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Träume eines Kindes oder das Leben beginnt
Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 23:57
von Antoris Leador
Einige Tage schon war er jetzt bei Leana und er fühlte sich unglaublich wohl. Sie war so fürsorglich zu ihm, und er merkte auch das sie viel zurücksteckte für ihn. Verträumt stand er in der Ecke und bemerkte den fremden Mann nicht der da ins Haus spazierte. Er schreckte erst auf als er von oben Geräuche vernahm und so schnell seine kleinen Beinchen es zuliessen kletterte er die Treppe hinauf.
Da stand er über die Tasche von Leana gebeugt und sofort fragte Antoris ihn
wer bis denn du?
Der Mann fragte ihn gleich ob er ihn nicht rauslassen könne und antoris wiederholte einfach nur seine Frage.
wieso bis du hier im haus? wie bis du reingekomm un wer hat dich reingelasst?
Niemand hatte den Fremden der ihm noch immer nicht seinen Namen gesagt hatte reingelassen. Er habe angeblich nach einer erwachsenen Person gesucht.
was has du an mamas tasche macht?
Der Fremde anwortete er habe nach einem Schluessel da gesucht und Antoris sah ihn nur skeptisch an. Viel erkannte er von dem Mann nicht, nur eher eine Art Tunne, das was er direkt ansah war recht klar, der rest drumherum eher sehr verschwommen.
so selbs ich weis das man nich einfach in ein haus geht wenn man nicht eingladet is
Gerade in dem Moment kam Ailyn ins Haus gestürmt und schimpfte mit dem Fremden, sacht schob sie Antoris hinter sich als auch Leana kam. Jetzt liess Antoris seiner Angst freien Lauf und flog vielmehr die Treppe herunter und in Leanas Arme. Kurz berichtete er ihr aufgeregt was passiert war und bei seiner Darstellung plumste er mit dem Po vorran in den Färbebottich. Haltlos fing er an zu weinen, er hasste sich langsam selber. Egal was er machte er fühlte sich einfach nur plump und ungeschickt.
Ailyn nahm ihn auf den Arm und beruhigte ihn, ihn säubernd, mit sanften Worten. Zusammen gingen sie dann zum Markt wo er das erstemal Marmelade entdeckte und auch ein junges Mädchen das kaum älter als 14 war und blind. Thea, so stellte sie sich ihm vor und er zerriss seine neue Kinderrobe um ihre verletzte Hand linkisch aber vorsichtig zu verbinden.
Der Tag an sich war aufregend, bis ein Mann ankam und ihm Thea wegnehmen wollte, da war es um seine Fassung geschehen und er stürzte nach Hause, mehrmals fallend und fast alle Strassenlaternen auf dem Weg anrempelnd. Seine Augen brannten entsetzlich und tränten als er endlich zu Hause war und sich auf die Matte warf wo er immer schlief.
Er verstand die Welt nicht mehr. Wieso konnte der Mann Thea einfach mitnehmen und wieso sagte Ciaran das es Ordnung sei? Er war einfach nur vom ganzen Tag voellig verwirrt. Leana kam zu ihm und er krabbelte zu ihr in die Arme. Sie versuchte es ihm zu erklären. Ciaran kam dazu und Antoris wollte nicht as er bei ihnen war, er hatte ihn ja angezischt und sowas mochte Antoris gar nicht. Er fühlte sich einfach nur elend. Die neuen Schrammen brannten und die neuen Beulen schmerzten. Die Augen tränten als würde er weinen und begann sie heftig zu reiben.
meine augen brenn sooo
Jammerte er schliesslich und Leana schaute nach ob sich vielleicht eine Wimper dorthinein verirrt hatte was aber nicht der Fall war. Ciaran stellte einen Krug mit frischem kalten Wasser auf den Boden und Leana erklärte Antoris das Ciaran ihm die Augen auswaschen könnte. Zögerlich stimmte er dem zu, denn das brennen empfand er unerträglich. Leana ging vor und langsam trottete Antoris ihr nach, diesmal war es nicht die Wand die er mitnahm, sondern er rumste gegen Leana. ein verwirrter und verzweifelter Blick ging von ihm aus in Leanas Augen und sie nahm ihn zu sich auf den Schoss. Er schob sich den Daumen in den Mund und gab keinen Mux von sich als Ciaran die Augen auswusch. Durch das kühle Wasser hörte ganz langsam das brennen auf und Antoris lehnte sich erschöpft an Leanas Schulter. Sie trug ihn auf die Matte und löschte die Kerze. Schnell war der kleine Junge eingeschlafen und das Tränen der Augen hörte langsam auf nachdem das Licht der Kerze verloschen war.
