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Und mir sprießen Rabenfedern

Verfasst: Montag 4. November 2024, 15:02
von Raven Vandokir
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Es war Stille, die Nacht tauchte die Welt in einen dunklen Mantel aus Schatten. Raven, der sich in seiner Wohnung in K'awi zurück gezogen hatte lag zusammen gekauert in seiner Badewanne und dachte über die vergangene Woche nach. Es tat sich viel und er hat einiges erlebt.

Angefangen hatte alles mit einem Traum, welchen er jede Nacht hatte doch nie mit jemanden drüber gesprochen. Immer dieser selbe eine Traum. Er wurde von einem Wesen gejagt, welches hoch am Himmelszelt kreischte , ein Greifenwesen. Er hörte dieses Wesen so deutlich hinter sich und immer, als er über diesen Traum nachdachte gefror es ihn in den Adern. Selbst jetzt noch wo er doch in einer warmen Badewanne saß. Jener Traum war aber noch nicht zu Ende, denn er sah jedes Mal diesen einen dunklen Turm bei Varuna wo Raben ihre Runden zogen als eine Art Rettung vor diesem Wesen. Diesen Ort kannte er schon eine gewisse Zeit, denn er war selbst zuvor mit Emilia Arrangar in diesem Turm. Beiläufig entzündete er Lavendelräucherwerk und tauchte kurz in die Wanne hinab und sah unter Wasser zur Wohnungsdecke. „Diese Antwort finde ich wohl nur bei diesem Turm...morgen werde ich dahin aufbrechen.“ Dann tauchte er auf und zog die Lavendelluft tief durch seine Nase hindurch während er aus der Wanne stieg und sich abtrocknete und zu Bette ging. Er Deckte sich zu und hatte erneut diesen einen Traum.....Diesen greif, der ihn so sah war dass er glaubte seine Schwingen zu spüren. Es fühlte sich bedrohlich an und doch war dieser eine Turm sein sicherer Hafen....

Am Tag da drauf zog er sich an, richtete sich seine Haare penibel und kleidete sich knitterfrei ein er musste der Sache auf den Grund gehen, was es damit auf sich hatte und verließ K'awi dann auch recht früh in den Morgenstunden um sich auf den Weg zum Turm zu begeben.


Am Turm angekommen war es ruhig, sehr ruhig sogar und man hörte nur Raben die hin und wieder ihre laute von sich gaben. Er klopfte aber keiner war zu der Zeit dort ihn einzulassen wo er sich erkundigen konnte, was es nun mit dem Traum auf sich hat. Langsamen Schrittes ging er dann ans Ufer uund sah zu varuna und sah nachdenklich dahin. Er hatte doch Angst, was nun auf ihn zukommen würde, denn er wusste, dass dieser Ort mit Krathor wohl in Verbindung steht.

Es dauerte auch nicht lange bis er noch eine junge Frau traf die anscheinend den selben Traum hatte und gemeinsam mit ihr warteten sie bis sich etwas tun würde. Eine kleine Elsterdohle flog vorbei und Raven und Neschdana schenkten ihr etwas Aufmerksamkeit, bevor diese wieder ihrer Wege zog.Am Folgenden Tag kamen sie erneut zusammen und sie wurden eingelassen und erfuhren, was es mit diesem Traum auf sich hat und dieses ließ Raven nicht kalt. Er hätte die Chance, einer seiner Diener zu werden.

Er fand Krathor Interessant und wollte doch etwas mehr über ihn erfahren. Damals schon hatte er gerade hier in diesem Raum ein Gespräch mit Emilia Arrangar, welche sich seine annahm um ihm einige Fragen zu beantworten. Doch all zu viele konnte sie ihm nicht beantworten da sie nicht wusste, welche Fragen sie ihm beantworten durfte, da er ja ein Außenstehender war. Auch Raven wollte nicht, dass sie diesbezüglich Ärger bekommen würde, so beließen sie es bei dem Gespräch und beide zogen ihrer Wege.

Er lernte über die Tage mehr und mehr Diener kennen und ihm wurde klar, dass er wohl ein Doppelleben auf K'awi führen müsste sollte Krathor ihn erwählen. Doch der preis war hoch, doch hatte er keine andere Wahl um sich dem zu fügen. Er würde Seelenopfer Krathor darbieten um seine Macht zu stärken, dass er sich an den geopferten Seelen laben könnte. Je mehr Seelen ihm geopfert wurden desto stärker würde der Rabenherr werden, dieses wurde ihm durch Kevke unverblümt vermittelt. Doch Raven empfand es mittlerweile auch nicht mehr als schlimm. Eine andere Wahl hatte er nicht um sich dem zu öffnen er ließ sich also da drauf ein. Er tauchte in diese Thematik ein und lauschte den Anwesenden dienern und den anderen Auserwählten, Gezeichneten und lernte ruhig und still lauschend dazu. Seine Fragen wurden durch die Antwortend er Diener beantwortet und Fragen die er hatte wurden beantwortet. Er lernte neue Seiten in sich kennen, die ruhige stille Seite. Er begann auch damit, sich nicht in den Vordergrund zu stellen, denn das wurde ihm unangenehm. Doch der Wunsch einer seiner Diener zu werden wuchs vom Tag zu Tag und er würde dafür sogar über Leichen gehen, die er dann mit Freuden hinter sich herziehen würde, sollte der Rabenherr ihn erwählen. Wenn nicht wäre er auch bereit sein Seelenopfer zu geben um ihn zu stärken. Er fing an stille Gebete zu Krathor zu richten dass er ihn erhören würde. Diese Gebete wurden auch voller Leidenschaft gesprochen, sodass er sich selber nicht mehr darin wieder erkennt. Er ließ sich drauf ein...er hoffte und betete dass er derjenige war, den er erwählt …..eines Tages...irgendwann....alles hat seinen Preis und er wäre bereit diesen Preis zu zahlen...

...er wird wohl die nächsten tage für Stille Gebete stille und ruhige Orte aufsuchen, wo er sich versteckt und verdeckt hielt.

Verfasst: Mittwoch 18. Dezember 2024, 23:11
von Raven Vandokir
Er war stiller geworden und in sich gekehrter, die letzten Wochen wo er einiges über Krathor erfahren hatte verflogen wirklich wie im Fluge. Er stellte viele Fragen aber dennoch erfuhr er auch einiges durch die Fragen welche andere stellten wodurch auch diese ihre Antwortend rauf bekamen. Er begab sich nur noch seltener nach K'awi und verbrachte die Tage gerne und oft alleine. Große Gesellschaften mochte er nie wirklich und dann erwischte er sich bei dem Gedanken dass Einsamkeit nicht Einsamkeit ist. Sie kann auch befreiend sein. Keinem irgendwelche Rechenschaften ablegen. Er zog in dieser Zeit alleine und oft durch das Land und es begann zu schneien. Der Winter brach hinein und bedeckte die Erde in einem unschuldigen Mantel. So führten ihn seine Wege durch den Wald und der Schnee knarzte unter seinen Stiefeln, seine schneeweißen haare bekamen ebenfalls die eine oder andere Schneeflocke ab und sein Atem entwich ihm wie feiner Nebel durch seinem Mund.

Seine Lieblings Jahreszeit ist angebrochen....der Winter.

Der Schnee bedeckte auch die Baumkronen und verzauberte die Landschaften bis auf Kawi wo es immer Sommer war. Der Winter aber, den umarmte Raven immer wieder gerne, da er diese Jahreszeit sehr schätzte. Auch wenn er die Stille mochte die durch den Winter entsteht so hatte er manchmal Angst vor dieser Stille, jedoch genoss er dieses Gefühl der Angst weil er sich dadurch so lebendig fühlte. Oft glaubte er dass er durch einige Begebenheiten innerlich abgestorben wäre, doch dieses freiwillige stellen seieer Angst zeigten ihm, dass noch Gefühle in ihm sind, daher genoss er dieses doch sehr.

Gestern war er noch auf dem K'awi Fest und wurde auch umarmt, weil sich Eske über sein Geschenk freute aber dennoch spürte er nichts bei dieser Umarmung, da er diese Wärme die davon ausgehen sollte nie kennen gelernt hatte, da seine Eltern damals keinen Wert auf so was legten. So konnte er dieses nicht einordnen, ob er sich dafür freuen wollte umarmt zu werden, jedoch formte er ein Lächeln auf seinen Zügen und erwiedertte die Umarmung dann letztlich auch. Sie ließen Boote zu Wasser mit Wünschen. Es gab viele schöne Wünsche die zu Wasser gelassen wurde. Ravens einzige Gedanke galt aber Krathor und ließ stillschweigend sein Boot zu Wasser und stellte sich irgendwo zwischen seinen Inselkameraden und betrachtete die Boote wie sie im Horizont verschwanden.

Gespräche wurden gelauscht und er sah zwischen den Anwesende hin und her. Sein nachdenklicher Blick blieb jedoch bestehen bis es ihm dann wieder in die Ferne zog....erst Richtung Friedhof, welcher neben dem Strand sich befand und dann zog es ihm wieder weiter Richtung des Waldes, welcher Schatten warf....Schatten im Wald....es war eisig kalt und diese Kälte umarmte Raven sehr gerne aber doch war da unterschwellig seine Angst vor dem Schatten den diese Bäume warfen. Der Vollmond tauchte den Wald in eine glänzende Landschaft bei Nacht wodurch die Bäume umso lebendiger wirkten, welche durch den lauen Wind auch noch anfingen zu knarzen. Er bemerkte diese Angst und ließ sich auf diese ein. Sein Herz raste und doch genoss er es. Was mag hinter dem einen Baum sein?

Verdächtige Geräusche in der Stille der Nacht? Eine leichte Brise wehte den Schnee hin und her und es wirkte wie Gespenster welche in der Nacht tanzten. Es machte sich auch ein Gefühl von Verfolgung breit, da er einige Geräusche nicht einordnen konnte und dann dachte er an den Traum den er jede Nacht hatte, welcher ihn nicht schlafen ließ....der Traum vom Greifen, welcher ihn jagte und auch wusste er, dass die Zeit nah ist, wo der Rabenherr seine neuen Diener wählt. Wann würde es bei ihm so sein? Mittlerweile hoffte er, dass dieser Moment wo der Rabenherr über sein Schicksal entschied nicht all zu weit entfernt lag und wie er über Raven entscheidet das machte ihn wiederum nachdenklich. Jedoch dachte er sich „Egal wann, egal wo. Ich bin bereit....ich sollte wieder zur Nimmerruh....vielleicht erfahre ich mehr was der Rabenherr verlangt.....ich bin bereit.“

So suchte er die Nimmerruh wie die letzten Wochen wieder auf, in der Hoffnung dort wen zu treffen.

Er fand zwar keinen dafür erhielt er einen Schreib dass es bald so weit sein sollte. So ging er an jenen tag und zu jener Zeit zur Nimmerruh in der Hoffnung nun Neues zu erfahren. Er erfuhr Neues und zwar dass bevor es zur Weihe kommt jeder seine Aufgaben bekommt welche er eigen ständig zu lösen hat. Der Versammlungsraum der Dienerschaft war bis auf den letzten Platz belegt und somit wurde beschlossen dass Hidra Ravens Weihpatin werden sollte, welche ihm die Aufgabe gab über einige Zeilen nachzusinnen und sie für sich zu intepretieren.

Ein Zorn doch ohne Gall ist eine angenehme Not.
Ein zweifelhafter Trost eine süße Bitterkeit.
Ein federleichtes Joch ist ein nimmerkrankes Leid.
Doch mir....mir suchst du unvergiftet Gift, eine kluge Narretei.

Dies sollte seine Aufgabe zur Weihe sein und somit zog er sich zum Nachdenken dessen zurück und beschloss zunächst umzuziehen um in ein Haus un Kawi zu ziehen wo er dann auf den Balkon den Delphinen beim Spielen zusah. Während dessen dachte er über diese Worte nach und schon kamen ihm die ersten Gedanken dazu, welche er dann auch zu Papier brachte....die Rohfassung sozusagen. Doch er war perfektionistisch veranlagt und beschloss sich noch mehr Gedanken da drüber zu machen und ging wie in alten Zeiten jagen um den Kopf frei zu bekommen und während dessen verfolgten ihn genau diese Abschnitte...und so langsam perfektionierte sich das Bild der Aufgabe und dessen Lösung...
...und so schrieb er Hidra einen Brief dass er bereit wäre, kurz danach bekam er Kunde, dass man sich an ihn wenden wird, so seine Zeit gekommen wäre....so begab er sich auf seinen Balkon in seinem Haus und beobachtete die Delphine, welche vor seinem Balkon spielten. Am Tag zuvor war Emilia dort, welche ihm sagte, dass sie sich freuen würde, sollte der Rabenherr sich für Raven entscheiden. Dann bat Raven Emilia aber fast im selben Atemzug da drum, für den Fall dass er es nicht schaffen würde seine Leiche zu den Delphinen zu werfen oder im besten Falle heraus zu finden wo die Insel Lameriast liegt um ihn über die Eisenwart zu werfen sodass er bei seinen Brüdern liegen würde.

