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Verlassener Hort (mitmachen erwünscht)

Verfasst: Mittwoch 16. August 2006, 16:50
von Darrah Falkenaue
Vater? Vater..es ist bereits morgen, sonst schläf....VATER!?

Die junge Frau stand wie starr vor dem Bett ihres Vaters. Sie lebten schon lange weit abgeschieden von der Stadt, denn hier draußen ware die Falken zutraulicher. Ihr Vater ist Falkner und lernte dies von seinem Vater, der es von seinem hatte. Doch Darrah wie die junge Frau hieß ließ das Tablett fallen. Seit einigen Tagen schon hatt eihn das Fieber gequält, aber immer wenn sie in die Stadt wollt eum einen Heiler zu suchen lehnte ihr Vater ab. Jetzt war er kalt und Darrah alleine. Entsetzen steht in ihrem Blick und der sonst freundliche Ausdruck wich der Trauer. Draußen hörte man die Falken rufen. Aber anders wie jeden Morgen kam diesmal Yoseph nicht hinaus. Er würde wohl nie wieder aus der Hütte gehen. Darrahs Mutter war schon bei ihrer Geburt gestroben und so wußte sie bis auf die Falken nicht was sie tun sollte. Sanft streicht sie ihrem Vater über das gesicht um die Augen zu schließen. Doch dann packte sie schweren Herzens einige Dinge ein um in die Stadt zu wandern. Sie musste jemanden finden und selbst irgentwie weiter leben, doch hier oben alleine mit ihren sechszehn Lenzen würde es nicht funktionieren. So beginnt sie den Weg mit ihrem liebsten Hab und Gut gen Stadt. Die Falken rufen laut und schon lößt sich einer aus ihren Reihen und folgt der jungen Frau. Die anderen Vögel würden bald merken, dass der Hort bereit war um verlassen zu werden, sowie die Falkner Tochter nun ihren Weg sucht. Einwenig warm ist ihr geworden und sie beschließt irgentwo einen Heiler zu suchen. Vielleicht hatte sie sich bei ihrem Vater angesteckt. Noch mit den Tränen im Auge wandert sie den Pfad entlang und einwenig fürchtet es das junge Herz allein durch diese Welt zu laufen. Plötzlich hört sie ein Geräusch und fährt erschrocken um und starrt auf das dichte Buschwerk.

Verfasst: Donnerstag 17. August 2006, 11:09
von Darrah Falkenaue
Erschrocken schaut sie imemrnoch auf das raschelnde Blätterwerk. Ein spitzer Schrei entfleucht den Lippen als ein Tier auf sie zu schießt. Darrah läuft. Sie rennt so schnell sie kann und läßt dabei das Bündel mit den Habseeligkeiten zurück. Ihr vater hatte sie nie den Kampf gelernt und sie behütet hochgezogen. Sie weiß nicht wie sie sich verteidigen sollte. Normalerweise kümmerte sie sich doch nur um die Falken. Irgentwann brannten die Lungen zu sehr und sie verschnaufte. Bis auf die Waldgeräusche vernahm sie nichts. Es schien als wäre sie dem Tier entkommen. Bis auf ihr Bündel am Gurt und einigen Talern sowie ihrem Tagebuch hatte sie alles zurückgelassen. Über ihr in der Nähe kreiste ein Falke mit schrillen Schrei. Darrah streicht sich die Haare zurück und seufzt leise. Schweren Herzens setzt sie ihren Weg fort und hofft inständig bald auf jemanden zu treffen.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 15:39
von Darrah Falkenaue
Ihre Füsse wurden langsam schwer. Doch noch immer kreuzte niemand ihren Weg. Sie hangelte nach ihrem Trinkschlauch und dieser war nach Gebrauch nun geleert. Müdigkeit und Hunger quälten die junge Frau und dennoch schien der Waldweg kein Ende zu nehmen. Verzweiflung und Panik fraßen sich langsam in das menschliche Herz, doch konnte sie nur noch einige Meter weiter gehen ehe ihre Erschöpfung zu groß war und sie zusammensackte. Sie träumte wirr und fiebrig. Der Atem rasselte und im Fiebertraum sah sie wie ihr Vater mit den Falken arbeitete. Die saftige Aue auf der sie lebten blühte und es schien Frühjahr zu sein. Doch in der Realität tastete die heiße fiebrige Hand über den Boden. Rau und steinig. Das Bild verschwimmt im Traum und wird zu einer kargen Ödnis. Feuer und Vulkane erklären ihr warum ihr im Traume so heiß ist. Ihr Bewußtsein schwindet mehr und mehr, doch noch bestand Hoffnung, dass jemand die junge Frau auflesen würde. Der Falke kreischt und fliegt weiter den weg entlang in die Dichten des Waldes. Selbst er hatte Darrah nun verlassen.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 16:58
von Alassea
Zusammen mit einer der Schwestern war sie auf der Suche nach Pilzen. Da sie schwanger war, sichtlich, durfte sie das Lager nicht mehr alleine verlassen, manchmal war ihr das nur recht aber wieder manchmal nervte es sie. Deswegen suchte sie sich immer die stilleren der Schwestern aus, weil sie beim Pilzesammeln gerne ihre Ruhe hatte und nachdenken wollte. Doch diesesmal war es keine Schwester die sie störte, sondern eher der Umstand das da etwas lag, was kein Pilz war.

