[MMT] Das hässliche Ende eines Lebens
Verfasst: Freitag 3. Januar 2025, 14:15
Er war zu Hause ...
So banal es auch klang, so besonders war es an diesem Abend.
Er zog seine Frau fast ein wenig zu grob in seine Arme, dem Gefühl in sich folgend das er sie fast nicht mehr wieder gesehen hätte.
Was war passiert...
Die Alarmglocken Berchgards hatten geläutet.
Keylon musste zugeben das er fast froh war das endlich mal wieder etwas passierte, in der sonst so tristen letzten Zeit.
Wenn er doch nur gewusst hätte...
Die Rüstung war schnell angezogen. Das Adrenalin in ihm ließ ihn in Eile verfallen, so das er sich, mit seinem Pferd, in gestrecktem Galopp in Richtung Berchgard aufmachte.
hatte vorgehabt in der Nähe der Burg in gemäßigterem Tempo zu verfallen, um eventuell noch mehr lichter Streiter zu begegnen und vor allem um nicht in irgendetwas rein zu geraten.
Doch es war zu spät.
Ehe er es sich versah, fand er sich in einem Rudel Letharen wieder.
Er hatte sein Pferd so schroff angehalten das es noch einige Schritte weiter schlidderte bevor es zum Stillstand kam. Doch da war es schon zu Spät.
„Umzingelt ihn!“ Befahl eine Stimme grob, und schnell ward ihm jeder Fluchtweg versperrt. „Himmel noch einmal, Temora Hilf.“ vermochte er noch zu denken mit dem Gefühl das jetzt wohl sein letztes Stündlein geschlagen hatte, als er sich von 8 bis 10 der dunklen Gestalten umringt sah.
Jetzt konnte ihm wohl niemand mehr helfen, so das er die Schwerthand in einem Anflug von Hilflosigkeit hob.
Eine Lethra blaffte ihn grob an "Ruhig, wenn du nicht das nächste Opfer werden möchtest. Mitkommen!!!“
„Was wollt ihr hier“ erdreistete sich Keylon zu fragen, während er sein Pferd in die aufgezeigte Richtung lenkte.
"Blut für den All-Einen! Das Opfer wurde wohlwollend angenommen.“ bekam er die kalte Antwort, während er sich etwas näherte das sich in genauerem Hinsehen als die Leiche einer Frau herausstellte, die in einem grünlichem Feuer in sich verschmolzen war. Inmitten ihrer Brust klaffte ein grausames Loch was dem Ganzem noch einen Perfideren Anblick aufsetzte.
„Das ist Widerlich! Wie krank muss man sein um so etwas zu tun“ Fauchte Keylon und erntete mit diesen Worten nur das man ihn noch weiter mit ihren Waffen bedrohte.
„Bleib ruhig und du wirst Nachricht zurücktragen können.“ bekam er als Antwort und dann von einem anderen "So krank wie euer König. Ihr ist eine große Ehre zuteil geworden.“
"Ehre? Das ist .. bestialisch“ fauchte der junge Ritter zurück dem seine aussichtslose Lage durchaus bewusst war.
Da konnten ihm die wenigen hilfreichen Mannen auf dem Wachturm, die Pfeile auf die Letharen abfeuerten auch nicht helfen.
„Isidor hatte wenigstens einen Trank mit dem er die Schmerzen nicht spüren musste. Außerdem ist er ruhig erstickt denn verbrannt.“
„Wie überaus human. Sie hat den Schmerz gespürt, um die Reise zu Vater antreten zu können. Und jetzt verschwinde oder du wirst auf dem Scheiterhaufen brennen.“
Keylon glaubte fast er hätte sich verhört. Verschwinde? Sie wollten ihn wirklich gehen lassen?
Sicher sie hatten schon ihr Opfer aber mit ihm hätten sie einen viel wertvolleres Opfer gehabt. Aber er wäre dumm wenn er davon etwas hätte verlauten lassen.
"Möchtest du dein Herz auch Vater opfern, Mensch?“ warf noch einer der Letharen ein
und Keylon konnte sich ein Kommentar darauf nicht verbeißen.
"Mein Herz und meine Seele gehören Temora“ entgegnete er bissig.
„Das können wir ändern!“ bekam er prompt als Antwort und so entschloss er sich das es wirklich Zeit war zu gehen. Wenn nicht... ja wenn nicht Korporal Falkenglanz erschienen wäre. Die Hand auf ihrem Schwert ritt sie näher und Keylon hätte am liebsten vor Verzweiflung geschrien.
War sie verrückt geworden? Ihm hier zu Hilfe kommen zu wollen wäre zwar Ruhmreich aber auch selbstmörderisch.
Vor allem da die Situation für ihn schon entschärft worden war.
„Verschwindet Korporal! Das ist ein Befehl.“
„Noch mehr Herzen für Vater!“ fauchte einer der Letharen und Keylon blieb fast das Herz stehen.
