Regimentsschreiben erreichen Adel, Ritterschaft und Kloster

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Merrik von Aerenaue

Regimentsschreiben erreichen Adel, Ritterschaft und Kloster

Beitrag von Merrik von Aerenaue »

*Versiegelte Briefe erreichen die Adeligen des Herzogtums.
Ebenso wird ein Schreiben die Ritterburg und ein weiteres das Kloster in Schwingenstein erreichen.*



Krone und Reich zur Ehr [passende Ansprache],

in Sachen Gustav Grann wurde durch Ihre Erlaucht Nyome von Meerswacht ein offizielles Urteil vollstreckt.
In Einigkeit aller Beteiligten, dem Regiment als Anklagende, Herrn Grann als Beschuldigten und Ihrer Erlaucht als Urteilssprechende, wurde Folgendes festgehalten:


Wir schreiben den neunzehnten Hatung des Jahres 267.
Heute wurde Herr Gustav Grann nach dreitägiger Haft entlassen.
Grund der Inhaftierung waren anhaltende Tendenzen, dem Volke Lichtenthals durch aufwiegelnde und unterschwellig propagandistische Aussprachen in der Öffentlichkeit ein falsches Bild der Führung des Königreichs vermittelt zu haben.
Hier genauer benannt, während einer Bürgerversammlung in Adoran wurde unter Anderem dem Regiment Lichtenthals vorgeworfen korrupt und willkürlich handeln zu können.
Laut Aussage des Herrn Gustav Grann, lag es nicht in seiner Absicht, dem Königreich oder dem Adel zu schaden. Er verweist darauf, missinterpretiert worden zu sein.
Herr Grann, welcher sich als freier Advokat in der Stadt Adoran verdient und selbst äußerst spitzfindig mit Worten umzugehen weiß, wird durch die Gräfin Nyome von Meerswacht als auch durch den Freiherrn von Ärenaue in seiner Funktion als Feldwebel des Regiments von Lichtenthal unterstellt, wissentlich gehandelt zu haben.
Da es sich um das erste Vergehen dieser Art im Herzogtum Lichtenthal handelt, wird entsprechend milde mit ihm verfahren.

Die Anklagepunkte des Regiments von Lichtenthal vom elften Rabenmond des Jahres 266 werden unter folgender Vorraussetzung fallen gelassen:

1. Herr Gustav Grann, wird als Bürger des Herzogtums, keinerlei weitere aufwieglerische oder sonstigen Reden kund tun, welche die Bürger des Herzogtums dazu verleiten könnten am Adel des Königreichs oder an seinen Institutionen zu zweifeln.
Herr Gustav Grann hält sich somit an seine Pflicht als Bürger des Herzogtums, den Feind, das Alatarische Reich nicht durch Wort oder Tat zu unterstützen.
2. Weiterhin verpflichtet er sich künftig sein rednerisches Talent in den Dienst des Herzogtums zu stellen um die Feinde Alumenas und der Krone zu schwächen.


Ich Gustav Grann, erhalte am heutigen Tage dem neunzehnten Hartung 267 Straffreiheit und nehme zur Kenntnis, dass die aufgelisteten Anklagepunkte fallen gelassen wurden.
Sollte ich erneut der selben Punkte angeklagt werden, nehme ich zur Kenntnis eine deutlich schwerere Strafe zu erhalten.

- im Original unterzeichnet von Gustav Grann

Gegeben und gesetzt am
19ten Hartung 267
- im Original unterzeichnet von Gräfin Nyome von Meerswacht
Im Beisein von Feldwebel Merrik von Ärenaue für das Regiment.

Sollten Fragen hierzu bestehen, wird Euch Feldwebel von Ärenaue diese gerne beantworten.

Hochachtungsvoll

Merrik von Ärenaue
Feldwebel des Lichtenthaler Regiments
Zuletzt geändert von Merrik von Aerenaue am Samstag 20. Januar 2024, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Berenguer von Salberg
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Re: Regimentsschreiben erreichen Adel, Ritterschaft und Klos

Beitrag von Berenguer von Salberg »

*das Schreiben wird vom Inquisitor entgegen genommen und zu den Inquisitionsakten gelegt. Der Bote wird gebeten dem Feldwebel den Dank des Klosters auszurichten*
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Helisande von Alsted
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Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Beitrag von Helisande von Alsted »

Das Schreiben wird seitens der Ritterschaft entgegen genommen und mit einer hochgezogenen Augenbraue Helisandes quittiert.
Der Dank für die Information wird ausgerichtet.
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