Am Folgenden Tag bekam Raven die Nachricht dass schon morgen der Tag wäre, an dem sich herausstellen würde ob Krathor ihn zu seinem Diener machen würde oder nicht.

Wie bereitet man sich nur auf seinen möglichen Tod vor? Zu wissen wann man daher scheidet?
Zu leben als wäre jeder Tag der letzte Tag....seinen letzten Tag verbrachte er in Ruhe und in Einsamkeit. Doch die Ruhe tat ihm wiederum gut, denn so konnte er klare Gedanken fassen. Gedanken, welche Krathor galten. Sollte er es schaffen würde er einiges in seinem Leben ändern. Er hatte bis jetzt auch nichts mehr wirklich von seinem Leben zu erwarten, da er glaubte damit abgeschlossen zu haben. Außen herum gab er meistens den unbedarften jungen Mann aber innerlich war er froh, es endlich hinter sich zu haben. Gefühle die verraten wurden, etliche Enttäuschungen und Verluste musste er bereits in seinen jungen Jahren durchleben. Ob man sich das Herz herausreißen könnte und dennoch weiter leben das wäre für ihn doch ein angebrachter Gedanke, da das Herz einen schwach machen ließ. Gefühle waren für Raven nie gut gewesen daher gewöhnte er sich nach und nach ab irgendwas empfinden zu wollen. Er hatte Alatar kennen gelernt und Temora. Er hat nie angefangen an beide zu glauben. Doch Krathor Diente man und er würde wenn er sich für Raven entscheiden würde sein Diener werden. Er würde sicher herausfinden was das zu bedeuten hat doch was er wusste war, dass er ihm Dienen würde und sein bestes geben würde ihn zufrieden zu stellen. Er würde sicher nüchtern an die Sache ran gehen und bereit für alles sein....selbst dafür seine Seele Krathor zu opfern...
….doch er hoffte dass er es schaffen würde...
...sehr sogar!

So saß er weiter auf dem Balkon und sah zum Vollmond der nun wieder am Himmel zu sehen war und da kamen ihm Gedanken. Oft kam das Thema des Decknamens auf und er überlegte sich nun doch, welchen er nehmen sollte. Er wurde im Rabenmond geboren, der Monat, in dem er zur Nimmerruh kam war ebenfalls der Rabenmond. Seine Mutter, welche ebenfalls eine Dienerin war nannte ihn oft „Sohn des Mondes“, da er zu einer Vollmondnacht im Rabenmond geboren wurde. Ein Kind des Rabenmondes. Doch für eine Vorstellung war dieser Name wirklich zu lang so entschied er sich dann schlichtweg für „Mondkind“.

Mit diesen Gedanken begab er sich am Ende des Tages in sein Bett, vielleicht war es die letzte Nacht welche er hatte. Vielleicht aber auch nicht....das wird Krathor entscheiden...nur er....keiner anderer....nur...er!

Verfasst: Samstag 5. April 2025, 17:37
von Raven Vandokir
Er hatte seine Opferung überlebt und wurde Geweihter Krathors, welch Ehre war es für ihn. Durch seine Weihe hatte sich einiges für ihn geändert und auch äußerlich tat sich bei ihm einiges, denn durch die Weihe wurde seine haut Fahler und das helle weiß seiner Haare verlor seine strahlende schöne weiße Farbe und wurde während dieser Weihe dunkler, rabenschwarz. Das hat Raven erst gar nicht bemerkt dass dieses so kam. Er merkte eine für ihn noch unbekannte Macht tief in sich die er noch nicht einordnen konnte, dennoch wussten die anderen Diener was mit ihm passiert ist als sie ihn in den Reihen der Dienerschaft willkommen hießen. Danach war Neschdana dran, die nicht das Glück hatte dass sie Dienerin werden durfte, wobei sie das Rätsel sehr gut gelöst hatte was man ihr als Aufgabe gab. Silas wiederum schaffte es welcher auch in den Reihen willkommen gehießen wurde.

Die Weihe war ein recht einschneidendes Erlebnis für den jungen Raven, welcher noch lange nach der Weihe in der Grabkammer blieb und das zu realisieren was sich dort zugetragen hatte. Er ging die Gänge auf und ab, für ihn war nun eine neue Zeit eingebrochen, sie wie er dann in den folgenden Wochen mit sehr viel lernen zu tun hatte, denn es gehörte mehr dazu, sein Diener zu sein als nur Seelen zu opfern.

So langen begann er seine Mutter zu verstehen, welche einst auch eine Dienerin gewesen war. Er hätte so viele Fragen an sie gehabt doch dazu konnte es nie kommen, da auch sie Opfer dieser Familienfehde gewesen war, welche seien Familie auslöschte. Cynthia Vandokir war einst ihr Name...der seid diesem tage leider in Vergessenheit geriet….wie der Hoch angesehene Vater von ihm welcher den Namen Theodor Vandokir trug. Mit eisernem fanatischen Glauben an Alatar regierte er einen Landstich. Doch Auch jener war nicht mehr am Leben.

Als er dann zu Hause auf Kawi angekommen war schliefen alle und er betrachtete sich zum ersten mal im Spiegel und bekam fast einen Schreikrampf. Er vermisste seine weißen haare die nun rabenschwarz geworden sind und er griff mit beiden Händen in seine neue Farbenpracht rein und er wirkte dann wie versteinert, als er dann auch schon bemerkte wie sich seine Haut veränderte. Eitel war er durchaus und er achtete immer auf sein Aussehen und jahrelang achtete er tunlichst genau dass sich seine Haare bloß nie verfärben würden sondern immer strahlend weiß blieben. Doch das hat ihm die Weihe abgenommen. Er musste sich nun erst mal neu erfinden und es dauerte einige Tage, bis er sich dann so akzeptierte wie er nun war. Anderen erklärte er dass er nun mal Lust auf eine andere Haarfarbe hatte die es ihm auch abgekauft hatten. Iven, sein Partner der schliff ihn gleich zu Lavea die ihn ob seiner neuen Hautfarbe untersuchte doch sie fand nichts außergewöhnliches. Sie gab ihm nur den Rat sich in der nächsten zeit gesünder zu ernähren und so fing er an auf tierisches zu verzichten wo ein Tier für sterben musste und griff stets zu Obst und Gemüse.

Nun war es an Raven, seine Geschichte zu schreiben und zu lernen was seine Mutter wohn lernen musste. Ob er dieses gut genug tat das blieb ihm ein Rätsel. Doch sein Wunsch sein Ansehen in Krathors Augen zu steigern wurde jeden Tag größer und größer. Er begann sich Dinge auszudenken und durch die Unterrichte bekam er immer mehr einen Einblick, was Krathor vielleicht gefallen könnte und was nicht. Das Land war groß wo man einiges anstellen könnte um Krathor dienlich zu sein. Rahal sollte von dem verschont bleiben und auf Kawi war sein Rückzugsort, so schloss er Kawi auch von seinen Aktivitäten aus. Wer würde denn nur seinen Rückzugsort als Ziel nehmen? So waren seine Augen auf Lichtenthal gelenkt und in seinem Kopf kristallisierten sich schon einige Pläne die irgendwann spruchreif werden. Er würde es mit einem seiner erfahrenen Brüdern und Schwestern eines Tages bereden was sie davon halten, denn er wollte sich bei seinem ersten Ritual durchaus helfen lassen, weil er unbedingt wollte, dass es gelingen wird.

Eine neue Krankheit erfinden die dafür sorgt, dass der eine oder andere dadurch stirbt wodurch dessen Seele zu Krathor gelingt wäre für ihn auch eine gute Idee….vielleicht eine Pflanze züchten die er verflucht, welche er dann nahe des Klosters einpflanzt wodurch der Grund um jenes Kloster nach und nach zu einem verfluchten Ort wird das wäre auch ganz gut oder gar nahe der Druiden?

Der Unterricht der Dienerschaft eröffnete ihm so viele neue Blickwinkel und das war auch gut so.

Kawi würde allerdings nie in Betracht ziehen wollen dort etwas anzufangen es sei denn Krathor selbst würde das von ihm verlangen. Er war sehr gerne dort und genoss es dort zu leben und er wollte noch lange dort leben drum hielt er das was er ist lieber im Verborgenen, denn wer weiß was passieren würde, wenn eines Tages heraus käme was er ist, er würde das nicht herausfordern wollen. Er mochte die Bevölkerung im groben Ganzen sehr. Auch mochte er die Gegend, sie so anders war wie damals in seiner weit entfernten Heimat oder Adoran. Er war eben anders und war es schon immer gewesen und hatte auch nie vor etwas da dran zu ändern.

Was würde die Zukunft sagen?

Verfasst: Samstag 7. Juni 2025, 00:06
von Raven Vandokir
Es war schon eine ganze Weile her, als sich Raven Gedanken gemacht hatte wie er seinem Herrn dienlich sein könnte oder was ihm gefallen würde dass er es tun würde. Er saß lange auf dem Balkon seines Hauses und beobachtete die Delphine, welche vor seinem Balkon ihre Runden zogen. Hin und wieder warf er einen Fisch ins Wasser, welchen die Delphine dankend annahmen. Seine Gedanken festierten sich von Stunde zu Stunde und in seinem Herzen keimte etwas unheilvolles auf, was sich so dunkel anfühlte, dass es ihm schon sehr gut tat. Seine Gedanken kreisten umher und er sah zum Mond auf welcher sich wunderschön auf dem Wasser spiegelte. „Mondkind…..“ Flüsterte er sich immer wieder zu. Es war sein Name welchen er sich als Diener gegeben hatte. „Lass uns ein Spielchen spielen….“ Leise waren seine Worte die er sich immer wieder zuflüsterte. „Doch welches Spielchen wird es nur sein, hm? Spielen wir den bösen Druiden?“ Er erinnerte sich an das eine oder andere Treffen wo er mit jenen Menschen zu tun hatte. „Das würde meinem Herrn sicher gefallen...hm….einen Baum der…..verflucht ist sogar noch?“ Seine Mundwinkel hoben sich bei diesem Gedanken sanft aber doch verspielt an und er führte sich ein Glas Rum an seine Lippen. Nachdem der junge Mann diesen Schluck genoss stellte er das Glas dann ab und erhob sich dann schließlich auch...seine Schritte trugen ihn dann ruhigen Schrittes durch sein Schlafgemach, wo er seine Schönheit im Spiegel betrachtete und seine Gedanken kurz schweifen ließ….sanft strichen seine schlanken Hände durch sein Rabenschwarzes Haar, welches einst schneeweiß gewesen war. Es waren die Haare seiner Mutter welche damals den Weg ging welchen er nun ging. „Verbunden mit dir Mutter..ich hätte jetzt so viele Fragen an dich….“ Kurz schloss er seine Augen dann ging er weiter die Treppe hinab um durch die Türe zu gehen und dann wieder die Treppe empor zu steigen. Seine Lieblingsstute wartete dort auf ihn, welche ihn schon fast vorwurfsvoll ansah weil er heute noch nicht mit ihr ritt. Mit geschickten Fingern löste er sie vom Anbindepfosten und schwang sich auf das Tier auf.

Er trabte sanft an und ritt so durch Kawi und verließ die Insel dann auch schon. „Es soll ein Baum sein.“ Sagte er sich und ritt durch die Wälder. So friedlich war es hier und so ruhig doch eine Stelle sollte ihm von Nutzen sein sein Werk zu vollenden. Er hoffte so sehr dass es funktionierte, da es sein erstes Ritual war, welches er vollziehen würde. Er war doch recht angespannt, dass er es nun wirklich angehen wollte. So suchte er im Lichten Reich nach einer Stelle, wo er einen guten Ritualkreis vollziehen konnte.

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Doch die Suche nach dieser Stelle erwies sich als schwierig denn viele Orte waren sicher zu gut besucht um störungsfrei ein Ritual zu vollziehen. Auch waren einige Orte sehr oft dienlich dafür, Abkürzungen zu nehmen aber genau nach so einer Stelle suchte er. Vielleicht einer Stelle, wo er sich selbst für eine Pause ins Gras niederlassen würde um von einem Baum zu naschen oder eher ungestörte Gespräche zu führen. So trieb ihm sein Ritt weiter voran durch jeden Wald. Seine Stute ließ er über den einen oder anderen Ast springen auch überquerte er den einen oder anderen Bachlauf. Es sollte die perfekte Stelle sein. Seine Stute freute sich offenbar da drüber an diesen Abend Auslauf zu bekommen doch wusste sie nicht was der Zweck dessen werden sollte. Als er dann aber Zwischen Kronwalden und Varuna an den Schwertfluren ankam wurde er sogar fündig. Es war eine wunderbare Stelle wo man diesen Baum setzen konnte und auch verfluchen. Er hoffte sehr, dass es seinem herrn gefallen würde was er anstrebt und nickte dann auch schon sehr zufrieden mit sich „Es darf nur nichts schief laufen. Ich werde mir gleich noch die Unterlagen ansehen die ich mir beim Unterricht aufgeschrieben habe was man beachten sollte, wenn man was verfluchen will…“

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„Fündig geworden..“ Sagte er sich ruhig und nickte dann auch zufrieden als er bemerkte, dass selst ein Ritualkreis dann auch schon ohne Komplikationen vollzogen werden konnte… Nun galt es nur noch eine passende Frucht auszuwählen, die nicht gleich auf einen Bewohner Kawis stoßen ließ. Diese Insel sollte von seinem ganzen Vorhaben verschont bleiben … so lange er auf jener leben würde. Er wird sich nun auf der Suche nach einem Bauern machen um dort seine Frucht zu kaufen aber mit dem Vorwand es wäre für seine Stute. Sie würden ganz bestimmt wissen, was einem Pferd gut munden würde.

