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Deine Welt! [Geburt des Sohnes Falk]

Verfasst: Donnerstag 17. August 2006, 00:57
von Falk Hinrah
Fast wollte ihm das Herz aus der Brust springen. Zehn Finger, zehn Zehen, blonde Haare auf dem Kopf, riesengrosse blaue Augen, und ganz offensichtlich ein Junge der eben erst seinen Vater angepinkelt hatte.

Mit Stolz geschwellter Brust trat der blonde Riese auf den obersten Treppenabsatz und hielt das schreiende Bündel nackt in die kühle Luft der Sommernacht um ihn den Elementen vor zu stellen. Und dem glücklich feiernden Clan natürlich.

Kurz überkam ihn ein Schauer als er daran dachte in was für eine Welt er einen Sohn gesetzt hatte. Im Osten dräute Rahal, auf Lameriast verschafften sich die Eisenwartler immer mehr Macht... wie würde die Zukunft seines Kindes aussehen?

Doch dann straffte er sich. Sein Sohn hatte eine gute Zukunft verdient, eine gleissende. Wie alle Kinder des Clans. Kervin und die Zwillinge von Freia die bald nach Ulfarr würden geboren werden.
Und Er würde ihnen diese Zukunft geben. Das war es worauf der Clan seit jeher hinarbeitete, seinen Kinder eine sichere und gute Zukunft zu bieten, damit sie unbeschwert und geliebt aufwachsen könnten.
Noch gab es diese Welt nicht, diese Welt in der die Kinder des Clans unbeaufsichtigt herumtollen und sich trotzdem sicher fühlen könnten.

Doch er würde sie schaffen. Fortan mit mehr Energie denn jemals zuvor. Er würde sie für Úlfarr erschaffen.

"Es wird eine gute Welt werden mein Kleiner, deine Welt!"



[OOC: Mehr gibt's wenn ich geschlafen habe. Bin im Moment zu happy und zu müde gleichzeitig.]

Verfasst: Donnerstag 17. August 2006, 02:34
von Caillean Hinrah
Sie griff gerade nach einem Apfel, als der erste ueberraschende Schmerz durch ihren Koerper ging. Erschreckt liess sie den Apfel fallen.

Die erste Reaktion, war Panik!

Nein! Noch nicht! Ich bin ganz allein in Grimwould

Sie wusste nicht, wer ein Schlaefchen hielt, wer auf Jagd war, ueberhaupt, wer sich im Clan zu Gast aufhielt oder nicht zur Zeit.

Nachdem sie ihren Apfel aufhob, ging sie konzentriert zu ihrem Sitzplatz in der Hinrah'schen Taverne.

Es wuerde sicher noch ein Weile dauern. Zumindest hoffte sie dass.
Unruhig, doch nicht mehr panisch ging sie auf und ab, setzte sich wieder
hin, wenn ihr die Knie weich wurden und der Ruecken von ihrer Last schmerzte.

Als Falk spaet nach der Daemmerung wankend in der Taverne eintraf, -augenscheinlich angeheitert - stand ihr der Schweiss auf der Stirn und sie ging mit Muehe in aller Ruhe auf ihn zu.

Zunaechst bemerkte er gar nicht, dass sie sich in den Wehen befand und sie plauderten ein zwei Minuten dahin. Als dann ein Fremder in die Taverne eintraf, offensichtlich in Clanskleidung und die Nachricht, dass Lina verschwunden war, vielleicht sogar nach Falks Aussage, liess sie die Beherrschung verlieren.

Sichtlich blass stuetze sie sich bei seinen Worten auf die Theke und Falk haemmerte mit Fragen auf sie ein, was los sei.

Au aua au au ein kehliges schmerzerfuelltes Stoehnen, regte ihn auf.

Tut das weeeeheeee! nicht faehig ihm mitzuteilen was los sei, krallte sie alle Naegel in seine Unterarme und stuetzte sich schwer ab.

Was tut dir weh? wo hast du schmerzen? Wer hat dir wehgetan?

Der Fremde meldete sich ruhig zu Wort. Doch sein Ton duldete kein Widerspruch! Dankbar warf Cailly ihm einen Blick zu, als er die Situation, scheinbar augenblicklich erkannte, doch zuckte in ihrem Kopf die Frage auf...

wer ist das?