Verfasst: Montag 21. August 2006, 07:47
von Leana Leador
Nach dem Markt hatte sie den fremden Mann bereits fast wieder vergessen. Ihre Schwester hatte die Arbeit gerochen und war mit einem Mal unauffindbar. Antoris hatte das Herz der ein oder anderen Bäuerin erweicht und bekam an jeder Ecke etwas zugesteckt bis er letzendlich mit einem Topf Marmelade und etwas Brot vor ihr stand. Etwas perplex sah sie sich um, war nicht Ciaran dem Jungen gefolgt um auf ihn aufzupassen? Seufzend und gleichzeitig etwas in sich hineingrinsend stand sie mitten auf dem Markt, hinter ihrem Stand und schmierte ein Marmeladenbrot. Was musste das für ein Bild sein. Das Kind jedoch schien sich gar nicht daran zu stören. Begierig nahm es das Brot in seine kleinen Fingerchen und biss herzhaft hinnein. Es schien ihm so gut zu schmecken das er von der Frau erzählte und fragte ob sie nicht auch sowas kaufen könnten. Bislang hatten sie wenig süßes im Haus gehabt. Das Obst hatte ihr vollkommen gereicht doch Kinder dachten da wohl anderst. Letzendlich stimmte sie vergnügt zu. Als Antwort wollte der Kleine sie mit den Marmeladenbeschmierten Fingerchen umarmen doch diesmal war sie schneller. Das Kind mit Wort und Tat davon abhaltend hielt sie ihm ein Tuch vor die Nase und ließ ihn seine Fingerchen abwischen. Natürlich hielt er nicht allzuviel davon und das Ergebniss war dementsprechend so das sie nachhelfen musste. Als die kleinen Patschehändchen endlich sauber waren gingen sie zusammen zum Stand.
Ein wenig verwundert sah sie in ein bekanntes Gesicht. Den Jungen vor sich, ihn halb an sich drückend, wartete sie ab. Sie machte sich keine weiteren Gedanken als das Kind zu einem Mädchen lief das sie selbst noch gar nicht bemerkt hatte. Er war ja nur wenige Schritt hinter ihr also ließ sie ihn gewähren und wartete bis Mhyri soweit war und sich ihr zuwandte. 2 Gläser Marmelade wurden erstanden und sie bekam auch einige Brotleibe dazu. Alles in einem Korb verstauend schritt sie dann auf Antoris zu. Etwas skeptisch musste sie die zerissene Hose betrachten die er dem Mädel um die Hand geschlungen hatte. Es hatte wohl ein Verband sein sollen der von Kinderhand jedoch nur recht linkisch gemacht worden war. Das Mädchen schien blind und sie schluckte die Worte hinnab die sie zunächst zu der Robe hatte sagen wollen. Nach geraumer Zeit gingen sie zu dritt zurück zum Stand. Das blinde Mädchen und Antoris setzten sich auf eine der Bänke. Zufrieden sah sie kurz zu ihnen und musste schmunzeln. Manchmal war es gar nicht so schwierig einen Vierjährigen dazu zu bringen an Ort und Stelle zu bleiben. Letzendlich hatte er versprochen auf das viel ältere Mädchen aufzupassen. Sie wandte sich entschuldigend an die bereits wartenden Kunden und verkaufte einige Dinge. Die Zeit flog dahin und sie war bereits im Begriff ihren Stand abzubauen als Meister Dragane auf sie zutrat. Freudigst kaufte sie ihm die bestellten Kinderspielsachen ab. Sie würden sich wunderbar mit Eriks Klötzen kombinieren lassen und jede der Figuren war ein kleines Meisterwerk. Gerade die letzten Sachen in einer Kiste verstaut, sah sie sich nach dem Kind um. Es stand doch tatsächlich beschützend bei dem Mädchen, Ciaran dahinter und ein schrecklich zugerichteter Mann davor. Fast schien es als wäre sie selbst mehr erschrocken über den Anblick des verstümmelten Gesichts als der Junge. Sie rief ihn zu sich, da die Situation in ihren Augen recht angespannt wirkte, doch das Kind blieb stur stehen. Verärgert hob sie eine Augenbraue. Auch darüber würde sie später mit ihm sprechen müssen. Wenn er in solchen Situationen nicht hören konnte mochte es bei Zeiten gefährlich enden. Einige Schritt näher auf das Grüppchen zutretend vernahm sie die Worte das es schon in Ordnung wäre. Gerade als sie sich die Situation erklären lassen wollte flitze der Junge davon. Mit einem erschrockenen Ausruf schnappte sie wenige Augenblicke darauf ihre Kiste und hechtete hinterher. Kinder.... und was man nicht alles für sie tat. Kaum zu Hause huschte sie nach Oben in seinen kleinen Raum. Das Zimmer hatten inzwischen kaum mehr etwas von seiner alten Funktion. Die Matten waren dick gepolstert, die Decken hatte sie durch frische, weiche Daunendecken ersetzt und selbst die Kissen hatten einen weicheren Bezug bekommen. Einzig der große Kerzenleuchter war noch fest an dem man sich stoßen konnte oder natürlich die Wand. Das Kind saß völlig verwirrt und aufgelöst vor ihr und sie nahm ihn erst einmal in die Arme ihn an ihr Herz drückend. Ciaran fragte leise ob er eintreten dürfte und auf ihre Zustimmung folgte die Ablehnung des Kindes die ihr einen seltsamen Stich versetzte. Herrje... was hatte er nur angerichtet bei dem morgendlichen Frühstück. Lange hatte sie ihm alles mögliche über Kinder und ihr