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Der letzte Funke

Verfasst: Montag 9. September 2024, 16:03
von RuRak
In den tiefen Minen von RaKun hallten die Schläge eines Hammers wider, begleitet vom Knistern eines Feuers, das die Dunkelheit durchdrang. RuRak, der Meisterschmied vom RaKun, arbeitete unermüdlich an seiner letzten Schöpfung, einem Schwert, das die Essenz der Glut in sich tragen sollte. Jeder Schlag seines Hammers schien die Adern der Erde zu berühren, als ob die Steine selbst antworten würden.

Doch an diesem Tag war etwas anders. Ein leises Grollen erfüllte die Höhle, als hätte die Erde selbst etwas zu sagen. RuRak hielt inne und spürte, wie der Boden unter seinen Füßen bebte. Er blickte auf, sah die scharfen Schatten der Stalagmiten, die wie drohende Finger von der Decke herabhingen.

„Nicht heute“, murmelte er, als er sich wieder seiner Arbeit zuwandte. Der Funke der Schöpfung glühte in ihm, stärker als die Angst vor dem, was kommen könnte.

Dann, ohne Vorwarnung, löste sich der größte Stalagmit. Ein gewaltiger Stein raste auf ihn zu, und in diesem kurzen Moment wurde RuRak von der Erkenntnis getroffen, dass seine Zeit gekommen war. Der Stein krachte herab, und die Dunkelheit verschlang ihn.

So lag er da, der leblose Körper.

RuRak's Geist erkannte sie, und eine tiefe Ruhe ergriff ihn. „Dein Werk ist vollendet mein Kind“, flüsterte Ahamani, als sie seine Essenz zu sich nahm.

Die Mine blieb still zurück, doch in den Tiefen der Erde hallte noch immer der letzte Schlag seines Hammers wider, ein Echo, das niemals enden würde.

Verfasst: Donnerstag 12. September 2024, 21:53
von ShedMaKar
Der RakBro ShedMaKar stampfte durch die dunklen, schwefligen Minenhöhlen des RaKun. Das Echo seiner Stampfer hallten an den schroffen Felswänden wider, als er tiefer in die Mine hinabstieg. Eine beunruhigende Stille lag in der Luft, ungewöhnlich für diese sonst so geschäftige Umgebung.

Plötzlich sah er es. Im trüben Licht eines Lavabeckens erkannte er den reglosen Körper von RuRak, eingeklemmt unter einem gewaltigen Stalagmiten, der offenbar von der Decke herabgestürzt war. ShedMaKars Herz pochte schwer, als er sich rasch näherte. RuRak lag auf dem Rücken, sein Körper von dem massiven Felsbrocken zerdrückt.

ShedMaKar kniete neben seinem gefallenen Bruder und tastete nach einem Lebenszeichen. Doch der kühle Körper und das entstellte Gesicht ließen keinen Zweifel – RuRak war tot. Mit einem schweren Seufzen zog er sich zurück.

Als seine Gedanken klarer wurden, wusste er, was zu tun war. Rasch machte er sich auf den Weg zum Tempel, um den KunBras zu berichten, dass RuRak nun in den Lavafluss Ahamanis geführt werden sollte, um Teil des ewigen Feuers zu werden.