„Ohne Euch?“ fragte Elisabeth fast ein wenig fassungslos.
Keylon nickte. „Ja.“ und musste erleichtert feststellen das Elisabeth seinem Befehl Folge leistete. Zum Glück war die Korporälin gescheiter als so manch einer, oder eine. Er war sich sicher das wäre Moira dort gestanden, es wohl in einer Diskussion ausgeartet wäre.
Einer der Letharen richtet noch die Armbrust auf ihn aber schoß sein Pfeil nur neben sein Pferd, und noch bevor Keylon sich in Bewegung setzen konnte, verschwanden die Letharen.
Keylon seufzte erleichtert und dankte insgeheim Temora für seine Unversehrtheit.
Fast hätte sein Sohn ohne seinen Vater aufwachsen müssen.
Nicht wirklich Glücklich stieg er nun von seinem Pferd.
Mit Hilfe von Schnee versuchte er die Flammen zu löschen, doch sie gingen inzwischen auch so aus.
Angewidert näherte er sich dem entstelltem Leichnam der Frau, die er mit Bedauern ansah.
Er kannte sie nicht. Zum Glück wohl. Aber dennoch war er sich sicher das es sich um eine Bürgerin Lichtenthals handeln würde.
Mit seinem Umhang bedeckte er ihren Körper, dann hob er diesen auf sein Pferd, das er dann zum Kloster führte.
Dort angekommen traf er auf Arne und seinem Gehilfen bevor auch sein Schwager der Inquisitor Berenguer mit Elisabeht und Esther ankamen.
Mit Hilfe Berenguers schaffte er die Tote in die Krypta wo der Inquisitor versuchte den Leichnam zu identifizieren. Es fanden sich signifikante Schmuckstücke an ihr die Berenguer ihm aushändigte damit er sie Arne zeigen konnte.
Doch auch der Schmied vermochte nur zu sagen das es Schmuckstücke waren die von Theodora Vempri hergestellt waren.
Also konnte wohl nur die Schmiedin sagen um wen es sich bei der Frau handelte.
Mit dieser Information begab er sich zurück zu seinem Schwager, der weitere Schritte dirigierte. Keylon hörte kaum noch zu. Zu sehr beschäftigte ihn noch immer die ganze Situation die er Revue passieren ließ.
So verabschiedete er sich dann auch zu spätere Stunde um zu Adelena heim zu kehren, die an diesem Abend fast zu Witwe hätte werden können.
Temora sei Dank.
So banal es auch klang, so besonders war es an diesem Abend.
Er zog seine Frau fast ein wenig zu grob in seine Arme, dem Gefühl in sich folgend das er sie fast nicht mehr wieder gesehen hätte.
Was war passiert...
Die Alarmglocken Berchgards hatten geläutet.
Keylon musste zugeben das er fast froh war das endlich mal wieder etwas passierte, in der sonst so tristen letzten Zeit.
Wenn er doch nur gewusst hätte...
Die Rüstung war schnell angezogen. Das Adrenalin in ihm ließ ihn in Eile verfallen, so das er sich, mit seinem Pferd, in gestrecktem Galopp in Richtung Berchgard aufmachte.
hatte vorgehabt in der Nähe der Burg in gemäßigterem Tempo zu verfallen, um eventuell noch mehr lichter Streiter zu begegnen und vor allem um nicht in irgendetwas rein zu geraten.
Doch es war zu spät.
Ehe er es sich versah, fand er sich in einem Rudel Letharen wieder.
Er hatte sein Pferd so schroff angehalten das es noch einige Schritte weiter schlidderte bevor es zum Stillstand kam. Doch da war es schon zu Spät.
„Umzingelt ihn!“ Befahl eine Stimme grob, und schnell ward ihm jeder Fluchtweg versperrt. „Himmel noch einmal, Temora Hilf.“ vermochte er noch zu denken mit dem Gefühl das jetzt wohl sein letztes Stündlein geschlagen hatte, als er sich von 8 bis 10 der dunklen Gestalten umringt sah.
Jetzt konnte ihm wohl niemand mehr helfen, so das er die Schwerthand in einem Anflug von Hilflosigkeit hob.
Eine Lethra blaffte ihn grob an "Ruhig, wenn du nicht das nächste Opfer werden möchtest. Mitkommen!!!“
„Was wollt ihr hier“ erdreistete sich Keylon zu fragen, während er sein Pferd in die aufgezeigte Richtung lenkte.
"Blut für den All-Einen! Das Opfer wurde wohlwollend angenommen.“ bekam er die kalte Antwort, während er sich etwas näherte das sich in genauerem Hinsehen als die Leiche einer Frau herausstellte, die in einem grünlichem Feuer in sich verschmolzen war. Inmitten ihrer Brust klaffte ein grausames Loch was dem Ganzem noch einen Perfideren Anblick aufsetzte.