Verhalten erzählt und wohl mit einem Kopfschwirren ging er zur Türe hinaus. Man konnte eben doch nicht erwarten das jeder Mann sich auf Anhieb mit Kindern verstand geschweigeden mit ihnen umzugehen. Sie wollte gerade mit Antoris darüber sprechen was für ein Missverständnis es wären und das Ciaran ihn ebenso gern hatte wie sie als er das erste Mal zu klagen anfing. Sie hatte schon bemerkt das mit seinen Augen etwas nicht stimmte und hoffte das ihr Bote den Druiden rasch finden würde. Doch jetzt, nach dem Markt und der ganzen Aufregung die er auf ein Kind wohl auswirkte, schien sein Leiden schlimmer. Die Augen brannten und sie bat ihn doch einmal herzuzeigen ob etwas nicht in Ordnung wäre. Aufmerksam bezah sie sich seine Augen und suchte nach etwas das nicht ins Auge gehörte. Allerdings konnte sie bis auf die Rötung nichts ungewöhnliches erdecken und diese konnte ebenso von dem Reiben kommen. Sie hätte dem Kind auch selbst die Augen auswaschen können doch plötzlich kam ihr eine andere Idee. Dem Jungen erzählend das Ciaran viel mehr Erfahrung hatte was solcherlei betraf hoffte sie insgeheim das der Genannte sich wirklich damit auskannte. Nach wenigen Sätzen schon Stimmte der Junge zu. Er musste wirklich Schmerzen haben und sie machte sich Sorgen. Langsam ging sie vor ihm her als er plötzlich gegen sie rannte. Liebevoll sah sie auf das Kind hinnab seine Schwäche mit keinem Wort erwähnend und lächelte ihn an als sei es das natürlichste der Welt. Kurz darauf ging sie mit ihm zum Tisch wo er auf ihren Schoß krabbelte und sich an sie kuschelte. Ruhig erklärte sie dem verblüfften Ciaran das er doch soviel Erfahrung im Augenauswaschen hätte und das Antoris sich gern die brennenden Augen von ihm waschen lassen würde. Alles weitere lief zu ihrer Beruhigung überraschend gut. Das Kind hatte sich einen Daumen in den Mund gesteckt und machte nicht einen Mucks. Recht ruhig ließ er alles über sich ergehen und tatsächlich schien das kühle Wasser zu helfen. Aufatmend brachte sie den Kleinen zu Bett. Er hatte sie heute einfach Mama genannt und schien auch sonst recht zutraulich. Ihn zudeckend rührte es ihr die Seele als er ihr vor dem Einschlafen versichterte wie lieb er sie habe. Nachdem auch sie ihm leise ihre Zuneigung versichert hatte erhob sie sich und löschte die Kerzen. Er hörte auf zu blinzeln und sie bemerkte das die Dunkelheit seinen Augen ganz gut zu bekommen schien. Genausogut konnte es aber auch die Entspannung nach dem anstrengenden Tag sein. Noch war sie sich nicht sicher. Die nächsten Tage würde sie darauf achten. Sich eine kleine Notiz zu der Robe und der Situation auf dem Markt machend beschloss sie Morgen in aller Ruhe mit ihm zu sprechen.
Während Ciaran etwas holen ging viel ihr der Fremde wieder ein. Sie hätte sich in den Hintern beissen können das sie die Türe aufgelassen hatten. Eilig stellte sie alles was nicht Festgenagelt war in eine der großen Metalltruhen und vergewisserte sich das diese auch abgeschlossen war. Es war schon seltsam das der Mann sich praktisch in Luft aufgelöst hatte kaum das die Damen des Hauses zugegen waren. Dies geschah sogar so rasch das sie ihn nicht einmal zu Gesicht bekommen hatte. In Zulunft würden sie sich villeicht etwas anderes überlegen müssen und vielleicht sogar eine zusätzliche Türe einbauen lassen. Dabei waren die oberen Räume doch so gemütlich... seufzend driftete sie ab bis es klopfte. Ciaran war schon wieder da mit einem großen Packen Leder den sie lächelnd versorgte ehe sie zum letzten Mal alle Truhen kontrollierte und verschloss. Sie redete noch geraume Zeit mit ihm und nur schwer konnte sich das junge Paar voneinander lösen. Doch die Zeit verfloss und sie war müde. Sich verabschiedend huschte sie alsbald nach Oben und machte sich Bettfertig. Albald war sie eingeschlafen und wachte Mitten in der Nacht auf. Augenrollend sah sie auf ihre schlummernde Schwester neben sich. Warum konnte nicht zu Abwechslung sie einmal aufwachen...? Sich einen Überwurf um die Schultern legend ging sie in ihrer Nachtkleidung nach Unten und öffnete erst nach einem herrischen "wer stört?". Sie sah auf den Boten den sie bereits gestern lossandte und bemerkte bereits an seinem Gesichtsausdruck das er den Druiden nicht gefunden hatte. Ihr Blick wanderte zur Decke und sie bat den Mann sich erneut auf die Suche zu begeben doch diesmal sollte er die Suche ausdehnen und in den Städten sowei der ländlichen Umgebung nach einem Heiler fragen der sich mit Augenkrankheiten auskannte.
Alsbald sah man den Boten nach wenigen Stunden Schlaf sein Pferd satteln und sich auf den Weg machen. Er erreichte Berchgard, Bajard und scheute sich auch nicht in Varuna zu fragen. Vielleicht würde ihm ja jemand eine Hilfe geben wo Herr Radil oder ein Heiler zu finden wären?