Seine Wege führten ihn nach Junkersteyn wo er so oder so seinen Freund Ashtar besuchen wollte, der dann in der Tat da war und er hatte einiges an Obst in seinem Garten stehen und somit wuchs in Raven ein Plan...er schaffte es Ashtar in seinen Garten zu lassen „Frischer geht nicht…“

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Es war so leicht an diese Früchte zu kommen, welche noch sehr frisch waren...

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Ashtar welcher schon lange mit Raven befreundet war wusste also nicht was der eigentliche Zweck dieser Ernte war, das machte es für Raven spielend leicht an den Samen dieser Frucht zu kommen.

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Natürlich glaubte Ashtar ihm das was Raven ihm erzählte und er gab direkt Weizen oben drauf, den Apfel, den behielt er dann auch schon. Wenn er nur wissen würde was Raven wirklich mit diesem Apfel vor hätte würde er davon rennen. Doch gute Miene zum bösen Spiel sagte man so oft, das war es in der Tat. Eine Frucht die im Lichten Reich entsprang wird das sein, was hier sicher für Opfer sorgen würde. Raven hoffte, dass seinem Herrn dieser Gedanke gefallen würde. Er hoffte, dass dieser Apfelbaum ein ungewöhnlich schöner Baum werden würde, der verlockend erscheint.

Und somit verabschiedete sich Raven von Ashtar und ritt nach Kawi...

Verfasst: Samstag 7. Juni 2025, 17:39
von Raven Vandokir
Als Raven seine Augen öffnete und sich ausgiebig streckte ließ er etwas Zeit vergessen und lag unbekleidet in seinem Bett und dachte an den vergangenen Tag und musste unweigerlich grinsen, als er an diese eine Begegnung mit einem Mann denken musste. Er kannte ihn bereits da er ihn bei seinem Leiden bezüglich eines Hustens kennen gelernt hatte. Er schien klar seine Nähe zu suchne und seine Worte ließen unmissverständlich da drauf schließen dass dieser Mann mehr wollte als nur reden….auch kam er Raven durchaus nahe. Doch dafür hatte Raven gerade keine Zeit und dachte an seinem Vorhaben Krathor zu gefallen. Raven ließ auch verlauten, dass er weiterziehen wollte doch dieser Mann ließ nicht ab. Einer seiner Sätze waren „ Sicher dass ihr schon weiter müsst oder wollt ihr mir zeigen welche Mächte in euch stecken um die Kerle in die Knie zu zwingen?“ Doch Raven löste sich nun von dem Mann und ließ seine Stute dann eine gewisse Distanz zwischen dem Mann und ihr entstehen. Schon warf dieser Mann ihm folgende Worte nach: „Wo soll ich auf euch warten, wenn eure Stute etwas zu fressen bekommen hatte?“ Sicherlich hätte Raven ihn sagen wollen, dass er auf einem Opferaltar auf ihn warten sollte aber wer weiß was ihm dieser Kontakt noch bringen sollte. Er beschloss sich ihn sich warm zu halten, wenn mal ein Opfer gebraucht würde. Oder vielleicht auch Iven, denn jeder Mensch wäre für ihn durchaus eine Seele die man ihm zuführen könnte. „Liebespartner als Opfer, auch nicht schlecht!“

Er schüttelte den Kopf nachdem er sich das Ganze genauer durch den Kopf gehen ließ und beschloss sich zu erheben, denn sein Werk war noch lange nicht vollendet.

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Er beschloss nach einigen Reagenzien zu suchen die er sicher für das Ritual brauchen würde. Grabmoos und Knochen hatte er bereits gesammelt aber da war dann doch diese Graberde von der man sprach die man auch nutzen sollte. Er beschloss sich seinen Spatziergang etwas auszuweiten und ging an den Varunafriedhof vorbei und betrachtete die Zombies und Untoten die ihre Runden drehten um den Friedhof zu hüten. So suchte sich Raven eine ruhigere Stelle und begann sich zu rüsten um dann gerüstet die Zombies zu erschlagen um sich dann auch an der Graberde zu bedienen wovon er sich schließlich einen ganzen Beutel nahm. So trieben ihm seine Wege recht zügig nach Hause wo ein Blumentopf schon auf ihn wartete. Er stellte diesen in der Mitte seiner Küche auf und rupfte die Pflanze, welche sich da drin befand aus und zerkleinerte diese dann um sie dann Stück für Stück ins Meer zu werfen. Da er nun einen leeren Topf vor sich hatte ließ er direkt die Graberde in den kleinen Topf ein und nickte recht zufrieden. Dann griff er zu dem Apfel und aß ihn bis er an jeden dieser Kerne heran kam, welche er dann auch alle in den Topf gab „Krathor wird schon wissen welcher Samen der Beste ist. Ich lasse ihm diese Wahl.“

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Doch er hatte im Unterricht aufgepasst, denn nun hieß es, den perfekten Ritualkreis zu bilden und dafür ging er dann in den Keller, wo er sich etwas Platz verschaffte an dem er einige Stunden dadran arbeitete, einen Reibungslosen Ritualkreis zu Bilden und setzte auch die dafür Vorgesehenen Reagenzien ein: Grabmoos und Knochenmehl. Da er noch nicht wusste ob er das Ritual in der Grabkammer oder am tatsächlichen Platzort vollziehen wollte übte er mit dem ihm bekannten Materialien bis er es dann auch perfekt umsetzen konnte.

„Nun muss der Baum noch gegossen werden dass er bald verflucht werden kann und eingesetzt….dafür brauche ich die Hilfe meiner Geschwister….ich sollte sie zeitnah informieren….“

Verfasst: Montag 23. Juni 2025, 18:11
von Raven Vandokir
Es waren doch schon einige Tage vergangen und Raven ließ die Samen Zeit sich zu entwickeln, die er dann auch mit Hilfe der anderen Geschwister verfluchen wollte. Krathor würde schon wissen, welcher Samen für ihn der würdigste wäre. Dieser Baum sollte ihm dann, egal in welcher Funktion dienlich sein. Einige der Samen fingen schon an, sich zu öffnen und Raven erkannte schon die ersten feinen Wurzeln die sich aus der Schale drückten, um sich in der Erde anzusiedeln.

Doch da war diese eine Sache noch "Wohin mit dem Baum?" sicher, er hatte einen schönen Ort doch dieser war noch zu weit ab vom Schuss, sodass sich nicht so viele von diesem nehmen konnten, sofern dieser irgendwann Früchte tragen würde. Er gab der Erde noch etwas Wasser und machte sich auf den Weg zum Stall, er würde noch einen Schöneren Ort suchen, wo er nach dem Ritual den Baum setzen wollte und er war gerade auch so dankbar, dass die Keimung doch etwas länger andauerte als erhofft.
Er sattelte seine Stute Souba, die schon mit ihren Hufen scharrte und schwang sich elegant in den Sattel, dann gab er ihr einen sanften Stoß in die Seiten und die Stute trabte an. Seine hüftlangen glatten Haare wehten bei jeden Satz den die Stute tat und somit begann ihre heutige Reise....

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Der Erste Ort war nicht schlecht gewählt. Was wäre nur verlockender, wenn man ein nichts Ahnender Mann seine Geliebte zu dem Wasserfall bringen würde, um ihr dort mit einem Apfel eines wunderschönen Baumes seine Liebe zu gestehen? Wer weiß, was in dieser verbotenen Frucht nur schlummert, wenn diese nur verflucht wäre? Eine Schwächung? Vielleicht ein größerer Fluch je nachdem wie alt und gewurzelt dieser Baum irgendwann werden würde. Er würde diesen Baum doch schon öfters aufsuchen um zu schauen, wie er diesen Fluch verbessern könnte.

Doch er wusste, es gab noch einen anderen schönen Ort, den er auch als sehr geeignet befunden hatte...

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Ein Rastplatz wo sich offenbar Wanderer nach einer langen Wanderung nieder lassen. Was wäre da wohl etwas, wo drüber sich jeder freuen würde? Eine Frucht, welche man sich nur noch pflücken müsste um sich von dieser zu stärken oder gar einen Proviant anzulegen den man vielleicht noch mit anderen teilen würde.

Beide Orte waren für ihn so verlockend doch er wusste, dass es nicht beide Orte werden würden, denn es sollte nur dieser eine Baum sein, welcher für Krathors Werk dienlich sein sollte. Er war gespannt drauf, welche Form dieser Baum irgendwann haben würde, da er hoffte, dass dieser außergewöhnlich schön sein würde...zu schön um zu denken, dass dieser der Grund für das Übel sein könnte was er dann bringen sollte...

Verfasst: Dienstag 8. Juli 2025, 23:56
von Raven Vandokir
Nachdem er sich das letzte Mal um den Baumsämling kümmerte vergingen wieder wenige Tage und er musste gestehen, dass er doch etwas stolz auf seinen Sämling war. Er schien gut zu wurzeln und er kam sich irgendwie vor wie ein Druide der gerade dabei war, neues Leben zu schaffen. Doch dieses Leben sollte nicht für das Leben stehen. Es sollte das Leben der Sterblichen schwächen und doch sollte er wunderschön anzusehen, sodass man nicht auf den Gedanken kommt, dass von diesem Baum Verderben ausgehen sollte. Der Gedanke gefiel Raven, sodass sich seine Mundwinkel zu einem fiesen Grinsen anhoben, welches dann noch seine Augenpartie erreichte.

Dann aber fiel ihm ein, dass am selben Tag die Druiden kommen sollten um den Hof zu Kawi segnen wollten. Angeleiert hatten dies wohl Kael und Varek. Da man aber auch Besucher aus den Westen erwartete die dem vielleicht feindlich gestimmt waren stellte er sich dann doch zur Wache auf, da es sein „Beruf“ als Leutnant war, für Ordnung zu sorgen. Es hielt sich in grenzen und er war auch froh, dass er sich nicht auf den Hof gestellt hatte wie es viele Andere auch taten. Es gesellten sich noch einige Priester der Schildmaid dazu und Raven musste gute Miene zum Bösem Spiel bewahren und war froh, sich für den Platz außerhalb des Hofes entschieden zu haben, zu viel stünde jetzt auf dem Spiel, denn so dachte er, Leandra könnte das sicherlich merken was aus ihm geworden war. Alle waren von diesem Event begeistert, nur gerade er nicht. Doch er stand wohl gut um hin und wieder einen Blick zu den Druiden zu riskieren und sie genau im Auge zu behalten was sie taten. Auch hatte er die Priesterschaft Temoras im Blickfeld, im sicheren Blickfeld und das war auch gut so. Auch Druiden schienen ihre eigene Herangehensweise zu ihrem Wirken zu haben, dies beobachtete er und oft lauschte er ihren Worten, was sie sagten, wie sie es sagten. Sie waren völlig in ihrem Element den Hof zu segnen und Eluives Macht da drin einfließen zu lassen, sodass dieser Hof gut Früchte trägt. „Doch bald kommt der Ausgleich, dafür sorge ich.“ Dachte er sich heimlich und ließ es keinen anmerken was wirklich in ihm vorging. Es gab genau zwei außerhalb der Dienerschaft sie eine Ahnung hatten, was wirklich in Raven vorging aber davon auch nur Bruchstücke. Doch dann war es soweit, der Abend ging zu Ende und alle zogen ihrer Wege. Er wartete erst bis die Adoraner den Hof verließen ehe er sich dazu entschloss, sich zu seinen Insellanern zu gesellen und einige schöne Momente mit ihnen zu verbringen bevor es ihn selbst ins Bett trieb.

