Vorbereitungen auf einen gemeinsamen Feind
Verfasst: Montag 11. November 2024, 12:55
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Vorbereitungen auf einen gemeinsamen Feind

* ...Eigentlich wollte er den Abend nur ausklingen lassen, als er da so in der Taverne saß. Wie gewohnt hatte Tom ihm sein Getränk gereicht, da war es als beschnupperte ihn jemand im Rücken während er auf seinem Barhocker saß. Als er sich umdrehte, konnte er seinen Augen kaum trauen, als er einen dunklen Panther hinter sich sitzen sah. Er musste noch nicht einmal ins Lied eingreifen, da wurde ihm schnell klar, dass dies wohl kein gewöhnlicher Panther zu sein schien, schon gar nicht hier auf K'awi und nicht in der Taverne. Als er entsprechende Impulse in seinem Geiste vernahm, wusste er vollends Bescheid und führte den Panther zu sich in sein bescheidenes Haus.Vorbereitungen auf einen gemeinsamen Feind

Dort angekommen formte sich die Gestalt des Panthers auch direkt in eine menschliche und vor ihm stand jene Tetrarchin Aliyahna, die ihm schon von einigen anderen Begegnungen wohl bekannt war. Direkt begann sie von einem Vorfall zu erzählen, welchen sie mit den namenlosen Anhängern jenes Gottes den sie Getares nannten vor nicht allzu vielen Tagen offenbar bei ihrem Tempel hatten. Sie berichtete über mentale Eingriffe und wie hilflos wohl manche demgegenüber ausgeliefert waren.
Sie erzählte allerdings auch davon wie sie selbst entscheidende Eindrücke mitbekommen hatte, wo sie davon ausging das jene nicht für sie hätten bestimmt sein sollen. Dadurch wussten sie und ihresgleichen von einem bevorstehenden Angriff, vermutlich ähnlich wie er im Osten stattgefunden hatte. Und genau das war der Grund wieso sie ihn heute in der Taverne aufgesucht hatte. Die zuvor vom Rat von K’awi zugesagte Unterstützung wurde hiermit eingefordert. Ihm war direkt klar, dass der Rat und die Bevölkerung von K’awi ihr Wort halten wollten. Dennoch wusste er auch, dass sie ihren eigenen Weg finden mussten. Ihren Weg wie sie bestmöglich, ohne gegen die eigenen Grundsätze zu verstoßen, unterstützen konnten. Als werte Tetrarchin von den mentalen Übergriffen erzählte, war ihm ebenso klar, dass die Akademie der arkanen Künste zwar nicht umsonst ihren Namen hatte, sie waren Meister auf diesem Gebiet – sie wussten sich zu helfen, dennoch war es etwas völlig anderes gegen einen unbekannten Geist, womöglich eines Gottes anzutreten. Hier war das wichtigste sich entsprechend vorzubereiten. Deshalb gingen sie beide nach wie vor mit einer Zusage auseinander, jedoch mit dem Zusatz das er sie über die Art und Weise noch unterrichten würde. Er wollte dies zunächst im Rat, sowie mit der Akademieleitung besprechen, bevor er Einzelheiten versprechen konnte.
Daher wollte er nachdem Gespräch mit der Tetrarchin auch keine weitere Zeit verlieren und machte sich direkt wieder auf den Weg zur Taverne, wo sie ihn kurz zuvor unterbrochen hatte. Tom war zu seinem Glück nach wie vor noch da, so dass er mit ihm in den Austausch gehen konnte. Er wusste das die Akademie Mittel und Wege finden konnte um den eigenen Geist außergewöhnlich zu schützen und genau hierrüber musste er sich mit seinesgleichen abstimmen. Doch auf der Schutz der Sphärenwandlerin K’awi könnte eine Möglichkeit sein die sie nicht ausschließen wollten. Daher beschlossen sie das Tom sich um den Tempel K’awis und die Möglichkeiten dort kümmern sollte und er selbst würde schnellstens den Weg zur Akademie machen und dort ein Treffen einberufen.
Am nächsten Tag trommelte er das Dreigestirn der Akademieleitung zusammen und unterrichtete sie von dem Vorfall. Es wurden Ideen ausgetauscht und über Möglichkeiten gesprochen wie man den Geist eines jeden einzelnen Bürger K’awis schützen könnte und ihn so vor Übergriffen wappnen konnte. Die für alle am geeignetsten scheinende Idee war ein Artefakt in Form eines Kristalls zu schaffen, jenes mit genügend arkanen Energien zu speisen, um es am Ende gezielt zu teilen und jedem Bürger K’awis zur Verfügung zu stellen, um während des gesamten, möglichen Kampfes und darüber hinaus miteinander in Verbindung bleiben zu können. So wäre es möglich jeden Eingriff von außerhalb in dieses Netzwerk auszumachen und sich in Gemeinschaft dagegen zu wehren. Die Struktur müsste so aufgebaut sein, dass selbst wenn Einzelne daraus rausgebrochen werden sollten, das gesamte Netz weiterhin intakt fortbestehen könnte.
Diese für geeignet befundene Idee musste nun weiter ausgestaltet und verfeinert werden, so dass sie bis zum besagten Tage funktionieren würde. Daher wollte, auch entsprechend seines Fachgebietes, Veneficus Milan seines Zeichens auch Protector der Akademie, sich dieser Sache annehmen. Da nun auch dieser Abend weit vorangeschritten war, sollten sie mit dem Vorhaben auseinandergehen... *