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Blutspuren in Junkersteyn

Verfasst: Dienstag 27. Februar 2024, 18:10
von Nikolai van Graustein
*In den frühen Morgenstunden wird man hier und da Blutspuren entdecken. Wer sie verfolgt wird bemerken, dass sie aus Wolffenbrück kommend durch Junkersteyn verlaufen und auf den Stufen des neues Hausstandsgebäudes enden. Wer oder was auch immer diese Spur gezogen hat, muss eine erhebliche Menge Blut verloren haben*

Verfasst: Mittwoch 28. Februar 2024, 19:12
von Nikolai van Graustein
*Trotz der angeordneten Diskretion wird man in Junkersteyn und vielleicht über seine Grenzen hinaus hinter vorgehaltener Hand darüber sprechen, dass die Blutspuren wohl von Wachtmeister Graustein stammen. Während die einen ihm schon zusprechen verstorben zu sein, sprechen andere von Verstümmelungen. Der übliche Buschfunk. Je weiter er sich vom Ursprung entfernt, desto farbenfroher wird der Inhalt*

Verfasst: Donnerstag 29. Februar 2024, 09:08
von Ekatharyna von Silbersteyn
Am morgen beim Wachwechsel in Junkersteyn wird ein Gespräch erfolgen


Rekrut: Ablösung! Gab es irgendwelche Vorfälle? Hat man etwas gesehen?
*Dabei Schaut der Rekrut deutlich zum Hausstandshaus hin und man sieht ihm deutlich an welche Frage dahinter steckt*

Gardist: Die Freiherrin ist ohne Gruß an mir vorbei gerannt, normal grüßt sie immer! Aber man sah ihr an wie versteinert ihr Gesicht war. Und danach war es ein ruhig, sehr ruhig.

*Der Rekrut hmt leise und lässt den Gardisten weiter erzählen*

Gardist: Immer wieder ging das Fenster auf, Wasser in allen möglichen Farben aber vorallem rot wurde aus dem Fenster gekippt. Aber es war ganz ruhig, keine Schreie keine lauten Geräusche.
Nur das Gesicht der Freiherrin wenn ich es aus der Ferne so beobachten konnte war wie eine steinerne sorgenvolle Maske.

*Der Rekrut brummt nur wieder und auch das Gesicht wurde Sorgen voll.*

Gardist: Irgendwann nach Stunden habe ich die Edle van Nordlicht gesehen. Sie wurde in den Turm eingelassen und die Freiherrin ich habe es im Schein der Lampen gesehen. Sie war voll mit Blut und Schmutz und sah aus wie ein Feldmedicus nach einem Gefecht.

*Beide sahen sie zum Turm des Anwesens hin

Rekrut: Denkst du das?

Gardist: Nein in der Nacht war immer ein Licht im Fenster an und ich habe beobachtet wie die Person, es muss die Freiherrin gewesen sein immer wieder dort stand für einen Moment.
Er lebt! Ganz sicher.

*Beide brummten wieder kurz auf und mit einem nicken wurde der Wachwechsel vollzoge*

Sicher wird den Tag über sich das Gesehene weiter verbreiten, gerade in den Wachstuben des Regiments und vielleicht wird auch so einiges sich bis zur Ritterburg oder auch anderen Institutionen des Reiches vorkämpfen.

Verfasst: Freitag 1. März 2024, 13:55
von Gwenna von Nordlicht
Nach ihrem ersten eher spät abendlichen Besuch im Anwesen der Freiherrin von Junkersteyn folgten weitere Aufenthalte im Dorf. Bereits den zweiten Vormittag in Folge sah man die Berchgarder Vogtin, adrett hergerichtet wie üblich, mit einem unter den Arm geklemmten Buch aus der Kutsche steigen. Zumindest den Fußmarsch durch Junkersteyn selbst musste sie eigens bestreiten und kam so nicht umher hier und dort einen freundlich-förmlichen Gruß auszusprechen. Für ein bis zwei Stunden wird man sie auch den Rest der Woche jeden Vormittag den westlichen Turm des Herrenhauses betreten sehen.