Roehrend wie ein wilder Baer, schnappte Falk sich seine wohl nun auch fuer ihn offensichtlich in den Wehen befindende Ehefrau und rannte mit einer laut bruellend ueber die grobe Behandlung protestierenden Caillean in ihr Schlafgemach. [/i]

Auf dem obersten Treppenabsatz, fuhr erneut eine Wehe durch ihren Bauch und sie gellte nur hitzig durch Grimwould, waehrend ihr Ruecken sich kruemmte

Halt mir jemand meine Mann vom Leib!

Zart wie eh und je setzte Falk sie dann auf der Fellstatt ab. Seine Aufregung uebertrug sich nur allzuleicht auf sie.

Der Fremde, der ihnen gefolgt war, weiterhin ruhig und konzentriert beorderte Falk heisses Wasser und Tuecher zu holen.

Danach - erneut mit diesem Befehlston - der Cailly mehr als verwunderte.
verlangte er, dass Falk rausging, sonst erzuerne er die Geister!

Unisono riefen beide, Falk und Cailly nein. und nach einer weiteren zerreisenden Wehe hatte sie gerade noch genug luft den fremden Kerl anzufauchen

Wer bist du eigentlich?!

Verfasst: Donnerstag 17. August 2006, 15:26
von Kjartan Hinrah
Mit ruhigen worten spricht der Mann vor Caillean:

Ich bin Kjartan der Shamane

Laut wurde Kjartan angebrüllt wo Leila sei und man solle sie sofort zu ihr hollen

Wieder mit ruhiger stimme antwortete er .. Leila ist nicht da ehe er erneut denn kopf zu Falk hob und ihn nun mit fester und im befehlston erneut anspricht .. RAUS MIT DIR...

Erneut kam von Caillean und Falk ein nein ...

Kjartan hebte kurz denn blick zu Haily ehe er der Raum verlies und die Türe zum versammlungsraum öffnete ... kurz sich einen überblick über die anwesenden Clansschwerter verschafte und dann wieder mit Ruhigen aber befehlenden Tonfall zu sprechen begann

HOLLT FALK DA RAUS .. UND WENN ER NICHT GEHT SCHLAGT IHN UM

die Clansschwerter gingen sofort in Richtung von Falks schlafstätte um ihn hinauszuerren .. er setzte ihnen einiges an wiederstand endgegen doch die überzahl der Clansschwerter war zu viel für ihn

ehe er sich wieder Caillean zuwendete und sich nun auf die schlafstätte kniete kurz denn blick zu ihr hob und dann ruhig sprach .. immer weiter atmen ganz ruhig .. wärend er für sich selbst die abstände der wiederkehrenden wehen zu zählen begann
kurz hob er seinen blick auf haily diese nickte nur sachte und hielt die hand von Caillean und versuchte beruhigend auf sie einzureden ehe der shamane denn rock der fau nach oben schob und haily versuchte sie aus ihren oberteil zu befreien

345... 346...347 wieder begann Caillean zu schreien .. ehe er shamane mit ruhigen tonfall zu sprechen begann

es ist soweit ... und kurz zu Caillean aufblickte ehe er denn blick kurz zu haily abscheifen lies ehe haily begann Caillean anweisungen zu geben wann sie bressen müsste..

der shamane wartete gedultig .. bis nach der dritten oder vierten wehe .. der kopf schon halb herausen wahr ehe Caillean plötzlich sagte sie will nicht mehr sie kann nicht mehr .. er wird sie zerreisen..

ehe der shamane noch etwas sagen konnte begann haily zu sprechen und erklährte ihr das ihr kind jetzt sterben würde wenn sie aufhörte ..

als Caillean einsah das sie jetzt nicht mehr aufhöhren konnte begann sie bei der nächsten wehe erneut zu pressen .. als der kopf weit genug herausn war stützte diesen der schamane sofort.. ehe er ruhig begann zu sprechen ..

der kopf ist herausen .. weiter...

haily begann wieder ruhig auf Caillean einzureden und sie zu bereuhigen wärend sie denn kopf von Caillean immer wieder mit einen lappen trocknete

als die nächste wehe einsetzte dreht er das kind genau eine halbe drehung lang so das es nun zum schenkl der mutter blickte doch .. es flutsche nicht heraus sie es normalerweise üblich war .. ehe er kurz dienn kopf hob .. und zu Caillean sprach:

einmal noch dann ist es vorbei....

nur kurz danach merkte man das Caillean erneut zu bressen begann .. diesesmal ohne denn ohrenbeteubenden schrei .. denn sie bisher ausgesprochen hatte...