Verfasst: Montag 21. August 2006, 10:55
von Lando Caryon
Mitleidig sieht die Besitzerin des Gashauses in Bajard den erschöpften Boten an als er sie nach einem Herrn Radil fragt. Den habe sie lange nicht gesehen, versicherte sie ihm. Aber einen Heiler..einen Heiler würde sie schon kennen. In kurzen Worten berichtet sie über einen Mann der erst neulich hier im Gasthaus zugegen war um das Leiden des Herrn Scherenbrueck zu lindern. Der arme hat's ja auch schon so lange.. Auf drängendes Nachfragen des Boten erinnert sich die Frau daran dass eine Magd an das Handelshaus direkt vor den Toren Bajards am rechten Wegesrand gesand wurde um diesen Herren zu kontaktieren. Vielleicht sollte er es einfach mal dort probieren?
Verfasst: Montag 21. August 2006, 12:34
von Leana Leador
Der Bote scheint von dem Vorschlag recht angetan und macht sich nach einigen verabschiedenden Worten auf den Weg. Er verlässt Bajard mit seinem Pferd und reitet die wenigen Schritte zum Handelshaus, sich an die Beschreibung der Frau haltend. Kaum dort angekommen bindet er das Tier fest und eilt zur Türe. Kurz darauf hört man wie diese geöffnet wird und er sich in dem Vorraum umblickt. Scheinbar hat er für die ausliegenden Waren kaum etwas übrig, wendet sich direkt zur Hausglocke und leutet während er seinen Gesuch auch lautstark verkündend.
>>Ist jemand da? Ich suche einen Heilkundigen<<
Abwartend taxiert er die Türe mit ungeduldigen Blicken und scheint auf die geringsten Geräusche zu achten. Er scheint recht angespannt und darauf bedacht eiligst jemanden zu finden. So ihm jemand öffnet würde er wohl ohne Umschweife die Umstände darlegen.
Verfasst: Montag 21. August 2006, 16:15
von Serendo Radil
Eine weile war es her, dass er die Gefilde rund um Bajard, gar das Dorf selbst betrat.
Serendo freute sich bereits auf die bajarder Spezialitäten, für welches das Gasthaus zu Bajard so berühmt ist. Mit der jener Vorfreude erfüllt und einem frohen Wanderlied auf den Lippen ging er seiner Wege. Zielgerichtet zum Gasthaus.
Als er das Gasthaus betrat, wurde er herzlich von der Wirtin emfangen. Sie berichtete ihm gleich das ein Bote nach ihm fragte. Etwas verwundert blickte er die Wirtin an.
Sich auf seien Stab stützend lauschte er ihren Worten. Sich berichtete ihm das sie den Boten zum Handelshaus vor Bajard geschickt hatte.
Sachte nickte der Druide zu ihren Worten.
So bat er die Wirtin den leckeren Eintopf warm zu halten.
So machte sich Serendo auf den Weg zu dem besagten Handelhaus. Dort angekommen hielt er inne und schaute sich etwas um. Das einzige was er sah war wohl das Pferd des Boten.
Serendo ging näher auf das Pferd zu und streifte sanft über seine Mähne.
"Na....mein Freund. Wo ist dein Herr. "
Verfasst: Montag 21. August 2006, 16:41
von Leana Leador
Der Bote hielt sich eine ganze Weile vor der Türe auf ehe er es aufgab und den Kopf hängen lassend aus dem Handelshasu stapfte. Nicht schlecht staunte er als jemand nahe seines Pferdes stand und trat rasch dazu. Wollte der Mann sein Tier stehlen? Den Fremden argwöhnisch betrachtend viel ihm auf der sein Aussehen der Beschreibung des Herren Radil recht nahe kam. Zögernd fragte er nach ob er womöglich der besagte Herr sei und bekundete auch sogleich das es um die Behandlung eines Kindes ging. So der Herr sich zu erkennen gab würde der Bote ihm folgendes Pergament überreichen.
Cirmias zum Gruße Serendo,
lange habe ich Varuna nicht mehr in Richtung Bajard verlassen und sah euch geraume Zeit nicht. Normalerweise würde ich euch nicht mit einem Boten belästigen doch drängt mich die Sorge um einen Jungen. Sein Augenlicht scheint von Tag und Nachtwandel in Mitleidenschaft gezogen und seine Augen brennen. Ich bete zu den Göttern das ihr dem Kleinen Linderung verschaffen könnt und bitte euch mich in der Stadt aufzusuchen. Antoris, das Kind, läuft inzwischen auch gegen recht große Gegenstände und hällt sich sämmtliche Dinge dicht vor die Nase um sie zu betrachten. Blaue Flecken zieren seinen Körper und nicht wenige Schürfungen kommen zu Tage wenn man ihn näher betrachtet. So ihr euch dessen annehmen könntet wäre ich euch sehr verbunden.
Leana
Der Bote macht sich so er das Schreiben übergeben hat, auf nach Bajard um sich um Wirtshaus auszuschlafen. Der Wirtin erzählt er davor das er endlich gefunden hatte wen er suchte...
Verfasst: Montag 21. August 2006, 18:15
von Serendo Radil
Serendo gab sich, als der der er ist zu erkennen. Leicht besorgt blickte er zu dem Boten und das Pergament, welches der Bote in der Hand hielt.
Der Bote überreichte dem Druiden die Botschaft. Sogleich begann er diese, ohne eine Mimik zu verlieren, zu lesen.
