Wurzeln im Wind
Verfasst: Montag 4. November 2024, 20:38
Schon den ganzen Tag war sie unterwegs, ohne dass ihre Reise ein bestimmtes Ziel gehabt hätte. Stattdessen genoss sie die Ruhe der Natur.
Die immer kühler werdende Luft, die ihre Lungen füllte. Den Frieden, den ihr die Wälder des Herzogtums zeigten und der sie zur Ruhe kommen lies.
Nach ihrer Ankunft auf dieser Insel hatte sie schnell gelernt, dass diese Zeiten notwendig waren. Zeiten, in denen man aus den alltäglichen Routinen und den Pflichten, die diese mit sich brachten, ausbrach, um so wieder Kraft für die kommenden Erlebnisse schöpfen zu können.
Ihr Leben hatte sich, seitdem sie zusammen mit ihrer Schwester die Insel betreten hatte, vollkommen verändert.
Es war das Leben einer anderen Person. Ein Leben, das mehr dem glich, was sie sich für sich vorstellte und nicht das Leben, das ihre Eltern für sie vorgesehen hatte.
Doch musste sie sich eingestehen, dass sie selbst mittlerweile davon ausging, dass der Wunsch ihrer Eltern für sie vermutlich sogar der leichtere Weg gewesen wäre.
Doch wenngleich sie ihre Flucht vor den Regeln ihrer Familie nicht bereute, gab es nun doch Situationen, die ihr zu schaffen machten. Sicher, war ihr mehr als bewusst, dass ein Leben niemals einfach war. Allerdings hatte sich in den letzten Mondläufen so vieles verändert und drohte so ihre innere Sicherheit zunehmend in sich zusammen stürzen zu lassen, ohne dass es ihr möglich schien, diese Situation augenblicklich ändern zu können. Ihre Einstellung, nach außen stark zu sein, machte das Ganze absolut nicht besser, wusste sie nicht einmal, mit wem sie ihre derzeitigen Gedanken wirklich teilen sollte.
Es war Segen und Fluch zugleich, dass sie drei Familien angehörte. Wenngleich sie vor einer dieser Familien geflohen war, gab es selbst auf dieser Insel mittlerweile zwei, die sie mehr liebte alles andere und für die sie alles tun würde. Und doch waren diese Momente der Ruhe manchmal nötig.
Und dann gab es da noch diese Frau, die ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf ging. Sie mochte diese Frau. Der Abend vor einigen Tagen mit ihr war sehr interessant gewesen und sie hoffte, dass es weitere Gelegenheiten für gemeinsame Treffen geben würde. Irgendwas sagte ihr, dass sie sich wieder treffen würden. Doch nicht heute. Vermutlich würden sie sich am kommenden Tag wieder treffen.
Doch für heute zog sie sich zurück, um sich mit einem Glas Wein und in eine Decke gewickelt in nachdenklicher Stimmung an einem steinernen Ufer niederzulassen und die immer dunkler werdenden Wellen des Meeres zu beobachten.
Die immer kühler werdende Luft, die ihre Lungen füllte. Den Frieden, den ihr die Wälder des Herzogtums zeigten und der sie zur Ruhe kommen lies.
Nach ihrer Ankunft auf dieser Insel hatte sie schnell gelernt, dass diese Zeiten notwendig waren. Zeiten, in denen man aus den alltäglichen Routinen und den Pflichten, die diese mit sich brachten, ausbrach, um so wieder Kraft für die kommenden Erlebnisse schöpfen zu können.
Ihr Leben hatte sich, seitdem sie zusammen mit ihrer Schwester die Insel betreten hatte, vollkommen verändert.
Es war das Leben einer anderen Person. Ein Leben, das mehr dem glich, was sie sich für sich vorstellte und nicht das Leben, das ihre Eltern für sie vorgesehen hatte.
Doch musste sie sich eingestehen, dass sie selbst mittlerweile davon ausging, dass der Wunsch ihrer Eltern für sie vermutlich sogar der leichtere Weg gewesen wäre.
Doch wenngleich sie ihre Flucht vor den Regeln ihrer Familie nicht bereute, gab es nun doch Situationen, die ihr zu schaffen machten. Sicher, war ihr mehr als bewusst, dass ein Leben niemals einfach war. Allerdings hatte sich in den letzten Mondläufen so vieles verändert und drohte so ihre innere Sicherheit zunehmend in sich zusammen stürzen zu lassen, ohne dass es ihr möglich schien, diese Situation augenblicklich ändern zu können. Ihre Einstellung, nach außen stark zu sein, machte das Ganze absolut nicht besser, wusste sie nicht einmal, mit wem sie ihre derzeitigen Gedanken wirklich teilen sollte.
Es war Segen und Fluch zugleich, dass sie drei Familien angehörte. Wenngleich sie vor einer dieser Familien geflohen war, gab es selbst auf dieser Insel mittlerweile zwei, die sie mehr liebte alles andere und für die sie alles tun würde. Und doch waren diese Momente der Ruhe manchmal nötig.
Und dann gab es da noch diese Frau, die ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf ging. Sie mochte diese Frau. Der Abend vor einigen Tagen mit ihr war sehr interessant gewesen und sie hoffte, dass es weitere Gelegenheiten für gemeinsame Treffen geben würde. Irgendwas sagte ihr, dass sie sich wieder treffen würden. Doch nicht heute. Vermutlich würden sie sich am kommenden Tag wieder treffen.
Doch für heute zog sie sich zurück, um sich mit einem Glas Wein und in eine Decke gewickelt in nachdenklicher Stimmung an einem steinernen Ufer niederzulassen und die immer dunkler werdenden Wellen des Meeres zu beobachten.