und der shamane hatte das kind nun als ganzes in der hand und legte es sofort auf denn bauch der mutter ..


wärend die beiden begannen sich um das kind zu kümmern griff er nach einer der klammern in seiner tasche und schnitt rasch die nabelschnur ab und klemmte diese zu ...

er hatte gelogen .. einmal mehr ... musste sie noch denn schmerz ertragen

Caillean wusste nicht wie ihr geschah als die letzte wehe einsetzte und der schamane die nachgeburt endfernte .. die er sofort in einem bereitgestellten gefäss verschwinden lies ..

ehe er sich dann langsam erhob und mit einem leichten lächeln und wieder im ruhigen tonfall zu sprechen begann

ich gratuliere dir zu deinen sohn Caillean Hinrah

er schnappte sich das gefäss mit der nachgeburt und verlies das zimmer und ging hinunter in richtung der taverne und stellte die nachgeburt an einen platz wo man sie nicht sofort endecken konnte .. ehe in die taverne ging wo die clansschwerter und falk warteten .. seine hände waren blutveschmiert seine kleidung hatte auch einiges davon abbekommen...

ehe er die taverne betratt und sich sofort alle erhaben .. fak hatte scheinpaar zu seiner eigenen beruhigung einiges getrunken ehe er denn schamanen erblickte der mit blut verschmirrt war .. und auf ihn zustürmte und ihn zu würgen begann

die luft schnürrte sich um kjartans hals ab wärend falk ihn anschrie .. du hast meinen sohn umgebracht.... mit letzter kraft begann er zu sprechen dein sohn ist oben genauso deine frau .. bring ihnen was zu essen

falks augen weitenen sich .. doch scheinpaar vergass er denn shamanen los zulassen .. ehe er wie ein verrückter durch die taverne rannte und essen zusammensammelte und in richtung des ausgangs verschwand ..

Kjartan sackte leicht zusammen .. da ein wenig zu lang ihm die luft durch Falks griff weggeblieben war .. ehe er merkte das die clanschwerter auch nach oben wolltenn und er mit schwacher stimme sprach .. nein ihr wartet am hof...

Kjartan wusste er hatte nur noch wenig zeit .. um die geister zu befragen denn es musste .. passieren bevor der neue Hinrah .. denn anderen vorgestellt wird ..

Seine scheinpaar letzten kraftreseveren mobilisiertet eilte er dann zu dem gefäss wo die nachgeburt war .. und verschwand mit dieser hinter dem haus ... und begann mit der anrufung der geister


zuerst endzündte er eine beisend richende essenz .. die er auf denn boden gestreut hatte .. der geruch trang in die nase .. in seinen kopf ehe ..er einige tränke vor sich aufstellte und diese nach sorgfältiger begutachtung in einer gewissen reihenfolge trank...

die welt so wie sie ein jeder kennt veschwomm immer mehr .. die farben waren nicht mehr klar zu erkennen .... nun wusste er .. es wurde zeit
wärend er begann mit seinen fingernägeln in der nachgeburt zu fahren ... die farben waren intensiev ... und in seinen kopf hämmerte es ... Starker herzschlag .. wallendes Blut ... gesundes kind... Grosser Krieger... langsam stand er auf .. und begann etwas zu verstreuen .. er bedankte sich bei denn geistern .. auf seine art .. noch halb in trance stürmte er wieder in richtung des stiegenaufgangs .. er hatte keine zeit mehr .... das ende abzuwarten .. wackelnt und lallent geht er gerade noch denn ersten teil der stufen hinauf ehe falk zu sprechen begann ...


er musste nur noch denn abschluss dieser worte bilden ... doch viel es ihm schwerer .. als normal .. nach dem er die geister um rat gefragt hat ..
noch nie hatte er in so kurzer zeit .. so viel machen müssen eine geburt .. .. und die geister in so kurzer zeit befragen .. um eine antwort zu bekommen die man erwartete .. ehe er dann sehr lallent und wackelt als er merkte das falk seine worte zu ende gesprochen hatte ...

Das Herz schlägt Stark das Blut fliest Kräftig durch die Adern des Ulfgarr es ist ein STARKES und ein grosses Kind.. es wird eines Tages in die Fusstapfen seines Vaters tretten und ihn in Ruhm und EHRE nichts nachtstehen.