Die Tage vergingen und er verbrachte einige Zeit mit Tom und fand auch heraus, dass auch dieser im alatarischem Glauben erzogen wurde. Auch erinnerte er sich dadran dass Tom ihm gesagt hatte, dass die Erziehung die Raven durch seinen Fanatischen Vater genoss nicht alatarisch war. Auch Raven sah in dieser Zeit ein, dass sein Vater ein krankhafter Glaubensfanat gewesen war der zu fanatisch in seinem Handeln war. So trieb es Raven nach Rahal. Das Reich wo seine Wurzeln lagen. Er betrat die Stadt am spätem Abend wo die letzten Lichter erloschen. Nur wenige Kerzen brannten und erhellten die vielen Gassen und Straßen und Raven merkte eine gewisse Vertrautheit mit dieser Stadt. Auch wenn er sich als Kawianer fühlte so trieb es ihm dennoch sehr gerne nach Rahal. Diese Stadt hatte für Raven seinen eigenen Charme. Auch hatte er durch seinen Dienst zu Krathor einige Pflichten die mit dem alatarischen Reich zu tun hatten. Er würde ganz sicher bei der nächsten Schlecht gegen den Osten dabei sein wollen. Seelen für Krathor ernten das tat er schon Tag für Tag doch hätte er sicherlich nichts gegen einen Priester Temoras einzuwenden. Dieser Gedanke zauberte Raven ein Lächeln auf seinen Zügen. Seine Hand streifte durch sein glattes Haar und er ging etwas näher an den Häusern vorbei und zog seine Handschuhe aus und streichelte im Vorbeigehen sanft über die Fassaden der Häuser und schloss kurz seine Augen und erwischte sich bei dem Gedanken: „Was würde nur aus mir geworden, wäre ich nicht nach Kawi gegangen? Ch denke ich wäre sicher in der Garde gelandet und dann…?“ Seine Gedanken kreisten umher und er wanderte zum Tempel Alatars und nahm sich dann etwas Zeit um sich einige Bücher aus der Kiste auszuleihen die er auch wieder zurück bringen wollte, nachdem er diese gelesen hatte. Lesen tat er so unheimlich gerne. Doch wo lesen? Er zog es vor zur Taverne zu gehen, welche er dann auch erreichte und der netten Bedienung einige Münzen gab um sich einen guten Rotwein zu gönnen. Im Anschluss ging er die Treppe hinab und setzte sich vor dem Kamin und gönnte sich einige Zeit der Ruhe und Entspannung um sich den beiden Büchern zu widmen. Die Gebote, er konnte sie nach wie vor auswendig. Dann kam es zur Schöpfungsgeschichte die doch etwas mehr seiner Aufmerksamkeit hatte. Lesend trank er hin und wieder einen Schluck vom Rotwein und er verschlang das Buch wie eine Schlange ihr Opfer. Besonders die Zeilen über Krathor, welche etwas weiter hinten lagen waren für ihn spannend und doch lehrreich….“Oh Temora, du versuchst es doch wirklich bei jedem, dass er sich dir unterwirft dass er eine Spielfigur deiner sein sollt.“ Er hatte zwar keine Krallen mehr, aber er erwischte sich dabei, dass er mit seinen kurzen Fingernägeln den Tisch kratzte, wohl aus der Wut hinaus. Dann schloss er seine Augen „Gut dass du dich da hinaus winden konntest, selbst ich war eine Weile….unter ihrer Fichte.“ Er legte das Buch dann neben dem Schachbrett, welches sich vor ihn befand und hob die Königfigur an und betrachtete diese. Dann sah er zur Pantherfigur, welche sich über den Kamin befand. Doch seine Aufmerksamkeit lag dann wieder mehr auf die Pflanze neben des Kamins, welche ihn an seinem Baum erinnerte. Die Bücher legte er sich allerdings dann in seine Tasche und erhob sich und ging seiner Wege….

Verfasst: Donnerstag 24. Juli 2025, 22:55
von Raven Vandokir
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Auf den Abend brauchte Raven einer seiner vielen Glimmstängel, welche er gerade vorrätig hatte und dazu einen verdammt guten Rum. Die Theorie war durchaus leichter als die Praxis, die sitzen musste. Er nahm sich einen guten Schluck und sah nachdenklich mit nicht verzogener Mimik aufs offene Meer hinaus und die Delphine genossen gerade keine Aufmerksamkeit. An meinem Lieblingsplatz des Leuchtturms, in dem er mittlerweile lebte nahm er Platz und starrte regungslos in die Nacht hinaus und der Leuchtturm warf ein dezentes Licht welches sich im Wasser wunderbar spiegelte... auch die Kohlepfannen ließen diesen Ort mystischer erstrahlen und warf die Gegend in eine rötliche Atmosphäre. Immer wieder nahm er einen beruhigenden Zug von seinem Glimmstängel.

Immer wieder ging er die einzelnen Schritte durch die er noch bis eben vollzogen hatte. Die Aufsicht von Fames und die dazu gehörigen Worte hallten ihm immer wieder durch sein Bewusstsein. Dieser Diener sprudelte vor Erfahrung und jeder seiner Worte, seiner Bewegungen erzeugten immer Spuren von Furcht in den jungen Diener. Er fragte sich, wie er wohl wäre, wenn er an Fames Stelle wäre, vermutlich genauso streng. Es gab auch Momente wo er seinen Vater in ihn entdeckte, der auch in vielen Dingen keinen Spaß verstand. Alles hatte genauso zu sein wie er es wollte oder gar nicht. Auf den Rat und den Erfahrungen der Älteren setzte er schon immer Vertrauen. Fames war der älteste Diener und auch wenn er oft rau und humorlos war so wuchs neben der Furcht vor ihm ein gewisses Vertrauen in ihm.

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Ravens komplette Aufmerksamkeit war nun auf das Ritual gerichtet und auch auf die Worte von Fames, wie er immer noch im Kopf hatte. Länger als er dachte doch er war froh drum. So ging er das Ritual immerwieder in Stille durch. Er wollte keine Fehler machen und erinnerte sich noch an kleinste Details auf die er zu achten hatte. Er lebte um Krathor zu Dienen und ihm galt es bei diesem Ritual zu zeigen, dass er ihm dienen will und ihm ein gutes Werkzeug zu sein. Das war sein einziger Wunsch den er an diesen Abend hatte. Alles andere war nur Nebensache....er wollte ihn nicht enttäuschen...

....Und wann war noch der Baum der schon gut gewachsen ist. Nicht der Baum sollte verflucht sein sondern eher nur die Früchte. Sie sollen seinen Feinden Schaden, sie sollen sie schwächen bis das letzte Stück leben aus ihren Körpern herausgepresst wurde sodass ihre Seelen zu Krathor gehen...
...hier und da wurde der Baum gegossen und gut gedüngt...er wollte noch etwas Zeit verstreichen lassen bis er sicher war, dass der Baum es schaffen würde...
...dann würde er seine Geschwister informieren um dann das Ritual durchzuführen.

Verfasst: Mittwoch 13. August 2025, 17:08
von Raven Vandokir
Es war der Tag des Rituals. Er hatte sich die Tage so eingehend wie nie mit diesem Thema befasst und auch dachte er an das, was er mit diesem bezwecken wollte. An diesem Tag war er nicht hinaus gegangen sondern befand sich schon seid den frühen Morgenstunden in der Grabkammer und studierte Stunde für Stunde das was ihm heute bevor stand. "Oh Mutter, was war einst dein Weg gewesen?" Dachte er sich und sinnierte über seine Mutter, welche damals in fernen Ländern auch dem Pfad des Raben ging, doch diese ließ nicht viel von sich sehen. Noch dazu hätte er sich damals nie gedacht den Pfad zu gehen. Dank der Bluthochzeit konnte er sie auch nicht mehr fragen. Doch in inneren merkte er, dass alles was er vor hatte richtig war. Er erhob sich und ging durch die Kammer und kam vor den Spiegel zu stehen, welcher sich neben der Schlafkammer sich befand. Lange betrachtete er sich an jenen Tag nachdenklicher Natur und ging die Konturen seines Spiegelbilds ab. Auch wenn er sich einfach nur wunderschön fand dachte er an das Ritual und das hatte zu gelingen. "Heute....." Dachte er sich immer wieder und seine Mundwinkel hoben sich ehe er seine Schritte zur Bücherei begab. Erneut nahm er sich die eine oder andere Lektüre und setzte sich hin, um diese zu studieren. So konzentriert war er schon lange nicht.

Dann brach der Abend an und er machte sich zum Ritualplatz der Grabkammer auf, wo schon Moirai auf ihn wartete. Beide begrüßten sich und Raven machte sich dran den Baum aufzustellen und einen Ritualkreis mit Erde, Knochenmehl zu verlegen. Als Bindemittel nutzte er Wasser um dem eine gewisse Festigkeit zu geben. Dann stellte er sich ans andere Ende des Kreises und ließ den anderen Geschwistern Zeit sich auch einzufinden und er war ihnen sehr dankbar, dass sie ihn dabei unterstützten. Fames war dort...Kevke....Emilia.....und später gesellte sich sogar die kleine Schwester dazu... Er wurde innerlich immer aufgeregter und doch ließ er es von Außen nicht anmerken....er bedankte sich bei jeden der sich einfand und erklärte was er vor hatte und beantwortete die Fragen nach seinem besten Wissen und Gewissen die letzten Fragen ehe er mit dem Ritual begann. Die Früchte des Baumes sollen durch ihr gemeinsames Wirken verflucht sein. Der Fluch soll jene Schwächen die sich an ihm labten damit das töten der Personen leichter von der Hand geht...sollten Ältere Kranke oder Schwache sich daran laben und dadurch vor ihrer Zeit ableben...sei es drum. Hauptsache Krathor erhält dadurch ihre Seelen.

Erst ließ er sein klerikales Wirken auf den Kreis wirken und tastete sich weiter nach innen wo sich der Baum befand. Er merkte aber auch, dass er von einigen der Geschwister dabei unterstützt wurde, denn es fiel ihm leichter von der Hand sich auf das Ritual zu fixieren. Dann als er sich tiefer im Ritual einfand begann er, die Welt um sich zu vergessen um sich nur auf das Wirken zu konzentrieren und sprach ein Bittgebet zum Rabenherrn und dieser sendete einer seiner Herolde...es kam zum Gespräch zwischen Raven und diesem Herold und dieser forderte ein Opfer von Raven...hier wurde Raven klar, dass dieses Opfer ein persönliches werden sollte....die Verbindung zwischen ihm und dem Baum wurde immer intensiver...zu intensiv....somit beschloss sich der Herold sich an Ravens Schönheit zu bedienen und ließ ihn schwächer werden, schlacksiger, hagerer....während der Baum immer kräftiger wurde und zu einem wunderschönen Gewächs wuchs. Was da genau passierte bekam er nicht mit. Viel zu sehr war er mit dem beschäftigt was er vor hatte...doch nach und nach verließen ihm die Kräfte...er fühlte eine Müdigkeit und er ging langsam zu Boden und verweilte dort.....kraftlos dem Tode nahe....und das Ritual war vollzogen...er merkte eine Kraft auf sich die er intensiv wahr nahm und aus dem Nebel der ihn umgab wob sich die Robe des Raben und legte sich sanft um ihn...er war noch zu schwach all das zu bemerken, was genau geschah. Folgend trat Emilia an ihn heran und legte ihm eine Orange vor die Nase...er griff zu dieser und dachte in dem Moment gerade an das was passiert war und ferner noch an K'awi...sanft umschloss er diese Frucht seiner Heimat Emilia bat eine andere Schwester herbei ihr zu helfen Raven ins Bett zu tragen da er nicht da liegen konnte....selbst die kleine Schwester ging mit ...es wurden noch Worte gewechselt die Raven nicht mit bekam....langsam schloss er seine Augen und glitt in einen längeren Schlaf....in seiner Hand hielt er....fest umschlossen die Orange....

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Am folgenden Tag fühlte er sich schon etwas besser und sah an sich herab, die Robe an seinem Leib tragend begann er zu verstehen was geschehen ist...dann begab er sich eigentlich nur zum Nachsinnen zum Spiegel neben der Schlafkammer und was er sah ließ ihn laut aufschreien, als er sich so hager sah.... normalerweise würde er sich nun selbst verliebt ansehen doch nun sah er sich eher entgeistert an doch ihm wurde klar, dass alles auf der Welt seinen Preise hat...der Baum stand nach wie vor dort und sah dazu schöner aus als zuvor.
"Ich sollte anfangen zu essen....." waren seine Gedanken und begab sich noch geschwächt nach Kawi, die Robe legte er aber ab, denn auf dieser Insel sollte keiner von seinem Weg erfahren.... "Kein Fleisch kein Fisch...." er würde seine Nahrung finden die ihn helfen wird seine alte Form zu finden.

Verfasst: Samstag 16. August 2025, 15:11
von Raven Vandokir
Die Nacht war dunkel und es schlief ein junger Mann im obersten Stock des Leuchtturms von K’awi.

Seine Atmung war sehr sanft, man sah es anhand seines Buchtkorbs der unbekleidet sich sanft erhob und auch wieder sank. Er legte sich auf die Seite und sein Kopf richtete sich gen des Meeres. Seine Augen waren noch verschlossen und er hatte anscheinend einen wunderschönen Traum der federleicht war. Doch es zeichnete sich auf seinen Lippen ein Lächeln.