Zuerst war sie ärgerlich, seit sie im 5ten Monat schwanger ist, schien auch ihre Laune dauernd schlagartig sich zu wandeln. Sie dachte vor sich seit wann die Leute jetzt schon in Pilzgebieten schlafen. Ärgerlich stapfte sie zu der Person und wollte gerade mit Schimpfen anfangen als sie merkte das es der jungen Frau scheinbar gar nicht gut ging. Sofort schlug ihre Laune in Besorgniss um und sie kniete sich neben sie. Vorsichtig versucht sie festzustellen was das Fieber ausgelöst hatte, denn das sie Fieber hatte war unverkennbar. Ohne auf Ronyas Anweisung zu achten nicht alleine zu bleiben, schickte sie die Schwester zum Lager zurück um Hilfe zu holen.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 17:12
von Darrah Falkenaue
Es war wahrscheinlich das ihr Vater sie nach der Pflege oder eher dabei angesteckt hatte. Doch womit blieb unklar. Nur das sie blass und eingefallen wirkte, Schüttelfrost und Fieber an ihrem nun nassen Leib zerrten. Es wa rnicht selten das eines der Tiere mit irgentwas infiziert waren und es übertrugen, aber immer war es mit den einfachen Hausmittelchen wegzukriegen. Diesmal nicht. Ihren Vater hatte es getötet und das Pfeifen der Lungen könnte auf eine Entzündung jener deuten. Darrah war recht einfach bekleidet. Sie trug ein einfaches Kleid aus Leinen. Es war nicht gefärbt, denn oben auf der Aue kümmerte es niemanden wie sie gekleidet waren. Über dem Kleid war ein einfaches Schnürrmieder und ein Gürtel mit zwei Beuteln und dem Trinkschlauch. Darrah war nur bei dem Sturz, dass aus der Hand gefallen, was einst ihre Mutter ausgezeichnet hatte. Ein alter Bogen, der seit Jahren wohl nciht mehr benutzt wurde und ein leerer Köcher, ebenfalls alt. Es war davon auszugehen, das die junge Frau nur einem Traum nacheilte ebenfalls den Weg der Mutter einzuschlagen. Mit Falken aufgewachsen und dem Schützen im Blut wäre es sogar möglich, wenn sie sich von der Krankheit erholt.

