Ein Traum und seine Verwirklichung...Der Tavernenbau
Verfasst: Samstag 19. August 2006, 23:15
Einige Wochen war es nun her, seit sie Hirkan kennen lernte. Sie traf ihn in der leerstehenden Taverne zum Meeresblick und sie unterhielten sich ein wenig. Er würde fischen und noch andere Dinge tun. Hannah erzählte ihm von ihren Kochkünsten und sie sprachen einige Zeit darüber wie man Fisch wohl am besten frisch hält, bevor Hirkan aufstand und über den Tresen der Taverne kletterte und sich selbst bediente.
Mit so einer Taverne würde man sicher meine Gerichte zu schätzen wissen...dachte sie sich und so begann die Idee zu wachsen, bis sie mit Hirkan den Entschluss gefasst hatte eine Taverne zu eröffnen.
Am besten wäre wohl das Fischerdorf Bajard...,überlegte sie sich wärend sie im Bett lag,die Decke bis zur Brust hochgezogen und an die Zimmerdecke starrte.
Nachdenklich überlegte sie wann an der die Taverne im Dorf mal nicht irgendjemand anzutreffen ist. Sich müde die Augen reibend gähnte sie und drehte sich zur Seite. Ja bei Bajard wird sie sein... Mit diesem Gedanken schlief sie ein.
Die nächsten Tage verbrachte sie damit noch einige neue Rezepte in der Küche auszureifen und sich beim Pilze sammeln nach einem geeigneten schönen Bauplatz umzuschaun.
Und vor wenigen Tagen fand sie ihn dann auch.
Vor Bajard,wo jenes Handelshaus stand, dort halb hinter dem Wald direkt mit Meeresblick. Es war ein fast perfekter Platz, denn leider würde das Handelshaus die Sicht auf die Taverne nehmen. Aber das störte sie wenig, da sie ja ebenso einen Wegweiser bauen konnte.
Nun hieß es nur noch einen geeigneten Baumeister zu finden.
Sie reiste nach Varuna nachdem sie hörte, das dort in der Nähe wohl der Baumeister Viktor Kalenzo leben würde. Voller Hoffnung klopfte sie an seiner Haustüre und lächelte erfreut auf als ihr ein schwarzhaariger Mann die Tür öffnete. Sie sprudelte mit ihrem Vorhaben nur so heraus,nach dem er sie ins Haus gebeten hatte. Erst wärend er amüsiert über ihre Ungeduld auflachte betrachtete sie ihn näher. Sein Haar war recht kurz geschnitten und an den Schläfen ergraut,während die ernst dreinschauenend blauen Augen zu ihr blickten, kräuselte sich auf seinen Lippen ein leichtes Schmunzeln. Er holte aus einer großen Schublade an einem Schreibtisch eine große pergamentrolle heraus und einen Kohlestift. Jene breitete er auf dem Tisch aus und begann, während Hannah ihm ihre Vorstellungen mitteilte, mit dem Kohlestift auf das Pergament zu skizzieren.
Immer wieder verwischte er einige Linien und setzt sie neu an,wenn Hannah sich doch etwas anderes überlegt hatte.
Im Untergeschoss sollte sich die Küche befinden sowie ein Raum mit Tischen und Stühlen, einem Tresen und einer Schänke und im Obergeschoss mehrere kleinere Räume in denen dann Betten und Kleiderschränke gestellt werden.
Die Gegenstände, welche sich Hannah vorstellte zeichnete Viktor nur als schwarzen Fleck an der richtigen Stelle. Als er mit Hannah den Plan dann nach mehreren Stunden des Redens zeigte strahlte sie ihn überglücklich an.
Er ist perfekt!
Sie verlies ihn mit einem klopfenden Herzen und einem glücklichen Funkeln in den Augen. Herr Kalenzo würde nun in den nächsten Tagen die Menge der Rohstoffe ausrechnen und ihr mitteilen.
Abends in Bajard angekommen, ging sie an die Taverne und bestellte sich einen von diesen scheußlich billigen Weinen bei Guilio und setzte sich hinaus an einen der Tische. In Gedanken ging sie die Goldsumme durch,welche sie angespart und auch gespendet bekommen hat.
Wohl hatten die letzten Tage einige der ihr bekannten Leute von ihr erzählt bekommen das sie eine Taverne bauen möchte. Ein jeder fand diese Idee wunderbar und darüber freute sie sich wie ein kleines Kind, welches gerade das gewünschte Geburtstagsgeschenk auspacken durfte.
Dann endlich drei Tage später bekam sie einen Brief von dem Bankier in der Bajarder Bank überreicht. Aufgeregt zerriss sie ihn beinahe,während sie ihn auseinander faltete.