Traumwelt:
In diesem Traum war er nicht als Mensch präsent, denn er merkte keinen Boden unter sich. Er spürte, wie der Wind sich nicht durch seine Haare begam, denn er hatte keine Haare. Sein Mund öffnete sich leicht und doch war es kein Mund, welcher sich öffnete. Es war ein Schnabel. Seine Augen sahen auf den Boden und doch lag dieser weit entfernt unter ihm. Er bewegte seine Arme und doch waren es Schwingen die schwarz waren und er setzte somit einen neuen Kurs. Jeder seiner Bewegungen waren federleichter Natur und alles was er in seinem Traum tat fühlte sich so einfach an, als habe er Jahre nichts anderes gemacht als in dieser Form zu sein. Er flog über Felder und streifte beinahe das Korn, welches erntereif war. Die Sonne stand tief so konnte er dadraus schließen, dass der Tag sich dem Ende neigte. Ein Flügelschlag hob ihn empor und er flog durch einige Bäme hindurch und sah wie sich der Horizont vor ihm auftat. Hier und da flog er zwischen den Ästen hindurch und er atmete die geruchsintensive Waldluft tief durch seine kleinen Lungen ein und nahm all die Dürfte auf die er durch diesen Atemzug aufnehmen konnte. Noch bevor er den Wald ganz hinter sich ließ ließ er keinen Freudenschrei erklingen denn es war ein „Krah“, welches durch den Wald schallte, welchen er ausstieß. Vor ihm befand sich ein Gebirge und dieses umrundete er dann federleicht und betrachtete dieses sehr sorgsam. Es war das Gebirge, welches sich um Varuna auftat. Er überflog diese Stadt und betrachtete diese von oben mit wachsamen Blicken. Er selbst kannte diese Stadt bis jetzt nur von unten und von oben sah alles so anders aus. Er umrundete diese unheilvolle Stadt mit nur wenigen Schlägen seiner Schwingen und umrundete das ganze Bergmassiv. Über den Unheilberg. Berchgard sah von oben so klein aus als könnte man diese Stadt nur mit einem kleinen Stein zerstören . Dann überflog er die Stadt der Zwerge, welche emsig ihrem Tagewerk nachgingen. Dann nahm er eine sanfte Kurve und überflog die Eisregion wo auch die Eiswesen ihrem Tagewerk nachgingen. Dann ging er tiefer um auch den letzten Schlenker zu vollziehen um sich dann nah bei Varuna auf einem der Leblos erscheinenden Bäume nieder zu lassen. Was er sah überraschte ihn nicht, denn es war die Nimmerruh….dann verblasste dieser Traum und alles in dieser Wahrnehmung wurde dunkler.

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Im hier und jetzt:
Raven, welcher langsam zu sich kam drehte sich noch ein Mal um und versuchte krampfhaft noch an den Traum festzuhalten doch seine Ruhe wurde durch durch einen Laut eines Vogels unterbrochen und dieser sorgte dafür, dass er dann doch aufwachte und sich auf den Bauch drehte um sich ausgiebig zu strecken. Er setzte sich im Schneidersitz auf das Bett und griff zu der kalten Moccatasse, welche er sich am Abend zuvor noch machte. Kalt mochte er Kaffee und Moccagetränke am liebsten. Am Besten schwarz und keinen Zucker, keine Milch, so wie das Getränk war. Hin und wieder vielleicht noch einen kleinen Löffel Honig und das war es dann auch schon. Am Vorabend hatte er sich bereits 7 Orangen geschält, welche er sich zum Frühstück gönnte. Er dachte an den Traum und es zeichnete sich ein Lächeln auf seinen Zügen aus. Doch dann beschlich ihm ein mulmiges Gefühl, denn bis er zu dem Raben wurde was er in seinem Traum sah würde noch einiges an Zeit ins Lang fließen müssen. Denn er hatte diese eine Angst von der schon so mancher etwas mitbekommen hatte. Er hatte Höhenangst.

Diese eine Angst wird er sich stellen müssen. Er hatte mehr Angst vor Höhe als vor einem Balron. Doch heute wollte er mehr denn je Herr dieser Angst sein wollen. Denn er wollte dieser eine Rabe sein von dem er in dem Traum träumte. Wer weiß wie er dadurch seinem Herrn dienlich sein könnte. Informationen beschaffen vielleicht? Wer würde schon einen Raben direkt verdächtigen wollen? Also begab er sich zunächst in die Nimmerruh und stellte sich auf den obersten Turm und schloss seine Augen und atmete tief ein und ebenso tief aus….und konzentrierte sich und ließ sich auf das ein, was darauf folgte….es legte sich ein dunkler Nebel um seine Gestalt und hüllte ihn dadurch sanft ein während sich Ravens Form im inneren nach und nach verflüchtigte. Er wurde kleiner. Ihm spießen dann letzten Endes wirklich tiefschwarze Rabenfern. Es dauerte eine Weile bis sich der Nebel lichtete und einen Raben zurück ließ der sich kaum noch auf seinen Füßen halten konnte. Sein Blick ging mal hier hin und mal dahin. Dann versuchte er sich zumindest erstmal auf seine schmalen Bine zu halten und seine Krallen die er an seinen Füßen hatte sorgten für eine gewisse Stabilität. So blieb er dann eine Weile stehen um sich wohl an sein neues Gewicht zu gewöhnen und auch die Schwerpunkte waren andere. Er nahm dann den ersten Schritt auf sich und taumelte und anders als einen Arm dazu zu nutzen sich abzustützen waren es seine Flügel, welche einen Fall unterbanden. Kurz gab er einen erstaunten Laut von sich und sammelte sich wieder. Dann aber setzte er ein Beinchen vor und er schaffte es, sein Gewicht zu halten ohne einen Flügel nutzen zu müssen und er war doch recht stolz auf dieses Werk. „Ha, geschafft!“ dachte er sich und setzte erneut ein Beinchen vor das Andere und dieses fiel ihm dann doch leichter als den ersten Schritt, welchen er eben noch vollzog. Da ein Pentagramm auf dem Boden abgezeichnet worden war nutzte er dieses auf Laufsteg um seine Beinchen aufeinander abzustimmen. Er hob seinen Kopf dann recht stolz an. trippelnd ging er vor.

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Als er sich dann recht sicher war so breitete er seine Schwingen aus und flatterte hin und wieder und das sorgte für kleinere Hüpfer. Dabei achtete Raven darauf, dass er nicht zu viel Kraft verwendete um nicht zu hoch zu gelangen, denn er hatte ja noch immer Höhenangst und das Gefühl dass er einige Momente nichts unter sich hatte außer Luft ließ ihn hin und wieder einen Ton von sich geben. Er nutzte auch hierfür das Pentagram als Laufsteg und auch Start und Landeplatz. Er ging einige Schritte und nutzte seine Flügel um sich auch langsam daran zu gewöhnen, zu fliegen. Gut dass die Nimmerruh dafür die Möglichkeit gab. Anderenorts würde das was er gerade tat Fragen aufwerfen und das wollte er vermeiden. So ging es Runde um Runde und er gewann was den Flügelschlag anging an Sicherheit. Er stellte sich dann an die Südwand und sah zur Steinwand und war sich sicher, auch dort zu landen….So gab er seinen Schwingen etwas mehr Krafzufuhr und er hob dann ab und gab dabei einen Laut von sich der nach Hilfe schrie, da es ihm doch zu hoch geworden war. Dann half er sich in fliegendem Zustandes damit das Ziel anzupeilen und das fixierte er dann so sehr dass er den Boden unter sich vergessen ließ. „Nein ich will da jetzt hin verdammt.!“ Stachelte er sich innerlich an und flatterte da mehr schlecht wie Recht auf sein Ziel zu und krallte sich landend in die Wand fest. Die Flügel nach vorne ausschlagend half er sich, nicht nach vorne zu fallen. Von dort hatte er einen guten Blick auf den Eingang der Frostwassergrotte die gerade nicht genutzt wurde. Dann drehte er sich um und sah nach unten und betrachtete das Pentagramm und ihm wurde mulmig. Dort würde er nun landen wollen und er fasste sich ans ein Herz und schob seine Angst zur Seite und weitete seine Flügel erneut aus und landete auch etwas unbeholfen auf dieses. So ging es dann eine gewisse Weile weiter. Er flog auf die Wand zu und dann wieder zurück aufs Pentagramm. Immer hin und her. Als er sich in seiner Koordination sicherer war Flog er von der Wand zur Nächten und ließ die Abstände unter sich größer werden. Auch nahm er seine Steuerfeder zur Hilfe um schon erste Kurven zu fliegen zur Hilfe und gewann Stunde um Stunde an Sicherheit. Nun aber war es Zeit für sein neues Ziel: Das Dach der Nimmerruh. Dieses fixierend wird er seine Schwingen ausweiten und flattert auf dieses zu und landete auch auf die Dachspitze dieses Gebäudes.

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Er sah sich die Umgebung eine Weile an und sah, was er vollbracht hatte. Er hatte zumindest einen Teil seiner Höhenangst besiegt, der Rest würde sich sicher mit der Zeit legen aber gutes wird auch seine Zeit brauchen. Er ging dann bis ans Ende des Daches und sah auf einen der Grabsteine hinab die er dann fixierte. Auf diesen will er landen und er dachte an all die Stunden die er eben noch auf dem Pentagramdach mit der Glocke verbrachte und an seinen ersten längeren Flug zur Dachspitze. „Dahin noch und dann habe ich für heute genug, das werde ich nun jeden Tag machen ehe es noch höher geht...der Traum war so wunderschön…..ich will es….und wo ein Wille ist…..“ Er weitete seine Schwingen und schlug diese dann einige Male und hob ab und seine Steuerfeder die er schon gut unter Kontrolle hatte nutzte er um diese Kurve zu fliegen und auch hier spielten ihn all die Stunden die er eben verbracht hatte, seinen neuen Körper kennen zu lernen in die Karten und es gelang ihm, zielsicher auf den Grabstein zu landen…..dann sah er ins Moor hinweg und ließ alles Revue passieren…

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Dann hob er ab und flatterte durch die Wälder....und Landschaften....

Verfasst: Freitag 5. September 2025, 13:54
von Raven Vandokir
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Es war dunkel und Raven stand vor dem Blutbad in der Grabkammer. Er ließ sich gerade einiges durch den Kopf gehen was in den letzten Monaten passierte. Auch erinnerte er sich an all die vielen Unterrichte und er erfreute sich auch an dem was er nun mal unwiderruflich geworden war. Er würde diesen Weg nie mehr verlassen wollen auch wenn er die Wahl hätte all das Rückgängig zu machen. Dazu war er viel zu stolz auf den Weg den er ging. Wo viele Angst vor hatten fand er eine Faszination. All das was sich für so manch einen anderen falsch anfühlte wie das Zusammenbauen von Körpern in dem man Gliedmaßen zusammenfügt und zu einem neuen Wesen formt. Er war durchaus kreativ und all das gefiel ihm sehr. Auch wenn er sich außerhalb der Dienerschaft als ein anderer ausgab der er war so wusste er, wo es einen Ort gab, wo all das was für viele verwerflich war normal war.

Wie das Blutbad, wo er schon lange vor stand hatte alles seinen eigenen Charme.

Der junge Diener näherte sich diesen Becken und beschloss, heute darin ein Bad zu nehmen. Irgendwie fühlte es sich verrückt an aber dennoch, er wollte es sich heute nicht entgehen lassen. Es war warm und das Blut im Becken hatte eine angenehme Temperatur. Er zog sich dann aus und legte seine Kleidung sehr sorgsam zusammen und betrachtete das Becken noch eine Weile ehe er seinen Fuß ins Becken hinabgleiten ließ und das andere nachzog. Folgend ging er zum Beckenrand wo er drei Schädel fand und er grinste dann verspielter Natur auf und ging dahin ehe er sich dann langsam in die Flüssigkeit niederließ. Die Schädel waren faszinierend für den jungen Burschen und er nahm sich zwei zur Hand und stülpte diese sich wie Puppen eines Puppenspielers über die Hände und betrachtete diese grinsend. Seine Daumen nutzte er dafür, um die Kiefer zu bewegen. Er gab den Schädeln dann in seinem Puppenspiel Namen…
...er stellte sich vor was sich die Schädel alles zu erzählen hatten und er beschloss dem ersten Schädel den Namen Orestes zu geben während der andere den Namen Piet erhielt.

So ließ er die Schädel sprechen und bewegte den Kiefer von „Orestes“ „Oh grüß dich mein Freund lange nicht gesehen….“
Dann bewegte der die Krieferknochen von „Piet“ „Oh freut mich dich zu sehen ich habe eine menge gesehen weißt du? Ich habe gesehen wie der König Adorans sich blamierte!“
„Oh,“ Sprach „Orestes dann“ Hat er sich mit diesen Frauengeschichten wieder übertrumpft oder was ist genau geschehen?“
Da schüttelte er den Schädel von „Piet“ eine Weile ehe er diesen wieder sprechen ließ. „Nein er wurde gesehen wie er sich auf den Friedhof so sehr voll laufen ließ dass er sich auszog und mit einer ausgegrabener Leiche tanzte!“ Danach ließ er die beiden Schädel sich gemeinsam ansehen und ließ die Kiefer von Orestes wieder bewegen. „Wie schade dass ich nun keine Augen hatte um es mir genau anzusehen das wäre sicher lustig gewesen!“

Er mochte dieses Puppenspiel und spielte noch einige Stücke mit diesen beiden und vergaß dabei die Zeit. Er legte die Schädel zurück und entspannte sich in dem Blut und band seine Haare dann zu einem Zopf zusammen und ließ sich einige Sekunden ganz unter tauchen und ließ seine Augen dann auch geschlossen bevor er dann wieder auftauchte um sich das rote Sekret von seinem Gesicht zu wischen. Er atmete tief ein und schien sich wirklich wohl zu fühlen und hob seinen rechten Arm und betrachtete, wie das rote Sekret dann von seiner Haut fiel. Danach nahm er sich Orestes und streichelte diesem sanft über die blanke Schädeldecke und ließ seine Blicke schweifen eher seine Augen dann schloss und sich zunehmend entspann. Er lächelte dann sanft auf und seufzte wohlig auf und nahm den Geruch dieser Flüssigkeit auf während er sich weiter entspannte.