„Das ist Widerlich! Wie krank muss man sein um so etwas zu tun“ Fauchte Keylon und erntete mit diesen Worten nur das man ihn noch weiter mit ihren Waffen bedrohte.
„Bleib ruhig und du wirst Nachricht zurücktragen können.“ bekam er als Antwort und dann von einem anderen "So krank wie euer König. Ihr ist eine große Ehre zuteil geworden.“
"Ehre? Das ist .. bestialisch“ fauchte der junge Ritter zurück dem seine aussichtslose Lage durchaus bewusst war.
Da konnten ihm die wenigen hilfreichen Mannen auf dem Wachturm, die Pfeile auf die Letharen abfeuerten auch nicht helfen.
„Isidor hatte wenigstens einen Trank mit dem er die Schmerzen nicht spüren musste. Außerdem ist er ruhig erstickt denn verbrannt.“
„Wie überaus human. Sie hat den Schmerz gespürt, um die Reise zu Vater antreten zu können. Und jetzt verschwinde oder du wirst auf dem Scheiterhaufen brennen.“
Keylon glaubte fast er hätte sich verhört. Verschwinde? Sie wollten ihn wirklich gehen lassen?
Sicher sie hatten schon ihr Opfer aber mit ihm hätten sie einen viel wertvolleres Opfer gehabt. Aber er wäre dumm wenn er davon etwas hätte verlauten lassen.
"Möchtest du dein Herz auch Vater opfern, Mensch?“ warf noch einer der Letharen ein
und Keylon konnte sich ein Kommentar darauf nicht verbeißen.
"Mein Herz und meine Seele gehören Temora“ entgegnete er bissig.
„Das können wir ändern!“ bekam er prompt als Antwort und so entschloss er sich das es wirklich Zeit war zu gehen. Wenn nicht... ja wenn nicht Korporal Falkenglanz erschienen wäre. Die Hand auf ihrem Schwert ritt sie näher und Keylon hätte am liebsten vor Verzweiflung geschrien.
War sie verrückt geworden? Ihm hier zu Hilfe kommen zu wollen wäre zwar Ruhmreich aber auch selbstmörderisch.
Vor allem da die Situation für ihn schon entschärft worden war.
„Verschwindet Korporal! Das ist ein Befehl.“
„Noch mehr Herzen für Vater!“ fauchte einer der Letharen und Keylon blieb fast das Herz stehen.
„Ohne Euch?“ fragte Elisabeth fast ein wenig fassungslos.
Keylon nickte. „Ja.“ und musste erleichtert feststellen das Elisabeth seinem Befehl Folge leistete. Zum Glück war die Korporälin gescheiter als so manch einer, oder eine. Er war sich sicher das wäre Moira dort gestanden, es wohl in einer Diskussion ausgeartet wäre.
Einer der Letharen richtet noch die Armbrust auf ihn aber schoß sein Pfeil nur neben sein Pferd, und noch bevor Keylon sich in Bewegung setzen konnte, verschwanden die Letharen.
Keylon seufzte erleichtert und dankte insgeheim Temora für seine Unversehrtheit.
Fast hätte sein Sohn ohne seinen Vater aufwachsen müssen.
Nicht wirklich Glücklich stieg er nun von seinem Pferd.
Mit Hilfe von Schnee versuchte er die Flammen zu löschen, doch sie gingen inzwischen auch so aus.
Angewidert näherte er sich dem entstelltem Leichnam der Frau, die er mit Bedauern ansah.
Er kannte sie nicht. Zum Glück wohl. Aber dennoch war er sich sicher das es sich um eine Bürgerin Lichtenthals handeln würde.
Mit seinem Umhang bedeckte er ihren Körper, dann hob er diesen auf sein Pferd, das er dann zum Kloster führte.
Dort angekommen traf er auf Arne und seinem Gehilfen bevor auch sein Schwager der Inquisitor Berenguer mit Elisabeht und Esther ankamen.
Mit Hilfe Berenguers schaffte er die Tote in die Krypta wo der Inquisitor versuchte den Leichnam zu identifizieren. Es fanden sich signifikante Schmuckstücke an ihr die Berenguer ihm aushändigte damit er sie Arne zeigen konnte.
Doch auch der Schmied vermochte nur zu sagen das es Schmuckstücke waren die von Theodora Vempri hergestellt waren.
Also konnte wohl nur die Schmiedin sagen um wen es sich bei der Frau handelte.
Mit dieser Information begab er sich zurück zu seinem Schwager, der weitere Schritte dirigierte. Keylon hörte kaum noch zu. Zu sehr beschäftigte ihn noch immer die ganze Situation die er Revue passieren ließ.
So verabschiedete er sich dann auch zu spätere Stunde um zu Adelena heim zu kehren, die an diesem Abend fast zu Witwe hätte werden können.
Temora sei Dank.