Der Bankier schmunzelte vergnügt über sie, wärend sie den Brief vor dem Schalter überflog. Ihre Augen wurden mit jeder Zeile etwas größer und sie biss sich auf ihre Unterlippe.
Ohje...So viel Baumaterialien..wo soll ich die bloß hernehmen... Sie nickte dem Bankier kurz in Gedanken zu und ging mit hängenden Schultern aus der Bank.
Einen Bergarbeiter, einen Holzfäller und einen Anguren benötigte sie für die Baumaterialien.
Gleich stiegt sie in eine der Kutschen und lies sich nach Berchgard fahren. Da dies ja die Bergarbeiter-Stadt war musste sie hier ja wohl fündig werden. Vollkommen orientierungslos irrte sie durch die kleine Stadt und suchte bis spät abends jemanden der ihr die benötigte Anzahl an Steinen verkaufen konnte....Vergeblich...
Seufzend fuhr sie wieder nach Bajard zurück und nahm sich vor es morgen in Rahal zu versuchen.
Am nächsten Mittag,nachdem sie ein ausgiebiges Frühstück zu sich genommen hatte, sich gebadet und angezogen hatte begab sie sich auf den Weg nach Rahal. Dort wusste sie von dem Handwerkerbund, an welchen sie schon einmal Federn verkauft hatte. Sie hoffte nur das jener auch einen Bergarbeiter bei sich hatte. Voller Hoffnung trat sie eine Stunde später an die Haustür heran und klopfte einmal kräftig.
Die Tür abwartend anblickend trat sie einen Schritt zurück.
Als sich einen Augenblick später die Tür öffnete und sie einem Mann,welcher eine Schürze umgebunden hatte und sie freundlich anblickte vor sich sah, trat sie wieder näher.
Sie erzählte ihm von ihrem Vorhaben und das Glück stand wohl auf ihrer Seite. Sie bekamm ein besonders günstiges Angebot für die Menge der Steine, welche leider noch nicht alle aus der Mine geschafft waren.
Aber glücklich darüber zumindest schon einen Teil der Steine beisammen zu haben, machte sie sich wieder auf die Heimreise.
Am nächsten Tag suchte sie das Handelshaus vor Bajard auf und traf auf einen freundlichen Herrn mit blonden Haaren. Jener hatte doch tatsächlich die Menge an Holzstämmen vorrätig welche für das Haus benötigt wurden.
Überglücklich schlief Hannah bis zum nächsten Mittag durch. Einige Stunden später trat sie aus der Küche,setzte sich ihre Kappe auf die achtlos hochgesteckten Haaren und macht sich auf den Weg zur Bank,in der Hoffnung Antwort auf ihr Gesuch auf Fuachtero bekommen zu haben...
Mit so einer Taverne würde man sicher meine Gerichte zu schätzen wissen...dachte sie sich und so begann die Idee zu wachsen, bis sie mit Hirkan den Entschluss gefasst hatte eine Taverne zu eröffnen.
Am besten wäre wohl das Fischerdorf Bajard...,überlegte sie sich wärend sie im Bett lag,die Decke bis zur Brust hochgezogen und an die Zimmerdecke starrte.
Nachdenklich überlegte sie wann an der die Taverne im Dorf mal nicht irgendjemand anzutreffen ist. Sich müde die Augen reibend gähnte sie und drehte sich zur Seite. Ja bei Bajard wird sie sein... Mit diesem Gedanken schlief sie ein.
Die nächsten Tage verbrachte sie damit noch einige neue Rezepte in der Küche auszureifen und sich beim Pilze sammeln nach einem geeigneten schönen Bauplatz umzuschaun.
Und vor wenigen Tagen fand sie ihn dann auch.
Vor Bajard,wo jenes Handelshaus stand, dort halb hinter dem Wald direkt mit Meeresblick. Es war ein fast perfekter Platz, denn leider würde das Handelshaus die Sicht auf die Taverne nehmen. Aber das störte sie wenig, da sie ja ebenso einen Wegweiser bauen konnte.
Nun hieß es nur noch einen geeigneten Baumeister zu finden.
Sie reiste nach Varuna nachdem sie hörte, das dort in der Nähe wohl der Baumeister Viktor Kalenzo leben würde. Voller Hoffnung klopfte sie an seiner Haustüre und lächelte erfreut auf als ihr ein schwarzhaariger Mann die Tür öffnete. Sie sprudelte mit ihrem Vorhaben nur so heraus,nach dem er sie ins Haus gebeten hatte. Erst wärend er amüsiert über ihre Ungeduld auflachte betrachtete sie ihn näher. Sein Haar war recht kurz geschnitten und an den Schläfen ergraut,während die ernst dreinschauenend blauen Augen zu ihr blickten, kräuselte sich auf seinen Lippen ein leichtes Schmunzeln. Er holte aus einer großen Schublade an einem Schreibtisch eine große pergamentrolle heraus und einen Kohlestift. Jene breitete er auf dem Tisch aus und begann, während Hannah ihm ihre Vorstellungen mitteilte, mit dem Kohlestift auf das Pergament zu skizzieren.