Dann glitten seine Gedanken weiter und er dachte an all die Unterrichte die er nun erhielt und irgendwie fand er dieses Thema der Geisterwelt auch faszinierend. „Wenn man nur einiges beeinflussen könnte was man vergessen könnte so wüsste ich da einiges…“ Dachte er sich und dann ließ ihn noch ein Gedanke nicht mehr los...“Welcher Herold war nur bei meiner Weihe anwesend und ließ mein Aussehen verändern? In irgend eine Zwischenwelt war ich wohl gefangen…. Es wurde von Rauchmädchen und auch von Siegel gesprochen….oder auch von beiden….“ Seine Stirn runzelte sich und er entspannte sich dabei. Er beschloss, nach seiner Reise mehr über die Herolde erfahren zu wollen. Er ließ seine Augen wieder öffnen und sah auf den Beckengrund hinab und zu seinen haaren die durch Trocknung doch härter wurden und verklebten. Er tauchte somit wieder unter und erhob sich aus dem Becken und ging zum Beckenrand und nahm ich das Handtuch und trocknete. sich grob ab und zog seine Robe an. Mit nicht mehr als eine Robe am Leib ging er durch die endlosen Gänge der Grabkammer...im Ritualraum blieb er indes kurz stehen und dachte über seine Weihe nach und auch an all das was er dort schon gesehen hatte. Dort stand auch der Baum noch den er nach seiner Reise mit den anderen seiner Geschwister einsetzen wollen würde. Ein Schritt zurück und er sah eine lange Treppe die zu einem großen Raum führte wo einige Kerzen sanft flackerten. Eine für jeden seiner Geschwister und er wusste, dort Stand auch eine Kerze für ihn, welche es allerdings genau war das wusste er nicht. Es machte ihn aber stolz, dass er dort auch seinen Platz gefunden hatte….dann trieben ihm seine Schritte weiter und er gelang in einen Raum mit einem Zuber in dem er sich niederließ und all die Blutreste abwusch. Er beschloss aber, dieses Bad zu wiederholen es fühlte sich so richtig an.

Als er sich dann komplett gesäubert hatte beschloss er noch eine Weile in der Grabkammer zu verweilen die ihm nun doch eine Art zu Hause geworden war. Er würde sie nun für zwei Wochen nicht mehr sehen aber er war sich sicher, dass ihm diese Reise gut tun würde, auch wenn er einige Leute die er doch ganz lieb gewonnen hatte dahin nicht mitnehmen würde.

Verfasst: Montag 6. Oktober 2025, 05:33
von Raven Vandokir
Er war wieder dort wo er sich am wohlsten fühlte. Der Leuchtturm war ihm ein geschätztes zu Hause geworden, was er nicht mehr missen missen wollte. Fernab von allem Trubel und sehr ruhig gelegen. Die Ruhe tat ihm gut und auch wenn er hin und wieder Besuch hatte war er dann wieder froh alleine zu sein. Alleine in seinen Gedanken gefangen zu sein das kannte er nur zu gut. Doch gefährlich ist es, wenn seine Gedanken im Kreis schwirrten die alles mehrfach hinterfragten, was mit allem zu tun hatte.

Der junge Diener ließ sich auch wieder in Kawi selbst sehen und stellte zu seiner Zufriedenheit fest, dass alles ruhig war und alles seinen gewohnten Gang nahm. Die Wachen standen ruhig dort wo sie sollten und das stimmte ihn zufrieden. Kaum könnte er es sich vorstellen hier weg zu ziehen nur weil er das ist was er eben vor fast einem Jahr geworden war. So musste er alles viel bedachter angehen denn auch seine Verschleierung könnte unter Umständen fallen. Dies galt es zu verhindern. Seine Blicke fielen auf jede Beleuchtung und dieses sorgte für eine gewisse Ruhe in seinem herzen während er durch die wenigen Gassen der kleinen Stadt schritt. Alles schlief friedlich und in der Ferne hörte er das Rauschen des Meeres. Kurz schloss er seien Augen und lauschte in die Nacht hinein. Ruhe, die Tat ihn so gut wie es bei anderen Menschen die Jagd nach Aufmerksamkeit und Anerkennung war, denn auch diese kann verfliegen und es kann auch Kraft kosten dieses Aufrecht zu erhalten. Mit der Ruhe verhielt es sich anders. Sie war immer da. Man musste nur am Leuchtturm sein oder aber alleine im Wald. Friedhöfe mochte er auch sehr gerne. Oft trieben ihn seine Schritte zum Inselfriedhof und seine Blicke richteten sich auf Freyas Grab. Er erwischte sich oft beim Gedanken nach ihrer Leiche zu graben und versuchen sie wieder ins Leben zu rufen. Doch er wusste auch, dass Freya dann nicht mehr die Selbe war wie sie einst war. So war sie einfach nur noch eine sehr angenehme Erinnerung. Seine Lieblingsstimmme der Insel zu der er in der kurzen Zeit doch eine gewisse Verbindung aufgebaut hatte als er noch kein Diener war. Er hatte eine Rose mitgebracht, welche er ihr auf ihr Grab lag. Für Raven untypisch war sie von weißer Farbe.

Nachdem dies passierte ging er zur Nimmerruh und wollte sehen was es dort Neues gab und sah, dass wieder Unterrichte angeboten wurden die er dann auch schon wieder besuchte. Wissen kann nie verkehrt sein und er lauschte den Worten der Sprechenden gerne und lernte auch durch zuhören. Er hatte auch einen groben Plan, was seine nächsten Schritte sein würden, sein Weg als Diener, doch darüber wollte er zunächst schweigen. „Nichts ist beständiger als die Lageänderung und Wasser sucht sich seinen Weg.“ Waren seine Gedanken dazu.

Dann war da noch diese Hochzeit von Victoria und Darion, wo er seine ersten Kontakte als Mondkind getarnt knüpfte wodrunter auch die Gehilfin der Stadthalterin war, mit der er sich gut verstand. So verbrachten sie den Abend nebeneinanderstehend. Er war verblüfft, wie gut man sich mit dieser Frau unterhalten konnte. Er würde sehen wie es sich entwickeln würde doch war sein Interesse eher darauf fokussiert, gute Kontakte zu knüpfen. Die Zeremonie war schön gehalten. Selbst die kleine Schwester, eine sehr hohe Dienerin stand auf dem Podest und war Teil der Zeremonie. Zu gerne hätte er sie auch bei seiner Hochzeit vor sich stehen gehabt, sollte er jemals heiraten denn diese Ansprache war für ihn die Schönste am Abend.

Dann ging alles sehr schnell. Er bekam mit, dass Düstersee und Grenzwarth Hilfe suchten, da sie beiden Städte wohl angegriffen wurden. Da dachte er nicht länger drüber nach und packte seien Sachen und tauchte sich wieder in seine Verhüllung und machte sich nach Düstersee auf. Er war Verbündeter des alatarischen Reiches also musste er dort antreten. Nun galt es sich dort auch vorzustellen. Er kannte durch die Hochzeit schon einige somit war es ihm ein Leichtes dort Fuß zu fassen. Maralea war ja schließlich auch da. Er kannte sie ja schon von Kawi doch nun galt es die richtigen Worte zu finden dass da keine Fragen aufkommen woher er das eine oder andere Detail über sie kannte. So machte er sich Listen, wen er kannte und was er von der einen oder anderen Person als Mondkind oder Raven kannte. Ein zweites Leben wenn man so will.

Der erste Schlachttag war doch Ereignisvoll. Es wurden Truppen aufgestellt und da er das Militärische schon hatte war es ihm ein Leichtes sich einzugliedern. Auch als sie vor dem Feind standen und es zu Kämpfen kam. Seine Blicke fielen da auf Viktorioa...die er dann intensiv fixierte. Seine Blicke blieben dann auch nicht unbemerkt und er bemerkte, wie sein herz sich in Hass dieser Person suhlte. Hass, welcher ihn gut tat. Wie eine lodernde Flamme die gerade entzündet wurde. Nebenher bekam er auch mit, dass seine alten Vorgesetzten des Regiments auch vor Ort waren. „Um die kümmere ich mich später…“ Dachte er sich dabei und schon schritt er auf Viktoria zu und sie trat auf ihn zu und es kam zu einem Kampf, welcher abgebrochen wurde da der Befehl der war, sich zurück zu ziehen. Sie warf ihm noch Beleidigungen zu und schimpfte ihn einen Feigling, dass er sich aufgrund des Befehls zurückzog. „Hm, um die kümmere ich mich zu gegebener Zeit. Mal sehen was ich über sie herausfinden werde, wo sie wohnt….“ Auch kam es an diesen Abend zu einem Kampf wo sie als Sieger hervortraten und wieder nach Düstersee zogen. Ravens Wege führten ihn an diesen Abend wieder zum Leuchtturm wo er dann den Abend verbrachte um am folgenden Tag wieder nach Düstersee zu gehen.

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Der Tag danach war wohl der wohl ereignisreichste von allem. Er Stand zusammen mit einigen Geschwistern parat und wartete auf Befehle. Heute wird es wieder zu Kämpfen kommen „Hm, vielleicht ernte ich ja Seelen…..diese….Frau deren Stimme ich kenne...wäre sicher ein gutes Opfer für ihn…“ Er grinste kurz in sich hinein und schon zogen sie ab. Es dauerte auch nicht lange bis sie auf den Feind trafen und begaben sich zunächst nach Grenzwarth um dort nach dem Rechten zu sehen ehe sie sich zum Lager aufmachten...dort kam es zum Kontakt. Früher hätte er zu seinen Waffen gegriffen um zu kämpfen doch der Weg als Diener ermöglichte ihn so einiges mehr ohne sich an den Feind dreckig zu machen. So umkreisten sie das Lager des Feindes und es dauerte nicht mehr lange bis der Feind heraustrat..Waffen wurden gezückt und Raven erkannte einige alte Gesichter wie Helisande, Heinrik und das eine oder andere Gesicht was er durch seine Reisen durchs Land kennen gelernt hatte. Auch war Keylon vor Ort. Er beschloss, sich in der Mitte seiner Verbündeten zu begeben und folgte den Anweisungen der Befehlshaber und Feind um Feind fielen. Auch einige seiner alten Vorgesetzten fielen durch sein Zutun. Es dauerte auch nicht lange, da fand er Viktoria die niederging. „Sie hat so Glück, dass ich gerade Befehle befolgen muss sonst wäre sie am heutigen Abend eine dessen Seele ich ernten würde...alles zu seiner Zeit….“ Waren seine Gedanken dazu und er folgte der Truppe und es wurde wieder viel Blut vergossen und Raven sorgte wieder dafür, dass einige mit seinem Zutun fielen, was ihn durchaus gefiel. Die Schlacht war blutig und Brutal. Doch das gefiel Raven sehr, die Schreie, das Winseln, das alles spornte ihn an den Feinden noch grausamere Schmerzen zuzufügen als zuvor. Die Kampfschreie wurden immer weniger und auch der Letzte Soldat Adorans fiel und so trat das alatarische Reich als Sieger hervor….natürlich ließen sie es sich nicht nehmen, das Lager des Feindes zu plündern wo auch Raven einiges mitgehen ließ. Auch Ilyra war da mit der er sich noch kurz unterhielt bevor er sich verabschiedete um….sich wieder nach Kawi zu begeben.

Auf der Reise dahin ließ er seine Verschleierung fallen und nahm wieder seine alte Form an….und legte sich in seinem Bett im Ersten Stock des Leuchtturms und ließ sich den Tag durch den Kopf gehen bevor er sich vom Klang der Wellen zur Ruhe begab….und unter dem Rauschen der Wellen einschlief…..