Traumwelt

Karge Ödnis erhob sich vor ihr. Aufbauend wie Schlieren umtanzen Schatten die Gestalt. Schwarz und dunkel.. unheilvoll. Der schrille Pfiff eines Falken schellte durch die Ödnis und die Gestalt kam auf Darrah zu. Nicht mit mehr bekleidet als ein Nachtleibchen. Darrah will schreien und fliehen doch die Gestalt kommt näher und näher. Sie beugt sich über Darrah, welche starr sich nicht bewegen kann.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 17:58
von Alassea
Einen ganzen langen Moment lang musterte sie die junge Frau und beobachtete ihre Bewegungen in ihrem Fiebertraum. Lyna sollte wohl langsam beim Lager sein und Ronya berichten. Lange wollte Alassea hier nicht mit der jungen Frau schutzlos alleine bleiben. Unsicher blickte sie sich um und folgte mit dem Blick dem davonfliegenden Falken, ehe sie sich erstmal daran machte mit einigen Steinen und Kräutern einen weichen eher schleimigen Brei zusammenzumischen, der zumindes erstmal das Fieber senken sollte.

Geduldig und sanft versuchte sie den Mund der jungen Frau aufzubekommen, die am ganzen Leib von Schuettelfrost gebeutelt wurde. Nebenbei zog sie sich ihren kleinen Umhang aus, da sie selber nicht sonderlich gross war, war auch der Umhang nicht grösser als ein Umhang eines Kindes. Jenen legte sie um die junge Frau, auch wenn es ihr im Unterleib höllisch schmerzte drehte sie dazu die Frau ein wenig hin und her, um ihr zumindes zu versuchen die Kälte zu nehmen.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 18:09
von Amae Santha
Wie Alassea es ihr auftrug machte sie sich auf den Weg zurück. Die knabenhafte Gestalt der jungen Frau verfiehl recht bald in ihren Laufrythmus, kontinuierlich folgte sie dem Weg zurück ins Lager wo sie Ronya vermutete.
Kaum hatte sie die schützende Palisade hinter sich gelassen verharrte sie einen langen Moment um mit den Händen auf den Knien abgestützt Luft zu holen, nach Atem ringend.
Kaum war sie erneut in der Lage dazu legte sie die letzten Meter zurück um Ronya aufzusuchen, ihr eiligst zu berichten.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 18:58
von Darrah Falkenaue
Traumwelt

Die Gestalt hatte sie erreicht und zwei Hände griffen nach ihren Schultern. Den Mund zum Schrei geöffnet und doch dringt kein Laut hervor weil etwas anderes den Mundraum blockierte. Aber es wurde kühler und die Szenerie wechselt in ein anderes Bild. Wie ein Farbenmeer tanzt es der frau vor den Augen. Die bedrohliche Gestalt wandelte sich zu einer lichten Gestalt welche schützend und hütend zwei Schwingen um sie legt. In ihren Augen eine Mischung aus Falke und Mensch. Nun wirkte es nicht mehr wie ein Alptraum und die junge Frau wird ruhiger.

Darrah hatte sich beruhit und obgleich der Atem noch leicht rasselte schien es als würde sie friedlich lächeln. Auch wenn sie noch bei weitem nicht kuriert war, so würde die Heilkunst der Fremden ihre Wirkung kaum verfehlen.

Der Falke war weit geflogen und die scharfen Augen mustern die Landschaft. Ein schriller Schrei und er stößt auf die Erde um eine Maus zu fangen. Zwischen den Klauen haltend erhebt sich das Tier mit der Beute in die Luft um seiner 'freundin' zu helfen. Das Tier weiß es nicht besser als wie eines seiner Jungen Futter zu bringen. Auch wenn es nicht weiß, dass Darrah keine Mäuse essen wird. Die Flügelschläge hallen durch den Wald als sich der Greifvogel wieder der Stelle nähert. Die Maus nicht weit von den zweien fallen lassend landet er auf einem dicken Zweig eines Baumes. Die Fremde skeptisch musternd. Was sie wohl mit seiner 'Freundin' macht? Der Falke legt den Kopf schief und mustert die Szene mit lauernden Augen.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 21:25
von Alassea
Zufrieden betrachtete sie wie die junge Frau ruhiger wurde und schreckte erst hoch als die Maus zu Boden fiehl. Langsam richtete sie ihre kindlich grossen, dunklen und doch tiefblauen Augen gen Himmel und dann zu den Baumwipfeln. Mäuse können schlecht alleine fliegen und nachdenklich betrachtete sie den Falken, als sie ihn erblickte. Bilder ihrer Vergangenheit, zumindes jener die sie kannte, tauchten vor ihrem inneren Auge auf. Bilder in denen Rainou, ihr schneeweisser Wolfsvater, ihr Fleisch neben den Kopf gelegt hatte, wenn es ihr nicht gut ging und sie musste unwillkürlich sanft lächeln.