Immer wieder verwischte er einige Linien und setzt sie neu an,wenn Hannah sich doch etwas anderes überlegt hatte.
Im Untergeschoss sollte sich die Küche befinden sowie ein Raum mit Tischen und Stühlen, einem Tresen und einer Schänke und im Obergeschoss mehrere kleinere Räume in denen dann Betten und Kleiderschränke gestellt werden.
Die Gegenstände, welche sich Hannah vorstellte zeichnete Viktor nur als schwarzen Fleck an der richtigen Stelle. Als er mit Hannah den Plan dann nach mehreren Stunden des Redens zeigte strahlte sie ihn überglücklich an.
Er ist perfekt!
Sie verlies ihn mit einem klopfenden Herzen und einem glücklichen Funkeln in den Augen. Herr Kalenzo würde nun in den nächsten Tagen die Menge der Rohstoffe ausrechnen und ihr mitteilen.
Abends in Bajard angekommen, ging sie an die Taverne und bestellte sich einen von diesen scheußlich billigen Weinen bei Guilio und setzte sich hinaus an einen der Tische. In Gedanken ging sie die Goldsumme durch,welche sie angespart und auch gespendet bekommen hat.
Wohl hatten die letzten Tage einige der ihr bekannten Leute von ihr erzählt bekommen das sie eine Taverne bauen möchte. Ein jeder fand diese Idee wunderbar und darüber freute sie sich wie ein kleines Kind, welches gerade das gewünschte Geburtstagsgeschenk auspacken durfte.
Dann endlich drei Tage später bekam sie einen Brief von dem Bankier in der Bajarder Bank überreicht. Aufgeregt zerriss sie ihn beinahe,während sie ihn auseinander faltete.
Der Bankier schmunzelte vergnügt über sie, wärend sie den Brief vor dem Schalter überflog. Ihre Augen wurden mit jeder Zeile etwas größer und sie biss sich auf ihre Unterlippe.
Ohje...So viel Baumaterialien..wo soll ich die bloß hernehmen... Sie nickte dem Bankier kurz in Gedanken zu und ging mit hängenden Schultern aus der Bank.
Einen Bergarbeiter, einen Holzfäller und einen Anguren benötigte sie für die Baumaterialien.
Gleich stiegt sie in eine der Kutschen und lies sich nach Berchgard fahren. Da dies ja die Bergarbeiter-Stadt war musste sie hier ja wohl fündig werden. Vollkommen orientierungslos irrte sie durch die kleine Stadt und suchte bis spät abends jemanden der ihr die benötigte Anzahl an Steinen verkaufen konnte....Vergeblich...
Seufzend fuhr sie wieder nach Bajard zurück und nahm sich vor es morgen in Rahal zu versuchen.
Am nächsten Mittag,nachdem sie ein ausgiebiges Frühstück zu sich genommen hatte, sich gebadet und angezogen hatte begab sie sich auf den Weg nach Rahal. Dort wusste sie von dem Handwerkerbund, an welchen sie schon einmal Federn verkauft hatte. Sie hoffte nur das jener auch einen Bergarbeiter bei sich hatte. Voller Hoffnung trat sie eine Stunde später an die Haustür heran und klopfte einmal kräftig.
Die Tür abwartend anblickend trat sie einen Schritt zurück.
Als sich einen Augenblick später die Tür öffnete und sie einem Mann,welcher eine Schürze umgebunden hatte und sie freundlich anblickte vor sich sah, trat sie wieder näher.
Sie erzählte ihm von ihrem Vorhaben und das Glück stand wohl auf ihrer Seite. Sie bekamm ein besonders günstiges Angebot für die Menge der Steine, welche leider noch nicht alle aus der Mine geschafft waren.
Aber glücklich darüber zumindest schon einen Teil der Steine beisammen zu haben, machte sie sich wieder auf die Heimreise.
Am nächsten Tag suchte sie das Handelshaus vor Bajard auf und traf auf einen freundlichen Herrn mit blonden Haaren. Jener hatte doch tatsächlich die Menge an Holzstämmen vorrätig welche für das Haus benötigt wurden.
Überglücklich schlief Hannah bis zum nächsten Mittag durch. Einige Stunden später trat sie aus der Küche,setzte sich ihre Kappe auf die achtlos hochgesteckten Haaren und macht sich auf den Weg zur Bank,in der Hoffnung Antwort auf ihr Gesuch auf Fuachtero bekommen zu haben...