Morgosh, der sie stets wie eine Tochter behandelt hatte. An Evadna , Florence und Chrom . Ihre Beisser gab sie vorher an Jorim ab
Mit jedem Wort, das sie schrieb, flossen die Erinnerungen zurück.
Schließlich faltete sie die Briefe, versiegelte sie mit einem Tropfen Wachs und legte sie an einen Ort, an dem sie sicher gefunden werden würden.
Mit einem letzten Blick auf ihr Heim schulterte Cykena ihren Rucksack.
Die Tore zu den tiefen Kammern des Berges warteten auf sie, düster und gewaltig.
Als sie davor stand, wagte sie einen kurzen Blick zurück.
„Hoffentlich passen sie auf Onkel Morgosh, Thorim und Caernak auf,“ murmelte sie leise, bevor sie durch die Tore schritt.
Die Dunkelheit der Tiefen umfing sie, und Cykena verschwand in den Schatten. Ihre Schritte verklangen, und bald war nichts mehr von ihr zu sehen. Doch in den Hallen von Nilzadan würde man sich lange an sie erinnern – als die Kalurin, die ihre Heimat liebte und dennoch dem Ruf der Tiefe folgte, um ihren eigenen Weg zu finden.
Vor einiger Zeit hatten die Kaluren ihr eine Mithrillrüstung geschmiedet, ein Werk von unschätzbarem Wert. Bork und Evadna hatten einen Teil dazu beigetragen, selbst die heiligen Barren des Mithrills geopfert, die kaum noch im Berg zu finden waren. Und Kolgrin hatte sie geschmiedet gehabt .
Es war eine Geste der Gemeinschaft und Verbundenheit gewesen, die sie tief berührte.
Nun fühlte sie sich wie eine Verräterin.
Doch an diesem Morgen wusste sie, dass sie gehen musste.
Der Ruf der Tiefen war stärker als je zuvor. Ihre Entscheidung war gefallen.
Cykena begann, alles in ihrem Heim zusammenzupacken.
Erinnerungen, Geschenke und Andenken stapelten sich um sie. Sie wusste, dass sie diese Dinge nicht behalten konnte.
Es waren Schätze, die den Kaluren gehören sollten, die sie in schweren Zeiten unterstützt hatten.
Besonders Bork , der weise aus dem Rat der Kaluren, war ihr in den Sinn gekommen.
Er war der einzige, dem sie zutraute, die Dinge gerecht unter den Kaluren zu verteilen.
Doch sie wollte ihn nicht von Angesicht zu Angesicht sehen – es hätte ihren Abschied nur noch schwerer gemacht.
In den frühen Abendstunden lud Cykena die Gegenstände auf einen Karren und schlich sich durch die stillen Gänge des Berges.
Niemand war unterwegs, nur der ferne Klang von tropfenden Lava begleitete sie.
Schließlich erreichte sie Borks Liefertruhe, die vor seiner Schmiede stand. Lautlos öffnete sie den schweren Deckel und begann, die Erinnerungsstücke hineinzulegen.
Ein letztes Mal betrachtete sie die Dinge, dann schloss sie die Truhe, atmete tief durch und wandte sich ab.
Zurück in ihrem Heim setzte sich Cykena an ihren groben Steintisch und schrieb Abschiedsbriefe.
An ihren alten Onkel Morgosh, der sie stets wie eine Tochter behandelt hatte. An Evadna , Florence und Chrom . Ihre Beisser gab sie vorher an Jorim ab
Mit jedem Wort, das sie schrieb, flossen die Erinnerungen zurück.
Schließlich faltete sie die Briefe, versiegelte sie mit einem Tropfen Wachs und legte sie an einen Ort, an dem sie sicher gefunden werden würden.
Mit einem letzten Blick auf ihr Heim schulterte Cykena ihren Rucksack.
Die Tore zu den tiefen Kammern des Berges warteten auf sie, düster und gewaltig.
Als sie davor stand, wagte sie einen kurzen Blick zurück.
„Hoffentlich passen sie auf Onkel Morgosh, Thorim und Caernak auf,“ murmelte sie leise, bevor sie durch die Tore schritt.
Die Dunkelheit der Tiefen umfing sie, und Cykena verschwand in den Schatten. Ihre Schritte verklangen, und bald war nichts mehr von ihr zu sehen. Doch in den Hallen von Nilzadan würde man sich lange an sie erinnern – als die Kalurin, die ihre Heimat liebte und dennoch dem Ruf der Tiefe folgte, um ihren eigenen Weg zu finden.