Danach senkte sie den blick wieder zu der jungen Frau hinab und zerrte sich noch das Hemd von der Lederrüsste und versuchte es der jungen Frau anzuziehen, auch wenn es wohl ebenso viel zu klein war, wie schon der Umhang. Unter heftigen Schmerzen zog sie dann die junge Frau unter einen Baum und sich dann auf den Schoss, um so verharrend auf Lyna oder eine andere Schwester zu warten. Mehr konnte sie hier einfach nicht mehr tun, alles andere hatte sie zu Hause im Labor. Das Fiebermittel musste erstmal reichen.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 22:22
von Ronya Sotan
" Hm eine verletzte im Wald ? " Fragte Ronya.
Sie deutete zu den Pferden . "Nimm mein Pferd und wecke Xinthra ,Das Pferd läuft ruhig und Xin soll euch geleitschutz geben.
Ich denke mal wenn die Fremde bewusstlos ist , will Alassea sie hier behandeln. "
Kurze und klare Worte waren es ,alles andere hätte zuviel zeit gebraucht und Ronya wusste genau das Alassea jeden Patienten gut versorgen wollte und das war hier im Lager am besten möglich.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 22:51
von Xinthra
Überrascht ob der Erzählung von Lyna, Alassea habe eine verletzte Frau im Wald gefunden. Xinthra hatte bis eben geschlafen, erschöpft von den vielen Stunden Jagd die sie heute hinter sich gebracht hatte. Durch die sanfte Hand einer der Schwestern geweckt und kurz informiert, legte sie sich ihre übliche Kleidung an. Es sollte sofort losgehen, und bei einer Verletzten im Wald mit der schwangeren Alassea dabei war Eile geboten. Sie packte ihren Speer und bestieg ihr Pferd, Lyna und sie ritten zu der Stelle an der Alassea hockte, den Kopf der Frau auf ihrem Schoß. Sie beobachtete die Gegend genau, als Lyna vom Pferd stieg und sich den beiden Frauen am Boden zuwandte. Sobald Alassea aufgestanden wäre, würde Xinthra absteigen, ihr eine Decke geben und Alassea auch reiten lassen.

Verfasst: Sonntag 20. August 2006, 23:02
von Alassea
Langsam begann sie zu frieren, die Feuchtigkeit des Bodens kroch an ihr hoch, ohne ihren Umhang und das Hemd hatte es viel mehr freien Weg als vorher. Sie lauschte auf die Natur und jede Bewegung um sich herum. Sanft strich sie eine Strähne aus dem Gesicht der jungen Frau und rieb leicht mit ihren blassen schmalen Händen, die zierlich wirkten, ihre Arme entlang um sie damit so gut es ging warm zu halten. Jeh dämmerig es wurde, desto unruhiger wurde Alassea innerlich. Leichte Tritte von ihrem Bauch aus, eher wie sachtes antippen, landeten am Kopf der jungen Frau.

Als sie endlich Hufschläge hörte war sie halb in einen Dämmerzustand gesunken, es war anstrengend hier zu sitzen und sie fühlte sich nach der ganzen Zeit unglaublich steif. Fackeln verrieten ihr wo die Hufschläge herkamen und dann erblickte sie Xinthra und Lyna.

bald kann ich den rest machen an euch


Murmelte sie leise ehe sie sanft Lyna und Xinthra entgegenlächelte. Wer sie kannte wusste das das Lächeln nur eine Maske war und sie selber Schmerzen hatte und unglaublich müde.