Sachte nickte er dem Boten zu.
" Frau Leador wird sich glücklich schätzen, dass ihr so energisch nach mir gesucht habt. Ich werde mich sogleich auf den Weg machen und ihrer Bitte nachkommen. Sagt der Wirtin, dass sie nicht auf mich warten brauch.
Ein letztes mal verneigte sich der Druide vor dem Boten ehe er sich nach Varuna aufmachte. Dort angekommen begab er sich ohne abwegen zu leanas Haus.
Verfasst: Montag 21. August 2006, 18:47
von Antoris Leador
Im Grunde wusste der Kleine nicht wieso seine Augen so brannten und eigendlich war er es ja gewöhnt, aber hier war jemand den es wirklich interessierte was da geschah und den er unglaublich lieb gewonnen hatte.
Solange Antoris sich erinnern konnte war schon dieses brennen da, zwar nicht so schlimm wie die letzten Tage und vorher hatte es nie gejuckt aber er versuchte es immer wieder zu überspielen, weil er sah wie besorgt Leana wegen ihm war und er wollte ihr keine Last sein.
Er wusste noch genau das er mehrmals Entzündungen an den Augen hatte, ähnlich wie Katzenschnupfen. Immer wenn es Sommer oder Winter wurde entzündeten sich seine grossen grünen Augen und er hatte gelernt damit zu leben. Antoris war vom ersten Tag seiner Geburt an dauernd krank gewesen und immer schipperte er gerade ganz knapp am Tod vorbei. In den Strassen interessierte es keinen ob da jemand starb oder nicht, entweder man half sich selber oder man war eben verloren, dieses Systhem war dem Kleinen haargenau bewusst. Er hatte es oft genug selber erlebt, ein Kind das am einen Tag noch da sass und bettelte, war am anderen Morgen tot. Er hatte bisher immer Glück gehabt.
Langsam hatte er sich auch daran gewöhnt ständig Ecken, Laternen und Hauswände mitzunehmen wenn er durch die Gegend wanderte. Da er nicht fangen konnte hatte er sich auch daran gewöhnt das die anderen Kinder ihn immer verprügelten wenn sie ihm sein Essen wegnahmen und er von vorne beginnen musste. Er war zäh geworden und es auch gewöhnt mal einen Tag bis auf zwei nichts zu essen.
Wenn man ganz genau in seine Augen sah erkannte man einen leichten milchigen Glanz der genau verriet wie verschwommen seine kleine Welt war. Dinge auf vier Schritt Entfernung waren für ihn nicht existent da er sie nichtmal sehen konnte. Erst jetzt bei Leana fiehl ihm auf wie klein seine Welt immer gwesen war, in einer Gasse gab es nicht soviele Hindernisse da rannte man durch und kam heil am anderen Ende an, aber in einem Haus sah es schon ganz anders aus, ständig war irgendwas im Weg und wenn es die eigenen kleinen Füsschen waren über die er stolperte. Jedesmal wurde er innerlich unsicherer und ängstlicher und stiess sich aufgrund dessen erst recht dauernd irgendwo neue Beulen.
Verfasst: Dienstag 22. August 2006, 07:20
von Leana Leador
Am Abend klopfte es an die Türe. Gerade beim Essen mit einem Gast der ihr seltsam vertraut vor kam entschuldigte sie sich und huschte dem Kind hinterher. Wie immer wenn es klopfte war Antoris der Schnellere. Obgleich er kaum die Treppe hinab kam ohne die Wand mit zu nehmen musste sie doch immer wieder staunen wie schnell er es zur Türe schaffte. Erleichtert war sie als sie Serendo erkannte und ihn herein bat. Nur wenige Worte wechselten die Erwachsenen ehe sie den Druiden mit dem Kind alleine ließ. Angestammt saß sie Oben und schwatzte mit dem Fremden. Sie hatten ihn letztendlich nur herauf gebeten weil er so lange gewartet hatte bis die Leiterin des Konvents wieder gegangen war. Sarvius war sein Name. Seltsam beruhigt warf sie die letzten Zweifel ab. Er konnte nicht der sein für den sie ihn gehalten hatte und musste aufhören Geister zu sehen. Wobei sie die letzte Zeit wohl recht häufig auf einen Geist der Vergangenheit traf. Endlich kam der Druide nach Oben. Etwas fassungslos sah sie ihn an als er ihr bekundete das der Junge etwas mit seinem Augenlicht hätte. Dies war ihr ja bereits bekannt doch was es war... das schien auch er nicht so recht zu wissen. Angespannt fragte sie ihn n ob er das Kind mitnehmen müsse und atmete merklich auf als er sagte er wolle es zunächst einmal hier versuchen. Serendo ging um einige Tinkturen und Tränke zu holen. Mit einem Mal vernahm man vor dem Haus einen dumpfen Schlag und schon wieder war das Kind schneller.