Ein leichter geruch von Feuer stieg .. in seine Nase als er die Stiege hinabging .. und er zu sich selbst leise erneut sprach .. die geister waren zu frieden und haben das opfer angenommen ... ehe er sich auf die Taverne zuwendete wo schon die gesammten Clansschwerter versammelt waren um zu feiern .. die verbindung zur geisterwelt war noch nicht abgerissen doch war sie schon sehr blass .. nach wenigen minuten ruhe die er auf der bank verbrachte ...

Kjartan ging nur zu dem Thresen griff nach einigen Flaschen des Wiskeys und leerte eine Flasche nach der anderen bis er irgentwann umviel ...

Verfasst: Donnerstag 17. August 2006, 17:34
von Hailey MacCaron
Hailey hatte sich an diesem Abend früh zu Bett gelegt. Sie war müde und das wunderte sie. Eigentlich
war sie froh um den wieder eingekehrten Trubel, doch hatte sie auch ganz vergessen wie anstrengend er
sein konnte.
So vieles war in den letzten Tagen geschehen, so viele neue Tiefländer eingetroffen. Ach und auch die Bunjams
hatten sich dem Clan angeschlossen, darüber freute sich Hailey besonders. Der kleine Kervin war Hailey eine
wahre Freude. Sie liebe den Jungen sehr, ja Kinder überhaupt. Und sie hoffte das sich mit ihm noch mehr Freude
in Grimwould einfinden würde. Sie alle trugen dazu bei, dass Hailey nur noch strahlend duch die Festung lief.

Sie wachte auf. Was war das für ein Lärm? An die Lautstärke hatte sie sich langsam wieder gewöhnt, doch der
Lärm war anders. Irgentetwas musste passiert sein? Sie schählte sich aus den Fellen und ging dem Lärm nach.
Ihr Weg führte sie geradewegs in die Zimmer von Caillean und Falk. Kurz stockte sie, doch Caillys Schreie liessen
sie dann doch eintreten. Kaum drinne überblickte sie die Situation auch schon. Cailly lag in den Wehen und Falk
lief wie ein aufgescheuchtes Huhn umher und Kjartan versuchte alles in den Griff zu bekommen. Kurz dachte
Hailey nach was sie jetzt tun sollte, doch nur wenige Sekunden später handelte sie. Zu aller erst musste sie Falk
loswerden, er war hier nur im Weg. Sie versuchte Falk dies zu erklären und bat ihn erst ruhig dann schroffer den
Raum zu verlassen. Doch er wollte und wollte einfach nicht gehen. Kurz blickte sie hilfesuchend gen Kjartan,
der sie ohne ein Wort zu verstehen schien. Er ging sofort und holte die Clansschwerter, damit sie Falk hinaus-
schafften. Hailey versuchte derweil Cailly zu beruhigen und ihr Anweisungen zu geben. Zwischendurch tupfte
sie der erschöpten Gebehrenden die Stirn ab. Auch wunderte sie sich über die Kräfte, die dieses zierliche
Persönchen aufwiess. Cailly schien ihr fast die Hand zu brechen.
Doch da, die nächste Wehe. Cailly krümmte sich vor Schmerz und schrie diesen hinaus. So langsam müsste
Kjartan doch den Kopf sehen können. Hailey war nun langsam auch sehr angespannt, sie spürte Caillys
Angst förmlich. Immer wieder versuchte Hailey sie anzuspornen, ihr Mut zu machen. Und dann war auch
endlich das Köpfenchen da, nun konnte es nicht mehr lange dauern. Doch Cailly fing plötzlich an aufzugeben, sie
wollte nicht mehr. "Sie wolle sich ausruhn sie sei müde," stöhnte sie erschöpft. Hailey versuchte ruhe zu
bewahren und versuchte ihr zu erklären, dass ihr Kind sterben würde wenn sie jetzt aufgeben würde. Das half
auch, Cailly brachte noch einmal alle ihr Kräfte auf, die auch Hailey zu spüren bekamm, um die letzten Wehen
zu überstehen. Und es sollte reichen. Cailly brachte wenig später einen gesunden, strammen Burschen zur Welt.

Hailey säuberte den Jungen und strahle die junge Mutter herzlich an. Es war geschafft, Cailly schien zwar erschöpft
doch ging es ihr gut. Auch sie strahlte über das ganze Gesicht und liebkoste ihren Sohn. Hailey überkam ein
Glücksgefühl und hoffte in ihrem Herzen, das auch sie bald an Caillys Stelle sein möge. Der Gedanke das auch sie,
hoffentlich bald, einmal ein Kind, ihr Kind in den Armen halten würde, beflügelte sie. Als dann auch Falk wieder
im Zimmer eintraff, beglückwünschte sie noch einmal beide und trat hinaus. Sie wollte das junge Glück nicht stören.