Verfasst: Montag 21. August 2006, 06:05
von Darrah Falkenaue
Darrahs Geist war aus der Traumwelt zurück gekehrt, da das Fieber sank. Ihr treuer Vogelfreund, sein name ist Ascarion, war seit er klein war in ihrer Obhut gewesen. Vater hatte ihr die Aufgabe zugeteilt das Tier hochzuziehen, da es bei den Eltern aus dem Nest geworfen wurde. Es hätte keine Chance gehabt. Doch nun wich der Falke in nicht von der Seite und schrie kläglich und hilflos. Die Augenlider zucken leicht nervös und sie streckte geschwächt die Hand nach oben. Dann sink sie wieder zurück, aber deutliche ein Zeichen, dass sie langsam zurückkehrte. Vielleicht noch einige Minuten und die Augenw ürden sich öffnen. Neugierig und acuh wie ein Wächter betrachtet Arcarion die Fremde.

Verfasst: Montag 21. August 2006, 10:41
von Alassea
Wärend sie Xinthra und Lyna entgegensah schien es ihr das die junge Frau aufwachen würde. Sie selber lauschte dem Falken und sie ahnte was in ihm vorgehen musste, mindestens kaum weniger als bei Rainou damals, wenn er winselnd und heulend neben ihr gelegen hatte. Sie musterte die Pferde und meinte dann leise aber verstehbar das Ronyas Pferd am besten geeignet wäre um die junge Frau nach Hause zu bringen, denn sie kannte Ronyas Pferd, es hatte einen sanfte vorsichtigen Tritt.

Da Alassea nicht wusste ob die Frau innerlich verletzt war, war dieses Pferd das beste was es gab. Wärend Xinthra mit Lyna zusammen die junge Frau von ihrem Schoss und auf das Pferd vorsichtig hoben, wanderten ihre tiefblauen Augen nach oben zu dem Falken. Langsam streckte sie ihre Hand aus zu der immer noch dort liegenden Maus und hob sie hoch in ihre Tasche. Sie wusste das der Falke folgen würde, alleine schon weil fremde Leute an seiner Herrin dran waren.

Der Weg war weit und die Schifffahrt anstrengend. Ihr war vor Hunger richtig schummrig und schlecht, aber dennoch nutzte sie das Licht der Schiffskabine um die junge Frau nochmal eingehender auf Verletzungen zu untersuchen, wärend sie vom Falkenschrei begleitet wurden.

Verfasst: Montag 21. August 2006, 11:13
von Darrah Falkenaue
Ascarion folgte. Doch wie so maches Tier oder Kind so sahen diese Wesen mit anderen Augen. Von irgentwo wußte der Vogel, dass Darrah geholfen wurde. Wenn auch in Abstand so folgte er der Gruppe.

Darrah bekam von alldem nicht besonders viel mit. Die Kräuter hatten ihr einen angenehmen Schlaf beschert und somit war dem Körper die Möglichkeit gegeben sich vom Fieber etwas zu erholen. Das sie in der Fremde sein würde wußte sie nicht. Das sie niemanden kennen würde wußte sie auch nicht. Sie wußte nicht mal das sie Heim und Hof verlassen hatte. Vermutlich war es besser so, denn viel würde man dort nicht mehr finden. Außer vielleicht die verlassene Hütte mit den Rest an Habseeligkeiten. Ihren Vater hatte sie beerdigt bevor sie los zog. Auch wenn es mühsam gewesen war, hatte die zierliche Frau es geschafft. Mit seiner Beerdigung begrub sie auch den Überträger des Fiebers, welches sie wohl bei der Pflege ergriffen hatte. Nicht weit vom Hof lag ein toter Falke, gebissen von einer Zecke und eben jener Falke war das Lieblingstier ihres Vaters gewesen. So schließt sich langsam der Kreis wie ein kleines nicht mal Fingerkuppengroßes Tier soviel Tod fordern konnte. Doch Darrah schien Glück zu haben. Hätte ihr Vater die Hilfe von einem Medicus in Anspruch genommen würde er wohl auch noch leben. Aber er war ein Sturkopf gewesen. Ein netter sturer älterer Mann.