>Mama! da is was grofes dat liegt da..<
Erschrocken eilte sie dazu und musste erkennen das doch tatsächlich jemand vom Pferd gestürzt war. Im ersten Moment ging sie dazu und musste eine schwerere Verletzung erkennen als auch schon der Druide zurück kam. Wohl etwas verwundert nahm er sich dem Verletzten rasch an während sie sich an das Kind erinnerte. Solcherlei war ihrer Meinung nach entschieden zu viel für die jungen Augen und ohne großen Protest aufkommen zu lassen verfrachtete sie ihn mit wenigen Worten ins Haus. Gleichsam nahm sie ein Handtuch, einige Bandagen und eine Schüssel sowie 2 Krüge Wasser um diese zu füllen mit Hinaus. Ruhig bat sie dem Druiden ihre Hilfe an und hatte gerade nach seiner Anweisung den Kopf des Mannes gehalten als er ihr auch schon wieder sagte sie solle zurückbleiben. Sie legte dem Kopf vorsichtig wieder ab als Serendo auch schon bekundete das er wohl etwas ernsteres als diese stark blutenden Wunde hätte und sie sich die Hände mit heißem Wasser waschen sollte. Er mahnte sie das Kind nicht zu berührend und sie nickte sich entfernend. Einen letzten besorgten Blick auf den Mann werfend - sie kannte ihn. Er hatte ihr die Nachricht vom Verschwinden Ciarans überbracht - machte sie sich auf ins Haus. Bereits an der Ecke schwindelte sie wohl ob der Aufregung wie sie dachte und etwas schärfer als gewollt sagte sie dem Kind und dem Fremden sie sollten vorerst fern bleiben. Was machte der Junge überhaupt schon wieder vor der Türe? Hatte sie ihm nicht gesagt er solle im Haus bleiben? Hmpf... nächstes Mal würde sie wohl doch die Türen abschließen und die Schlüssel ziehen. Sich wieder unbewusst die Hände am Kleid abwischend ging sie nach Oben. Heißes Wasser.. woher zum Teufel sollte sie auf die schnelle heißes Wasser bekommen? Seufzend wusch sie sich mit kaltem Wasser und setzte sich hin. Eine Weile verbrachte sie auf dem Stuhl ehe Antoris wieder heraufkam und sie ihm wohl mehr schlecht als recht erklärte warum er seine kleinen Arme vorerst nicht mehr um sie schlingen durfte. Sie war mit einem Mal so müde... als das Kind ihre eine Decke zuwarf kuschelte sie sich auf dem Stuhl darin ein und an diesem Abend war sie wohl eingeschlafen ehe sie den Kleinen ins Bett bringen konnte. Zu später Stunde klopfte es so energisch das sie aufwachte und öffnen ging. 2 Kunden standen vor der Türe als sie auch schon zurückwich. Sie wollte niemanden anstecken und schon die Treppe hinab zu gehen hatte sie angestrengt. Den Menschen klar machend das sie krank sei gingen sie auch recht rasch wieder. Sie verschloss sämtliche Türen und ging ins Bett.
Am nächsten Morgen
Ihr Kopf war schwer, die Arme hingen schlaff am Körper herab und ihr Laken war vom Schweiß nass. Seufzend ließ sie sich zurück ins Bett sinken. Sie wusste das Serendo heute nochmals nach dem Jungen sehen würde und bis dahin würde sie liegen bleiben
Verfasst: Dienstag 22. August 2006, 11:05
von Serendo Radil
An solch einen Verlauf des Abends hatte er nicht gedacht. Doch kann dies auch nur in einer solch großen Stadt wie Varuna geschehen.
Gerade zurückgekommen aus dfen Wäldern , welche einen alles schenken wonach es einen Heiledr bedarf, erblickte er das Geschehen. Er eilte, ebenso wie Leana, gleich zu dem gestürtzen Mann und wollte seine Wunden versorgen.
Regungslos lag er da. Einzig eine hastige Atmung konnte er vernehmen. Als er den Verletzten Mann versuchte in eine ordentliche Position zu bringen, bemerkte er seine hohe, gar fiebrige Temperatur der Stirn und die ungewöhnlichen Schweißausbrüche.
Gerade eben noch Laena um Hilfe bittend, schickte er sie wieder ins Haus.
Der Mann leidete nicht nur an einem ungewollten Sturz. Nein er war schwer Krank. Ihm näher betrachtend erblickte er auch eine Bisswunde an seinem Arm. Fast war ihm klar was ihm ereilte.
Schnell versorgte er die Platzwunde auf seiner Stirn. Ehe er dann rasch seinen Beutel öffnete und eine Phiole aussuchte.
Wenn er es richtig beurteilt hatte. Sollte diese Mixtur der kranken Seele helfe. Sogleich beträufelte er damit seine Lippen. Nach und nach verschwund die Mixtur in seinem Mund.
Es war ein sehr schnell wirkender Trank. Welcher sich rasch gegen die Unreinheiten im Körper stellte. Man konnte gar die Reinigung von außen betrachten. Sich windend und leicht schmerzverzerrten Gesichts lag er da. Serendo hielt ihn solange der innere Kampf stattfand fest. Und überprüfte steht seine Temperatur.
Als der Mann sich wieder zu beruhigen begann, bat er den Gast Laena`s sich um ihn zu kümmern.
Der Druide eilte daraufhin eilig los um weiter Heiltränke gegen die Pest zu holen. Ebenso suchte er noch Kräutern welche seiner Meinung helfen könnten den kleinen Jungen sein Augenlicht wieder zu schenken.
So machte er sich wieder auf in die Stadt...