Re: Und mir sprießen Rabenfedern

Verfasst: Samstag 18. Oktober 2025, 21:58
von Raven Vandokir
Raven Saß vor seiner Spiegelkonsole als er sich wieder betrachtete. Seien Haut hat sich von seinem ersten Ritual erholt und sein Gesicht gewann wieder an Fülle, sodass er sich wieder ansehen konnte. Fast schon Puppenhaft wirkte er, gar Porzellanartig? Seine blauen Augen betrachteten sein Spiegelbild und er griff mit der linken Hand nach einer Pinzette die er zwischen seinen Brauen führte, um dort kleine feine Häärchen zu entfernen. Dieses tat er mit einer Genauigkeit die selbst eine Frau ins Staunen bringen könnte, würde sie ihn bei dem sehen was er gerne tat, sich seiner Schönheit zu widmen. Er war ein Perfektionist was das anging, sein Erscheinungsbild zu pflegen, so griff er mit der rechten Hand zu einer kleinen Kerze und beleuchtete sein Gesicht mit dieser um das feinste Haar zu finden, welches er dann auch schon wieder entfernte. Als er damit zufrieden war, widmete er sich seinen Augenbrauen, die er dann wieder in Form brachte, so wie er es gerne hatte. Er wollte kein Haar da haben wo er es nicht haben wollte. Er wollte genau so aussehen wie er es wollte. Man könnte ihn schon als Selbstverliebt bezeichnen und wer ihn kannte wusste dass er es in der Tat auch war. Raven war zufrieden mit dem was er sah und doch war da etwas, was ihn störte - seine Wimpern lagen nicht so wie er es gerne hätte. So legte er die Pinzette zur Seite und griff mit der linken Hand nach einer kleineren Bürste und führte diese sich zu seinen Wimpern um diese in Form zu bringen. Er mochte seine Wimpern ganz besonders gerne, da sie anders als bei den anderen Männern etwas länger waren und filigraner. ohne an Volumen zu verlieren. Als er damit fertig war, legte er beides auf seinen Platz den er dafür aussuchte, denn auch auf seiner Kommode hatte alles seinen Platz. Er legte seinen Kopf zur Seite und betrachtete sich, seine Wimpern ließ er ein mal niederschlagen und betrachtete sich ganz genau seine Haare lagen noch nicht ganz genau so wie er es gerne hätte. Seine Griffe gingen zui einem Tiegel, welchen er dann aufschraubte und auf ihren Platz stellte. Nun griff er mit der linken zu einer feinborstigen Bürste und befeuchtete die Spitzen mit jener um die Bürste zu seinen Haaransatz der Stirn zu führen um seine Haare hoch zu legen, dieses nahm die meiste Zeit in Anspruch, denn er legte sehr viel wert drauf, dass sie jeden Tag genau so lagen wie man es von ihm kannte. Er ließ die Wachsähnliche Substanz trocknen und hatte die Bürste in dieser Zeit als Stabilisator nicht aus den Haaren gezogen, sodass seine Haare erneut die Erhebung hatten wie all die Tage zuvor. Gar eine Stunde ließ er sich mir seine Haaren zeit und war dann doch wieder zufrieden mit dem was er sah. Er lächelte sich selbst an und besah sich im Spiegel selbstverliebt. Nun nahm er eine Pfeile und brachte seinen langen schwarzen Fingernägel wieder in Form, die er so scharf anschliff, dass das bloße Auflegen der Nägel am Tisch schon spuren hinterließen. „Was habe ich euch vermisst..“ Dachte er sich dabei und griff danach zu seinem Rotwein welchen er für sich bereit gelegt hatte und nahm einen Schluck. Sodann lehnte er sich in seinem Thron zurück und sah sich einfach mit dem Weinglas in der Hand haltend an. Seine Mundwinkel zuckten in die Höhe und seine nase wurde leicht erhoben. Selbst seinen ganzen Rest an Körper war an diesen Tage reif für seine Behandlung, denn er wollte nirgendwo bis auf seinen Kopf Haare haben, jedoch zupfte er jedes Haar hinaus, was ein Barthaar sein sollte, Rasieren kam bei ihm da nicht in Frage da dieses für unerwünschte Stoppeln führen würde die dann recht schnell dazu führen würden, dass da wieder Haare sind wo sie nicht sein sollten. Nun stellte er das Weinglas weg und griff zu der Dose wo er die Bürste eben noch hineintauchte und legte es in die Schublade woher er sie auch hatte und öffnete eine andere Schublade wo er eine Salbe hervorholte die aus Aloe und Milch und Honig bestand und machte sich daran, sich damit komplett einzureiben, denn seine seidenweiche Haut kam nicht ohne Pflege zu Stande.

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Nachdem er seine Pflege beendete, die er jeden Tag vollzogen hatte griff er in einen der Schränke und holte ein Buch hervor was er als Kind gerne gelesen hatte. Es handelte sich um morbide Sagen und Geschichten, die ihn faszinierten. Das wusste selbst seine Mutter sehr gut. Es war das letzte, was er von seiner Kindheit hatte und daher hielt er es immer in Sicherheit, sodass es immer unbeschadet sein sollte. Seine Mutter war einst eine Dienerin des Rabenherrn, sein Vater ein Templer Alatars und somit lernte er schon sehr früh wie es ist, sich von der Masse abzuheben. Ja, anders zu sein als der Rest. Oft dachte er sich, wie es wäre, wie all der Rest zu sein. Hin und wieder versuchte er es doch er merkte immer wieder, dass er sich dann nicht mehr selbst treu sein konnte. Er begab sich zu seinem Stuhl im Garten und betrachtete die Delphine die ihre Kreise zogen und das stimmte ihn zufrieden….das Buch in der rechten Hand haltend mit der linken Seite für Seite umblätternd überflog er jede Sage und schwelgte in der Vergangenheit. Dann schlug er eine Seite auf, die sich nicht wie die restlichen Seiten anfühlten, diese Seite war schwerer, dicker...und er legte einen Briefumschlag frei. „Für meinen Prinzen“. Er kannte diese schöne schwungvolle Schrift und er schloss für einen Moment seine Augen und seufzte leise auf. „Als habe sie von der Bluthochzeit gewusst oder wann hat sie das geschrieben?“ Waren seine Gedanken dazu und öffnete seine Augen schon wieder- Nahm diesen Umschlag in die linke Hand und legte das Buch auf den Tisch. Stunde um Stunde saß er dort und sah den Briefumschlag nur noch an und ging einige Runden wie er zur Welt kam um seine Insel herum….doch der Umschlag war imemr noch dort, ungeöffnet. Das Weinglas welches er zuvor abstellte wurde wieder in seine linke Hand genommen und so nahm der junge Diener einen Schluck von jenem Glas und stellte es neben den Brief ab. Seine rechte Hand legte sich sanft auf den Umschlag und er atmete tief ein und streichelte diesen kurz. „Was hast du mir zu sagen, Mutter?“ Waren seine Worte in den Brief bevor er nach jenen triff, seinen Fingernagel des Zeigefingers der rechten Hand wurde als Brieföffner genutzt und schon hatte er ein schwarzes Stück Papier in der Hand, welches er langsam entfaltete… schwungvolle Lettern die er von ihr kannte waren dort zu lesen und auch eine Rabenfeder befand sich in dem Umschlag. Er lehnte sich zurück und seine Aufmerksamkeit galt dem Brief den er sanft in seinen Händen hielt:
Seiner Schwingen Schutz, geliebter Raven,

Wenn du diese Zeilen liest bin ich vermutlich schon nicht mehr auf dieser Welt, doch ich wollte, dass du diese Zeilen findest, die ich an dich richten wollte.

Als du und dein Bruder Revan noch im meinem Bauch warst trug ich noch den Glauben an Alatar in meinem Herzen. Du wurdest im Glauben des Panthers gezeugt. Dann kamen einige Diener des Rabenherrn zu mir, weil er mich wohl gezeichnet hatte. Zu jener Zeit stand ich kurz vor eurer Geburt musst du wissen. Diese Zeit nutzte ich, um Fragen zu stellen um einiges mir verborgenes zu lernen und zu vertiefen.

Es war ein Tag im Rabenmond, welcher es genau war das weiß ich nicht mehr. Doch wisse, dass du bei meiner Weihe in meinem Bauch warst als ich damals eine berührte Seele wurde. Ob ich diesen Tag überleben würde das wusste ich nicht, somit hätte der Rabenherr an jenen Tag drei Seelen haben können. Doch Wisse, ich habe alles gegeben um meine Weihaufgabe zufriedenstellend zu erfüllen.

Ich war also eine Geweihte die euch beide am 22. Rabenmond zur Welt brachte und das erfüllte mich dreifach mit Stolz. Als du und dein Bruder dann in meinen Armen lagst musste ich mich für einen von euch entscheiden, wer bei uns aufwachsen sollte oder bei deinen Onkel, welcher wie dein Vater ein Templer Alatars gewesen war. Ich entschied mich für dich und somit gaben wir Revan in die Hände deines Onkels.

Oft hoffte ich noch dazu, dass du meinen Weg bald selbst einschlagen wirst und in meine Fußstapfen trittst, ja ich richtete manchmal Gebete an ihn und hoffte, dass er mich erhören würde.

Du fragst dich sicher, was das für eine Feder ist welche sich im Umschlag befand. So will ich dich nicht lange im hellen wandeln lassen. Ich habe sie mir als Rabe selbst ausgerissen, somit hast du dadurch etwas von mir bei dir.

Du warst schon immer was Besonders, lasse dir das durch keinen nahmen. Schätze jene die dich so nehmen wie du bist. Du warst anders du bist anders und somit bist du einzigartig und wertvoll. Du wirst deinen Weg schon finden oder hat er dich schon gefunden?

Unter seinen Schwingen geliebter Sohn,
Deine Mutter Cynthia
Als er den Brief zu Ende las seufzte er schwer auf und nahm die Feder in seine Hand und betrachtete diese eine lange Weile stillschweigend. Er drehte sie in der Hand und diese schillerte im Kerzenlicht bläulich auf und er bekam eine Vorstellung von ihr wie sie wohl als Rabe ausgesehen haben könnte. Er griff zum Buch und klappte dieses zu und den Brief, ja den steckte er in genau diese einen Seite hinein wo er diesen auch fand. Dann schob er das Buch wieder ins Regal ein und streichelte über den Einband und legte seine Hand flach auf jenen. „Danke Mutter….“ Waren seine Worte, welche er dann sanft von seinen Lippen kommen ließ und schloss seine Augen um sich dann wieder auf den Stuhl setzte und das Weinglas in die Hand nahm um sich einen Schluck zu gönnen. Seine Gedanken erhoben sich nun gen des Himmels, welcher zur Blauen Stunde langsam abdunkelte und die Stadt K’awi in ein Farbenfrohes Lichtermeer tauchen ließ. „Vielleicht hat das Buch weitere Briefe in sich aber alles zu seiner Zeit.“ Danach stellte er das Glas auf den Tisch und betrachtete die Inselhauptstadt etwas länger und genoss das Spiegelbild der Stadt in der ruhigen See und musste unweigerlich an einem der Unterrichte denken, welchem er neulich beigewohnt hatte.

Die Geisterwelt war durchaus eines der Themen die ihn fesselte. Vielleicht wird es bald ja Zeit in jener einzutauchen? Es kam ja schlie0lich zum Thema dorthin auch einen Ausflug zu planen. Er würde sich das sicherlich nicht nehmen lassen. Sein Wissensdurst war durchaus gegeben. Auch wenn er die Gefahren kannte die einen dort erwarten würden,er war bereit…

...so begab er sich auch an jenen Tag der Ruhe ins Bett und träumte von seiner Mutter….

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Re: Und mir sprießen Rabenfedern

Verfasst: Samstag 25. Oktober 2025, 13:45
von Raven Vandokir
Etwa eine Woche nach seinen Erkenntnissen über seine Mutter, die eine Dienerin krathors war und dem Unterricht der Herolde des Raben sowie ein kleines Gespräch mit Schwester Victoria, welche ihn einiges über ihre Verbundenheit einer speziellen Heroldin erzählte wollte er sich seinem Baum widmen.

Ihm gefiel die Idee, welche sie zusätzlich zu dem Baum hatte. Sie pflanzte ihm die Idee ein, einen Anker zu dem Baum zu schaffen, den er nahe der Nimmerruh einpflanzen wollte, sodass er stets informiert wird, wie es dem Baum im lichten Reich wohl gehen würde. Ergänzend dazu gefiel ihm die Idee, dass dieser Anker Blätter verlieren sird um Auskunft drüber zu geben, wie viele Früchte dieser Baum schon gab und wie viele von dieser verbotenen Frucht schon gegessen haben, sodass er wusste, wie viele Seelen bald zur Ernte bereit wären.

„Blut vermischt mit Wasser….“ das sollte das sein,was sein Baum nun zu trinken bekam. Also machte er sich zunächst auf die Reise und hüllte sich in seine Verschleierung.

Verschleiert und in der Gestalt des Mondkindes zog er alleine durch die Lande und suchte sich eine schöne ruhige Ecke, die wohl Wanderer aufsuchten die gerade von Junkersteyn nach Berchgard unterwegs waren. Doch er setzte sich nicht ans Feuer wie man es sonst getan hätte, nein er nahm sich einige Äste und begrub sich unter diesen. Da es Nacht war würde man ihn so oder so nicht erkennen. So wartete er die halbe Nacht ehe sich dann doch etwas tat. „Kein Dienerblut soll es sein….nun, es rennen genug Menschen herum..“ Dachte er sich dann während er beobachtete, wie sich ein Jäger auf den Baumstamm niederließ und seine Fallen ausbreitete...Raven stockte der Atem „Ein Wilderer...nun...den bringe ich dich sehr gerne um…“ Er wartete noch eine Weile und beobachtete, wie der Wilderer einen Fuchs aus der Tasche holte dem ein halbes Bein fehlte.