Sie ruhte sich noch kurz aus und feierte dann mit den anderen auf die Geburt des neuen Welpens.

Verfasst: Donnerstag 17. August 2006, 18:12
von Caillean Hinrah
Zerreissen wuerde ihr Kind sie. Jawohl. Der Fremde. Schamane? Er schien zu wissen was er tat.

Herrin.. wie lange muss ich noch diese Schmerzen ertragen?
Ein wuehlender Schmerz, aehnlich der Kraempfe in ihrer Mondzeit. Doch staerker. Weitaus staerker. Der Ruecken schmerzte. ihr geschwollener Leib zuckte und jeder Wehenschmerz strahlte bis in ihre knie.
Ich ertrag das nicht laenger

Sie sah etwas aufblitzen! Ihr Kopf schwamm. Sie wehrte sich jedes Quentchen gegen den Fremden der ihr durch die Geburt helfen wollte.

Vergangenheit und Zukunft verschwammen.

Messer! Er hat ein Messer! Er will mein Kind!

Panisch kroch sie von ihm weg, schrie gellend nach ihrem Gemahl. Cailly, aengstlich, fix und fertig, verschwitzt und muede presst sich an Haileys Brust.
Vertrauter Geruch. Sicherheit! Hailey! Hailey! Hailey!

Kaum einen zusammenhaengenden Satz denken koennend, geschweige denn sprechend, reduzierte sich ihr Ich auf das minimalste.

Instinkt. War das einzige was sie trieb. Pressen? Wieso sagten sie ihr pressen? Sie wollte nicht. Cailly schuettelte wild den Kopf, jaulte und stoehnte. Sie konnte nicht mehr...wollte nicht mehr... Ausruhen.. mehr nicht.. schlafen.. schlafen..

Irgendwas in ihr begriff die Worte die die zwei auf sie einsprachen. Doch sie konnte nicht antworten. Ihre Kehle war trocken und rauh.

Sie wuerde nicht mehr schreien! Das war einer Hinrah nicht wuerdig!

Woher kam dieser Gedanke?




[/i]

Verfasst: Dienstag 22. August 2006, 02:54
von Caillean Hinrah
Sie war so unendlich gluecklich, schon einige tage war ihr Welpe alt.

Falk strotzte vor Stolz, dabei war er in ihr gross geworden nicht in seinem Leib! Mit einer unwirschen Geste fegte sie grinsend den Gedanken beiseite.

Sie liebte das stolze Funkeln in des Vaters Augen. Ertrinken wollte sie darin. Baden. Der Welpe gab Falk und dem Clan einen Schub mehr Energie.

Fast schon zuviel Energie.

Soviele Neue. soviele unbekannte gerueche. soviel Temperament das erst noch gezuegelt werden muss

Caillean war nervoes. Um ihres Welpen willen. Bestaendig schrie und schrie er. Es war ihr unmoeglich ihn ruhigzustellen. Noch so sanftes Gurren, summen, schimpfen, nichts half. Sie gab ihn Falk und der Welpe starrte ihn voellig fasziniert an. mucksmaeuschen still. Spuerte er ihre Anspannung? Falk tat es sicher.

Aber spuerte der Welpe es?

Ja nein vielleicht.

Sie liebte den Kleinen schon fuerchterlich. Aber sie hatte auch eine verantwortung im Clan. Und es gab viele viel neue krieger die ausgeruestet werden wollen.

Zeit an die arbeit zu gehen....Zeit, die Haende wieder zu fuehren

Verfasst: Freitag 25. August 2006, 22:30
von Falk Hinrah
Der Kilt flatterte im rauhen Wind des östlichen Hügellandes von Lameriast. Strahlend blaue Augen wanderten über das satte Grün der grasigen Hügel. Wie Tropfen auf einem Rabarberblatt saßen kleine Wäldchen verstreut in dem weiten Land dass, mit der klaren Grenze des Trampelpfades, die neue Heimat des Volkes Thrail werden sollte.