Verfasst: Dienstag 22. August 2006, 21:19
von Antoris Leador
Es war doch einfach nur verwirrend in einer Familie auf einmal zu sein. Früher ging er an den kranken Kindern vorbei in dem Wissen, dass sie am anderen Morgen daliegen würden und nicht mehr aufwachen würden. Jetzt sass seine Leana da im Stuhl mit seiner Daunendecke und sah so blass und müde aus, dass es ihm richtig am kleinen Herzen zog. Das schlimmste für ihn dabei war aber, dass er nicht zu ihr in den Arm durfte, er musste auf 5 Schritt Entfernung bleiben und da sah er sie nicht mehr. Nur etwas buntes verschwommenes und er begann dann irgendwann zu weinen. So schlief er dann irgendwann ein, auf dem Boden mit dem Gesicht zu ihr.
Nachts wachte er schreiend auf und blickte sich verwirrt um. Leana sass nicht mehr im Stuhl und ängstlich begann er sie zu suchen. Er brauchte lange bis er sie in ihrem Bett ertastete und spürte das sie Fieber hatte. Auch wenn sie ihm verboten hatte ihm zu nahe zu kommen so konnte er nicht anders und ihr die Haare aus dem Gesicht streicheln und ein schlecht ausgewrungenes Tuch mit kaltem Wasser auf die Stirn zu patschen, sobald er jene gefunden hatte. So hatte er es bei seiner Mama auch immer gemacht bevor sie starb. Zitternd wiederholte er das ganze bis er dann später mit dem Kopf auf ihrem Brustkorb einschlief.
Verfasst: Dienstag 22. August 2006, 22:02
von Leana Leador
Obgleich sie sich schrecklich fühlte war sie mit einem Mal wach als sie den kleinen Körper neben sich bemerkte. Oh Nein! Er hatte sich nicht daran gehalten und war zu ihr gekommen. Sicherlich hatte er es gut gemeint doch was wenn er sich angesteckt hatte? Sein kleiner ausgemergelter Körper mochte zäh sein.. doch das? Eine Krankheit die sich so rasch verbreitete...? Sie fürchtete um den Jungen und stemmte sich schwindelig hoch. Das Kind erstmal im Bett liegen lassend ging sie hinab sich zu waschen. Ihr Kopf wurde keineswegs klarer und als es klopfte brauchte sie eine ganze Weile zur Türe. Ein Fremder stand davor und auch der Druide trat nach kurzer Zeit hinzu. Fast schon erleichtert bat sie beide hinein und antwortete auf die Frage wie sich sich fühle schlichtweg "beschissen". Das Gebaren des Fremden übersah sie gründlich und konzentrierte sich auf den Heiler was ihr schon genug Mühe abverlangte. Sie schluckte folgsam seine Phiole und mit der Zeit schien es ihr besser zu gehen. Serendo versprach später nochmals nach Antoris zu sehen und als er ging fühlte sie sich schon um Welten besser. Hatte er etwas von einer Rattenseuche erzählt? Sie war sich sicher das Wort aufgeschnappt zu haben doch verwarf sie es erst einmal sich um den Mann kümmernd. Bettwäsche? .. also das... sollte sie gerade noch hinbekommen. Sie erfüllte die Wünsche des Mannen recht rasch in der Aussicht sich nochmals hinzulegen und zögerte erst als er sagte er habe sein Gold vergessen. Sie war müde, ausgelaugt und wollte einfach wieder schlafen so das sie letztendlich zustimmte das er es ihr später vorbei bringen könnte. Sein Name sei Rafael und sie notierte es sich recht abwesend. Den Mann hinauslassend ging sie ohne Umschweife zum Bett. Die zweite Phiole sicher verstaut wissend nahm sie den Jungen und trug ihn kurzerhand zu seinem Lager. Die Bettlaken abziehend und diese in eine Kiste werfend im Wissen das beides später verbrannt werde würde, zog sie sich um und legte sich kurzerhand zu dem Jungen. Ihm beschützend einen Arm um dein kleinen Körper legend schlief sie ein.
Verfasst: Mittwoch 23. August 2006, 10:15
von Antoris Leador
Er spürte ihren Arm und man merkte wie er sich deutlich entspannte, auch die Alpträumen schienen nicht mehr vorhanden zu sein, sobald sie neben ihm lag und er sie im Schlaf spürte. Leicht drehte er sich um im Schlaf und kuschelte seinen kleinen Kopf an ihren Brustkorb. Man konnte fast schon denken das es eine Mutter-Kind Beziehung langsam gab zwischen den beiden.
Er gab sich die ganzen Tage über grosse Mühe keine Last uz sein und war dabei sogar richtig fröhlich. Leise murmelte er im Schlaf
hab dich lieb mama
Dabei schob er sich seinen kleinen Daumen in den Mund und schlief seit langem das erstemal tief und fest an sie gekuschelt. Sein kleiner schmächtiger ausgemergelter Körper lag dabei voellig entspannt an sie gelehnt als wäre sie ein Kissen.