Da Raven ein Mensch war dem Tiere mehr wert waren als es ein Mensch je hätte sein können lies er leise seine Zähne knirschen und ballte seine Fäuste und nicht gleich einen Wutentbrannten Schrei loszulassen. Er schloss einen Moment seine Augen und atmete ruhig und leise ein. Er dachte sich „Nur ein Toter Jäger oder Wilderer ist ein Guter…“ Dann begab er sich langsam aber geerdet zu dem Wilderer und begrüßte ihn …. doch der Wilderer sah, wie seine Blauen Augen nur vom Hass sprachen den er auf ihn walten ließ. Da griff der Wilderer in seine Stiefel doch ehe er sich versah merkte er, wie Ravens Hand sich um den Hals legte und feste zugriff. Doch der Wilderer zog diesen Dolch den Raven ihn dann aus der Hand schlug. „Dir werde ich noch zeigen was es bedeutet, ein Gliedmaß zu verlieren…“ Ravens Stimme war kalt und ließ nichts Gutes heraushören. Völlig außer Atem versuchte der Wilderer sich aus seinen Halsgriff zu lösen wo drauf Raven nun emotionslos und völliger Verachtung folgende Worte an ihn richtete: „Ja, merkst du, wie es ist, keine Luft mehr zu bekommen, du Bastard?“ Nun drückte er den Wilderer fester gegen sich und schien ihn zu erwürgen. Panisch wollte der Wilderer sich befreien doch Raven ließ nicht locker und es dauerte nicht lange da verlor der Wilderer fast das Bewusstsein. Diese Situation ergreifend fesselte Raven ihn an beiden Händen und das sogar sehr geschickt und zog ihn zu einem Baum. Der Benommene Wilderer taumelte hinter Raven her und ehe er sich versah fand er sich am Baum hängend wieder. Seien Beine baumelten nach unten und seine Arme wurden immer steifer. Mit gekonnten Griffen legte er dem Wilderer einen Knebel an. Dann sah er dem Wilderer kalt und emotionslos entgegen. „Oh es gefällt mir wie ich dich da so hängen habe.“ Waren Ravens Kalten Worte die er an diesem Menschen richtete den er aufgrund seiner Taten so sehr verachtete. „Nun wollen wir mal sehen wie sich der Fuchs gefühlt haben muss als du ihm das Bein abtrenntest während….dieses in der Schlinge war, hm?“ Er zog seinen Dolch aus seinem Stiefel und betrachtete die stumpfe Seite...“Wie du ihm so ich dir…“ Wenig später schrie der Wilderer in die Nacht hinein, während sich Raven an seinen Bain zu schaffen machte und es nach einigen Momenten, die er sehr in die Länge zog in seiner Hand hielt. Er ließ den Wilderer ausbluten und zapfte einiges an Blut ab, welches er in einer größeren Flasche hineintrichterte. Der Wilderer schrie, doch aufgrund des gut gesetzten Knebels hörte man seine Schreie nicht. Der Wilderer, welcher das Bewusstsein verlor sah mitlerweile auf den Boden da ihm seien Lebensgeister zu verlieren schienen. Das sah Raven welcher nach seinem Krathor geweihten Speer griff, welchen er ihn einige Male durch den Körper bohrte um noch den letzten Rest seiner Lebenszeit dazu zu nutzen um ihm ein Qualvolles Ende zu bereiten. Es war nicht von der Hand zu weisen dass es Raven gerade deutliche Freude bereitete, ihn so zu behandeln. Als er dann merkte, wie er kurz vor dem Ende war richtete er einige Worte an den Rabenherrn, sodass er ihm diese Seele überlassen wird. Wenig später hing der tote Wilderer dann tot am Baum aufgeknüpft. Dann schob er die Blutflasche in seinen Beutel und begab sich zu dem Fuchs den er eben sah. „Dein Tod ist gerächt…“ Dachte er sich dann und sah zu den ganzen Instrumenten, sie der Wilderer einst gebraucht hat. Auch fiel ihm auf, dass da noch der Dolch des Wilderers lag den er dann in die Hand nahm und zu dem Toten Wilderer ging um es ihm in den Brustkorb zu rammen. Es fühlte sich so richtig an dieses getan zu haben. Selbstgefällig hob er seine Mundwinkel an und ging seiner Wege.

Seien Wege trieben ihn zur Nimmerruh wo er seinen Baum in den Raum mit dem Blutbad umstellte. Er begab sich dann isn Lager der Grabkammer wo er dann Graberde aus Varuna holte und auch etwas Grabmoos. Dieses Vermengte er dann in einem Tiegel zu einer Masse und streute es auf die Erde des Topfes in welchem der Baum schon gedieh. Dann griff er zu einem Krug und stellte die Flasche Blut daneben. „Mehr Wasser wie Blut…“ Dachte er an Victorias Worte und mischte das Blut mit dem Wasser. Die Flüssigkeit war so wässrig, sodass der Baum dieses gut aufnehmen könnte. Doch das war für ihn noch zu früh, einen Steckling aus dem Baum zu brechen. Das würde er dann machen, wenn er der Meinung war, dass derBaum das Blut gut aufgenommen hatte. „Blutapfel….neue Sorte…“ seine Mundwinkel zuckten und seine Gedanken trieben ihn wieder zum Wilderer und dieser Gedanke brachte ihn dann zum grinsen. Er befüllte einige Flaschen mit dieser blutigen Flüssigkeit ab, sodass er einen Vorrat hatte mit dem er seinen Baum tränken konnte.

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Doch eines ließ ihn einen Schauder über den Rücken fahren, als er an das vergangene Jahr zurück dachte. „War nicht heute der Tag wo mich meine Wege wegen des Albtraumes zur Nimmerruh führten? Ist das jetzt wirklich schon ein Jahr her?“ Er legte seinen Kopf schief und dachte über das ganze vergangene Jahr nach, was wohl sehr schnell verging.

Er nahm in dem Gedanken eine der Flaschen und gab den Baum das erste Mal von dieser Mixtur und stellte diese wieder zur Seite um diese Flasche und die anderen neben jener zuzukorken.

Danach machte er sich wieder auf und verließ die Grabkammer.

Re: Und mir sprießen Rabenfedern

Verfasst: Freitag 31. Oktober 2025, 00:12
von Raven Vandokir
Nach diesem doch für ihn anstrengenden Abend in der Nimmerruh zog er es vor seinen Abend im Wald zu verbringen und als Rabe durch die Lüfte zu gleiten. Er dachte oft an die Aufgabe die ihm erteilt wurde welche er dann dankend angenommen hatte. Er mochte es, Herausforderungen anzunehmen, denn an jene würde er wachsen und gedeihen. Auch Rätsel mochte er durchaus. Als Rabe hatte er einen besseren Blick über alles und er mochte es sehr, sich so einen freieren Kopf zu schaffen. Er hob seinen Schnabel an und steuerte dann zielgerichtet die Baumkronen an, seine Höhenangst hatte er schon sehr gut im griff bekommen, jedoch flog er nicht höher als es die Baumkronen zuließen.

Seine Flügel trieben ihn bis nach Kawi, wo er kurz über die Brücke flog und sich in einer der Baumkronen zu setzen. Sie Sätze des Auftrags hallten ihn immer wieder durch seinen Kopf. „Ein Hammer der nicht neu geschmiedet aber geborgen ist…“ Er plusterte sein Gefieder auf und schüttelte sich dann. „Aber wann wird denn entschieden wann ein Hammer neu ist oder nicht….ist Zeit denn nicht relativ und immer eine Auslegungssache?“ Er ließ seinen Schnabel sinken und dachte weiter über diesen Auftrag nach und ließ seine Flügel sanft auf den Ast sinken. Dann schloss er seien Augen und dachte eine lange Weite drüber nach was es mit diesen Satz auf sich hatte. Langsan hob er seinen Kopf an und blickte in den Nachthimmel hinein bis hin zum Mond und in der Ferne funkelte das Meer durch die Laternen der Hauptstadt. Dann hob er seine Flügel sanft und es dauerte nicht lange bis man ihn wieder fliegend zwischen all den Bäumen sah. Seine Flügel brachten ihn zum Anlegepunkt, wo gerade ein Boot anlegte und er zog sich wieder in die Bäume zurück und setzte sich auf den nächst besten Ast um unbemerkt zu sein. Es waren Bürger Kawis die gerade Richtung Stadt liefen und somit war Raven wieder alleine und er sah über das Meer hinaus. Folglich erhob er sich und fasste seinen ganzen Mut zusammen um ein mal über dem Wasser zu fliegen wo er wohl ein Schiffswrack ausmachte, welches nicht unweit der Insel verborgen lag. Vom Land hätte er dieses nicht ausmachen können. „Wie hieß es doch so schön? Man bergt etwas aus dem Meer...Schätze zum Beispiel….vielleicht werde ich ja fündig aber als Rabe ….ist es schwer in diese Tiefen zu gelangen…“

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So machte er sich auf, unbemerkt zum Leuchtturm zu fliegen um dort seine übliche Gestalt anzunehmen.

So machte er sich am folgenden Tag bereit, in die Bucht von Kawi zu gehen um dort tauchen zu gehen.

So nahm er sich einige weiße Kleidungsstücke welche er schon mehr als ein Jahr nicht angezogen hatte und schlüpfte in sie hinein. Es war schon sehr komisch, sich wieder in weißen Klamotten zu sehen. Er erinnerte sich an Zeiten, wo er reinweiß herumlief. Dann glitten seine schlanken Finger durch seine Haare. Seine delphinischen Freunde folgten ihm aufgeregt weil sie wohl neugierig waren, was Raven gerade vor hatte. An der Bucht angekommen sah er noch ein mal zur Stadt Kawi und machte einen Satz ins Wasser hinein. Die Delphine waren stets um ihn und beobachten Raven mit neugierigen Blicken. Der Junge Mann schien gerade Freude daran zu haben, mit ihnen zu schwimmen. Doch er kannte diese Aufgabe die er zu erfüllen hatte. Es fiel ihm auch sehr leicht, die Stelle des Wracks zu finden, denn es tat sich ein vor sich hin rottender alter Mast unter ihm auf, welcher nur drauf wartete, zusammen zu fallen. Da er schon sehr oft tauchen war hatte er seine Lunge schon auf mehrere Minuten trainiert, sodass er länger unter Wasser bleiben konnte. „Nur fliegen ist schöner…“ waren seine Gedanken dazu und er begab sich in die Tiefen der Kawibucht.

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Natürlich folgten ihn seine Delphine und schwammen ihn begleitend nach. Seine Blicke richteten sich zunächst auf das Wrack um dort eine Öffnung auszumachen wo er hineingleiten könnte und fand sie dann auch schon recht schnell. Er wedelte mit seinen Armen und steuerte genau dieses Loch an in dem er dann wenig später ins innere des Schiffs hineintauchte. Dort fand er zwar keine Schätze doch fand er recht schnell heraus, dass es ein Handelsschiff gewesen war. Er merkte sich diese Stelle gut während sich seine Wege wieder Richtung Oberfläche bahnten wo er wieder nach Luft schnappte. Kurz ließ er sich treiben um sich auf seinen nächsten Tauchgang vorzubereiten. Dann tauchte er wieder ab und seine Delphine folgten ihn wieder voller Neugierde. Dieses Mal wusste er, wo er zu tauchen hatte und zu suchen. Seine Bahnen glitten zielgerichtet durch den Bauch des Schiffes und steuerte eine Truhe an, die er dann ergriff und versuchte zu öffnen. Da das Schloss verrostet war war dieses nicht so einfach Doch war ihm das Glück gerade sein bester Begleiter gewesen, denn das Holz war so morsch sodass es zerfiel und somit gab die Truhe ihren Inhalt frei. Es war eine Handwerkskiste und ein Hammer der schon gut von Muscheln übersät war kam zum Vorschein. Er dachte nicht lange drüber nach und griff zu jenen Hammer, welchen er vorsichtig in seine Tauchtasche legte. Dann trieben ihn seine Wege wieder zur Oberfläche wo er dann sehr tief einatmete und zum Ufer schwamm um dort wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Nass wie er war ging er dann tropfend zum Leuchtturm und war froh, auf diesen Weg keinen seiner Bürgerinnen und Bürger anzutreffen, da sie ihn so nicht wirklich kannten. Am Leuchtturm angekommen entledigte er sich seiner Kleidung und hing diese dann zum trocknen auf und dann griff er zu dem Hammer, welchen er geborgen hatte. „Ein Hammer der nicht neu geschmiedet wurde sondern geborgen wurde….“ So dachte und hoffte er, dass es das war, was gesucht würde.