Langsam wandte sich der blonde Hüne um und sein Auge erfasste die wuselnden Arbeiter des Clans, welche hinter dem Wäldchen arbeiteten in dem der Baum stand, dessen Krone er erklommen hatte um einen besseren Überblick zu bekommen.
Das Fundament war bereits errichtet, ebenso der grösste Teil der nördlichen Palisade. Das Erdgeschoss des Haupthauses würde schon bald das obere Stockwerk tragen müssen. Grimwould wurde neu geboren.

Sein Lächeln war eher ein Zähnefletschen, der Blick ging nach West. Dort irgendwo sassen die Burgleute Eisenwarts und konnten nichts tun als hilflos mit ansehen wie der Clan sein Land in Beschlag nahm. Der Krieg der auf Gerimor begonnen hatte würde auf Lameriast fortgesetzt, das war die unweigerliche Konsequenz aus der letzten Begegnung des Clans mit den Eisenwartlern.
Mit raschen Bewegungen sprang Falk von der hohen Esche und die Metallplatten auf Stiefeln und Schultern klapperten bei jedem Schritt den er tat. Das schwere Gewicht Scylfings auf seinem Rücken gab ihm Ruhe während er das Blut heiss durch seine Adern rasen spürte.
Der Berserker war wieder da, doch schon seit geraumer Zeit gab es kein Ringen mehr um die Kontrolle über den Körper. Oh nein. Falk begrüsste den Berserker freudig, begrüsste dessen pure, animalische Lebenslust seine reine Energie, und den leichten Geschmack von Blut auf der Zunge, der Appetit nach mehr machte. Doch obwohl der Berserker sich austoben durfte nahm er die Zügel nicht mehr in die Hand, das brauchte er auch gar nicht, denn er konnte sich sicher sein dass Falk ihn rufen und freilassen würde um seine Kraft zu nutzen. Doch Falk wiederum war es nun der den Berserker ritt, der ihm den Weg vorgab und wenn nötig zügelte.

Seit der Geburt von Ulfarr war das Gefühl noch stärker geworden, reine, ungefilterte, ungebremste Lebenslust. Es ging nichtmal um Paarung. Nein, es ging einfach darum zu leben, sich lebendig zu fühlen, den eigenen Körper zu Höchstleistungen an zu treiben. Und all das für Ulfarr.
Dieser herrliche Knirps mit Augen die sogar noch blauer als die seines Vaters waren sollte alles bekommen. Alles was er sich jemals wünschte. Land, Wölfe, Königreiche, selbst die Sterne vom Himmel würde sein Vater ihm erobern wenn der Kleine es wollte. Falk würde ihm ein Erbe schaffen auf das er stolz sein konnte. Der Clan wuchs und gedieh, ebenso würde es das vom Clan kontrollierte Land und der Einfluss des Volkes Thrail tun. Diplomatie war das Stichwort auf Gerimor, die Allianz mit Varuna, die Freundschaft mit Elfen und Druiden, die... nun Saufkumpanie der Zwerge, all das hatte dem Clan - und all seinen Verbündeten - einen gewissen Einfluss und Macht gesichert. Die Macht sich erfolgreich gegen das agressive Rahal zur Wehr setzen zu können.

Doch auf Lameriast war nicht Diplomatie das Stichwort. Hier würden einzig Feuer und Schwert regieren. Während sich Varuna auf Gerimor auf die Verteidigung verliess und Rahal den agressiven Part übernahm, würde Falk den Spiess auf Lameriast umdrehen.
Hier würden es die Eisenwartler sein die die Angriffe des Clans fürchten sollten und sich hinter ihren Mauern verkriechen müssten. Der durchaus positive Nebeneffekt war der, die Eisenwartler von den Gefährtinnen ab zu lenken. So konnte eine Unabhängige, aber vor allem Rahal entgegengesetzte Kraft im Südwesten erstarken. Sozusagen eine Sieg-Sieg Situation.



Erneut blickte er auf die Befestigung welche die Clanshände dort errichteten und ein Schmunzeln konnte er sich nicht verkneifen. Allein die Palisade würde höher sein als die gesamte Burg Eisenwart... wenn alles vollendet wäre würde man Eisenwart auf der Fläche der Clansbefestigung mindestens sechs mal errichten können... wenn nicht öfter.


"In diesen Mauern wirst du aufwachsen und eines Tages werden sie dir gehören. Wahrhaft stolze Mauern in denen ein stolzes Volk lebt! Stark, kampfeslustig und konfliktbereit, sie werden dich ebenso stolz machen wie mich."