Am Morgen war er etwas verschwitzt und seine Augen wie schon üblich verklebt. Er schien bis auf ein kurzes leichtes Fieber gänzlich von der Krankheit die Leana erfasst gehabt hatte verschont geblieben und war trotz des leichten Fiebers so fröhlich wie immer. Den ganzen Tag über rieb er sich dauernd die Augen, die Leana am Morgen mit warmen Kamillewasser vom verklebtsein befreit hatte. Er traute sich nicht mit den Bauklötzen zu spielen oder den Würfeln, vielleicht eher aus Angst jene nicht mehr wieder zu finden. Er sagte aber nichts dazu, er befand für sich das Leana einfach noch zu schlecht aussah um sich mit weiteren Sorgen herumzuschlagen. Lieber verschlief er den grossteil des Tages, so brannten die Augen auch nicht und Leana konnte selber wieder richtig gesund werden.
Verfasst: Donnerstag 24. August 2006, 07:57
von Ciaran Aumar
Es war zur späten Stund' in Varuna, Ciaran und seine Schwester Nimuelia waren noch auf der Suche nach etwas Garn für ihre Angel. Erfolglos ... gerade als Ciaran meinte man solle trotz der Späte des Abend bei Leana vorbeisehen, kam Antoris über den Markt gerannt.
Er eilte zu Ciaran, zupfte an seinen Umhang, und meinte das es Mama schlecht ginge. Der junge Krieger war überrascht, gestern abend sah es so aus als wäre Leana auf dem Weg der Besserung ...
Nach einigen beruhigenden Worten an den Jungen, der selbst Fieber hatte, gingen sie zu Leana's Haus.
Leana lag im Bett, sichtilich erschöpft in tiefen Schlummer und mit leichten Fieber, aber nicht so besorgnisserregend wie es demJungen vorkam. Der Recke war erleichtert als er dies sah und streichelte sanft ihre Stirn, nach Worten suchend um Antoris zu beruhigen.
Bis dieser sagte das er Hunger hätte.
Ciaran reichte ihm einen Apfel aus seiner Tasche und meinte was Antoris wohl von einen Ausflug hielte. Ciaran wußte nicht wo genau Leana ihre Vorräte aufbewarte, noch wollte er ihre Schränke durchstöbern.
Der Junge gestand beschämt, das er diesen Abend den weiten weg zu "Nim's Haus" schon gelaufen wäre ... aber bei dem Anblick eines der riesigen, brüllenden Zweikopfes ein ... "Missgeschick" ... passiert sei.
Ciaran lächelte nur sanft und meinte das er dies verstehen könnte und diese Ungetüme auch ihm Angst einjagten. Dann machten sie sich daran ihm die nasse Hose auszuziehen und mussten aus seinen Worten entnehmen, das er keine andere besaß ... nun Kurzerhand wurde Ciarans Umhang zu einer Toga umfunktioniert, dann nahm er den Jungen auf dem Arm und gemeinsam gingen sie zum Haus der Aumars.
Dort angekommen setzte er den Jungen am Bett ab und sorgte für Warmes Wasser im Bad, wärend Nim etwas zu essen bereitete.
Der Junge wurde entkleidet, Nim stellte derweil das Essen an den Rand der großen Wanne, und Ciaran brachte ihn dorthin.
Da dem Jungen aber das Wanne aber zu tief war, glitt Ciaran ebenfalls in die Wanne, hielt den Jungen sicher und wusch ihn, nachdem er etwas gegessen hatte. Der Junge sprach die ganze Zeit sehr wenig, was Ciaran bedrücke.
Als er ihn dann wieder auf den Wannenrand setzte und abgetrocknet hatte, leilte der Junge hinab zu Nim, Ciaran konnte ihm nur nachsehen, dann stieg er seufzend selbst aus der Wanne, und nach schnellen Abtrocknen und ankleiden wusch er die Hose des Jungen Mannes, wrang sie kräftig aus und nahm dann alle Sachen auf um hinab zu gehen.
Es war spät, der junge war müde und auch zumindest leicht krank, und Leana war alleine. Er würde dem Jungen nun Sagen das er ihn heimbringen würde und Nachtwache bei Mama hielt.
Als Ciaran zu den beiden sties, fragte Antoris Nim gerade ob sie nicht bei Mama wachen könnte. Ciaran seufzte innerlich, aber wenn der Junge es so wollte.
Nach einigen überlegungen wie man den (doch kranken) Jungen am besten nach Hause brachte, fragte der Junge dann Ciaran überraschend ob er nun sein Papa würde. Ciaran meinte sanft, ob er dies den möchte. Der Junge schüttelte den Kopf und das Herz des jungen Recken sank, doch als der Junge dann hinzufügte "Ich kenn dich doch nicht gut" lächelte Ciaran und fragte Antoris ob er den sein Freund sein könnte, was dieser bejahte.
Nachdem die Hose ob des Warmen Ofens gänzlich trocken war, wurde Antoris angekleidet, in zwei warme Umhänge eingewickelt und dann trug Ciaran in Heim.
Dort angekommen lies er ihn neben Leana auf die Bettstatt hinab, wo er sich einkuschelte. Nim stimmte ein Schlaflied an wären Ciaran die beiden liegenden streichelte.
"Ich hab euch alle Lieb"
Meinte der Junge und Ciaran lächelte sanft und irgentwie erleichtert. "Ich habe dich auch Lieb" erwiederte zu dem Jungen, der kurz darauf eingeschlafen war.
Seufzend wandte er sich dann von dannen, mit einen seufzen die drei alleine lassend und zu seinen Haus eilen ... wo er schlichtweg ins Bett fiel.